Maiks Mädchen - Fortsetzung zum Roman

von Wisiwim
GeschichteRomanze, Freundschaft / P12
Maik Klingenberg
10.02.2017
10.02.2017
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10.02.2017 859
 
Hallo erstmal!      
Kleines Vorwort :  
Ihr müsst diese Geschichte nicht lesen, liken, Rewies schreiben oder sonst was, wenn ihr nicht wollt. Ich habe sie nur so geschrieben, wie das Buch in meinen Gedanken weitergeht. Ich habe keine Ahnung, was das hier werden wird und in welche Richtung das einschlagen wird. Ich bin selber gespannt, ob das klappen wird oder nicht und wie die Geschichte ausgehen wird. Ich hab da schon so eine kleine Idee für mein Ende: "Und sie lebten glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende" Naja jedenfalls schon mal im Voraus: Die Kapitel werden nicht regelmäßig kommen, ich bin vielerlei beschäftigt!
     
Also, wer bis hierhin noch gelesen hat, herzlichen Glückwunsch erstmals, und viel Spaß!!      
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1. Kapitel, Maiks Sicht

Die Sonne blendet mich. Ich versuche mich auf Kaltwassers Unterricht zu konzentrieren, der irgendwas von Kurzgeschichten labert, aber, alter Finne, die Sonne blendet einfach zu stark, was soll das? Das ist das Problem wenn der Klassenraum zum Osten ausgerichtet ist und man morgens Unterricht hat. Die Rollos funktionieren irgendwie nicht mehr. Und es ist heiß durch die Sonne. Wenigstens sitze ich nicht am Fenster. Am Fenster sitzt Tatjana, ich husche schnell einen Blick zu ihr rüber, sie ist schön wie immer, ihre langen Haare hat sie auf der einen Seite ein wenig über ihr Auge geworfen, damit die Sonne sie nicht so blendet. Sie versucht auch Kaltwassers Vortrag zu lauschen. Doch jetzt dreht sie sich um und guckt mich an, scheiße ich schaue sie immer noch wie ein blinder Frosch, der davon träumt fliegen zu lernen, an. Wobei wie gucken eigentlich blinde Frösche? Egal, ich gucke einfach schnell auf mein Heft und tue so, als wäre ich wahnsinnig interessiert an Kaltwassers Unterricht. Scheiße, jetzt bin ich schon seit zwei Jahren in Tatjana verliebt und ich habe es immer geschafft, dass sie es nicht bemerkt, wenn ich zu ihr rüber schaue und jetzt mit einem mal habe ich es verbockt. Wegen der Sonne. Ich schaue kurz hoch, zu Tatjana, und merke, dass sie mich immer noch anschaut. Unsere Blicke treffen sich und sie lächelt mich an. Warte mal, hat Tatjana Cosic, das Mädchen, in das ich schon seit Jahren hoffnungslos verliebt bin, und die mich noch kein einziges mal in irgendeiner Lei Hinsicht  bemerkt hat, mich wirklich gerade angelächelt?! Ich kann es noch nicht wirklich begreifen. Ich lächel sie auch kurz an und schaue dann wieder auf mein Heft. Nur nichts anmerken lassen, hätte Tschick jetzt gesagt. Wäre er nur schon wieder hier, aber naja ist halt so wie es ist. Tatjana Cosic. Mich. Angelächelt. Wahnsinn, hätte mir das jemand vor einem halben Jahr gesagt, hätte ich ihn für verrückt gehalten. Aber jetzt wo es geschehen ist, muss ich schon zugeben, dass ich mich eigentlich relativ schnell beruhigt habe. Ich hätte nicht gedacht, dass das so schnell geht.

Zuhause setzt ich mich erstmal auf einen Stuhl im Esszimmer. Ich bin wieder einmal allein Zuhause. Eigentlich hätte ich mich jetzt auf das Sofa gelegt, aber das ist noch ein wenig nass. Nachdem die Polizisten gestern gekommen sind mussten wir alles wieder rausholen, einige Sachen, wie der DVD - Spieler, waren unbrauchbar kaputt, aber andere Sachen, wie das Sofa, mussten einfach noch trocken. Zum Glück ist mein Vater gestern Abend nicht mehr nach Hause gekommen, der wäre ausgerastet.
Am restlichen Schultag ist auch nichts mehr Spektakuläres passiert; in den Pausen war ich wie immer alleine und im Unterricht ist auch nichts mehr passiert. Das kann aber auch daran gelegen haben, dass ich extra darauf bedacht war, Tatjana nicht anzugucken. Ich hatte zwar noch ein paar mal den Eindruck gehabt, sie würde mich anschauen, aber immer wenn ich in einem sicheren Moment geschaut hab, war Tatjana voll und ganz mit dem Unterricht beschäftigt. Ich habe es aber auch nicht oft gemacht. Da ist er wieder: Maik Klingenberg, der Langweiler und Feigling. Egal, was in den Ferien mit mir los war, es ist jetzt vorbei. Vor allem, wenn Tschick nicht da ist.

Deprimiert gehe ich in mein Zimmer, um Hausaufgaben zu machen, doch auf meinem Schreibtisch da liegt er. Der Brief. Von Isa. Ich hatte ihn gestern Abend noch da hingelegt und wo ich ihn jetzt sehe, wird mir direkt wieder warm ums Herz und ich werde nicht mehr ganz so deprimiert. Wenigstens hält Isa noch zu mir. Sie kennt noch den abenteuerlustigen Maik "Klingenburg" aus den Ferien. Sie kennt mich noch so, wie ich wirklich bin. Natürlich werde ich mich am Sonntag mit ihr treffen. Ich freu mich auch schon drauf. Weil, ich bin auch schon ganz aufgeregt. Es ist wenigstens eine Sache, auf die ich mich zuverlässig freuen kann. Wenn Isa kommt. Immerhin hat Isa mich nicht vergessen und fand die Zeit mit uns auch toll. Ich lese mir den Brief noch ungefähr zehn mal durch und mache dann Hausaufgaben. Aber wirklich fassen kann ich es immer noch nicht. Von unten höre ich,  wie die Tür mit viel Gepolter aufgeht. Das wird meine Mutter sein, die gerade wiederkommt.

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So, das war mein erstes Kapitel. Wer bis hierhin gelesen hat, kann es mich doch in den Kommis wissen lassen, wie er's fand. Eure Meinung ist mir wichtig.

Tschüssi!
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