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Spirit Chaos

GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Aomine Daiki Himuro Tatsuya Kise Ryōta Midorima Shintarō Murasakibara Atsushi Takao Kazunari
11.02.2017
10.04.2020
28
39.233
14
Alle Kapitel
48 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
03.08.2017 1.270
 
So und hier ein kleines, süßes Kapitel, auf das vermutlich schon viele gewartet haben. Ich widme es einfach mal meiner Proto und guten Freundin Die Wortmalerin. Du ermunterst mich immer sehr weiterzuschreiben. Vielen Dank, meine Liebe ♡ Ich hoffe du stirbst nicht ;)
Und, Gott, liebe ich Momoi in diesem Kapitel!

Wie auch immer ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!

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Kapitel 21

„Woher kennst du eigentlich Ahomine, Momoi? Wart ihr früher mal befreundet?“
Die Pinkhaarige kicherte.
„Befreundet ist gar kein Ausdruck! Er hat mir sogar mal ein Geständnis gemacht.“
Überraschung spiegelte sich auf Kagamis Gesicht wieder.
„Du warst mit Aomine zusammen?!“
Momoi kicherte. Es war eine ganze Weile her seit ihr jemand das letzte Mal eine Beziehung mit dem Blauhaarigen unterstellt hatte.
„Nein, ich hab ihm nen Korb gegeben. Wir kennen uns eigentlich schon immer. Wir sind zusammen aufgewachsen, weil wir nebeneinander gewohnt haben.“
„Es gibt tatsächlich Mädchen, die nicht auf den Typen fliegen? Ich hätte nie gedacht, dass ausgerechnet Ahomine mal jemandem ein Liebesgeständnis machen würde – geschweige denn, dass der von jemandem einen Korb bekommen würde…“
Die junge Frau wuschelte durch seine Haare und sah ihn fast schon mitleidig an.
„Man merkt, dass du Dai-chan noch nicht so lange kennst. Er ist nicht immer das arrogante Arschloch, das er gern zur Schau trägt…“

~ ~ ~


„Dai-chan!!!“
Aomine zuckte erschrocken zusammen als eine junge Frau mit pinken Haaren auf ihn zurauschte und sich um seinen Hals warf. Mehr aus Reflex denn willentlich legte er seine Arme um sie. Seine Augen weiteten sich merklich als er sie erkannte.
„Satsuki!“, meinte er überrascht.
„Jetzt schau doch nicht so schockiert! Ich freu mich auch dich wiederzusehen!“
Kichernd tippte sie ihm auf die Nasenspitze, was ihr nur gelang, weil sie immer noch um seinen Hals hing und ihn so zu sich heruntergezogen hatte. Als der Dunkelhäutige sich jetzt aufrichtete wurde deutlich, dass zwischen ihnen mindestens dreißig Zentimeter Größenunterschied lagen.

Mit einer Mischung aus Überraschung und Missmut beobachtete Kise wie Aomine zu lachen begann und der Frau gegen die Stirn schnippte, was diese mit beleidigt aufgeplusterten Wangen quittierte. Dann wandte sie sich überraschend dem Blonden zu.
„Du bist Kise oder?“
Er nickte überrascht, fragte sich immer noch in welcher Beziehung sie zu dem Blauhaarigen stand. Auf jeden Fall schienen sie sehr vertraut miteinander zu sein.
„Ja, Kise Ryouta. Und du bist?“
Seine Stimme klang vielleicht eine Spur schroffer als beabsichtigt und sofort machte sich Erkenntnis auf ihrem Gesicht breit. Sie löste sich von Aomine und schenkte dem Kitsune ein strahlendes Lächeln.
„Ich bin Momoi Satsuki, Dai-chans beste Freundin – auch wenn ich mir manchmal mehr wie seine Mutter vorkomme. Ich empfinde für ihn aber nicht mehr als schwesterliche Liebe, du kannst ihn gerne haben, Ki-chan. Auch wenn ich nicht weiß, ob du dir das wirklich antun willst.“
Ein wenig perplex von dem Schwall an Worten, der innerhalb kürzester Zeit aus dem Mund der Pinkhaarigen gekommen war, nickte Kise. Allerdings beruhigten ihn ihre Worte auch irgendwie und das darauffolgende, an Aomine gerichtete „Behandle ihn bloß gut!“ ließ ihn grinsen.
Der Größere verdrehte genervt die Augen.
„Jaaaa, ich pass auf ihn auf. Was machst du hier, Satsuki?“
„Ah, setzen wir uns doch. Ich mach uns einen Tee.“

