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Hoffnung, mehr als nur ein Wort

von Isaria
GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
Agron Mira Nasir Spartacus
10.02.2017
14.10.2020
25
77.509
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10.02.2017 2.577
 
Die Luft war stickig, es war heiß und die Sonne brannte erbarmungslos. Das Wageninnere des Pick-ups hatte sich merklich aufgeheizt und die Klimaanlage hatte schon längst den Kampf gegen die immerwährende Hitze aufgegeben. Er saß am Steuer und hatte die Karte zwischen Lenkrad und Windschutzscheibe so gut es ging geklemmt. Er schwitzte und nahm zum wiederholten Male die getönte Sonnenbrille ab und wischte sich mit dem rechten Unterarm den Schweiß von der Stirn und dem Gesicht. Selbst das Öffnen des Fensters brachte keine Abkühlung, sondern wehte nur den Staub und den Sand ins Wageninnere. Er fluchte leise über den schlechten Zustand der Straße, wohl wissend, dass er sich hier nicht auf einer Autobahn in Deutschland oder auf irgendeiner Bergstraße in Europa befand. Nein, er fuhr durch Aleppo, auf einer Straße, die von mehreren Gesteinsbrocken übersät war als Folge der unzähligen Bombenabwürfe. Seit Stunden herrschte hier schon wieder der Ausnahmezustand und jeden Moment konnte eine weitere Bombe einschlagen. Darüber wollte er nicht allzu lange nachdenken und fluchen half ihm jetzt auch nicht unbedingt weiter. Er hatte sich ja selbst um diesen Job bemüht, wollte als Reporter zeigen, wie die Bevölkerung unter dem stetigen Terror des Regimes zu leiden hatte. Eigentlich liebte er seinen Job über alles aber einen fremden Mann zu treffen, der Insiderinformationen versprochen hatte, noch dazu in einem Stadtteil, in dem immer wieder Schüsse zu hören waren und deren hohe Gebäude mehr als nur in Trümmern lagen, war nicht wirklich so angenehm.





Zur selben Zeit stand ein junger Mann im Schatten eines der wenigen Häuser, welches noch nicht völlig von den Bomben in Mitleidenschaft gezogen war. Im Keller befanden sich verschiedene Lagerräume, angefüllt mit unzähligen Aktenordnern, Materialien des täglichen Bürobedarfs, ein paar Computer, sowie Drucker und in einer Kiste sogar etliche ausländische Magazine neueren Datums. In einem der Räume befand sich auch sein eigener Schlafraum oder vielmehr sein Versteck in das er vor wenigen Wochen nicht ganz freiwillig untergetaucht war. Trotz seiner zur Schau gestellten Naivität und seiner Jugend war er doch so klug gewesen, sich rechtzeitig einen Ort zu suchen, wo man ihn am wenigsten vermuten würde. Er hatte gute zwei Jahre am Tisch einer großen Firma gesessen, die mit ihren Waffenlieferungen beide Seiten des Konfliktes versorgte. Es hatte viel Geduld und auch Nerven gekostet soweit aufzusteigen, dass er mit den laufenden Tagesgeschäften mehr als nur vertraut war. Durch seine Hände gingen sämtliche Verträge, die an seinem Arbeitsplatz geschlossen worden waren und jedes einzelne dieser Dokumente hatte er sich kopiert und in jenes Versteck gebracht. Inzwischen hatte er genügend Beweise gesammelt, um damit an die Öffentlichkeit zu gehen aber ein dummer Zufall hatte ihn auffliegen lassen und nur durch Glück war er einem Anschlag auf sein Leben entgangen. Fieberhaft hatte er nach einer Möglichkeit gesucht, seine Beweise offenzulegen, als ihm zufällig eine Ausgabe des deutschen Magazins „Stern“ unter die Augen gekommen war. In ihr fand er einen Bericht über die Drogenmafia in Südamerika, gestützt auf Insiderinformationen, geschrieben von einem deutschen Reporter namens Agron Krieger. Es war nicht unbedingt der Bericht, der ihn so in seinen Bann gezogen hatte, nein es war vielmehr das Foto des Reporters. Es zeigte ihn vor einer Polizeiwache in Handschellen, verhaftet wegen seiner Weigerung den Namen des Informanten preiszugeben. Dieser Mann war mutig genug für die Sicherheit eines anderen sein eigenes Wohl aufs Spiel zu setzen. Und dann war da noch seine stolze Haltung, sein freches Grinsen und vor allem dieser Trotz in den Augen.




