Can't take my eyes off of you

OneshotRomanze / P18 Slash
Michael "Michi" Beck Michael Bernd "Smudo" Schmidt
05.02.2017
05.02.2017
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Ich werde aufhören. Nicht für immer, aber für den Moment. Ich danke euch für eure Troye und für euer Vertrauen! Vielleicht lesen wir uns irgendwann wieder. Bis dahin, lasst es euch gut gehen.
Jetzt --> Mein Abschluss-Oneshot!

POV Michi Beck
„Kommst du endlich Schatz?“
„Ja, ja!“
Wie aus einer Art Trance erwacht, schlug ich meine Augen überrascht auf und zu und brauchte erst ein paar Sekunden, um zu realisieren, dass das Taxi schon längst am Veranstaltungsgebäude gehalten hatte, Ulrike zudem auch schon nicht mehr im Auto saß und stattdessen mit wippenden Fuß vor meiner Tür wartete.
Kurz schloss ich nochmal meine Augen, sah erneut die Bilder, die mich die letzten Tage, Wochen intensiv beschäftigte, meine Gedanken vollkommen einnahmen und mich alles andere vergessen ließen.
Doch ein Räuspern brachte mich nun vollends in der jetzigen Gegenwart an und so konnte ich meine Starre lösen, indem ich vorsichtig einen Fuß aus der Tür setzte und darauf gleich den Anderen nachsetzte, wodurch ich mit deutlicher Größe neben meiner Frau zum Stehen kam, die mich argwöhnisch betrachtete.
„Haben wir heute mal die Rollen getauscht…“, bemerkte sie mit einem kleinen Lächeln, welches aber nicht ihr Herz erreichte, sondern nur auf ihren Lippen zu sehen war.
Sie wusste ganz genau, dass etwas nicht stimmte und trotzdem fragte sie nicht nach.
Schon seit drei Wochen war ich ständig abwesend, ließ sie links liegen, berührte sie nicht mehr, wollte allgemein kaum in ihrer Nähe sein.
Zu sehr war mir diese eine Nacht in Erinnerung geblieben, diese eine Nacht, die so viel in meinem Leben verändert hatte.
Ich hatte in dieser Nacht nicht nur meine Frau betrogen und die Liebe vermutlich zu ihr verloren.
Nein, ich hatte auch in dieser Nacht meinen besten Freund verloren.
„Schatz?“
„Ja?“
Ich richtete meinen Kopf in ihre Richtung und konnte sie durch den Größenunterschied gut betrachten, konnte ihre Bemühungen sehen, die sie in dieses Outfit gesteckt hatte und konnte mir zudem auch den Hintergrund dahinter zusammenreimen.
„Was willst du zu trinken?“
„Was?“, antwortete ich völlig verwirrt und bemerkte, dass sich unsere Umgebung verändert hatte, was heißen sollte, dass wir den roten Teppich schon längst verlassen hatten und uns nun im Warmen befanden, inmitten der anderen, unzähligen Menschen, die diesen Ball der besonderen Art verfolgen wollten.
„Anscheinend tauschen wir heute komplett die Rollen, also frag ich dich nochmal, was willst du zu trinken?“, fragte sie mich nochmal und ich musste daraufhin verschämt meinen Kopf schütteln.
„Die richtige Frage ist doch, was willst du trinken?“
Mit meinem spitzbübischen Grinsen versuchte ich sozusagen die Situation noch zu retten und nicht völlig wie ein Idiot dazustehen.
Dass das nicht ansatzweise klappte, sagte mir ihr irritierter Blick, den sie sofort aufgesetzt hatte und mit einem erschöpften Seufzen ihr Lieblingsgetränk aussprach.
„Ein Gin Tonic und einen Cuba Libre!“, wies ich den Barkeeper an, der sich mir mit freundlichen Grinsen anbot.
„Geht klar! Soll ich ihnen die Getränke hochbringen lassen?“
Ein Blick auf die Uhr verriet mir, dass wir eigentlich schon längst nicht mehr hier unten stehen sollten, sondern unseren heutigen Arbeitsplatz einweihen sollten.
