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Saved in the Darkness

von Xhexania
GeschichteSchmerz/Trost, Übernatürlich / P16
Alucard Integra Wingates Hellsing OC (Own Character) Paladin Alexander Anderson Seras Victoria Walter C. Dolneaz
12.02.2017
28.10.2019
22
26.352
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12.02.2017 891
 
Die tiefste Nacht seit langem ist hereingebrochen und ein Mond steigt auf, der nichts Gutes verheißt. Er ist rot. Wie das Blut was von ihren Händen tropft. Ein Mädchen kommt langsam des Weges, der Kopf gesenkt und die Kleider zum Teil an vielen Stellen völlig zerrissen. Sie ist anscheinend schon lange unterwegs. Ihre schwarzen Haare lang und ungepflegt, aber es stört sie nicht, denn sie hat nur ihr Ziel vor Augen. Sie muss töten und sich endlich von aller Schuld befreien.

"Was für eine wunderschöne Nacht, nicht wahr? Junges Fräulein?" fragt eine Stimme und sie bleibt plötzlich stehen, doch hebt sie nicht den Kopf, denn sie weiß er steht nur ein paar Meter vor ihr und seine Aura ist stark, nein mächtig... unglaublich mächtig. Stört es sie? Weniger. Sie ist schon mit starken Gegnern fertig geworden und nun wird sie auch mit diesem fertig. Vielleicht kann er sie von ihrer Schuld befreien? Nein, dass kann niemand....
Was für ein seltsamer Aufzug dieser Kerl hat. Wahrscheinlich ist sie zu jung, um dieses Zeitalter miterlebt zu haben.
Und ob diese Nacht schön ist? Ja, dass ist sie, da gibt sie diesem Fremden Recht. Eine so wunderschöne Nacht hat sie lange nicht mehr gehabt.

"An deinen Händen ist viel Blut."
Sie lächelt leicht und hebt nun endlich den Kopf:"Das hast du gut festgestellt. Deines wird auch noch an ihnen kleben. hahaha..." in ihren Augen ist der pure Wahnsinn zu erkennen und der Mann in dem langen roten Mantel muss selbst leicht grinsen:"Glaubst du wirklich das du mich besiegen könntest?"
Ein lautes Klacken ertönt und sie zieht aus einer Scheide, an ihrer Hüfte ein Schwert, mit einem Satz ist sie vor ihm und sagt:"Und wie ich das werde!" mit einem sauberen Hieb trennt sie ihm den Kopf ab und steht dann gelassen auf der anderen Seite:"Ruhe in Frieden, du verdorbene Seele!"
"Haha... gut. Überraschend schnell! Trotzdem ein dummes Kind!" sie reißt die Augen auf und dreht sie erschrocken um, als ein monströses Schattenartiges Wesen sich vor ihr aufbaut und sie die Zähne aufeinander beißt:"Was soll der Scheiß?" Mit einem Satz weicht sie einem Hagel aus Kugeln aus und zischt auf:"Das ist kein normaler Vamp! Und das ist auch keine normale Pistole..." sie betrachtet mürrisch den Streifschuss an ihrem Arm und den daraus aufsteigenden Dampf. Geheiligte Kugeln und was benutzt er da für eine Macht? Er brach ein Siegel oder? Wer ist dieser Vampir? Den nächsten Kugelsturm wehrt sie mit ihrem Schwert ab und jagd ihm mehrere Kugeln in den Körper, doch das bringt ihn nur zum Lachen und die Löcher schließen sich sofort wieder. Sie knurrt leicht und stürmt auf ihn zu, doch dann hört sie ein Kleffen und macht einen Sprung zurück. Erschrocken starrt sie den Dämonenhund an, der plötzlich aus dem Arm des Mannes, mit dem psychotischen Blick kommt und beginnt leicht zu zittern:"Unmöglich..." Gerade so kann sie dem Ding ausweichen bei einem Angriff und büßt nur ihre Pistole ein, die das Vieh genüsslich verschlingt.

Der Kampf dauert noch lange an und wie es aussieht geht er nicht für das Mädchen aus. Ihr Schwert ist gebrochen und ihr Körper mit Wunden und Schnitten überseht, dass sie überhaupt noch auf ihren Beinen steht ist ein Wunder, doch sie gibt nicht auf und das beeindruckt den Gegner anscheinend sehr,aber wieder wagt sie einen Angriff. Er macht einfach einen Schritt zur Seite. Wie leicht es für ihn ist, es wirkt als könnte er dabei noch in Ruhe seine Waffe nachladen. Er ist ein Unmensch, etwas völlig unnatürliches.
Als er die Hand ausstreckt packt er ihren Gürtel, der über ihre Schulter und den Rücken verläuft und zieht sie zurück, dabei zerreißt ihr Hemd und sie wird von ihm mit Leichtigkeit weggeworfen. Erst kullert sie über den Boden, dann rappelt sie sich hustend und Blut spuckend auf. Sie weiß nun das sie keine Chance gegen diesen Teufel hat und schaut ihm in die Augen, bereit sich ihrem Ende zu stellen, doch da hält er inne und schaut mit großen Augen, durch seine kaputte Brille auf ihren Rücken. Ein risieges Mal, zwei Flügel sind abgebildet und bestehen nur aus Runen, Symbolen und Zeichen.

"Du trägst Saresias Zeichen auf deinem Körper." sagt er und ein breites Grinsen bildet sich aus seinen Lippen. Sie blinzelt überrascht und er klatscht in die Hände:"Ich verstehe warum du so gut kämpfen kannst und warum du so bekannt riechst." sie beißt die Zähne aufeinander und ballt die Fäuste:"Was hat es dich zu interessieren? Bring es zu Ende!" ihre Augen werden glasig, als dieser Unhold den Namen ihrer Meisterin in den Mund nimmt.
"Und das bedeutet auch, dass deine Meisterin tot ist." meint er amüsiert und ignoriert ihren Wunsch. Mit einem Mal schreit sie auf:"Dann töte mich auch endlich! Sie hat mich doch zu dir geschickt damit du mich tötest und ich zu ihr kann!" lachend breitet er die Arme aus und legt den Kopf schief:
"Oh nein, Saresia war eine der wenigen Personen denen ich meinen ganzen Respekt entgegen bringen und sie hat mich um etwas gebeten. Komm! Nimm meine Hand. Eine wunderschöne Nacht wie diese wird bald zu ende sein."
 
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