Ohne Widerworte zu akzeptieren schnappte sie sich den Krieger und zog ihn an der Hand hinter sich her in einen nahen offenen Pavillon, wo sie sich auf den Tatami-Matten niederließen. Kise musste lachen. Es sah aber auch zu seltsam aus wie der große, sonst so sture Aomine von dieser zwei Köpfe kleineren Naturgewalt namens Momoi Satsuki mitgezogen wurde, was nicht ohne Protest des Dunkelhäutigen geschah.
Als sie endlich alle saßen und einen Becher grünen Tee vor sich stehen hatten beugte Momoi sich vor und bedachte die beiden Männer mit einem prüfenden Blick.
„Ich mag ihn.“, stellte sie dann fest. „Ich bin stolz, dass du endlich mal jemand ordentlichen angeschleppt hast, Dai-chan! Du musst nämlich wissen,“, wandte sie sich dann an Kise, „dass die Beziehungspartner, die Dai-chan sonst so hatte, alle grauenvoll waren! Der Junge hatte überhaupt keinen Geschmack! Umso froher bin ich, dass er dich nicht schon verschreckt hat.“
Protestierend runzelte Aomine die Stirn.
„Satsuki…! Wir sind gar nicht zusammen!“
Nun war es an der Pinkhaarigen die Augen zu verdrehen als sie sich wieder ihrem Freund zuwandte.
„Dai-chan, ich bin nicht blind! Jeder Idiot kann erkennen, dass ihr füreinander bestimmt seid! Habt ihr euch etwa noch immer nicht ausgesprochen?“
Ein wenig nervös kratzte sich der Dunkelhäutige am Hinterkopf.
„Na ja…irgendwie…nicht so richtig…?“
Sie stand auf und schien fast wütend als sie einmal kurz knurrte – ein Laut, der so gar nicht zu ihrem zierlichen Aussehen passen wollte und der Kise zusammenzucken ließ. Diese Frau überforderte ihn ein wenig. Auch wenn sie ganz nett schien und offensichtlich die Beziehung zwischen ihm und Aominecchi unterstützte, so hatte sie doch etwas von einem Wirbelsturm, dem man nicht entkommen konnte.
„Dann macht ihr das jetzt! Ich gehe derweil was zu essen holen. Es ist fast Mittag.“
Als sie mit schnellen, festen Schritten in Richtung Küche verschwand, meinte Kise sie noch „Und da soll mir mal einer sagen Mädchen seien kompliziert!“ murmeln zu hören.

Die Stille, die sie zurückließ war so unangenehm, dass er auf seine Kise-Art versuchte sie zu beenden, indem er sich mit einem langgezogenen, quengeligen „Aominecchiiii, mir ist langweilig!“ halb auf den Größeren warf, der ihn überrascht auffing und schließlich zu lächeln begann.
„Gott, manchmal hasse ich Satsuki wirklich! Wie soll man sich über sowas denn aussprechen?“, murmelte der Krieger vor sich hin, während seine Hand ganz von allein den Weg in Kises dichte Haare fand und begann diesen zu kraulen.
„Ich hab dich wirklich sehr lieb, Aominecchi.“, schnurrte der Kitsune. „Ich liebe dich!“
Der Dunkelhäutige seufzte.
„Muss ich das jetzt wirklich sagen? Ich bin nicht gut in Gefühlsdingen und so und…“
„Ja, du musst~“, wurde er von dem Kitsune unterbrochen, der sich blitzschnell aufrichtete und ihn aus glänzenden, goldgelben Augen erwartungsvoll ansah.
Eine leichte Röte breitete sich auf Aomines Wangen aus und obwohl er hoffte, dass man es aufgrund seiner dunklen Haut nicht sah, so war er sich doch sicher, dass diese Hoffnung unbegründet war. Peinlich berührt drehte er den Kopf zur Seite, um nicht Kise ansehen zu müssen, auf dessen Lippen ein kleines, wissendes Lächeln lag.
Er brauchte eine volle Minute, um sich zu sammeln, bevor er seinen Kopf wieder dem Blonden zuwandte und ihm fest in die Augen sah.
„Ich liebe dich, Kise Ryouta! Möchtest du mein fester Freund werden?“, fragte er etwas unbeholfen, aber dennoch mit fester Stimme und ein breites Lächeln brach sich auf Kises Gesicht Bahn wie eine aufgehende Sonne.
„Ja, ich will!“, flüsterte er, bevor ihre Hände wie von selbst zueinanderfanden und sie sich minutenlang grinsend in die Augen starrten.

„Meine Güte, jetzt küsst euch doch endlich! Du bist doch sonst auch nicht so verkrampft, Dai-chan!“
Der Satz ließ sie erschrocken zusammenzucken und synchron wandten beide die Köpfe zu der rosahaarigen Priesterin, die ein Tablett mit Essen auf den Boden stellte, dann die Hände in die Hüften stützte und sie erwartungsvoll ansah.
Während Kise sofort dunkelrot anlief verzogen sich Aomines Mundwinkel zu einem Grinsen und er zog den Fuchsgeist zu sich heran, um mehr oder minder sanft dessen Lippen mit seinen eigenen zu verschließen. Sofort ließ sich Kise darauf ein und als sie sich voneinander lösten atmeten beide schwer. Einen Moment sahen sie sich an, dann, als hätten sie sich abgesprochen, fanden ihre Lippen wieder zusammen während Kise seine Hände in den blauen Haaren des Anderen vergrub.
Momoi ließ sich wieder auf die Tatami-Matte sinken.
„Geht doch!“, seufzte sie leise aber zufrieden.
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