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24.11.2015

GeschichteFamilie, Fantasy / P12 / Gen
18.02.2017
19.02.2017
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18.02.2017 630
 
Ich konnte es kaum erwarten endlich meine Eltern wiederzusehen. Ich hatte sie so sehr vermisst und nun könnte ich sie endlich wieder in die Arme schließen, ihre Zuneigung und ihre Liebe spüren. Das helle Licht blendete mich, als wir wieder in unserer normalen Zeit ankamen. Wir befanden uns wieder am selben Fleck, von dem wir gestartet waren. Tief im Wald hinter dem Edurogis. Ich bedankte mich nochmal vielmals und rannte dann wie von einer Hummel gestochen zurück zur Schule.
Ich lief quer durch die Gänge zu meinem Zimmer, da dort mein Handy lag. Darin war sicher die Nummer meiner Eltern. Ich stürmte ins Zimmer und sah Luna auf dem Bett liegend
"Ich erklärs dir später. Ich muss erst was überprüfen" , erklärte ich schnell und schaute mich erst jetzt im Zimmer um. Es sah ja ganz anders aus. Wo waren meine Sachen? Da spürte ich auch schon eine Hand auf meiner Schulter. Ich drehte mich um und schaute ins verdutzte Gesicht von Luna "Sorry, aber das ist mein Zimmer. Du musst dich hier vertan haben", erklärte sie mir schüchtern. Aus meinem überraschtem Blick deutete sie wohl, dass ich mich tatsächlich nur vertan hatte, denn sie drückte mich vorsichtig aus ihrem Zimmer hinaus auf den Gang. nun stand ich also völlig verwirrt da und ordnete erst einmal meine Gedanken. Dabei beobachtete ich wie ein junger Mann Lunas Zimmer betrat und da ich einen kleinen Blick ins Zimmer erhaschen konnte, sah ich wie der Mann sie auf den Mund küsste zur Begrüßung. Was er küsste MEINE Luna?!Irgendwie war die Zukunft, also das Hier und Jetzt wohl völlig auf den Kopf gestellt worden. Aber da sie mich nicht kannte, konnte ich da gerade nichts tun also beschloss ich meine Eltern aufzusuchen. In der Bibliothek benutzte ich einen Computer, um ihre Addresse herauszufinden. Natürlich war mein alter Wagen auch nicht mehr hier, also lief ich zu Fuss. Nach einiger Zeit erreichte ich ein weißes kleines Häuschen eher am Rande der Stadt gelegen. Ich atmete tief durch und klingelte an der hellbraunen Holztür. An dem Namensschild stand 'Lumi'. Mein Nachname. Eine schöne Frau mittleren Altern mit kurzen weissen Haaren mit leichten Graustich öffnete mir "Oh hi Flöckchen. Hast du wieder deinen Schlüssel verg-..." weiter kam sie nicht, weil ich ihr regelrecht in die Arme sprang vor lauter Freude sie endlich wieder sehen zu können. Sie wirkte ganz überrascht, aber erwiderte dann.
"Wo ist Dad?" fragte ich sie mit tränenunterlaufenden Augen, aber auch dem breitesten und strahlensten Grinsen meines Lebens. Doch ihr Blick löste bei mir ein mulmiges Gefühl aus. EInerseits schaute sie überrascht, andererseits besorgt und niedergeschlagen "Schatz du weißt doch, dass er jetzt an einem besseren Ort ist. Genauso wie die anderen" (bezogen auf alle anderen Familienmitglieder)
Bei ihren Worten brach für mich eine Welt zusammen. Jetzt hatte ich vielleicht meine Mutter wieder, aber dennoch alle anderen verloren und noch dazu Luna und wahrscheinlich auch den Rest des Rudels.
Ich löste mich von ihr und lief einfach blind in Richtung Wald. Ich musste einfach diese Magierin finden. Igrendwas war schief gelaufen und ich war der festen Überzeugung, dass sie ihre Finger im Spiel hatte.Nach langer Zeit Suchen fand ich sie schliesslich am Strand nahe des Eldurogis. Sofort fing ich einen Streit an. Ich war nicht nur stinksauer, sondern auch verzweifelt. Doch ihre einzige Antwort war "Du hattest mich darum gebeten dich zu diesem Zeitpunkt zu bringen. Auf was danach passiert habe ich keinen Einfluss" erklärte sie mir während sie weiter aufs Meer starrte. Was sollte ich denn bloß machen, wenn sie mir nicht helfen würde? Natürlich war ich überglücklich meine Mutter wieder zu haben, aber dafür alle meine Freunde und Lieben aufgeben? War sie alleine das alles wert?
 
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