Nichts ist schöner als eine unendliche Geschichte!

GeschichteRomanze, Freundschaft / P18 Slash
Jean-Jacques Leroy Victor Nikiforov Yuri Katsuki Yuri Plisetsky
08.02.2017
20.12.2019
81
217.438
87
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Dieses Kapitel
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08.02.2017 1.584
 
Hallo ihr Lieben,

dieser kleine Prolog leutet meine erste Yuri on Ice FF ein. Ich hoffe ihr werdet viel freude daran haben. Ich würde mich Wahnsinnig über Kommentare freun. Die sind mir immer ein großer Ansporn schnell voran zu kommen beim schreiben.

Wie ihr gleich lesen werdet setze ich am Ende der 12 Folge an, aber  bevor sie tatsächlich in Sankt Petersburg sind wie  mit Victor, Yuri und Yurio  im Abshclussbild der 12 Folge zu sehen ist, nach dem Abspann.

Ich hoffe es gelingt mir die Caharktere gut zu treffen.

Und jetzt viel Spaß.
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„Du willst zurück nach Russland nicht wahr?“ fragte Yuri ihn. Bei dem Gedanken von Victor getrennt zu sein zog sich sein Herz schmerzhaft zusammen. Aber das war es doch gewesen was er gewollt hatte. Das Victor wieder lief. Und immerhin würden sie sich wiedersehen, beim Grand Prix nächstes Jahr.  Und dennoch Protestierte sein dummes Herz lauthals in seiner Brust, das er nicht zulassen dürfte das Victor ihn verließ. Ihn allein ließ. Wie sollte er es nur überleben ihn nicht mehr jeden Tag zu sehen? Nicht mit ihm zu wohnen? Nicht mit ihm jeden Tag zu laufen?! Nur neun Monate war es her, dass Victor in sein Leben geschneit war. Und es fühlte sich an als würde er sterben.  

„Ja ich habe Yakov bereits gefragt. Als ich Yurio viel Glück gewünscht habe vor seiner Kür.“ nickte Victor und beobachtete Yuri genau.  Ein anderer der ihn nicht so gut kenngelernt hatte wie er, dem wäre es wohl gar nicht aufgefallen. Die Selbstbeherrschung die Yuri das Lächeln kostete das er ihm zeigte.

„Das ist toll Victor. Schön dass du nach Hause kannst. Ich freue mich darauf  dich nächstes Jahr beim Grand Prix wiederzusehen.“ sagte Yuri lächelnd.

„Und?“ fragte Victor ihn. Yuri sah ihn fragend an „Und?“ fragte er verwirrt zurück.  Victor sah ihn einige Sekunden an. „Kommst du mit mir nach Sankt Petersburg?“ fragte er ihn nun endlich. Yuris Augen weiteten sich überrascht. Anscheinend hatte der Japaner bisher wirklich nicht daran gedacht.

„Aber Yakov trainiert doch nur Russische Eisläufer. Ich glaube nicht das er mich trainieren würde.“ wandte Yuri ein.  „Ich rede mit Yakov und wenn er dich wirklich nicht trainiere will, dann trainiere ich dich wieder.   Du weißt wie du trainieren musst. Das körperliche Fitnesstraining können wir gemeinsam machen. Musik auswählen und Kür zusammenstellen können wir auch gemeinsam machen.  Ich werde vielleicht nicht so intensive für dich da sein können wie dieses Mal, da ich selbst auch  hart an mir arbeiten muss damit ich mich nicht total blamiere. Aber wir würden das irgendwie hinkriegen.“  sagte Victor selbstbewusst.

