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Spirit Chaos

GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Aomine Daiki Himuro Tatsuya Kise Ryōta Midorima Shintarō Murasakibara Atsushi Takao Kazunari
11.02.2017
10.04.2020
28
39.233
14
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Dieses Kapitel
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23.02.2017 2.637
 
Und das nächte Kapitel^^ Ist ziemlich lang geworden, aber es war einfach zu knuffig, um aufzuhören :)
Und irgendwie hat mich die Inspiration überrannt und ich habe Kitsune Kise und Krieger Aomine gemalt :)

Viel Spaß beim Lesen!

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Kapitel 5

„Und eine Woche danach tauchten auch noch Kise-kun und Aomine-kun im Schrein auf…“
Kagami musste lachen. Er konnte sich bildlich vorstellen, wie Midorimas Reaktion darauf wohl ausgefallen war. Der Grünhaarige war ohnehin nicht sonderlich schwer zu reizen, aber wenn es jemand außer Takao schaffte ihn zur Weißglut zu treiben, dann waren es Kise und Aomine! Wobei ersterer dies meist mit voller Absicht, die Anderen eher unbeabsichtigt bewerkstelligten.
„Nun ja, zu Shintaros Glück sind die Beiden ja auch schnell wieder gegangen – wobei ich mir nicht ganz sicher bin, ob das wirklich Glück für ihn oder eher für Daiki und Ryota war.“
Auch Momoi ließ ein leises Kichern hören.
„Ich denke, es war Glück für uns alle. Sonst hätte Midorin vermutlich den kompletten Schrein zerlegt.“
Nach kurzem Überlegen nickte Kuroko.
„Vermutlich hätte er das.“
„Weswegen waren Ki-chan und Dai-chan eigentlich hier?“
Akashi lächelte und verschob erneut einen Spielstein auf dem Shogi-Brett. Manchmal war sich Kagami nicht ganz sicher, ob der Kleinere wirklich spielte oder ob er einfach nur so tat, um ein epischeres Bild von sich zu kreieren – nicht, dass er den Priester jemals danach fragen würde! Dieser konnte ganz schön…extrem sein, wenn ihm etwas missfiel, wie der Krieger aus eigener Erfahrung sagen konnte. Ein kalter Schauer lief seinen Rücken herunter, als er an seine erste Begegnung mit dem anderen Rothaarigen dachte und kurz schüttelte er sich, um die unangenehme Erinnerung zu verscheuchen. Seit dieser Begegnung hatte er einen gewissen…Respekt…vor Scheren entwickelt und auch wenn Akashi zu seinem friedliebenden Wesen zurückgefunden hatte, so ließ ihn doch immer noch keiner in die Nähe irgendwelcher scharfen Gegenstände.
Der blauhaarige Kitsune ignorierte die seltsame Reaktion seines Freundes. Er hatte eine recht gute Vorstellung woran dieser dachte, aber sie kamen schon wieder völlig vom Thema ab.

~ ~ ~


Wütend stapfte Aomine weiter voran. Er ignorierte Kise, der mit schuldbewusster Mine neben ihm herlief und sich bemühte dabei so leise wie möglich zu sein. Der Kitsune wusste zwar nicht, was er falsch gemacht hatte, aber es war auf jeden Fall besser, den Dunkelhäutigen nicht zu reizen. Vermutlich war es am besten, wenn er sich einfach entschuldigte.
„A-Aominecchi… Es tut mir leid…“
Mit einem undeutbaren Gesichtsausdruck wandte dieser sich zu ihm um. Der Blonde zog den Kopf ein. War Aominecchi jetzt noch wütender?
„Warum entschuldigst du dich, verdammt nochmal?!“
Angesichts des wütenden Kriegers schrumpfte Kise gleich noch ein bisschen mehr. Wenn der Blauhaarige so aus der Haut fuhr, machte er sogar dem wesentlich älteren Fuchsgeist Angst. Dieser wusste wie zerstörerisch der Kampfstil des Jüngeren war – das war schließlich der Grund, warum er überhaupt auf ihn aufmerksam geworden war – und dabei war er sicher, dass er noch nicht einmal das volle Ausmaß seiner Kräfte gesehen hatte.
„Na ja…ich…du siehst so wütend aus…und da dachte ich...“, stotterte der Kitsune unsicher.
War er etwa nicht der Grund für die Wut des Anderen?