„Hoch bitte!“, war deshalb meine kurze und knappe Antwort, da ich Uli schnappte und sie zügig hinter mir her zum DJ-Pult zog.
„Was ist denn jetzt kaputt?“
„Wir müssen auflegen, schon vergessen?“, erinnerte ich sie und konnte deutlich erkennen, dass sie unseren Auftrag auch aus ihrem Kopf verbannt hatte.
Nachdem wir uns mit unseren Ausweisen an den Sicherheitsmännern vorbeizwängen konnten, schritten wir zielstrebig die wenigen Treppen zu der Empore hinauf, auf dem sich schon unser ganzes Equipment stapelte, welches Flo zuvor zum Glück schon alles angeschlossen hatte.
Routiniert arbeiteten wir unsere Arbeitsvorgänge ab, die uns noch zum eigentlichen Auflegen trennten und erneut fiel mir auf, wir gut wir zusammenpassten, bzw. wie gut wir zusammenarbeiten konnten – wir waren sozusagen ein eingespieltes Team.
Schließlich waren wir seit mehr als zehn Jahren miteinander verheiratet, hatten so viele Krisen gemeinsam überstanden, sind durch dick und dünn gegangen.
Doch diesmal war die Krise einfach eine andere Schublade, die man nicht einfach mal so austauschen konnte.
„Bereit?“, erinnerte mich ihre liebliche Stimme an das Intro, welches ich beginnen sollte.
Postwendend drückte ich alle notwendigen Knöpfe, setzte mir halbseitig meine Kopfhörer auf meine sowieso schon tauben Ohren und konnte umgehend die ersten tiefen Beats hören, die den Gästen ebenso um die Ohren geschlagen wurden.
Meine Aufregung hielt sich in Grenzen, da wir dieses Set schon paar Mal aufgeführt hatten und es bisher immer sehr gut angekommen war.
Vermutlich lag es auch an unserem Einstiegshit, der sich als Ahnma von den Beginnern herausstellte.
Ich selbst fand den Song ziemlich edel und da Uli meist den selbigen Musikgeschmack besaß, war daraus keine große Diskussion entstanden.
„Dankeschön…“, vernahm ich die Stimme von Uli und aus dem Augenwinkel konnte ich erkennen, dass der Kellner unsere Drinks gebracht hatte, die sich nun lecker auf unserem DJ-Tisch anboten.
Ulrike griff sofort zu, steckte sich ihren Strohhalm zwischen ihren schmalen Lippen und zog vorsichtig daran.
Traurig wendete ich mich jedoch wieder von meinen Beobachtungen ab, da ich wieder einmal feststellen musste, dass sie mich auch damit nicht erreichen und erregen konnte.
Nun nahm ich selbst meinen Gin Tonic, schnippte aber im Gegensatz zu Ulrike, den Strohhalm auf den Boden, um mit meinen Lippen persönlich die kühle Flüssigkeit aufzunehmen.
Und mein Ziel wurde erreicht, ich konnte mich durch ein wenig Flüssigkeit wieder etwas beruhigen und mich nun auch wieder auf meine Arbeit konzentrieren.
Jedoch nur solange, bis mich Uli wieder aus meinem Rhythmus holte und mich etwas zu derb an stupste.
Neugierig zog ich meine Augenbrauen nach oben und wartete gespannt auf den Grund ihres Unterbrechens.
„Smudo ist auch da…“
Ihre Stimme kam nicht wirklich bei mir an, da die Musik viel zu laut war, um sich über einen Meter entfernt unterhalten zu können.
Aus diesem Grund zuckte ich mit meinen Achseln und lehnte mich ihr etwas entgegen, wodurch ich sofort ihr gekräuselten Locken auf meiner nun abgekühlten Haut spüren konnte.
„Smudo ist auch da…“, wiederholte sie ihre Worte und lächelte dabei süßlich, da sie der Meinung war, sie würde mir damit eine positive Nachricht überbringen.
