Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Es kann doch nicht wirklich Liebe sein? Nach all den Jahren?

von mxxli
Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P12 / MaleSlash
Albus Dumbledore Harry Potter Hermine Granger Minerva McGonagall Ronald "Ron" Weasley Severus Snape
11.02.2017
18.05.2022
30
62.175
1
Alle Kapitel
6 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
11.02.2017 2.149
 
1.Kapitel
Gwen Thurgood lebt mit ihren Eltern Eileen und Paul Thurgood in einem kleinen Haus in London, am Stadtrand. Ihre Eltern sind einer der mächtigsten Zauberer und Hexen der Welt. Sie sind die einzigen Zauberer und Hexen gewesen mit Albus Dumbledore, die Lord Voldemort jemals gefürchtet hat.Lord Voldemort hatte versucht ihre Eltern und Gwen zu töten, doch sie überlebten alle, da Gwens Eltern erfolgreiche Duellanten sind. Als Lord Voldemort Gwen umbringen wollte stellten sich ihre Eltern schützend vor sie und wehrten erfolgreich Lord Voldemorts Flüche ab, doch in einem unachtsamen Moment streifte der letzte Fluch Voldemorts Gwen Hals entlang und hinterließ eine schwere klaffende Wunde.Die Wunde war so schwer und tief, dass Gwen fast nicht überlebt hätte. Verzweifelt suchten ihre Eltern Rat bei allen Zuabererärzten,doch keiner konnte ihn helfen, bis sie
sich hilfesuchend an Dumbledore wanden.Dieser verschloss die Wunde mit einem uralten Zauber und Gwen konnte mit einer langen Narbe an ihrem Hals überleben. Seitdem her herrscht eine tiefe, verbundene Freundschaft zwischen Albus Dumbledore und dem Ehepaar Thurgood. Gwen ist 16 Jahre alt und besucht das 6. Jahr in Hogwarts.





Mittlerweile sind 16 Jahre seit der verhängnisvollen Nacht vergangen und Gwen ist zu einer jungen Frau herangewachsen. Sie hat wunderschöne braune, gelockte, lange Haare, eine kleine Stupsnase, rehbraune Augen und eine schlanke, anmutige Gestalt.Schon früh hatte sie eine Schwäche für Zaubertränke, schon im Sandkasten mischte sie Sand, Erde,Gras, Blüten,Blätter und Steine zusammen und tat so als wäre es ein starker Liebestrank,welcher ihr helfen würde ihre große Liebe zu finden.Auf ihrer früheren Schule erkannten die Professoren schon früh, dass sie eine Begabung für das Fach Zaubertränke hat und förderten sie mit zusätzlichen Unterrichtsstunden in diesem Fach. Und so geschah es, dass sie Klassenbeste, dann Jahrgangsbeste und dann Schulbeste wurde. Sie war sogar so gut, dass sie an einem internationalen Wettkampf im Zaubertrankbrauen teilnahm und gewann und eine Auszeichnung für die jüngste  Zaubertrankmeisterin bekam.