„Victor…“ sagte Yuri fast sprachlos. „Das geht doch nicht. Du kannst nicht all deine Kraft in dein Come Back stecken und gleichzeitig mein Trainer sein.“ Victor räusperte sich „Das wäre ja auch nur für den Fall das Yakov nein sagt. Was ich mir nicht vorstellen kann. Und ich glaube sehr wohl dass das geht. Es muss gehen! Wie soll ich mich denn auf mein Come Back konzentrieren wenn du nicht bei mir bist? Ich würde die ganze Zeit nur an dich denken und was du grade tust. Wie du vorankommst. Ich wäre völlig abgelenkt. Und wenn ich vom Eis runter komme wäre es noch viel schlimmer! Denkst du wirklich mir geht es anders als dir, nach der Zeit mit dir zusammen? Yuri du hast  mir die wichtigsten Ls meines Lebens geschenkt. Und zwar alle! Leben, Liebe, Leidenschaft, Lust. Ich war ausgebrannt und Leer als ich  nach Hasetsu gekommen bin. Ich hatte das Gefühl am Ende meiner Karriere angekommen zu sein. Nichts mehr erreichen zu können. Keine Ideen mehr zu haben. Und du hast mir so viel gegeben. Wie soll ich das also ohne dich schaffen?!“

Yuri sah Victor überrascht an.  Er schluckte hart. Was sollte er sagen? Was tun? War es nicht zu selbstsüchtig ja zu sagen? Würde er ja sagen und Yakov nein würde Victor diese Doppelbelastung von Training und Trainer sein durchziehen.  Konnte er ihm so etwas zumuten? Aber wenn es stimmte was Victor sagte, wie sollte er es nicht tun. War es doch auch das was er sich am meisten ersehnte.  Dennoch wand er ein „Selbst wenn Yakov ja sagen würde. Ich habe doch gar keine Wohnung dort.“ Victor lächelte. „Meine Wohnung ist groß genug für uns beide.  Und wir beide  haben uns in Hasetsu doch gut angestellt beim Zusammenleben.“ hielt Victor dagegen. „Ja schon“ gab er zu. Und er liebte es mit Victor zusammenzuleben. „Aber geht das denn in Stankt Petersburg.“ fragte Yuri und spürte wie ihm langsam die Wärme in die Wangen stieg.

„Was meinst du?“ fragte Victor ihn mit gehobener Braue. „Nun ja… Russland ist nicht grade bekannt dafür besonders  homosexuellenfreundlich zu sein. Und… spätestens nachdem du mich das erste Mal Geküsst hast. Mitten auf dem Eis vor laufenden Kameras und somit vor der ganzen Welt. Na ja, da ist das nicht grade ein großes Geheimnis mit uns oder?  Und so sehr die Zuschauer unser Ringe Ritual auch gefeiert haben. In Russland wird das sicher anders sein. Die meisten Spekulieren ja momentan mehr als das sie sich sicher sind. Aber wenn ich mit dir nach Russland gehe und wir zusammen Leben… früher oder später wird irgendein Reporter das rauskriegen. Und dann wird eine Mords Schlammschlacht in der Presse losgetreten! Willst du das? Kannst du das ertragen?“ fragte Yuri ihn ernst. Japan war was das betraf auch nicht so wirklich fortschrittlich, aber immerhin hieß es da, wenn’s nicht an die große Glocke gehängt wurde, konnte man darüber hinwegsehen.

Victor begann zu lachen und Yuri runzelte die Stirn. Worüber zum Teufel lachte er denn nun.  Victor  nahm sein Gesicht in beide Hände und Küsste ihn. Der Kuss war zärtlich, langsam und auskostend. Bisher hatte er es Yuri so deutlich noch nie gesagt. Aber nun war es an der Zeit. Als er den Kuss löste sagte er „Ich liebe dich Yuri!“ er streichelte seine Wange. Yuri sah ihn groß an und schluckte „Ich dich auch. Mehr als du Ahnst. Deswegen will ich dir dein Leben auch nicht noch schwerer machen. Ich will keine Belastung für dich sein Victor.“  sagte er ehrlich. „Das bist du nicht Yuri. Überhaupt nicht. Du bist meine Stütze. Mein Herz. Meine Hoffnung. Und nichts was irgendein Reporter schreiben könnte, könnte je etwas daran ändern.  Ich würde am liebsten der ganzen Welt sagen wie sehr ich dich liebe.“

