Augenblicke - OS-Sammlung

von Valush
KurzgeschichteRomanze, Freundschaft / P16
der Rote Shanks Eustass 'Captain" Kid Marco der Phoenix Puma D. Ace / Gol D. Ace Thatch Trafalgar Law
05.02.2017
26.09.2020
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05.02.2017 1.856
 
Schon seit über zwei Jahren bereist du nun die See mit der Whitebeard-Bande. Jedoch zählst du nicht zu den Piraten, sondern bist als Krankenschwester tätig und kümmerst dich um die Verletzungen deiner Kammeraden. Wobei Whitebeard höchstpersönlich dein Patient ist. Denn vor gut einem Jahr wurdest du zur Oberkrankenschwester befördert und geniesst das vollste Vertrauen der Kommandanten. Diese Leistung hast du dir auch zurecht verdient. Denn im Gegensatz zu deinen Kolleginnen bist du eine waschechte Krankenschwester, die eine Ausbildung erfolgreich absolviert hat und eine Menge Praxis besitzt.
Einer der Gründe, weshalb der Schiffsarzt dich unbedingt anheuern wollte. Da er einmal den Wunsch geäussert hat, jemanden mit einem fachmännischen Wissen an seiner Seite zu haben, da ihm alles langsam zu viel wird und er sich auf die anderen Krankenschwestern nicht wirklich verlassen kann.

Schnell hast du dich in das Piratenleben eingelebt und dich mit der einzigen Piratin angefreundet – Haruta! Sie ist dir im Charakter sehr ähnlich und wohl der Hauptgrund, weshalb ihr euch so gut versteht. Sich als einzige Frau in einer Bande voller Männer zu behaupten, ist wirklich nicht leicht. Doch sie hat sich durchgesetzt und teilt auch aus, wenn es sein muss. Dank ihr hast du auch einen guten Draht zu den restlichen 15 Kommandanten aufgebaut.


Gerade befindest du dich in Whitebeards Kajüte und führst die letzten Untersuchungen durch. Alles scheint in bester Ordnung zu sein. Keine grossen Veränderungen. Deine Schicht beginnt immer sehr früh morgens und endet meistens am späten Abend. Eigentlich hast du keine geregelten Arbeitszeiten und somit auch keine richtige Freizeit, da du ständig einsatzbereit sein musst. Es ist schon ein paar Mal vorgekommen, dass es einen kleinen Notfall mitten in der Nacht gab. Doch damit kannst du gut leben.
Während du dabei bist, ihm die Manschette abzunehmen, klopft es an der Tür.
Nachdem >>Herein<< seitens Vaters, betritt sein erster Kommandant die Kajüte. Als Marco dich entdeckt, huscht ein kleines Lächeln über seinen sonst ziemlich genervten Gesichtsausdruck, welches du sofort erwiderst. Während die beiden in einem Gespräch vertieft sind, packst du deine Sachen zusammen und notierst die letzten Werte in die Akte. Schnell überfliegst du sie noch einmal, um sicher zu gehen, dass du auch wirklich nichts vergessen hast. Was auch der Fall ist, klappst sie zu und legst sie zu den Anderen Sachen dazu.
„Gut, also ich geh dann mal. Wir sehen uns dann beim Frühstück“, sagst du und verabschiedest dich von den beiden mit einem Lächeln. Ein nicken ihrerseits genügt dir als Antwort und du verlässt die Kajüte. Schnell machst du dich auf dem Weg zur Krankenstation, um die Gerätschaften zurück zu bringen, da du unglaublichen Hunger hast.

Wenige Augenblicke später findest du dich auch schon in der riesigen Kombüse wieder, die bereits überfüllt ist. Fast alle Tische sind besetzt. Geschirrklirren und Gelächter erfüllt den Raum. Deine Aufmerksamkeit wird von einer wild winkenden Haruta angezogen. Du hebst die Hand und läufst grinsend auf ihren Tisch zu.
„Wo warst du denn solange? Ich dachte schon du lässt das Essen sausen“, fragt sie dich, greift nach deinem Arm und platziert dich auch gleich neben sich. So wie immer.
„Ich war bei Paps. Wie jeden Morgen…“, erklärst du ihr und schenkst dir eine Tasse Kaffee ein, aus der du dann gleich einen Schluck trinkst. Ohne diese schwarze Brühe könntest du den Tag niemals überleben.
Sie nickt verstehend und fährt ungeniert mit ihrem Essen fort. Währenddessen begrüsst du noch die Anderen am Tisch und unterhältst dich kurz mit ihnen.
„Ich hol mir auch schnell was zu Essen. Bin gleich wieder da“, sagst du und machst Anstalt aufzustehen. Doch wirst wieder auf deinen Platz gedrückt.
„Ich mach das schon“, sagt Marco, der plötzlich aufgetaucht ist und läuft Richtung Büfett. Du schaust ihm nach und kannst nicht verhindern, dabei zu Lächeln.