Gwen hatte sich schon den ganzen Morgen auf heute Abend gefreut, denn ein mal im Monat kommt Albus Dumbledore immer zu besuch und bringt die besten Süßigkeiten mit, die es in der Zauberererwelt nur geben konnte.Schon früh war sie aufgestanden, weil sie es kaum erwarten konnte Dumbledore wiederzusehen. Mit ihm hatte sie schon immer viel Spaß gehabt, sie weiß noch wie sie beide zusammen Bertie Botts Bohnen gegessen haben und sie Dreck erwischt hatte und Dumbledore Ohrenschmalz. Sie hatten eine Wette gemacht, wer es am längsten aushalten würde sie im Mund zu behalten. Gwen konnte sich noch gut daran erinnern, wie sie es beide gleichzeitig voller Ekel  nach 10 Minuten ausgespuckt hatten und im lauten Gelächter ausgebrochen waren. Als sich Gwen daran erinnerte, musste sie lächeln und freute sich nun noch mehr auf Dumbledores Besuch. Sie ging duschen, um sich noch etwas frisch zu machen. Als sie aus der Dusche trat, mit einem Handtuch um die Hüften, griff sie nach ihrem Zauberstab, um sich schnell ihre Haare zu föhnen. Desto öfter sie sich ihren Zauberstab in ihrer Hand ansah, desto mehr fand sie, dass er zu ihr passte. Er war aus schwarzen Eichenholz geformt, 12 1/2 Zoll lang und war mit eingravierten Blumenranken ummantelt. Jedoch war das Besondere an ihrem Zauberstab das Ende. Das Ende war geformt wie ein kleiner Kessel in der ein blauer Saphir steckte.Ja, Gwen war sich sicher, sie liebte ihren Zauberstab.Nachdem ihre Haare endlich trocken waren, schlüpfte sie in ein geblümtes Kleid mit Herzausschnitt. Schnell warf sie sich noch ihre Lieblingsschwarzeschürze über, bevor sie in den Keller sauste, um sich die Zeit bis Dumbledore kommt mit ihrem Lieblingshobby Zaubertränke- brauen zu beschäftigen. Gwen liebte es neue Zaubertränke auszuprobieren und verschiedene Zutaten zusammen zu- mischen. Sie war gerade dabei einen alten Zaubertrank zu brauen, welcher verbranntes Essen , verbrannte Desserts, misslungene Nachtische oder ekelhafte Süßigkeiten wieder schmackhaft machen sollte. Jedoch war der Trank aufwendig und muss einige Tage brauen, um weitere Zutaten hinein geben zu können. Heute musste die letzte Zutat hinzugegeben werden: "Phönixfeder". Phönixferdern findet man sehr selten und sind schwer zu bekommen, da es schätzungsweise nur noch 20 Phönixe auf der gesamten Welt gibt. Dumbledore hatte Gwen das letzte mal von Fawkes eine mitgebracht, als Gwen ihm erzählt hatte, dass sie diesen Trank ausprobieren wollte. Als Dumbledore von ihrem Vorhaben erfahren hatte, war er als Süßigkeitenliebhaber natürlich sofort begeistert und wolle eine Probe, wenn der Trank fertig sei. Mit enormer Vorsicht hob Gwen die Phönixfeder von ihrem Tisch auf und ließ sie vorsichtig in ihren brodelnden Kessel fallen. Wenn alles gut gehen würde, würde sich der Trank nachdem Einwerfen der Phönixfeder nach 10 Sekunden schokoladenbraun verfärben und nach Schokolade riechen. Langsam fing Gwen an zu zählen 1..2..3..4..5..6..7..8..9..10, doch der Trank blieb unverändert, er war immer noch giftgrün statt braun. Enttäuscht und frustriert ließ Gwen den Kopf hängen und wollte gerade den Kessel vom Feuer nehmen und den misslungenen Trank wegschütten. Als sie jedoch ein lautes Plopp vernahm und den Geruch von Schokolade in der Nase hatte, schreckte sie aus ihrer Starre hoch und sah in ihren Kessel hinein. Sie sah, dass sich der Trank der vor einer Sekunde noch giftgrün war jetzt schokoladenbraun verfärbt hatte und nach Schokolade roch. Sie stieß einen so lauten Jubelschrei aus, dass ihn selbst ihre Eltern  hören konnten. Zufrieden füllte Gwen den Trank in 5 Phiolen ab. Von oben hörte sie die Stimme ihrer Mutter nach ihr rufen: “Gwen, Liebes, das Mittagessen ist fertig, kommst du bitte!"Zähneknirschend, weil