Er hatte Tage gebraucht, um alle Artikel dieses Agron Krieger zu finden, zu lesen und vor allem ihn selbst zu kontaktieren und zu einem Treffen zu bewegen. Er hatte sich nicht abwimmeln lassen und hartnäckig auf ein persönliches Gespräch bestanden. Es war notwendig diesem Reporter in die Augen zu sehen, um seine Loyalität bestätigen zu können und seine Identität festzustellen und vor allem seine eigene Sicherheit zu gewährleisten. Er sah auf seine Uhr und atmete tief und langsam ein und aus. Jeden Moment würde dieser Agron Krieger in sein Blickfeld geraten und würde ihm dann leibhaftig gegenüberstehen. Aufmerksam beobachtete er die nähere Umgebung. Nirgends konnte er eine Bedrohung ausmachen und die wieder aufgeflammten Kämpfe fanden weit genug von seinem Versteck statt.






Zum wiederholten Male verglich der Fahrer die Umgebung mit der Karte vor seinen Augen. Endlich hatte er die richtige Straße gefunden und bog langsam in sie ein. Auch hier war alles um ihn herum mehr oder weniger in Schutt und Asche und er seufzte laut. Schwer vorstellbar, dass in jener Hölle noch Menschen lebten und ihrer Arbeit irgendwie nachgehen konnten. Sein zu treffender Kontakt hatte ihm eine ungefähre Beschreibung seines Hauses und seiner eigenen Person gegeben. Sorgfältig taxierte er nun jede einzelne Person, die hier in der Straße unterwegs war. Der Mann war nach eigenen Angaben von schmaler und kleiner Statur, trug eine schwarze Leinenhose und dazu ein weißes besticktes Hemdshirt, lange schwarze Haare und die zum Teil geflochten. Was für eine Beschreibung. Er kannte nur wenige Syrer und selbst die trugen ihr Haar kurz und schon gar keine weißen Hemdshirts. Entweder wollte der Mann so auffällig sein, damit er ihn auch ja nicht verfehlen konnte oder er war gar kein Mann, sondern eine Frau, die über einen Dritten Kontakt zu ihm aufgenommen hatte. Gerade noch rechtzeitig entdeckte er die winkende Hand eines jungen Mannes, der plötzlich aus dem Schatten eines Hauses getreten war. ´Verdammte Scheiße.` Um ein Haar hätte er ihn gar nicht bemerkt, so schnell war er wieder im Schatten verschwunden. Langsam lenkte er den Wagen an die Straßenseite und stellte den Motor ab. Vom Beifahrersitz wuchtete er seine Tasche über seine Schultern und stieg gleich darauf aus und ging auf den Eingang zu, in dem er jemanden stehen sehen konnte.





Unruhig sah der junge Mann immer wieder auf seine Uhr und beobachtete die Straße. Und dann hörte er auf einmal ein näher kommendes Motorgeräusch und trat einige Schritte aus dem Schutz des Hauses. Es war ein Pickup und am Steuer konnte er den gesuchten Reporter ausmachen und schon winkte er ihm zu. Als jener seinen Wagen abbremste, eilte er sofort in den Schatten zurück und blieb im Eingang stehen. Und dann standen sie sich gegenüber und der Reporter nahm seine Sonnenbrille ab.



„Hi, mein Name ist Agron Krieger. Haben wir beide miteinander telefoniert?“ Für einen ziemlich langen Moment sah der junge Mann ihn schweigend und überaus erstaunt an. Der Reporter hatte sich auf arabisch bei ihm vorgestellt und sein Grinsen war einfach atemberaubend. Doch am meisten war er von den Augen fasziniert. Sie waren grün und leuchteten sanft, dass er glaubte den Verstand zu verlieren. Noch nie hatte er solche Augen gesehen und brauchte nun erst einmal einen Moment länger, um sich zu fangen. Ein breites Lächeln erhellte jetzt sein Gesicht und er machte eine einladende Geste. „Hi. Ich bin Nasir al Hasani. Ich bitte um Entschuldigung aber sie haben mich so überrascht. Es kommt selten vor, dass ein deutscher Mann sich auf arabisch vorstellt und dazu auch noch solche grünen Augen besitzt.“ Schlagartig stieg ihm die Schamesröte ins Gesicht, aber Agron lachte herzlich und da atmete er erleichtert auf. Hatte der junge Mann ihm tatsächlich ein Kompliment gemacht? Er beschloss es ihm auf die gleiche Weise zu vergelten und lächelte herausfordernd. „Und sie sind der erste Syrer, den ich treffe, der seine Haare so lang trägt und dessen Augen so dunkel sind, dass man sich in ihnen verlieren könnte.“ Nasir schluckte und wusste nicht so recht, wie er darauf reagieren sollte. Er zog die Augenbrauen hoch und nickte ein wenig verhalten. „Ich stamme aus einem kleinen Dorf und es ist bei uns Brauch sich erst dann die Haare so kurz schneiden zu lassen, wenn man sich eine Frau nimmt.“ Agron sah ihn jetzt verwirrt an und meinte mehr zu sich selbst. „Zu schade. Da möchte man fast darum beten, dass er sich nie eine Frau erwählt.“ Nasir hatte seine leisen Worte gehört und schüttelte darüber nur den Kopf.