„Soso. Er holt dir jetzt auch schon das Essen?“, fragt dich Ace und du drehst dich ziemlich genervt zu ihm um. Breitgrinsend und mit wackelnden Augenbrauen sitzt er dir direkt gegenüber und isst vermutlich bereits seinen fünften Teller. Du umschliesst deine Tasse mit deinen Händen und führst sie wieder zu deinen Lippen.
„Fängst du wieder damit an?“, fragst du ihn, nachdem du einen kräftigen Schluck getrunken hast. Augenblicklich breitet sich eine angenehme Wärme in deiner Brust aus. Und du bist froh, dass der Kaffeekrug auf den Tisch steht, da du bereits die Hälfte der Tasse leer getrunken hast.
„Erzähl schon. Was läuft da nun zwischen euch beiden?“
„Wie oft soll ich dir das eigentlich noch erklären? Da läuft rein gar nichts! Wir sind einfach nur gute Freunde. Mehr nicht.“
„Pah! Das glaubst du doch selber nicht!“
Während eurer kleinen, alltäglichen Diskussion ist Marco wieder aufgetaucht und hat dir deinen vollen Teller hingestellt, welches du dankend angenommen hast.
„Mir könnt ihr nichts vormachen…“, nuschelt Ace in seinem nicht vorhandenen Bart und stochert lustlos in seinem Essen umher, was dir ein Schmunzeln entlockt.


Spät in der Nacht schleichst du lautlos durch die spärlich beleuchteten Gänge der Moby. Noch immer erstaunt es dich, dass du es doch geschafft hast, dir alle Wege zu merken. Zu Beginn hast du dich unzählige Male verlaufen und warst so verzweifelt gewesen.
Es ist nicht das erste Mal, dass du dich nachts herausschleichst. Doch dieses Mal ist etwas anders. Seitdem du deine eigene Kajüte verlassen hast, beschleicht dich das Gefühl, verfolgt zu werden. Zwar bist du immer wieder stehen geblieben und hast in die Stille gelauscht, aber nichts gehört. Weshalb du auch einen kleinen Umweg einlegen musstest. Nur um sicher zu gehen. Dennoch konntest du dieses Gefühl nicht gänzlich abschütteln.
An deinem Ziel angekommen, betrittst du die Kajüte und horchst nun gegen die verschlossene Tür. Um dich dabei noch besser zu konzentrieren, schliesst du sogar deine Augen. Doch du vernimmst nichts. Rein gar nichts. Keine fremden Schritte oder sonst etwas dergleichen.
„Was wird das, wenn’s fertig ist?“, fragt dich die amüsierte Stimme deines Freundes. Du zuckst leicht zusammen, da du komplett vergessen hast, dass du ja nicht mehr alleine bist. Ertappt drehst du dich zu ihm um und kratzt dich verlegen am Hinterkopf.
„Ich hatte das Gefühl verfolgt zu werden“, gestehst du ihm und wirst leicht rot um die Nase, da es dir peinlich ist.
„Aber da ist wohl die Fantasie mit mir durchgegangen“, lachst du und läufst auf ihn zu. Er sitzt wieder einmal an seinem Schreibtisch und kritzelt irgendetwas auf dem Papier. Wichtige Informationen, wie er dir beim letzten Mal erklärt hat. Einer der Gründe, weshalb du immer nach Mitternacht auftauchst, da er noch die Arbeit vom Vortag erledigen muss.