Als Aomine sah wie unsicher der Blonde war und wie sehr er offensichtlich versuchte nicht aufzufallen und bloß keinen Ärger auf sich zu ziehen, wurde er sich bewusst, was für einen unheimlichen Eindruck er die ganze Zeit gemacht haben musste. Er schloss für einen Moment die Augen und atmete langsam ein und aus, um sich zu beruhigen, dann wandte er sich wieder an den Blonden.
„Es tut mir leid. Ich wollte dich nicht verunsichern. Ich bin nicht wütend auf dich.“
Erleichtert atmete der Fuchsgeist auf.
„Aber warum bist du dann wütend, Aominecchi?“
Der Krieger wandte den Kopf zur Seite. Warum musste der Blonde aber auch immer so unangenehme Fragen stellen? Reichte es nicht, wenn er wusste, dass der Blauhaarige nicht auf ihn wütend war? Aomine hasste es über seine Gefühle zu sprechen. Satsuki hatte immer gesagt, das liege daran, dass er nicht in der Lage sei auch nur einen vollständigen Satz zu formulieren, in dem nicht entweder eine Beleidigung oder irgendwas über Sex vorkam. Dummerweise war sie damit gar nicht so weit von der Wahrheit entfernt. Bei den Dingen, die ihm wirklich wichtig waren, ließ er einfach lieber Taten sprechen – das war auch nicht so peinlich.
Allerdings war Kise partout nicht in der Lage das zu verstehen. Manchmal war sich Aomine nicht sicher, ob der Blonde nicht einfach eine Frau im falschen Körper war, so viel wie dieser über seine Gefühle redete. Wenn er es nicht doch irgendwie süß gefunden hätte, dass er dem Fuchs so viel zu bedeuten schien – auch wenn er sich seltsam dabei vorkam, einen Kerl als süß zu bezeichnen – wäre er nicht einmal ansatzweise in der Lage es so lange mit ihm auszuhalten.
Aber irgendwie, auch wenn Kise keine Frau war, weckte er doch den Beschützerinstinkt des Blauhaarigen und so konnte er ihn nicht zurücklassen. Nicht wenn der Andere ihm so viel offensichtliche Bewunderung zukommen ließ. Und irgendwie war seine Persönlichkeit, so nervig sie manchmal sein konnte, auch seltsam erfrischend. Kise war nicht wie die Anderen, die ständig irgendetwas von Aomine erwarteten, er war dankbar, wenn er ihm einfach nur folgen und ihn bewundern durfte. Und obwohl der Kitsune sein Möglichstes gab, dem Krieger nachzueifern und ständig dazulernte, so war sich Ersterer doch sicher, dass er selbst das Meiste von dem Blonden lernte: ob es nun um Sozialkompetenz ging oder um Improvisationstalent.

„Aominecchi? Alles okay?“
Die besorgten Worte des Blonden ließen ihn aus seinen Gedanken aufschrecken und erst jetzt bemerkte er, dass er die zuvor gestellte Frage nicht beantwortet hatte. Er beeilte sich zu nicken und zwang sich zu einem Lächeln, um den Anderen nicht wieder in Selbstzweifel abdriften zu lassen.
„Ja, alles gut.“
Auch auf dem Gesicht des Blonden breitete sich nun ein strahlendes Lächeln aus. Er schien so froh, dass es dem Dunkelhäutigen gut ging, dass er seine vorherige Frage anscheinend ganz vergessen hatte. Nun eilte er dem Krieger beschwingt voraus und summte leise vor sich hin.