Prüfend sah Nasir noch einmal die Straße auf und ab und winkte dann Agron zu ihm ins Gebäude zu folgen. Zu dessen Überraschung führte Nasir seinen Gast hinunter in den Keller und nach etlichen Metern in sein Versteck. Bei seinem Eintreten pfiff Agron anerkennend kurz und erntete dafür nur ein knappes Lächeln. Auf dem kleinen Tisch lagen sämtliche Unterlagen, die Nasir für ihn vorbereitet hatte. „Darf ich mir das Material ansehen? Ich hoffe, dass mein Kommen nicht umsonst gewesen ist.“ Nasir machte eine einladende Geste und setzte sich abwartend auf einen der Stühle. Mit geübtem Auge überflog Agron die vor ihm liegenden Dokumente, sah Absender, die Empfänger, die Sach- und Geldwerte und machte schließlich ein verblüfftes Gesicht. „Aber die sind ja in mehreren Sprachen verfasst. Haben sie die etwa alle selbst gelesen und vor allem deren Inhalt verstanden?“ Nasir nickte. „Ich habe eine gute Ausbildung genossen, sowohl in Frankreich, in England und sogar in Österreich Halt gemacht. Jedes dieser Dokumente ist durch meine Hände gegangen.“ Agron sah sich suchend um. „Ist das alles an Beweisen, was ich hier vor mir liegen sehe oder haben sie womöglich noch mehr gesammelt?“ Nasir wies auf die Tür. „Dort drin stehen noch ein paar Kartons.“ „Oh.“, entfuhr es Agron, als er einen Blick in den kleinen Nebenraum warf. Neugier packte ihn und er sah sich jeden Karton etwas genauer an. Auf einem stand Deutschland und mit einem lauten Schnauben sah er sich dessen Inhalt sorgfältig an. Wahllos griff er sich zwei Dokumente und las sie langsam durch. In seinen Augen war ein Funkeln zu sehen und er legte die Bögen zurück. „Haben sie auch nur die entfernteste Ahnung, was sie hier haben? Wenn ich das hier alles publik machen würde, dann werden in einigen Chefetagen Köpfe rollen.“ „Dann sind sie also interessiert?“, fragte Nasir vorsichtig. „Interessiert? Nein, wohl eher bestürzt. Aber das hier ist so umfangreich und vor allem sehr gefährlich. Ich weiß nicht ob ich in der Lage sein werde alles zu durchschauen und ob ich eine Zeitung finde, das Material zu veröffentlichen. Es wird aber sehr schwer werden das alles hier außer Landes zu bringen. Haben sie denn nur die Kartons oder haben sie es vielleicht anderweitig gespeichert?“ Nasir trat an den Schreibtisch und holte eine kleine Schachtel heraus und hielt sie ihm hin. Sie war randvoll mit USB-Sticks, jedes einzeln verpackt und beschriftet. „Gut gemacht. Ich werde die Sticks mitnehmen und mit einigen Leuten zu Hause beraten ob wir es veröffentlichen oder das gesamte Material nach Den Haag überstellen müssen. Es könnte das Ende dieses Krieges oder der Anfang eines weit schlimmeren sein.“ Nachdenklich setzte er sich zu Nasir. „Wenn ich mich hier so umsehe, dann kommt es mir vor, als wäre das hier ein Versteck.“ Er legte Nasir eine Hand auf die Schulter. „Wie lange leben sie hier schon? Nasir, darf ich du sagen? Nasir, wenn ich jetzt gehe und das mitnehme, wirst du hier in noch größerer Gefahr sein, als du es jetzt wahrscheinlich schon bist. Ich kann dich hier nicht schützen oder für deine Sicherheit sorgen. Aber ich kann dich mit nach Deutschland nehmen und dort kann ich, kann mein ganzes Land deine Sicherheit gewährleisten. Was denkst du, Nasir? Kommst du mit mir oder hast du Angst, dass deiner Familie hier ein Leid geschehen könnte?“ „Es gibt hier niemanden mehr, den ich liebe und somit in Gefahr bringen könnte. Aber wie willst du mich mitnehmen? Ich bin Syrer und ohne gültige Papiere kann ich das Land nicht einfach verlassen. Man wird mich spätestens am Flughafen verhaften und meinem Chef ausliefern.“ Agron grinste verschwörerisch. „Das soll nicht deine Sorge sein. Mich kostet das nur einen läppischen Anruf. Vertrau mir bitte, Nasir. Ich kann dich in meinem Land schützen und für dein Wohl sorgen aber hier ist es für dich zu gefährlich. Oder hast du etwa gedacht, ich nehme das Material und lasse dich hier einfach so in der Wüste stehen?“ Nasir grinste schelmisch. „Nun ja, ehrlich gesagt, hatte ich gehofft, du würdest mir über die Landesgrenze helfen, notfalls auch durch die Wüste.“ „Du hast aber bescheidene Wünsche und mit deinem Wissen und Können steht dir mehr offen als nur ein weiteres arabisches Land, von Krieg und Terror bedroht und voller Sand. Vielleicht findest du ja anderswo einen Menschen für dich und das Glück, was jedem zusteht.“ „Hast du einen solchen Menschen, der jetzt auf dich wartet?“, fragte Nasir leise. Agron seufzte. „Nein, leider auch nicht mehr. Meine Eltern und mein jüngerer Bruder sind tot. Mein Vater starb bei einem Autounfall, da war ich zehn und meine Mutter starb an Malaria. Mein Bruder wurde in Südamerika während einer Drogenrazzia erschossen, nachdem er gute zwei Jahre in einem der dortigen Drogenkartelle im Undercovereinsatz gewesen war.“ Hastig stand Nasir auf und kramte das Magazin hervor und schlug es auf. „Du bist für deinen Bruder ins Gefängnis gegangen. Er war der Informant, den du nicht preisgeben wolltest.“ Langsam schlug Agron das Magazin zu und schob es von sich weg. „Mein Schweigen sollte ihn schützen aber die Wahrheit sieht leider anders aus. Während meiner Haft wurde die Razzia durchgeführt und wenn ich meinen Mund aufgemacht hätte, dann wäre mein Bruder wohl jetzt noch am Leben.“




