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Spirit Chaos

GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Aomine Daiki Himuro Tatsuya Kise Ryōta Midorima Shintarō Murasakibara Atsushi Takao Kazunari
11.02.2017
10.04.2020
28
39.233
14
Alle Kapitel
48 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
23.04.2018 835
 
Sehr sehr kurzes Kapitel, ich weiß, aber ich muss wirklich wieder reinkommen und tatsächlich hätte mehr einfach nicht gepasst.
Ich wünsche viel Spaß beim Lesen!

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Kapitel 25

Midorimas Kondition hatte sich in den letzten Tagen deutlich gebessert. Sein Fieber war verschwunden und er fror auch nicht mehr ständig. Dennoch hatte sich seine Laune nicht gebessert. Der Grünhaarige wurde sich mit jeder Sekunde seiner Schwäche mehr und mehr bewusst und er hasste es, dass er in den vergangenen Tagen so abhängig von Hilfe gewesen war. Miyaji hatte ihm androhen müssen ihn zu fesseln, damit er im Bett blieb, was dem Blonden einen vernichtenden Blick von Takao eingebracht hatte.
„Ich denke, dass du ab morgen keine Bettruhe mehr brauchst.“
Midorima konnte das erlöste Stöhnen nicht zurückhalten und entlockte Miyaji ein Grinsen. Der Ältere wusste genau wie es sich anfühlte nichts tun zu können und fast wahnsinnig zu werden vor Langeweile – schließlich war er selbst vor nicht allzu langer Zeit in derselben Lage gewesen.
„Sag mal...“
Der Blonde ließ sich auf den niedrigen Hocker sinken, auf dem Takao normalerweise saß.
„Ich bin mir nicht ganz sicher ob du es mitbekommen hast...aber...“
Miyaji schluckte. Das hier war definitiv kein Gespräch, das er führen wollte, aber er wusste, dass er den Jüngeren wenigstens darauf hinweisen musste. Bei einem Blick in die grünen Augen Midorimas, in denen pure Verwirrung stand, wurde ihm erneut bewusst wie naiv der Größere trotz seiner unbestreitbaren Intelligenz sein konnte. Er hatte es garantiert nicht bemerkt. Noch ein Grund mehr mit ihm darüber zu reden.
„Ich weiß, dass Takao und du euch näher gekommen seid in letzter Zeit...“, fing er das Gespräch neu an, „aber ich glaube nicht, dass du mitbekommen hast, dass er ein wenig...nun ja...sehr auf dich fokussiert ist...“
Wenn überhaupt war die Verwirrung in Midorimas Gesicht nun noch größer, aber Miyaji war froh, dass er anscheinend bereit war ihm wirklich zuzuhören. Erneut schluckte er bevor er fortfuhr.
„Während du...ausgeknockt warst hab ich mich ein paar Mal mit ihm unterhalten – wobei wir uns eigentlich die meiste Zeit nur gestritten haben. Es ging um dich.“
„Wieso solltet ihr euch meinetwegen streiten? Ich hab nichts falsch gemacht!“, protestierte der Grünhaarige.
Miyaji konnte ein Lachen gerade so zurückhalten. Er fand es immer wieder beeindruckend wie Midorima so aggressiv Dinge behaupten konnte und gleichzeitig so klang als bitte er um Bestätigung des eben Gesagten, weil er sich Sorgen machte irgendjemand könne ihm irgendetwas übel nehmen.
„Takao wollte, dass ich aufhöre mich als Heiler um dich zu kümmern und die Sache ihm überlasse und ich konnte das nicht so stehenlassen. Auf der einen Seite scheint er sich sehr um dich zu sorgen, aber auf der anderen Seite habe ich ein schlechtes Gefühl dabei. Ich weiß nicht...“

Er wusste wirklich nicht wie er das in Worte fassen konnte, aber er wusste, dass es nicht normal war wie sich der Tengu verhielt. Selbst wenn man die offensichtlichen Gefühle des Schwarzhaarigen einbezog, es war bei Weitem nicht normal so eifersüchtig zu sein. Bei der Art und Weise wie Takao jeden hasserfüllt anstarrte, der auch nur ein kleines Bisschen von Midorimas Aufmerksamkeit bekam, lief es dem Älteren kalt den Rücken hinunter. Er hatte noch nicht mit den Anderen darüber gesprochen, weil er der Meinung war, dass Midorima das Recht hatte es als Erster zu erfahren – schließlich ging es ja um ihn.
Allerdings wusste Miyaji auch, dass dieser vermutlich nichts deswegen unternehmen würde und konnte.
Der Blonde hatte in dem Tengu nie ein blutrünstiges Monster gesehen, aber manchmal hatte er das Gefühl, dass all dieses spielerische, kindische Gehabe nur eine Fassade war. Manchmal hatte er das Gefühl, dass der wahre Takao sehr viel kaltherziger und rücksichtsloser war als es den Anschein machte. Miyajis Fähigkeit Auren zu sehen war nicht sonderlich stark ausgeprägt, aber manchmal konnte selbst er das Schwarz um Takao sehen, dass ihn ab und zu wie ein dichter Nebel umgab und um ehrlich zu sein machte es ihm Angst.

Er schüttelte den Kopf, um die Gänsehaut loszuwerden, die sich bei dem Gedanken an den Schwarzhaarigen in ihm breitgemacht hatte. Es gab noch etwas, was er ansprechen musste.
„Midorima.“
Der Kopf des Grünhaarigen schnellte nach oben. Miyaji schnippte ihm gegen die Stirn so heftig er konnte und war zufrieden als der Andere ein leises Jammern hören ließ.
„Bring dich gefälligst nie wieder so in Gefahr! Ich will mir nicht nochmal Sorgen darum machen müssen, dass du eventuell nicht mehr aufwachst!“
Ein leichtes Nicken war die Antwort und dann formte sich ein zaghaftes Lächeln auf Midorimas Lippen.
„Danke, dass du dich um mich gekümmert hast...“
Die Worte waren kaum hörbar, aber sie machten Miyaji so glücklich, dass er nicht anders konnte als den Größeren in eine Umarmung zu ziehen und ein breites Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus als er spürte, dass dieser sie zögerlich erwiderte.

Als er das Geräusch der sich öffnenden Tür hörte und aufblickte verschwand das Lächeln sofort und wich einem angstvollen Flattern in der Magengegend.

In der Tür stand Takao und er sah rasend aus.
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