Warum Aomine wütend war? Weil er anscheinend intolerante Idioten anzog, die es nur darauf abgesehen hatten ihn zu verärgern! Und weil diese anscheinend nicht den Mumm hatten sich mit ihm anzulegen, sondern stattdessen auf Kise losgingen. Grundsätzlich wäre das kein Problem, der Kitsune war mächtig genug, um den meisten Störenfrieden ein unschönes Ende zu bescheren, aber Kise war nunmal Kise! Und das bedeutete, dass er eher anfing zu weinen als sich zu wehren – nicht, weil er dumm war, sondern weil er einfach niemandem wehtun wollte, selbst wenn derjenige ein Arschloch ohnegleichen war!
Auf der einen Seite war Aomine ein wenig angepisst davon, auf der anderen Seite war das aber auch einfach unglaublich knuffig und machte einen großen Teil von Kises Charme aus. Er wünschte nur, dass der Kleinere ein wenig vorsichtiger wäre. Gerade wenn es um eine Horde betrunkener Typen ging, die Geistern gegenüber nicht so freundlich gesinnt waren wie der Blauhaarige. Der hatte die Truppe kurz darauf höflichst gebeten die Taverne zu verlassen – und „freundlichst gebeten“ bedeutete in dem Fall mit blankem Stahl und wüsten Beleidigungen genötigt.
Ein paar Blessuren hatte der Kitsune dennoch davongetragen. Zwar heilten Geister wesentlich schneller als Menschen, aber dennoch waren sie gerade auf der Suche nach einem Schrein, in dem sie einen Heiler engagieren konnten. Auch für einen Geist war es kein Zuckerschlecken mit einem verstauchten Fuß und einem Haufen oberflächlicher Wunden durch einen Wald zu laufen. Wie Kise trotz dessen so fröhlich durch die Gegend huschen konnte, war dem Krieger ein Rätsel.

In diesem Moment hörte er vor sich einen kurzen Schrei und sah wie der Blonde einen filmreifen Sturz hinlegte. Mit einem leisen Wimmern richtete er sich wieder auf und versuchte aufzustehen, möglichst ohne sein rechtes Bein zu belasten, aber mit einem Schmerzenslaut fiel er wieder hin. Aomine beeilte sich ihm aufzuhelfen.
„Soll ich dich tragen?“
„Eh?“
Perplex sah Kise zu dem Blauhaarigen auf, der mit einem leichten Rotschimmer im Gesicht zur Seite guckte. Hatte Aominecchi ihm wirklich gerade angeboten, ihn zu tragen?
„Aber… ich bin doch viel zu schwer…“
„Halt einfach die Klappe und steig auf!“
Die Stimme des Jüngeren war ruppig, aber der Blonde wusste, dass ihm die Sache einfach nur peinlich war. Der Andere war niemand, der Leuten gerne Hilfe anbot, aber das machte die Sache nur umso besser! Das war der Beweis, dass er sich wirklich um den Fuchsgeist scherte!
Mit einem freudigen „Aominecchi~“ zog Kise sich an dessen Schultern hoch, sodass er sich relativ problemlos auf dem Rücken des Kriegers halten konnte. Dieser griff sich die Beine des Anderen, um ihn noch zusätzlich festzuhalten und setzte dann seinen Weg fort, ungeachtet dessen, dass der Kitsune wirklich nicht das leichteste Paket war, das man auf dem Rücken mit sich herumtragen konnte.
Aber so oder so wären sie mit Kises Verletzung nicht weitergekommen. Er hatte nicht wirklich eine andere Wahl gehabt.

Eine Weile liefen sie schweigend weiter. Aomine war eh niemand, der sonderlich viel redete und Kise wurde plötzlich von der Erschöpfung durch den langen Marsch eingeholt. Er hatte sich tapfer gehalten, aber er war keine stundenlangen Wanderungen ohne Pausen gewohnt, wie der Krieger sie machte und zudem war seine Verletzung auch ein wenig schlimmer als er es den Anderen hatte glauben machen. Er hatte viel zu viel Angst gehabt, dass der Blauhaarige ihn einfach zurücklassen würde. Er hätte es ihm nicht verübeln können, schließlich war Kise bisher nur eine Last gewesen und selbst jetzt war Aomine dazu gezwungen ihn zu tragen.
Aber eigentlich war Aominecchi doch ganz nett. Egal wie nervig und aufdringlich der Blonde bisher gewesen war, der Andere hatte ihn nicht abgewiesen. Er hatte vielleicht gemurrt, aber letzten Endes war er immer für ihn dagewesen. Zwar kannten die Beiden sich erst seit einer Woche, aber er hing schon jetzt stärker an dem Krieger als an jedem sonst. Ein leichtes Lächeln bildete sich auf seinen Lippen, als er sich stärker an den Anderen kuschelte. Er mochte Aominecchi wirklich sehr gerne!

Nach einer Weile brach jener die Stille.
„Sag mal, Kise…“
Er stockte. Von dem Anderen kam keine Antwort und leises, gleichmäßiges Atmen bestätigte, was der Blauhaarige vermutet hatte: Der Fuchsgeist war tatsächlich auf seinem Rücken eingeschlafen!
Aomine lächelte. In seinem Eifer ihm nicht zur Last zu fallen hatte der Blonde sich weit über seine Grenzen hinausgetrieben.
„Als ob ich das nicht bemerken würde, Idiot!“, murmelte er dem Schlafenden zu.
Dann blieb er kurz stehen, um zu überlegen. Wo war nochmal dieser blöde Schrein? Sie mussten eigentlich ganz in der Nähe sein, wenn er sich nur erinnern könnte…

„Guten Tag.“
Der Krieger zuckte zusammen, als plötzlich von direkt vor ihm eine Stimme kam. Im letzten Moment konnte er noch Kise festhalten, bevor der von seinem Rücken rutschte. Stand der kleine, blauhaarige Kitsune schon die ganze Zeit da? Wie kam es, dass er ihn nicht gesehen hatte? Aber vielleicht wusste der ja, wo es hier zum Schrein ging.
„Ähm…hallo… Kannst du mir vielleicht sagen, wo der Schrein hier liegt?“
Der Kitsune lächelte, seine großen, blauen Augen fest auf den Größeren gerichtet.
„Wenn ihr zum Schrein wollt, können wir zusammen gehen. Ich wollte sowieso gerade dahin zurückkehren. Mein Name ist übrigens Kuroko Tetsuya.“
Der Kleinere ging vor ohne sich noch einmal umzudrehen und schien zu erwarten, dass Aomine ihm folgte. Dieser war sich zwar nicht sicher, was er von dem Kitsune halten sollte, aber er war momentan sein einziger Hinweis zum Schrein, also folgte er ihm. Was ihn am Meisten verwirrte war das kindliche Aussehen des Anderen, dadurch wurde es schwierig ihn einzuschätzen – und dann diese Augen, in denen nichts zu lesen war!
„Ich bin Aomine Daiki. Sag mal, Tetsu…gibt es in dem Schrein einen Heiler, der mal nach Kises Fuß schauen könnte? Er hat zwar gesagt, dass der nur verstaucht ist, aber ich glaube das ist schlimmer als es aussieht.“
Verstehend nickte der Kleinere.
„Natürlich, dann bringen wir Kise-kun gleich als erstes zu Midorima-kun. Er ist ein sehr fähiger Heiler und kann das sicherlich schnell wieder richten.“
Inzwischen liefen sie nebeneinander und Kuroko, der seinen Schrittrhythmus an den des Dunkelhäutigen angepasst hatte, warf diesem einen neugierigen Blick zu.
„Sag mal, Aomine-kun, was bringt einen Krieger und einen Kitsune zusammen? So etwas sieht man nicht oft.“
Der Größere zuckte mit den Schultern. Das war etwas, was er auch gerne wüsste.
„Um ehrlich zu sein keine Ahnung. Irgendwann war er halt da und ist mir seitdem gefolgt. Ich hab ihn noch nicht gefragt warum.“

Den Rest des Weges schwiegen sie, aber es war kein unangenehmes Schweigen. Das war eine angenehme Abwechslung zu dem dauernd redenden Kise, wie Aomine fand. Offensichtlich redeten sie beide nicht, wenn sie nichts zu sagen hatten. Nicht, dass der Dunkelhäutige Kise nicht gerne zuhörte, wie er über alles und nichts redete und nicht einmal auf Bestätigung wartete, aber manchmal hatte er nunmal doch gerne eine kleine Ruhepause. Anscheinend würde er mit Tetsu doch besser auskommen als gedacht.

Tatsächlich waren sie nicht mehr weit vom Schrein entfernt gewesen und schon nach wenigen Minuten betraten sie das Gebäude. Kuroko führte ihn weiter zur Krankenstation, wo ein großer, grünhaariger Priester mit genervtem Gesichtsausdruck auf einem Klemmbrett herumkritzelte, während ein junger Mann mit schwarzen Haaren grinsend an seiner Kleidung zupfte. Auf den zweiten Blick erkannte Aomine, dass es sich bei letzterem wohl um einen Tengu handeln musste.
„Midorima-kun?“
Als er die Stimme des blauhaarigen Kitsune hörte, zuckte der Priester leicht zusammen, ließ sich aber sonst nichts anmerken während er zu Ende schrieb. Dann hob er den Kopf und sah zu dem Kleineren, während er mit einer raschen Geste seine Brille richtete. Kurz streifte sein Blick Aomine und Kise, doch seine Aufmerksamkeit galt weiter dem Kleinsten im Raum.
„Kuroko.“, merkte er mit ruhiger Stimme an.
Nichts von seiner vorherigen Wut war mehr zu spüren und er schien sich große Mühe zu geben, möglichst professionell und gesammelt zu erscheinen. Ein kleines Lächeln bildete sich auf Kurokos Lippen.
„Der Kitsune scheint sich am Fuß verletzt zu haben. Ich lasse die Beiden in deiner Obhut.“
Genauso leise und schnell wie er vorher vor Aomine aufgetaucht war verschwand er auch wieder. Der Grünhaarige seufzte. Eigentlich hatte er schon mit Takao genug zu tun, der es seit einer Woche offensichtlich darauf anlegte sich immer wieder zu verletzen, sodass der Heiler sich um ihn kümmern musste. Dann nickte er dem Dunkelhäutigen zu.
„Leg ihn dort drüben auf das Bett, ich kümmere mich gleich um ihn. Du kannst hierbleiben solange du mich nicht störst.“, meinte er in einem harschen Ton, der Aomine missmutig die Stirn runzeln ließ.
Dennoch blieb er und ließ sich neben Kise auf dessen Bett nieder. Es kam nicht alle Tage vor, dass man einem Heiler bei der Arbeit zusehen konnte.

Der Priester wandte sich derweil dem Dämon neben sich zu. Er ließ seinen Blick kurz über den Körper des Kleineren schweifen und begann dann damit, die Finger seiner linken Hand von den Tapestreifen zu befreien, die Aomine erst jetzt aufgefallen waren. Was ihm auch erst jetzt auffiel war der gepunktete Ball, den der Brillenträger in der rechten Hand hielt. Irritiert schüttelte der Krieger den Kopf. Wofür brauchte der Andere bitte einen Ball in der Krankenstation? Dieser Midorima wurde mit jeder Sekunde seltsamer.
Dennoch schien er als Heiler unglaubliches Talent zu besitzen und der Blauhaarige musste ihm unwillig Respekt zollen, während er beobachtete wie das grünliche Leuchten, das von der Hand des Größeren ausging innerhalb von Sekunden jeden kleinen Kratzer auf der Haut des Tengus auslöschte als sei er nie dagewesen.
Ein breites Grinsen bildete sich auf den Lippen des Schwarzhaarigen und mit einem freudigen „Danke, Shin-chan~“ sprang er auf.
„Sei gefälligst vorsichtig, Idiot! Und hör auf mich so zu nennen, nanodayo!“
Zähneknirschend wandte Midorima sich Aomine und dem inzwischen erwachten Kise zu und bemühte sich seine Wut wieder unter Kontrolle zu bringen.
„Dann lass mich mal dein Bein sehen.“
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