Gwen eigentlich noch weiter arbeiten wollte folgte sie der Stimme ihrer Mutter. Oben angekommen lächelte ihre Mutter sie schon freundlich an und bittet Gwen Platz zu nehmen. Gens Vater sah von seinem Tagespropheten auf und lächelte seiner Tochter freundlich zu. Gwen saß sich auf ihren Platz und stieß durch zusammengebissenen Zähnen hervor: " Mum, ich wollte eigentlich weiter arbeiten". Eileen Thurgood, die das Gesagte nicht ünerhört hatte,antwortete ihrer Tochter mit einem Lächeln auf ihren vollen Lippen: " Das weiß ich doch Gwen, aber du musst auch mal essen, du bist eh schon so dünn" Mit einem kleinen Seufzer fügte sie hinzu: " Du bist genauso wie ich, ich habe auch immer gearbeitet und wollte in meiner Jugend gar nicht aufhören, da hast du wohl den gleichen Sturkopf wie ich, aber jetzt lasst uns endlich mal essen." Und schon flogen auch schon unzähligen Tabletts mit verschiedensten Arten von Essen auf den Tisch, dazu kam eine große Flasche Kürbissaft. Nachdem alle ordentlich zugelangt haben kam auch schon der Nachtisch: Schokoladentorte mit Himbeersorbee auf dem Tisch gelandet. Doch irgendwie roch der Nachtisch komisch, irgendwie verbrannt. Gerade als Gwen ihre Gedanken vervollständig hatte fluchte auch schon ihre Mutter vor sich hin: "Verdammt, ich dumme Hexe, ich habe den Kuchen ganz vergessen vorher raus zunehmen, dass kann doch wohl nicht wahr sein." Gwens Mutter war so zornig auf sich selbst, dass sie schon rote Flecken auf den Wangen hatte. Ihr Mann versuchte sie zu beruhigen: "Ach ist doch nicht schlimm Liebes, das passiert jeden schonmal, dann gibt es heute einfach mal kein Kuchen, dass ist doch nicht so schlimm." Zärtlich streichelte Gwens Vater ihrer Mutter über den Arm. "Du hast ja Recht aber trotzdem ärgert es mich, ich bin einer der mächtigsten Hexen aller Zeiten und bekomme kein Kuchen gebacken?!",stieß Gwens Mutter verzweifelt aus. Gwen räusperte sich:" Der Kuchen ist nicht verdorben, man kann ihn noch retten." Gwens Mutter sah  Gwen etwas verständnislos und verwirrt zu gleich an:" Nein, den kannst du nicht mehr retten der ist hinüber, glaub mir, kein Zauberspruch der Welt kann den noch retten." "Vielleicht kein Zauberspruch, aber ein Zaubertrank, vertrau mir Mum", stieß es voller Zuversicht aus Gwen heraus und schon sauste Gwen in den Keller und schnappte sich einer von ihren vorhin gefüllten Phiolen und raste wieder zu ihren Eltern hinauf. Gwen nahm sich den Kuchen und betrachtete ihn genauer, bevor sie eine Phiole aus ihrem Umhang zog und den Kuchen mit der braune Flüssigkeit beträufelte, ihre Eltern sahen ihr verwundert zu. Der Vater, war der erste der das Wort ergriff: "Gwen du kannst den Kuchen nicht retten, indem du Schokolade über ihn kippst, davon schmeckt er auch nicht besser." "Oh, das ist keine Schokolade, wartet nur ab",sprach Gwen. Erst tat sich gar nichts und der Vater sprach weiter:" Gwen gib es auf, der Kuchen ist hinüber, wir backen einfach einen neu-." Der Vater brach ab als er sah, dass sich der Kuchen verwandelte und aus dem verbrannten Kuchen ein Schokoladenkuchen wurde,  wessen Duft den ganzen Raum erfüllte. "Seht ihr, ich hab doch gesagt, wartet ab", lächelte Gwen. Die Eltern waren sprachlos. Ihre Mutter, war die Erste die ihre Sprache wieder fand: "Gwen ist dir bewusst, was du getan hast?, der Zaubertrank ist uralt und sehr schwer zu brauen, ältere Zauberer sind daran schon verzweifelt und haben es nicht geschafft ihn zu brauen, ich, wir sind sprachlos, das ist einfach nur Wahnsinn, das war also das geheime Projekt, was du da unten im Keller ausgetüftelt hast und wozu du Dumbledores Hilfe brauchtest." Zum ersten Mal in ihrem Leben sah Gwen, wie der Mund ihrer Mutter vor Sprachlosigkeit offen stande. Gwen