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Spirit Chaos

GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Aomine Daiki Himuro Tatsuya Kise Ryōta Midorima Shintarō Murasakibara Atsushi Takao Kazunari
11.02.2017
10.04.2020
28
39.233
14
Alle Kapitel
48 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
18.06.2018 1.566
 
So, das ist wirklich eine „Well, that escalated quickly“-Beziehung… In dem Sinne spreche ich jetzt eine Lemon-Warnung aus~

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Kapitel 26

„Ich bin mir selber nicht ganz sicher wie die Sache zwischen den Beiden dann so schnell eskaliert ist...“
Kuroko legte überlegend den Kopf schief. Momoi sah ihn fragend an.
„Welche Beiden meinst du, Tetsu-kun? Und inwiefern eskaliert?“
Ein kurzes, belustigtes Grinsen machte sich auf Akashis Gesicht breit, aber die Pinkhaarige sah es nicht.
„Nun ja, du warst noch zu sehr mit Kagami-kun und Murasakibara-kun beschäftigt und damit, dass die Beiden sich nicht die Köpfe einschlagen. Und irgendwie sind Kise-kun und Aomine-kun dann auf die Idee gekommen ihre Beziehung, nun ja...“
Er pausierte, unsicher über die Formulierung. Der Rothaarige entschied sich ihm auszuhelfen:
„Ihre Beziehung auf eine neue Ebene zu heben.“
Ein interessiertes Glitzern machte sich in Momois Augen breit.
„Ihr habt intim-schmutzige Details zu berichten? Erzählt mir mehr!“
Kuroko und Akashi warfen sich einen kurzen Blick zu.

~ ~ ~

„Daikicchi...“
Aomine zuckte zusammen als Kises warmer Atem sein Ohr streifte und eine wohlbekannte Stimme seinen Namen schnurrte. Als er sich umdrehte sah er Kises Gesicht keine zehn Zentimeter von seinem eigenen entfernt. Ohne darüber nachzudenken drückte er dem Kitsune einen Kuss auf die Lippen, was diesen lächeln ließ.
„Sag mal, Daikicchi...“
Eine Gänsehaut breitete sich auf den Armen des Kriegers aus als der Kleinere ihm mit honigweicher Stimme ins Ohr wisperte.
„Wie hältst du es eigentlich die ganze Zeit mit so einem wunderschönen, perfekten Wesen wie mir in einem Raum aus ohne über mich herzufallen?“
Der Blauhaarige hob eine Augenbraue ob der Aussage und drehte sich nun endgültig um, nur um zu sehen wie der Andere sich lasziv auf dem Bett räkelte. Sein leichter Yukata war – vermutlich nicht ganz ungewollt – so weit verrutscht, dass er eigentlich mehr preisgab als er verdeckte. Ohne dass er es beeinflussen konnte wanderten Aomines Augen über den entblößten Körper, erkundeten jeden Zentimeter der blassen Haut, blieben vielleicht ein bisschen zu lange an den rosigen Brustwarzen hängen.