Yuri seufzte. „Victor! Ich bitte dich. Auch wenn Homosexualität seit einigen Jahren nicht mehr Illegal ist in Russland und man keine fünf Jahre Gefängnis mehr zu erwarten hat,  so wird es doch von fast allen verachtet. Russland ist was das betrifft furchtbar rückständig grade zu Mittelalterlich.  Bist du wirklich darauf gefasst ausgebuht zu werden? Beschimpft und bespuckt zu werden? Vielleicht zusammengeschlagen zu werden?  Denn das ist die Reaktion mit der du von Otto Normal Menschen zu rechnen hast in Russland. Glaub nicht ich hätte mich nicht schlauch gemacht.“ gab Yuri zu. „Der Russische Verband wird dir vielleicht deine Förderungen Streichen oder dich gar nicht mehr als Russischen Läufer antreten lassen.“

Victor sah ihn an.  Er seufzte tief. „Weißt du noch was du zu mir sagtest als ich dich fragte wer ich für dich sein soll?“ Yuri nickte „Natürlich weiß ich das. Einfach du selbst. Ich will nie etwas anderes als das.“ bestätigte er. „Warum soll ich dann jemand anderes sein für einen Verband oder für irgendwelche Zuschauer? Wenn ich nicht mal für dich die Liebe meines Lebens jemand anderes sein soll. Warum dann für wildfremde die mir nichts beuteten Yuri?“ Nun dem konnte Yuri schlecht wiedersprechen. Auch wenn er sich Sorgen machte.

„Es wird kommen wie es kommt Yuri. Wenn der Verband mich sperrt, treten wir eine Weltweite Medienschlacht los. Und wenn das nicht hilft, na gut dann werde ich im Ausland als Trainer arbeiten.  Wir können gemeinsam überall hingehen!  Ich bin schon 28 Yuri. Der älteste Läufer.  Die meisten hören zwischen 23 und 26 auf. Selbst wenn es wirklich umwerfend für mich laufen sollte ist meine Karriere spätestens mit 30 vorbei. Aber wir Yuri.  Du und ich. Das könnte unser ganzes Leben halten! Wie kannst du glauben das 2 vielleicht 3 Jahre auf dem Eis mir wichtiger sein könnten?  Es gibt nichts worum du dich Sorgen müsstest. Wirklich. Komm mit mir. Lass es uns versuchen. Und wenn es wirklich nicht geht packen wir unsere Koffer und gehen heim nach Hasetsu.“  Yuris Lippen bebten verdächtig. „Was?“ fragte Victor ihn. „Du hast gesagt Heim nach Hasetsu.“ Victor lachte und nahm ihn in die Arme. „ Ja Heim nach Hasetsu. Ich meinte es auch so Yuri.  Und im Übrigen will ich dass aus unseren Verlobungsringen wirklich unsere Trauringe werden.  Nach der nächsten Goldmedaille wird geheiratet.“ schnurrte er  in sein Ohr. Yuri schluckte und nickte dann „Ok… Ok ich komme mit dir wir versuchen es. Du bist für mich nach Hasetsu gekommen. Ich komme für dich nach  Stankt Petersburg. Und wenn Yakov mich nicht trainiert denn tue ich es alleine. Und wenn dein Training vorbei ist Dann und nur dann, darfst du mir als Coach helfen!“ beschloss Yuri. „Und wenn es schlimm wird packen wir die Koffer und gehen Heim nach Hasetsu, bis wir wissen wohin wir danach gehen wollen.“

Victor lächelte strahlend und umarmte ihn knuddelnd. „So machen wir es.“ sagte er hob Yuris Hand mit dem Ring und küsste ihn.
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