Amnesie

von Rin Avem
GeschichteRomanze / P12
Escargon OC (Own Character)
15.02.2017
08.03.2017
5
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Marina:
Also hier ist die Stadt wo mein Verleger mich hingeschickt hatte. Zeetown, las ich nochmal auf dem Zettel mit einem Bild von hier. “Dein neuer Manga wirkt so als hättest du dich gar nicht informiert!“, hörte ich wieder mein Verleger sagen und wieder hätte ich ihm am liebsten eine gescheuert. Was hatte er an ´True Love Dreamland´ auszusetzen. Eine Liebesgeschichte in Dreamland. Mein Name ist übrigens Marina Nakamura, klein Mangaka. Nach meinem letzten Manga wollte ich dann endlich mal eine Liebesgeschichte Zeichnen, aber ich bin Anscheinend zu blöd.
Aus Wut begann ich auf einen Baum einzuschlagen, ich weiss er hatte nichts damit zu tun, mein Therapeut hatte mir geraten an anderen Dingen meine Wut auszulassen bevor ich ausrastete. Nachdem ich mich dann mal beruhigt hatte. Lief ich in die Stadt mit meinem Rucksack der voll mit Tusche, Bleistiften, Papier und Farben war.
In der Stadt starrten mich dann alle erst mal alle komisch an, hatten die noch nie ein mit Farbe überzogenes Mädchen gesehen. Ich wollte mich eigentlich nur mal ein wenig umsehen nach einem Kiosk oder einem Restaurant. Ich hatte vor drei Tagen meine Vorräte aufgegessen. Weswegen mir seit zwei Tagen der Magen knurrte. Planung war noch nie meine Stärke.
Nach einer Weile fand ich schließlich dann auch einen Laden. Glücklich darüber endlich was zu essen zu kriegen lief ich rein und zwei Sekunden später wieder raus. Mir war erst jetzt aufgefallen das ich kein Geld hatte, wie gesagt Planung ist nicht meine Stärke. Mein Magen knurrte auf einmal richtig laut. Man hätte das mir nicht einfallen können als ich meine Tasche gepackt hatte. Konnte es noch beschissener kommen. (Tipp: Fragt nie ob es schlimmer werden kann, vertraut mir es wird dann noch schlimmer.)
Traurig lief ich vom Laden wieder weg. Weit kam ich aber nicht, denn eine weiße Limousine fuhr mich auf einmal an. Im Hohen Bogen flog ich in die Luft und landete wieder am Boden, mit dem Kopf voraus. Das letzte was ich sah bevor ich bewusstlos wurde, war das mein Topf mit Blutroter Farbe kaputt war, denn um mich war eine rote Pfütze.

Escargon:
Was war das für ein rumpeln gewesen. Prompt blieb ich stehen, was King Dedede, einen blauen Pinguin in roter Robe der dezent Fett war, ans Armaturen Brett haute. Ein wenig grinsen musste ich dabei. Er schien es aber nicht witzig zu finden, aber bevor er mich mit dem Hammer schlagen konnte stieg ich aus, lief um das Auto und trat in eine Blutpfütze. Mein erster Gedanke: Wie werde ich die Leiche los!? Ein Mädchen mit braunen lila gesträhnten Haaren einem blauen Rucksack lag am Boden. Ihr Körper bewegte sich noch leicht, zum Glück sie atmet, dann brauch ich sie doch nicht in Whispy Woods vergraben. Das Mädchen trug eine schwarze Kapuzen Jacke darunter ein T-shirt mit worauf eine Frau mit Speer und Schild abgebildet war und der Aufschrift Athena. Irgendwie war sie richtig süß. Ich hob sie hoch und trug sie in den Wagen, Dedede war ausgestiegen weswegen ich sie auf seinen Platz legte und ohne ihn los fuhr zu Yabui. Das Mädchen brauchte eindeutig einen Arzt.

Nervös saß ich im Wartezimmer während Yabui sie untersuchte, oder eher ich lief hin und her wie ein nervöser. Was mich irgendwie selbst irritierte sie war doch nur eine Fremde, wieso war ich nur so nervös. Irgendwas, irgendwas hatte mich gepackt und nicht mehr los gelassen. Mir tat das Herz weh, sie war nur eine Fremde, sie sah noch nicht mal wie ein Cozy aus. Was mich irgendwie noch mehr verunsicherte, was war nur mit mir los. Mein Herz schlug mir fast aus der Brust.  
Irgendwann nach weiss was ich vielen Jahrtausenden öffnete Yabui endlich die Tür. „Also sie hat eine Prellung nur. Ein Glückspilz ist das Mädchen. Ein wenig Schlaf und sie wird wieder fit sein, aber...“ Er machte eine Pause und sah aus dem Fenster wobei ich fast ihn daraus geschmissen hätte.
„Aber...was?“
„Aber es könnte sein das sie vielleicht Gedächtnisverlust leidet!“
„Dann werde ich mich um sie kümmern bis es ihr besser geht.“
Ich marschierte an diesem Arzt vorbei zu dem Mädchen dessen Namen ich immer noch nicht kannte nahm sie hoch mit ihrem Rucksack und verschwand durch den Eingang, dort wo eigentlich der Wagen vom King stehen müsste, doch er war weg. Na toll der King fuhr jetzt alleine zum Schloss, wie viele Autounfälle wohl morgen in der Zeitung stehen, zwei, nein, dreitausend. Weil mir nichts anderes übrig blieb trug ich das Mädchen Richtung Schloss, nun viel mir auf das sie doch nicht so leicht war wie ich dachte.
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