Dass sie aber das komplette Gegenteil erreichte, konnte ich ihr nicht zeigen und so schlug ich nur gedanklich meine Hände über den Kopf zusammen und verschwand auch nur imaginär im Erdboden.
Für einen Moment hielt ich ihren Blick stand, bis ich mich aber dann doch von meiner Neugierde überzeugen ließ und mit suchendem Blick den Raum abscannte, der nun schon brodelte und fast auseinanderplatzte, weil sich so viele Personen darin aufhielten.
Ich fand ihn nicht sofort, jedoch spürte ich seinen Blick auf mir, der mir einen eiskalten und sogleich heißen Schauer überzog.
Aufgeregt ließ ich aus diesem Grund meine Augen noch schneller durch den Raum schwirren und dann war es soweit, ich blickte postwendend in seine blauen Augen, in seine blauen Augen, die sich auf meine Gestalt fixiert hatten und kein Entkommen mit sich brachten.
Und obwohl ich mich innerlich dagegen sträubte, konnte ich meinen Blick nicht von ihm abwenden.
Nur für einen unerklärlichen Moment, unterbrach ich den Augenkontakt, um zu überprüfen, in welches Kostüm er sich heute gezwängt hatte, denn ich wusste, er hasste solche schicken Outfits.
Am liebsten würde er ununterbrochen mit einer einfach Jeans und einem alten Pulli rumlaufen.
Dabei seine alten Treter nicht zu vergessen.
Doch heute hatte er sich selbst überreden können und hatte sich auf Wunsch seines Anstands einen figurbetonten schwarzen Anzug übergeworfen.
Dass er jedoch auch dabei immer noch gegen den Strom schwimmen wollte, sah man dabei, dass er seine Fliege nicht nach vorne trug, sondern sie nach links gedreht hatte.
Zudem war sein weißes Hemd ein paar Knöpfe geöffnet, wodurch ich schon von weiter Entfernung seine leichte Behaarung auf seiner Brust erkennen konnte.
Als ich mein Bodycheck hinter mich gebracht hatte, wurde ich erneut von seinen blauen Augen eingefangen und musste wieder einmal feststellen, wie sehr er mich damit aus dem Konzept brachte.
„Michi, ich mach weiter!“, ertönte plötzlich die Stimme von Ulrike in meinem Ohr, welches nicht von einem Kopfhörer geschützt wurde und so wurde ich etwas ungeschickt zurückgedrängt, setzte auch den anderen Kopfhörer ab und nahm einen weiteren Schluck aus meinem Glas.
Dass ich dabei aber immer noch seinen Blick spürte, brachte mich völlig aus der Fassung und wie so oft in letzter Zeit, traten umgehend die Bilder dieser besonderen Nacht in mein Gedächtnis.
Wir beide sturzbetrunken, ein Hotelzimmer, ein Doppelbett, dann nur ein harmloser Kuss, der sich jedoch zu leidenschaftlichen Sex entwickelt hatte.
Ich wusste noch jedes kleinste Detail, konnte mich an jede einzelne Berührung erinnern und dass, obwohl ich so viel Alkohol intus hatte.
Es war eine explosive Mischung, die sich schon über eine ungeahnte Zeit zwischen uns angedeutet hatte und an diesem Abend dann ihren Höhepunkt bekam.
Danach – Funkstille.
Wir frühstückten zwar noch zusammen, aber ohne jeglichen Smalltalk.
Ein kurzes Nicken, als er sich von mir verabschiedet hatte und mit dem Taxi zum Flughafen fuhr.
Und dann hatte ich gar nichts mehr von ihm gehört, er jedoch aber auch nicht von mir.
Ob diese Trennung positiv war, mochte ich nicht zu beurteilen, denn schließlich war die Anziehungskraft nicht vermindert worden.
„Na sag ihm doch endlich mal Hallo… Bist doch sonst nicht so!“
Überrascht blickte ich in die vertrauten Augen meiner Frau.
„Na hopp!“
Sie gab mir daraufhin einen kleinen Klapser auf meinen Po, der in dieser Jeans heute besonders zur Geltung kam und um nicht weiter von ihr berührt werden zu müssen, kletterte ich die Treppe wieder hinunter und befand mich nun auf denselben Boden, auf dem sich auch Smudo befand.
Ich musste ihn nicht großartig suchen, denn sein starker Blick mit seinen blauen Augen durchdrang gefühlt die anwesenden Personen und ohne meinen Beinen die Anweisung zum Gehen zu geben, bewegte ich mich fort und kam ihm näher.
Mit jedem Schritt spürte ich seine von ihm ausgehende Hitze.
Verschämt versuchte ich nicht zu auffällig seine Anwesenheit zu beobachten, jedoch wurde diese Bemühung immer schwieriger, als sich keine Personen mehr zwischen uns befanden und wir nun ohne Barriere klarkommen mussten.
Ich konnte ein leichtes Lächeln auf seinem Gesicht sehen, welches sogar seinen kompletten Körper erreichte.
Meine Schritte wurden langsamer und ich konnte mit meinem scharfen Blick verfolgen, wie er nervös von einem Fuß auf den anderen Fuß herumhüfte.
Er war also aufgeregt.
Sofort musste auch ich grinsen und ich vergas fast vollkommen, dass ja meine Frau mit anwesend war und ich ziemlich aufpassen musste, keinen Fehler zu begehen.
Aber wer würde auch schon darauf kommen, dass ich eine wahnsinnige Leidenschaft zu meinem besten Freund pflegte.
So etwas würden sich nur die Autoren von Rosamunde Pilcher ausdenken und da das meine Frau nicht im Entferntesten anschaute, konnte ich mich ihm beruhigt weiter nähern.
Ich fühlte mich einerseits wieder so lebendig, schon allein sein Anblick machte mich völlig glücklich und ungehalten.
Andererseits war es so merkwürdig, dass er mich so anzog, ich solche Gedanken über ihn hatte und den Wunsch immer größer werden ließ, ihn wieder so nahkommen zu wollen.
„Guten Abend!“
„Guten Abend Michi!“, säuselte er zurück, als ich ihn standesgemäß begrüßte.
Nur ein Handschlag, enttäuscht betrachtete ich ihn und musste mich fast zwingen, ihm noch näher zu kommen, um ihn in eine nach außen hin freundschaftliche Umarmung zu verwickeln.
Jedoch platzte mein Herz fast dabei, als ich seine Hand nicht losließ und ihn damit zu mir heranzog und meine Arme um seinen Oberkörper schlang.
Dabei verharrte ich mit meinem Mund bei seinem Ohr, welches durch die fetten Beats ganz leicht vibrierte.
„Uli darf davon nix wissen…“, murmelte ich versucht leise, schrie es aber letztlich fast in sein Ohr, damit er mich auch bei der Lautstärke verstehen konnte.
Ein Nicken konnte ich daraufhin vernehmen und postwendend lösten wir uns wieder komplett voneinander, damit auch wirklich nichts auffallen konnte.
„Kommste Eine mitrauchen?“, fragte ich ihn stattdessen und drehte mich ohne auf Antwort zu warten, um und ging in Richtung einer der vielen Ausgänge.
Ich spürte in meinem Rücken erneut seine Blicke und war erneut zufrieden mit meiner heutigen Kleiderwahl, die auch ihm nicht verborgen blieb.
Als wir den kurzen Weg fast geschafft hatten, wurden die Menschenmassen doch noch ein wenig enger zusammengedrückt und ich konnte deutlich spüren, wie er sich plötzlich komplett an meinem Körper presste und die Situation zu seinen Gunsten ausnutzte.
Und mir bleib dabei nichts Anderes übrig, als verschämt zu Grinsen und nicht zu laut den umherstehenden Personen mitzuteilen, dass sich nun auch noch seine Hand an meinem Po befand und diese zudem noch zudrückte.
Erschrocken über meine sofortige Erregung, versuchte ich mit meiner Hand seine Draufliegende zu greifen und wegzuschlagen.
So etwas konnte er nicht machen, nicht, wenn so viele Menschen dabei waren.
Leider kamen meine Zurückhaltungen nicht wirklich an, denn er verschränkte kurz unsere Hände, bevor er sich mit der anderen Hand an meinem Körper zu schaffen machte und mir dadurch noch mehr meinen Atem nahm.
„Komm mit!“
Schnellstens änderten wir also unsere Richtung, als wir schon die erste frische Luft an unseren Nasenspitzen spüren konnten und ich konnte durch die Dunkelheit nicht viel erkennen.
Das Einzige, was mir auffiel, war die Tatsache, dass sich nun kaum noch Menschen um uns herum befanden und erst als ich seinen Wagen in der Seitenstraße erkennen konnte, in der er mich gezogen hatte, wurde mir klar, worauf es auch heute wieder hinauslaufen würde.
Negative Gedanken hatte ich dabei keine, ich wollte ihn ein zweites Mal spüren.
Nervös öffnete er seinen Wagen, sprang jugendlich auf die Rückbank, um mich nicht unwesentlich später, auch hineinzuziehen.
Es war eng und es war sau kalt.
Ich wollte gar nicht wissen, welche Temperatur sich hier anzeigen würde.
Doch als endlich seine warmen Lippen auf meinen lagen, verdrängte ich diese Gedanken und gab mich ihm voll und ganz hin.
Er roch wie so oft nach Vanille und einer Mischung aus Pfefferminze und ich konnte nicht anders, als diesen Kuss zu intensivieren, ihm meine Zunge sprichwörtlich in den Hals zu stecken.
Nebenbei machten sich meine Hände selbstständig, fuhren planlos an seinem Körper auf und ab, öffnete noch ein paar weitere Knöpfe seines Hemdes, bis er mich dann ohne nachzufragen auf seinen Schoß zog, unsere bisher unbequeme Sitzweise dadurch auflöste.
Meine Lippen führten nun auch ein Eigenlieben, liebkosten seinen Hals, den er mir willig entgegenstreckte und so nach mehr verlangte.
Mit meiner Hüfte begann ich nun auch noch vorsichtig auf seinem Gemächt herumzurutschen, welches sich unter mir mit unverkennbarer Härte entgegenstreckte.
Ich wollte ihn so sehr und ich spürte, dass er mich genauso sehr wollte.
Aus diesem Grund verzichteten wir auf das Vorspiel, ließen alle Schutzmaßnahmen ganz weit hinten im Gehirn verankert, öffneten nur noch gegenseitig unsere Hosen, um danach unsere Glieder aneinander reiben zu können.
Letztes Mal war ich dran, heute durfte er ran und so waren es nur noch ein paar Sekunden, die uns voneinander trennten.
Hastig versuchte er mich noch mit seinen gelenkigen Fingern zu dehnen, jedoch brach ich das ab und hob meinen Körper etwas an, damit ich mich sogleich wieder herabsetzen konnte, um dadurch seinen Penis in mir spüren zu können.
Es schmerzte, ich musste kurz seufzen, musste mich an dieses Gefühl gewöhnen, welches er damit in mir auslöste.
Nach ein paar verharrenden Momenten, in denen er mich mit seinen warmen Lippen verwöhnte, bewegte ich mich langsam und begann damit einen nicht enden wollenden Ritt in unsere Traumwelt.
Meine Augen konnte ich nicht schließen, so sehr ich es auch gewollt hatte, viel zu sehr nahmen mich seine blauen Augen wieder ein und so hielten wir den Kontakt aufrecht.
Noch nie hatte ich etwas Schöneres gesehen.
Alle Gefühle spielten sich auf seiner Iris ab, liefen wie in einem Film ab, den ich mir mit verschwitzten Körper anschauen konnte.
Auch er war nun langsam von einigen Schweißperlen gezeichnet, wischte sich ab und an über sein Gesicht.
Meine Zunge, die ein paar von Diesen auffangen wollte, tat dazu übriges.
Durch seine angeheizte Atmung, die nun noch einen anderen, einen höheren Ton annahm, konnte ich mich darauf einstellen, dass er nicht mehr lange brauchen würde.
Da er dies auch wusste, legte er seine Finger um meinen Penis und verwöhnte ihn, sodass ich nur noch Sterne vor meinem Auge sehen konnte.
Selbst seine blauen Augen blieben dabei im Hintergrund.
Es lief alles nur noch nebenbei ab.
Ich lehnte mich selbstständig noch näher an seinen warmen Körper, rieb unsere Brustwarzen aneinander, die durch die aufgeknöpften Hemden zu sehen waren.
Und dann war es endlich soweit, er zitterte, erst vorsichtig, dann immer stärker.
Und dann wurden auch seine Bewegungen um mein Glied ungehaltener, bis er sich absolut nicht mehr unter Kontrolle hatte, mich in einen äußerst stürmischen Kuss verwickelte und uns beide zur gleichen Zeit kommen ließ.
Ich stieß sehr geräuschvoll meine angehaltene Luft aus, versuchte mich zu beruhigen, doch der Trip war ungemein intensiv.
Auch er brauchte Zeit, um wieder herunterzufahren.
Dabei blieben wir verbunden, ich wollte ihn nicht aus mir entlassen, hatte ich mich grade so glücklich gefühlt.
Doch als wir nach einer gefühlten Stunde immer noch so verankert waren, wurde er langsam ungeduldig und so zog er seinen Penis aus mir zurück und wir zogen uns wieder an.
Als wäre nichts passiert, stiegen wir aus getrennten Türen aus, blieben aber gegenüberstehen, um uns tief in die Augen zu schauen.
„Willst du jetzt Eine rauchen?“
Seine Stimme war zittrig und auch sehr schwer zu verstehen.
Ich nickte nur, war es die einzige Möglichkeit den Geruch nach Sex zu vertreiben.
Aus diesem Grund ging ich um den Wagen herum, nahm die mir entgegengestreckte Kippe entgegen, um sie mir sogleich zwischen die Lippen zu packen.
Ein Feuerzeug vor meinen Augen, zündete sie mir an und der erste Zug, pumpte meine Lungen wieder mit Energie voll.
Es tat gut, außerdem gefiel mir der Anblick von ihm, wie er ebenso genüsslich seine Kippe inhalierte.
Doch viel zu schnell war das Nikotin verbraten und ich musste den Stängel widerwillig auf die Straße flippen.
„Ich geh mal wieder rein!“, eröffnete ich ihm meine Gedanken zu Ulrike zurückzukehren und kurz bildete ich mir ein, einen enttäuschten Blick erkannt zu haben.
Wenn dies aber der Fall gewesen wäre, hatte er sich schnell wieder unter Kontrolle, nickte bestätigend und ging neben mir her.
Wir redeten nicht, wir hingen unseren eigenen Gedanken nach, waren glücklich, was man deutlich unseren Gesichtern ablesen konnten.
Und viel zu schnell war auch dieser Moment vorbei, denn die Massen wurden wieder dichter.
Wir ließen uns also im Strom mitziehen, was jedoch veranlasste, dass wir uns sogleich aus den Augen verloren.
Am Ende meines Stroms, kam ich zielgerichtet unter dem DJ-Turm an.
Zügig ging ich die Stufen hinauf, stellte mich, als wäre nichts gewesen, an meinen Arbeitsplatz und übernahm die Führung, damit ich mich ablenken konnte.
„Wo warst du denn solang?“
„Rauchen…“
Meine Antwort war viel zu unfreundlich und ich ärgerte mich sogleich darüber.
Kopf schüttelnd setzte ich mir nun komplett die Kopfhörer auf die Ohren, ließ mit meinen Beats die Massen ihre Körperteile schütteln und fixierte ständig die blauen Augen, die mich auch den restlichen Abend nicht außer Acht ließen.
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