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The Man Comes Around

GeschichteAbenteuer, Drama / P18
Magneto / Eric "Magnus" Lehnsherr OC (Own Character) Professor X / (Professor) Charles Francis Xavier White Queen / Emma Grace Frost Wolverine X23 / Laura Kinney
03.02.2017
15.09.2017
36
46.179
3
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
2 Reviews
 
17.02.2017 987
 
Ort: Kanada- Nordwest-Territorien.

Schweißgebadet schreckte Logan aus dem Schlaf auf.
Seine Adamantiumklauen waren ausgefahren und Blut tropfte aus den dadurch entstandenen Wunden.
Er fuhr die Klauen wieder ein, es dauerte einige Minuten bis die Blutung aufhörte.
Über die Jahre und durch den Virus wurde sein Heilfaktor stark befallen und erlischt nun nach und nach.

Der Virus der ihm alles genommen hatte.
Der sogenannte Arentitiavirus befiel das X-gen im Erbgut der Menschen, so wurden seit 2012 keine Mutanten mehr geboren, und immer mehr Mutanten starben auf Grund des Virus.
Nur Logan nicht, sein Heilfaktor kämpfte seit Jahrzehnten gegen das Virus an, mittlerweile hat der Virus sich als Tumor in Lunge und Gehirn gesammelt.

Der alte Mann erhob sich und ging ins Bad, er wusch sich das Blut von den Händen und den Schweiß von der Stirn.
Logan war immer noch von kräftiger muskulöser Statur, sein einst braunes Haar war ergraut, seine Haut blass.
Sein ganzer Körper war vernarbt von den Kämpfen der letzten Jahre, und seine Hände zitterten.
Er zog sich ein verwaschenes weißes Hemd über wobei ihm seine zitternden Hände Schwierigkeiten machten.

Dennoch war seine eigene Gesundheit ihm kaum noch wichtig, viel Wichtiger war ihm das Wohlergehen seiner Ziehtochter Laura Kinney.
Logan hatte in seinem langen Leben für viele junge Mädchen die Vaterrolle übernommen, Laura jedoch war das was einer leiblichen Tochter am nächsten kam.
Laura hatte zwar seinen Heilfaktor, ihrer wurde jedoch nicht durch das Virus beschädigt, wofür er Gott dankbar war.

Seit die X-men nicht mehr existierten hatte er sich in die Wälder von Kanada zurückgezogen.
In ein zweistöckiges Holzhaus, eine Fahrstunde entfernt von der nächsten Stadt.
Die Sonne war noch nicht ganz aufgegangen, er war müde, wusste aber das ihn seine Albträume wieder aus dem Schlaf reißen würden.

Jedoch nahm Logan sogleich etwas wahr.
Einen Geruch der seinem beinahe Glich, der von Laura Kinney, oder Howlett wie sie seit einigen Jahren offizielle hieß.
Er ging vor das Haus auf die Terrasse während Laura mit ihrem Motorrad ankam.
Ein grinsen huschte über sein Gesicht, doch sogleich fiel ihm etwas auf, er hörte den schnellen Herzschlag einer weiteren Person.

Als Laura vom Motorrad abstieg sah er kurz eine kleines Mädchen welches sich jedoch sofort hinter Laura versteckte.
Nachdem seine Ziehtochter jedoch vor ihm stand und ihn umarmte sah er das Mädchen.
Während Laura sich von ihm löste ließ er seinen Blick zu dem Mädchen schweifen welche ihr Gesicht hinter langen Stirnfransen und der Kapuze ihres Pullovers versteckte.
„Wen haben wir denn da?“ fragte er das Mädchen und kniete sich zu ihr runter.
Das Mädchen sah zur Seite.
„Logan, darf ich dir vorstellen, das ist Abigail.“ Sagte Laura „Ich glaube das vermag etwas erklärungsbedarf.“
Logan richtete den Blick auf Laura.
„Vor einigen Wochen hat mich Xavier Kontaktiert, er hat Gehirnwellen eines Mutanten empfangen, von ihr. Abby ist wie wir, fast genauso wie ich und zu 100% deine DNS.“ Erklärte Laura.
Logan nahm sie am Oberarm und zog sie etwas zu sich „Und warum kommst du mit ihr dann zu mir?“
Laura zuckte mir den Schultern „Xavier meinte sie muss irgendwo unterkommen, nur bis er eine Familie gefunden hat die sie adoptiert, es ist nicht lang. Aber Logan… sie braucht unsere Hilfe, was wäre aus mir geworden wenn ich dich nicht gehabt hätte?“