Kise lächelte. Er wusste was für eine Wirkung er auf den Anderen hatte und er war bereit diese voll und ganz auszunutzen und auszukosten. Die goldenen Augen fest auf den Größeren gerichtet löste er langsam den Obi, der seinen Yukata noch zusammen hielt und bemerkte zufrieden wie der Dunkelhäutige schwer schluckte. Er konnte in dessen Augen lesen wie stark er sich beherrschen musste, um sich nicht sofort auf ihn zu stürzen und sich zu nehmen, was er schon seit geraumer Zeit begehrte.
Aomine war sich nicht ansatzweise dessen bewusst, dass Kise durchaus bereit war es ihm zu geben.
Es war eine Weile her seit er das letzte Mal in einer Beziehung gewesen war, aber das bedeutete nicht, dass er keinen Sexualtrieb besaß. Und ebensowenig bedeutete es, dass es ihn kalt ließ wenn Aomine sich so völlig natürlich vor ihm entblößte, vermutlich einfach weil es ihn nicht interessierte wer ihn unbekleidet sah. Vom ersten Moment an, in dem er ihn so gesehen hatte, hatte Kise gewusst, dass er diesen Mann haben musste – und wenn es nur für eine Nacht war. Dass sie sich dann tatsächlich ineinander verliebt hatten und nun ein Paar waren war nur ein willkommener Bonus.
„Du...du bist nicht ansatzweise so unwiderstehlich wie du denkst…“
Der raue, erstickte Ton und die unterdrückte Lust in Aomines Augen straften seine Worte Lügen.
„Sicher, Daikicchi?“
Der Kitsune streckte seine Arme nach oben aus und zog den Größeren ohne viel Widerstand zu sich herunter.
„Und was wenn ich dir sage, dass ich dich in mir spüren möchte, Daikicchi? Lässt dich das denn völlig kalt?“
Seine Stimme war nur ein leises Schnurren gewesen, aber sie hatte gereicht, um den Schalter in Aomines Kopf zu kippen.
Der Blauhaarige vergrub grob eine Hand in Kises blonden Haaren und fiel über dessen Lippen her. Waren ihre vorigen Küsse fast ausschließlich sanfter, liebender Natur gewesen so entbrannte nun ein regelrechter Krieg zwischen ihnen, den der Ältere verlor als Aomine ihm unsanft in die Unterlippe biss.

Keuchend trennten sie sich wieder voneinander. Beide starrten sie den jeweils anderen an bis der Krieger den Moment brach, indem er den Kopf des Kleineren nach hinten riss und kleine Bisse dessen Hals hinab verteilte. Kise stöhnte auf. Er hatte recht schnell festgestellt, dass er auf Dominanz stand und er vertraute Aomine definitiv genug, um diesem die völlige Kontrolle über sich zu geben. Mit einem weiteren Stöhnen auf den Lippen neigte er den Kopf noch weiter nach hinten, präsentierte sich völlig schutzlos und Aomine zog sich kurz zurück, um ihn anzustarren. An sich hätte ihn diese plötzliche Unterwürfigkeit belustigt, aber er war bereits viel zu erregt, um sich auf solche Kleinigkeiten zu konzentrieren – mal abgesehen, dass der Blonde gerade so heiß aussah, dass es ihn schier um den Verstand brachte.
Aomine entfuhr ein Knurren. Es erschien ihm unglaublich, dass dieses schöne, erotische Wesen ihm gehörte, aber er war nicht bereit es je wieder gehen zu lassen! Ein wenig ruhiger ließ er seinen Mund und seine Zunge den Oberkörper des Blonden erkunden, hielt kurz an den Brustwarzen inne, um dann doch weiter hinunter zu wandern, entlockte dem Anderen ein Wimmern als er an dessen Hüfte knabberte.
„Du gehörst mir, Ryouta! Allein mir!“
Erneut wimmerte der Kleinere als er ihm diese Worte ins Ohr knurrte und er beeilte sich zu nicken. Sein Atem war unregelmäßig und zittrig und es fiel ihm schwer auch nur einen klaren Gedanken zu fassen während Aomines große Hände auf Wanderschaft gingen und sich letztlich in seiner Lendengegend wiederfanden. Sie wurden nur von einer dünnen Schicht Stoff von ihrem Ziel getrennt und ungeduldig schob der Krieger den verbleibenden Rest des Yukatas zur Seite, um sich Kises bestem Stück zu widmen, das bereits so hart war, dass es anfing schmerzhaft nach Aufmerksamkeit zu verlangen.
„Daiki...cchi…bitte...“
Es bedurfte keiner weiteren Aussage, damit der Größere ihm die Aufmerksamkeit gab, nach der es ihm verlangte. Der Blonde zog scharf die Luft ein als Aomines warme Lippen sich um seine Spitze schlossen und er vergrub seine Hände in den dunklen Schultern, um sich ein bisschen Halt zu geben und zu verhindern, dass er in seiner Lust ertrank. In seinem Kopf drehte sich alles als der Andere seine Zunge um Kises Schaft tanzen ließ. Er war sich bereits jetzt ziemlich sicher noch nie so guten Sex gehabt zu haben – und das wo sie noch nicht einmal wirklich angefangen hatten.