Dennoch setzt du dich breitbeinig auf seinen Schoss, sodass er gezwungen ist, sich nun mit dir zu beschäftigen und den Papierkramm links liegen zu lassen.
„Brauchst du noch lange?“, fragst du und beisst dir dabei provokant auf die Unterlippe. Deine Finger gleiten sanft über seine Brust. Den Rest erledigen deine Augen.
„Was schwebt dir denn so vor?“ Sein schelmisches Grinsen entgeht dir dabei natürlich nicht, denn er weiss genau, was du vorhast. Er kennt dich bereits in und auswendig.
„So etwas in der Art…“ Du beugst dich zu ihm runter und widmest dich seinem Hals, bedeckst ihn mit zarten Küssen, hebst deinen Kopf wieder und streifst ganz sanft mit deinen Lippen über seine. Obwohl diese letzte Berührung so federleicht ist und du sie schon unzählige Male gespürt hast, explodieren tausend Schmetterlinge in deinem Bauch. Dein Herz jubelt, als er dich dann in einem innigen Kuss verwickelt. Du vergräbst deine Hände in seinen Haaren und widmest deine volle Aufmerksamkeit diesen Lippen, die sich verlangend gegen deine bewegen. Du spürst, wie seine Hände deine Seite entlang nach unten zu deinem Hintern wandern und dich mit einem Ruck hochheben. Automatisch schlingen sich deine Beine um seine Hüfte. Nur am Rande nimmst du wahr, wie er das Bett ansteuert. Als nächstes spürst du die weiche Matratze unter deinem Rücken. Dann unterbricht er den Kuss, um sich das Hemd auszuziehen, wobei nun sein durchtrainierter Oberkörper zum Vorschein kommt. Du setzt dich auf, streckst deine Hand aus und ziehst seine Muskeln nach. Lässt deine Fingerkuppen sanft über sein geliebtes Tattoo gleiten. Als sich eure Blicke wieder treffen, drückt er dich wieder nach hinten, beugt sich grinsend zu dir runter und nimmt deine Lippen wieder in Beschlag, was dir dieses Mal ein Stöhnen entlockt – Ganz zu seiner Freude!
Er lässt wieder von deinen Lippen ab und widmet sich nun deinem Hals zu. Bedeckt ihn mit hauchzarten Küssen, was dich zum Lächeln bringt. Du wirfst deinen Kopf stöhnend in den Nacken, um ihm mehr Spielraum zu gewähren. Ein Keuchen entflieht dir, als er dir in den Hals beisst. Doch im nächsten Moment lässt er auch schon seine feuchte Zunge entschuldigend über den süsslichen Schmerz gleiten.

„Marco…“, hauchst du, als er sich nach unten weiterarbeitet. Dieses Gefühl, wenn er dich berührt, ist einfach unbeschreiblich. Kaum in Worte zu fassen. Schnell zieht er dir den störenden Stoff über dem Kopf, sodass du nur noch im BH daliegst.
Er beugt sich wieder zu dir runter und küsst dich. Während deine Hände sich wieder in seinen blonden Haaren vergraben, wandern seine zu deinem Rücken, um den BH zu öffnen. Seine Finger umschliessen bereits den Verschluss und dann…


…wird die Tür geöffnet und das Licht eingeschaltet. Ihr haltet in eurem Tun inne und starrt zum Störenfried. Ein über beide Ohren grinsender Ace betritt die Kajüte und zeigt mit dem Finger auf euch.
„ICH WUSSTE ES. ICH HATTE DIE GANZE ZEIT ÜBER RECHT GEHABT!“, schreit er euch förmlich entgegen und ist wohl überglücklich, euch auf frischer Tat erwischt zu haben. Sogar seine Sommersprossen scheinen vor Freude zu tanzen.
„Jaja hattest du und jetzt verschwinde wieder, Ace“, sagst du und zeigst Richtung Tür. Zu deinem Glück zwinkert er dir noch kurz zu und verlässt mit einem >>Viel Spass!<< anschliessend die Kajüte wieder.

Erleichtert atmest du aus. Und als sich eure Blicke wieder treffen, fangt ihr beide an zu lachen. Marco lässt sich neben dir auf die Matratze fallen und ergreift deine Hand. Ace hatte die ganze Zeit über recht gehabt. Das zwischen dir und Marco läuft nun schon seit gut zehn Monaten. Ihr hattet nicht das Bedürfnis, es an die grosse Glocke zu hängen.
„Jetzt wo Ace es weiss, wird es Morgen schon die gesamte Crew erfahren“, kicherst du und drehst deinen Kopf in seine Richtung. Daraufhin breitet sich ein breites Grinsen auf seinem Gesicht aus und er stützt sich mit einem Arm auf der Matratze ab.
„Einen Vorteil hat es…“, sagt er und beugt sich abermals zu dir runter. Doch kurz bevor sich eure Lippen wieder berühren, stoppt er. „Wir müssen nicht mehr leise sein!“
Und versiegelt eure Lippen wieder miteinander. Er fährt genau dort fort, wo Ace euch zuvor unterbrochen hat. Geniesserisch schliesst du deine Augen und lässt dich von ihm verwöhnen.


Nun ist es offiziell. Ihr wurdet entlarvt.


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Hallo ihr Lieben und herzlich Willkommen :D

Einigen von euch wird dieser OS und auch gewisse, die noch Folgen werden, bestimmt ziemlich bekannt vorkommen. Das liegt daran, dass ich sie schon einmal Online gestellt hatte, sie dann aber wieder entfernt habe. Und nun sind sie wieder da. In komplett überarbeiteter Version :D

Ich hoffe sie gefallen euch und wünsche euch viel Spass beim Lesen^^

Gruss Valush
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