nickte zur Bestätigung und lächelte bescheiden, als hätte sie nur ein Kuchen gebacken und keinen uralten Zaubertrank gebraut, die die wenigsten nur geschafft haben.Paul Thurgood schaute zwischen seiner Frau uns einer Tochter hin und her, bis er das Wort ergriff und seine Frau anschaute: "Liebes, ich glaube,dass es Zeit wird, Gwen zu sagen, warum Dumbledore heute Abend wirklich kommt." Jetzt war es Gwen, welcher der Mund vor Fassungslosigkeit offen stand:"Mir was sagen?", brachte Gwen mit Mühe hervor. Eileen sah ihre Tochter tief in die Augen, rehbraun traf auf saphirblau, bevor sie sprach: "Dumbledore kommt nicht nur heute Abend, um uns zu besuchen, sondern auch, um dich zu fragen, ob du noch heute Abend mit ihm kommen möchtest um...um...auf die Schule für Zauberei und Hexerei Hogwarts zu gehen, weil er  der Meinung ist, dass dort dein Können gefördert wird, wir hatten diesen Tag eigentlich gefürchtet,da deine Ururgroßmutter Imelda Thurgood eine der mächtigsten Hexe ihrer Zeit war und genauso wie du ein Talent im Brauen von Zaubertränke hatte, jedoch steckte der sprechende Hut deine Ururgroßmutter nicht nach Gryffindor sondern nach Slytherin, sie nutze ihr Talent, um in der Welt Schaden anzurichten, sie vergiftete alle mugglegeborenen Hexen und Zauberer, damit die Reinblütigen an die Macht kommen könnten, um erst die Zauberwelt und dann die Mugglewelt zu unterwerfen, du darfst uns nicht böse sein, dass wir dir nichts erzählt haben, wir wollte dich schützen, deswegen bis du auch nicht direkt auf Hogwarts gegangen, sondern erst auf deine alte Schule, aber jetzt ,wo Lord Voldemort dabei ist wieder zurück zu kommen, wird er alles versuchen um dich zu bekommen ,um dich zu seiner Königin zu machen, genauso wie er es damals vor 15 Jahren versucht hat und du jetzt die Narbe hast, damals konnten wir dich noch beschützen und ihn in die Flucht schlagen, doch er ist stärker geworden, als zu vor, um mit ihm die Zaubererwelt und dann die Mugglewelt zu unterwerfen, weswegen du hier nicht mehr sicher bist und Dumbledore uns seine Hilfe angeboten hat dich zu schützen, indem er dich nach Hogwarts holt, natürlich weiß keiner von uns, welches Haus du vom sprechenden Hut zugeteilt bekommst, bitte  sei uns nicht böse, dass wir dir das bis jetzt nie erzählt haben ."Als ihre Mutter zu Ende gesprochen hatte fühlte Gwen sich, als hätte ihr jemand volle Kanne ins Gesicht gehauen, hätte sie nicht gesessen, wäre sie
wahrscheinlich umgekippt.Sie konnte es
nicht
glauben...Jetzt soll sie nach Hogwarts gehen... und ihre Ururgroßmutter war so böse... Was ist, wenn sie auch nach Slytherin kommen würde...Das durfte doch wohl nicht wahr sein....Es war einfach alles ein Alptraum...Natürlich wollte sie nach Hogwarts, wollte sie schon immer, aber was ist, wenn der Hut sie nach Slytherin stecken würde? Sie wollte auf keinen Fall dort hin und noch schlimmer sie wollte auf keinen Fall, wie ihre Ururgroßmutter werden.Ihre Gedanken überschlugen und überschlugen sich in Gwens Kopf. Nach unzähligen Minuten der Stille antworten Gwen: "Ja, ich will, ich werde Hogwarts  besuchen und ich werde einer der besten Hexen,die die Zaubererwelt je gesehen hat, aber ich werde auf gar keinen Fall wie meine Ururgroßmutter werden und mir ist es egal ob ich in das Haus Slytherin, Gryffindor, Ravenclaw oder Hufflepuff gesteckt werde,ich werde jedes Haus mit Stolz repräsentieren und mich nicht dafür schämen in welches Haus mich der sprechende Hut gesteckt hat."In Gwens Augen legte sich einen Ausdruck, welchen ihren Eltern noch nie bei ihrer Tochter gesehen haben. In den rehbraunen, noch so jungen Augen glänzte Willensstärke, Entschlossenheit, Ehrgeiz aber auch Mut.
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast