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The Man Comes Around

GeschichteAbenteuer, Drama / P18
Magneto / Eric "Magnus" Lehnsherr OC (Own Character) Professor X / (Professor) Charles Francis Xavier White Queen / Emma Grace Frost Wolverine X23 / Laura Kinney
03.02.2017
15.09.2017
36
46.179
3
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Dieses Kapitel
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03.03.2017 973
 
8 Monate zuvor
Hydra Geheimbasis Texas:

Nora Crews saß vor dem Schreibtisch ihres vermeidlichen Ehemanns, Harris Crews.
Die recht hübsche Frau sah sich nochmal die Fotos an welche von dem Testobjekt “X-2.7“ gemacht wurden.
Ihr Mann betrat das Zimmer „Was machst du hier?“ fragte er.
„Wie konntest du das tun?“ fuhr sie ihn an „Wie konntest du Abigail der Waffe X Prozedur unterziehen!?“
„Gib ihm keinen Namen, es heißt X-2.7, und es hat fühlt nichts!“ Knurrte Harris.

Seit mindestens zehn Jahren hielt Nora ihm nun schon vor was er mit dem Testobjekt anstellte, doch Harris kannte keine Reue.
„Ihr habt ihr flüssiges Metal in durch die Knochen gejagt. Habt ihr ihr nicht langsam genug angetan.“ Fragte die Blonde.
„Wenn du´s wissen willst, nein, die richtigen Schmerzen haben gerade erst angefangen für das Testobjekt, von nun an wird sie jeden Tag der Ludovico Methode unterzogen.“
„Das ist Barbarisch.“ Sagte Nora „Auch wenn du es leugnest, ich weiß das… 2.7 Gefühle hat.“
Harris hob ihr Kinn an „Es wurde so gezüchtet und dafür gemacht, die ganze Existenz von X-2.7 besteht darin eine Kampfmaschine zu sein und wenn wir fertig mit ihr sind wird sie mehr Leben retten als für sie gestorben sind. Wann wirst du das endlich verstehen.“
Mit diesen Worten verließ er den Raum.

Nora schämte sich seit elf Jahren dafür das sie solch ein Experiment in die Wege geleitet hat.
Erst durch sie war es möglich den Klon zu erschaffen, doch als sie X-2.7 das erste Mal sah war es vorbei.
Sie legte ihre Position bei Hydra ab und ließ sich runterstufen um sich um X-2.7 - oder wie sie sie nannte, Abigail – zu kümmern.
Nur wegen Abigail blieb sie bei Hydra, nur wegen Abigail blieb sie bei ihrem Mann, nur wegen Abigail würde sie gehen.

Noch am selben Tag schrieb sie einen Brief an Charles Xavier, denn würde ihr Plan aufgehen wäre sie bald nichtmehr da um ihr Mädchen zu beschützen.
Da Nora selbst keine Kinder bekommen konnte, war Abigail alles für sie. Und die einzige der Experimente die noch etwas empfand.
Neben X-2.7 existierten noch X-2.5 und X-2.1.

Doch Abigail war anders, sie war lieb, aufmerksam, neugierig und empfand noch so etwas wie ein Gewissen.
Sie berreute keine Sekunde die sie bei dem Mädchen verbrachte. Meistens spielten sie Schach über die Essensklappe.
Dennoch konnte Nora nicht verweigern das dem Mädchen wegen ihr nur noch mehr Schmerzen zugefügt wurden.
Wegen ihr wird sie der Ludovico Methode unterzogen, um Persönlich und Seelisch abzustumpfen, um die perfekte Kampfmaschine zu werden.

Als Nora zurück zu Abigails Zelle ging lag das Mädchen blutverschmiert mit verbundenen Händen in einer Ecke des Raumes.
Die Zelle war steril, gefliest es befand sich zwischen ihr und der Kleinen nur eine Scheibe Plexiglas welche auf der anderen Seite jedoch war diese ein Spiegel.
Nora schaltete die Sprechanlage an daraufhin war ein leichtes piepen zu hören.
Abigail drehte sich zur Scheibe, nun sah Nora von wo das ganze Blut kam.
Seit jeher hatte das Mädchen vier Reißzähne und zwei Klingen, bis jetzt waren diese nicht wirklich scharf, vor allem die Reißzähne. Doch durch die Adamantium beschichtung war beides angeschärft, und ritzte ihr Fleisch jedes Mal wieder auf während sie einatmete.
Doch auf ihren Armen war noch etwas ganz anderes.
Auf ihren beiden Handrücken prangten Tätowierungen “X-2.7“, und daneben waren saubere tiefe Schnittwunden welche jedoch schon wieder heilten.
Nora sprach in das Mikrofon „Abigail, wer war das? Wer hat dich geschnitten?“
Das Mädchen sah auf und schüttelte den Kopf.
„Sag´s mir Abigail… bitte.“
Daraufhin rutschte das Mädchen etwas zurück und schrieb in die Blutspur: ICH.
Nora sah sie besorgt an, natürlich konnte das Mädchen längst nichts mehr spüren, dafür hat die Roggenheimer Prozedur gesorgt.
An diesen Tag erinnerte sich Nora nur zu gut. Sie packten Abigail in einen Tank und befüllten diesen mit einer Säure welche ihre Haut verätzte, bis auf die Knochen, und alles damit, von ihren Haarstoppeln bis auf die Augäpfel.
Danach lag sie wimmern im Tank, während ihre Haut sich wieder aufbaute.
Seit einem Jahrzehnt nun, das Mädchen hatte panische Angst vor den Tanks, dem Tank in dem sie gezüchtet wurde, dem Tank in dem sie verätzt wurde, dem Tank in dem sie nun auch schon der Waffe X Prozedur unterzogen wurde.

Abigail war meistens blau und blutig geschlagen, doch so schlimm sah sie seit längerem nicht mehr aus seit ihr Heilfaktor sich entfaltete. Die kurz abgeschorenen Haare und ihr Kittel waren blutgetränkt.

Dann sagte sie „Fahr beides ein, morgen schleife ich dir die Schneiden deiner Zähne ab, dann tun sie dir nicht mehr weh.“
Langsam fuhr die Elfjährige ihre Zähne ein und die Klingen die aus ihren Handballen sprießten.
Dann betrat Harris den Vorraum in dem Nora sich befand.
„Es wird Zeit das ich dir etwas zeige, danach wirst du dieses Biest nichtmehr so sehen wie du es tust.“
Harris betätigte einen Knopf auf dem Schaltpult.
Die essensklappe ging auf und ein kleiner Hund tapste in den Raum, hinter ihm schloss sich die Klappe.
Abigail setzte sich auf und drehte sich zu dem Hund.
Das kleine Tier kam auf sie zugestappft woraufhin sie ihn vorsichtig und langsam streichelte.
Harris sprach in das Mikrofons der Sprechanlage „Atropa Belladonna, 12.“
Plötzlich fuhr X-2.7 die Klingen und Fangzähne aus und sie riss dem Hund den Kopf ab.

Nora sah still schweigend zu.
„Es würde jeden töten, selbst dich.“ Sagte Harris gab seiner Frau einen Kuss auf den Scheitel und verließ den Vorraum.
Nora schaltete die Sprechanlage wieder an.
Bei dem Geräusch drehte Abigail sich zur Plexiglasscheibe.
Nora sah das sie ganz verweint war, und beruhigte sie „Das war nicht deine Schuld, meine Kleine, hörst du mich?“
Abigail nickte.
„Dann vertraust du mir? Ich werde dem allem ein Ende setzten.“ Versprach Nora.
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