Eine Viertelstunde später saß Logan mit Laura an einem kleinen Tisch in der Küche des Holzhauses, während Logans Blick immer noch auf Abigail ruhte welche sich im Wohnzimmer umsah.
„In den Akten steht sie ist fast so wie ich, nur geupgradet.“ Erklärte Laura „Sie hat jeweils eine Klinge im Unterarm und vier Fangzähne.“
„Im Unterarm?“ fragte Logan nach.
Laura nickte „Wie Daken.“
„Sie sieht dir aber auf jeden Fall ziemlich ähnlich.“ Stellte er fest „Ich hab mich immer gefragt wie du wohl als kleines Mädchen warst.“
„Jetzt hast du die Möglichkeit es zu erfahren.“ Meinte Laura leicht lächelnd.
„Die Kleine ist nicht gerade gesprächig oder?“
Die junge Frau verdrehte leicht die Augen „Xavier meinte das ist ihre Verarbeitung des Traumas, damit sie die Kontrolle behält, ihre Gefühle unterdrückt. Hydra ging bei ihr noch weiter, sie wurde im Tank gezüchtet um ihr jegliche Liebe fern zu halten, damit nicht das passieren kann was meine Mutter für mich getan hat.“
Logan sah Laura in die Augen „Deine Mutter hat dich sehr geliebt.“
Laura nickte „Ich weiß.“
„Die Kleine und du, ihr könnt fürs erste ruhig hier bleiben, aber ich kann mich um sie nicht kümmern wie um dich, ich hab zu viel verloren.“ Sagte Logan.
Laura schnaufte aus „Ich hab auch Menschen verloren die mir wichtig waren, meine Mutter, Domino, Psylock, Kitty, Mercury, Sooraya, Jubilee, Gambit und…Angel.“
Logan fuhr sich über die Stirn „Es tut mir leid Kleines.“

Ein klirren ertönte aus dem Wohnzimmer, Laura und Logan sahen auf und sahen Abby welche gerade ein eingerahmtes Bild mit dem Fuß aufgefangen hat.
„Was machst du da?!“ fauchte Logan laut und ging zu ihr.
Abby schupfte das Foto mit ihrem Fuß zu ihrer Hand und stellte es wieder auf die Kommode.
Logan streifte sich die Haare zurück „Sorry Kleines, ich wollte nicht schreien…“
Er richtete das eingerahmte Bild wieder richtig aus. Es war eines vom guten alten X-men Team, darauf abgebildet war er selbst, Jean Grey, Storm, Cyclops, Beast und Professor X, alle in der Einsatzuniform vor der Blackbird.
Eine kleine Erinnerung, an bessere Zeiten.

Logan wand sich zu Laura „geht mal in dein Zimmer, ich bring dir gleich noch Bettzeug.“
Dann ging der alte Mann zur Garagentür.
Laura ging zu Abby und führte sie zu ihrem ehemaligen Zimmer im zweiten Stock, es sah alles noch genauso aus wie vor zwei Jahren bevor sie nach Asien reiste.
Im Zimmer war ein Bett und eine kleine Couch, ein Schrank, Bücherregale und ein Schreibtisch.
„Du kannst ruhig das Bett haben.“ Meinte Laura, woraufhin Abby sich zu ihr drehte leicht lächelte und den Kopf schüttelte, dann setzte sie sich auf die Couch und nickte.
„OK…“
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