Entschlossen folgte Nasir dem anderen zurück auf die Straße und zu dessen Auto. Agron hatte Recht, selbst wenn das Material nicht öffentlich gemacht werden sollte, war er hier in Gefahr. Und ein neues Leben jenseits der Grenzen seines Heimatlandes war gewiss besser als sich hier weiterhin verstecken zu müssen und wie eine Ratte in dunklen Ecken zu existieren. Zudem schien ihm Agron ein gewisses Maß an Zuneigung entgegenzubringen, wenn er die kleinen Signale richtig deutete.


Sie waren noch keine zwei Minuten im Auto unterwegs, als eine Bombe keine zwanzig Meter von ihnen entfernt einschlug und der Wagen von der Druckwelle getroffen, in die Luft gerissen wurde und nach zweimaligem Überschlagen auf der Seite liegen blieb. Um sie herum waren Schreie, Rauch, Feuer und fliehende Menschen. Nasir und Agron kamen gerade wieder zur Besinnung, als eine Autobombe in ihrer Nähe explodierte. Unzählige kleine Metallteile drangen in ihren Wagen und bohrten sich in ihre Körper Irgendwie vermochte Nasir aus dem umgestürzten Wagen zu kriechen. Benommen wankte er zur anderen Seite und versuchte die Fahrertür zu öffnen. Als sie aufschwang, verlor er das Gleichgewicht und fiel zu Boden. „Nasir!“ Agron schrie panisch auf, griff nach seiner Tasche und versuchte aus dem Wagen zu kommen. Ein stechender Schmerz in der Brust, verursacht durch die Splitter, hinderte ihn nicht daran dem anderen zu Hilfe kommen zu wollen. Nasir lag seitlich und als er ihn auf den Rücken drehte, sah er die schwere Verletzung. Er riss das Shirt auf und presste seine Hände auf die Wunde. Laut um Hilfe schreiend presste er das Shirt auf die klaffende Wunde.



Sirenen waren zu hören und dann liefen Sanitäter auf ihn zu und zogen ihn zur Seite. Hastig versuchte Agron ihnen die Lage zu erklären. Doch einer der Sanitäter unterbrach ihn. „Sind sie Deutscher? Was haben sie hier gemacht? Wissen sie den Namen von dem Mann hier? Kennen sie ihn womöglich?“ Agrons Gesicht nahm einen entschlossenen Ausdruck an. „Mein Name ist Agron Krieger, ich bin Reporter und der Mann hier ist mein Fotograf Nasir al Hasani. Wir sind auf dem Weg zum Flughafen.“ „Ah so, dann ist er also ihr Kollege. Haben sie seine Papiere dabei?“ „Die sind im Auto.“ Der Sanitäter schüttelte den Kopf. „Tja, die können sie jetzt wohl vergessen, der Wagen brennt gerade aus. Tut mir leid aber wir bringen sie beide schon nach Deutschland zurück.“ Erleichtert schloss Agron die Augen und schlief ein.
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