Er kam nicht wirklich dazu den Satz zu Ende zu denken weil sich plötzlich zwei lange, feuchte Finger in seinen Eingang drängten und ihm einen Aufschrei abrangen. Er spürte wie ihm Tränen in die Augen stiegen; einerseits, wegen dem Schmerz, andererseits aber auch weil es ihn verdammt nochmal anmachte. Einen Moment hielten die Finger inne wie um auf ein Zeichen des Protestes oder einen Widerspruch zu warten, doch als nichts dergleichen geschah begannen sie ihre Arbeit Kises Eingang zu dehnen während Aomines Lippen wieder zu denen des Blonden gefunden hatten. Ihre Küsse waren sanfter als am Anfang, aber immer noch geprägt von Lust und Dominanz und die drückende Atmosphäre, die einfach nur nach Sex schrie, nahm ihm fast die Luft zum Atmen. Diese Art der Synergie hatte er bisher mit noch keinem seiner Partner verspürt und er konnte nicht bestreiten, dass sie ihn unglaublich erregte.
Kises eigene Hände begannen nun damit den dunklen Körper über sich zu erkunden. Er streifte den Yukata von den breiten Schultern und bewunderte die ausgeprägten Muskeln, die sich ihm darboten. Fasziniert wanderten seine Finger darüber, fuhren fast schon schüchtern Aomines Sixpack nach, weil er ohnehin nicht mehr wirklich in der Lage war irgendetwas zu tun als sich seiner Lust und Aomine hinzugeben.
Er bekam kaum mit wie dieser sich zurückzog und seine Finger mit seinem Glied ersetzte. Erst der stechende Schmerz holte ihn aus dem tranceartigen Nebel, in dem sich sein Kopf befand. Allerdings kam er nicht dazu auch nur einen weiteren Gedanken daran zu verschwenden, denn genauso schnell waren Aomines Lippen wieder auf seinen und forderten ihn genug, dass er seine Aufmerksamkeit unmöglich dem Schmerz widmen konnte. Genauso bekam er nicht mit wie er anfing in die Küsse zu stöhnen, die sie austauschten, bis ein besonders heftiger Stoß des Kriegers ihn dazu brachte den Kopf in den Nacken zu legen und hemmungslos zu stöhnen.
Aomine ging es nicht besser und Kises Stöhnen trieb ihn noch mehr an den Rand des Wahnsinns. Er hatte nicht gewusst, dass das möglich war… Aber offensichtlich war er diesem wunderschönen, hinreißenden Kitsune so sehr verfallen, dass auch sein Stolz ihn nicht davor bewahren konnte all seine antrainierte Ausdauer zu verlieren und schon nach kurzer Zeit völlig die Kontrolle zu verlieren. Wie sollte man auch stark bleiben, wenn man Kise unter sich sah, der die erotischsten Geräusche von sich gab, die Aomine je gehört hatte?
Zu seinem Glück verließ den Kleineren fast im selben Moment die Kraft und auch er kam, zu nebelig im Kopf, um überhaupt zu bemerken was passiert war.
„Wow...“
Zu einem Mehr an Worten war der Blauhaarige nicht fähig als er auf dem Anderen zusammenbrach.
Kises goldene Augen fanden seine Blauen und ein sanftes Lächeln legte sich auf ihrer beider Lippen.
„Wow...“, bestätigte der Ältere leise.

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Ich hoffe euch hat diese kleine...Eskapade gefallen. Lasst mir ruhig Feedback da :)

Hiernach schließt sich Kapitel 5 von Blind Date an.

Übrigens habe ich mir vorgenommen jetzt jeden Montag ein neues Kapitel hochzuladen. Mal sehen ob ich das durchhalte...
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