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The Man Comes Around

GeschichteAbenteuer, Drama / P18
Magneto / Eric "Magnus" Lehnsherr OC (Own Character) Professor X / (Professor) Charles Francis Xavier White Queen / Emma Grace Frost Wolverine X23 / Laura Kinney
03.02.2017
15.09.2017
36
46.179
3
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Dieses Kapitel
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11.08.2017 1.409
 
Stunden später wachte Abby wieder auf.
Sie lag auf einem Schwarzen Teppich vor dem Kamin Feuer, irgendjemand hatte ihren Kopf auf einem Kissen platziert und ihr eine Decke über die Schultern gelegt.
Abby erhob sich langsam, sie hatte große Kopfschmerzen, ihr Kopf dröhnte.  
„Bleib liegen.“ Sagte jemand hinter ihr, und packte ihre Handgelenke.
Instinktiv begann sie zu knurren und bleckte die Zähne.
Doch derjenige dem sie gegenüber stand konnte dies nicht beeindrucken.
Es war Daken.
„Du hast eine Überdosis Heat bekommen. Schlaf dich aus.“ Sagte er und ließ sie los.
Abby setzte sich hin. Daken drückte ihr ein Glas Wasser in die Hand „Trink.“ Sagte er nur.
„Heat hat dieselbe Wirkung auf uns wie eine normale Droge auf Menschen.“ Erklärte er.
Das Mädchen sah ihn an, sie fühlte sich elend.
„Trink, und halt dich warm, du musst erst wieder Regenerieren.“ Sagte er „Es muss alles abgebaut werden.“
„Nein!“ keifte sie und sprang auf „Nein!“
Daken griff sie wieder am Handgelenk „Watashi wa anata no akachan to onajiyōni zeijakuda, suwatte ochitsui ima, anata ni warui nani mo shitaku arimasen.“
Abby setzte sich wieder „Nani kono hīto o okonaimashita.“
„Watashi wa shōjiki ni jibun jishin o shiranai, to watashi mo ima made ni muchū ni narimashita.“ Erklärte er.
Abby trank das ganze Glas Wasser aus, dann kuschelte sie sich in die Decke.
Sie blickte ein wenig herum.
Das Loft war ziemlich Modern.
Eine Ledercouch befand sie ein paar Meter vor dem Kamin, und davor stand ein Glastisch.
Große Fenster gaben ihr einen Blick auf die Metropole New Mexico.
Der Boden war aus dunklem Holz.
„Creo que aquí está decorado con muy buen gusto.“ Sagte sie.
Daken sah zu ihr und hob fragend die Augenbrauen, daraufhin sagte sie „Ich finde es hier sehr schön eingerichtet. Hier wohnst du also Daken?“
Daken nickte.
Er ließ sich auf der Ledercouch nieder und sah zu ihr „Was suchst du hier und wo ist Logan?“
Abby zog die Beine an den Körper dann nuschelte sie „In Sicherheit.“
Daken hob die Brauen „Und warum warst du auf einer Party von Kingpin?“
Abby knurrte leicht „Er hatte eine Datasette. Die macht mich zur Killermaschine, wenn ich das Tonband darauf höre. Und ich musste sie zerstören.“
Daken grinste dann sah er wieder zu ihr „Du hast einen ziemlichen Dienst für die Allgemeinheit geleistet, ganz New Mexico hasst Kingpin.“
Abby pfunkelte ihn an, daraufhin sagte Daken „Was soll der Giftblick.“
„Er hat mich vollkommen fertig gemacht, das ist mir noch nie passiert.“ Fauchte sie in sich hinein.
„Egal, dafür hatte ich gestern doch noch Spaß.“
„Du hast ihn getötet?“ fragte Abby.
Daken nickte, „Du hast dich gut geschlagen. Denoch, es war absolut dumm von dir, du bist erst zehn oder so, wie hast du es überhaupt dort reingeschafft?“
Abby sprang auf, dabei warf sie die Decke von sich und warf das Glas auf den Boden wo es zersprang.
„Erstens bin ich zwölf!“ knurrte sie „Und zweitens bin ich eine Superagentin von Hydra!“
Daken verdrehte genervt die Augen „Und wenn ich dich nicht dort rausgeholt hätte wärst du jetzt in einem Truck auf dem Weg nach Las Vegas und dort hätten sie dich auf den Strich geschickt und mit Heat deiner Fähigkeiten beraubt.“
Abby sah zu Boden „Sorry… für das Glas.“
Daken zuckte mit den Schultern „Schon Okay, gehört mir nicht. Gehört dem Typen den ich ficke.“
Nach kurzem Schweigen sagte Abby „¿me pueden enviar a Canadá.“
„Was?“
„Wie komme ich nach North Dakota, Kanda?“
„Zu Logan?“ fragte Daken.
„Zu denen die das aus mir gemacht haben.“ Das Mädchen streckte ihre Arme aus und fuhr ihre Klingen aus.
Daken sah die Klingen an die aus ihren Handballen kamen, fast wie seine.
Und die Krallen an ihren Füßen, wie die von Laura.
Doch trotz allem war sie so anders als Laura, sie war unschuldig, absolut unschuldig in dem was sie tat. Denn sie wurde kontrolliert.
„Ich bring dich nicht einfach in die Hauptbasis von der Facil-“ „Hydra!“ besserte sie ihn aus, woraufhin er nur sagte „Ist mir egal! Die fahrt dauert siebzehn Stunden, ich bring dich nicht nach North Dakota!“
„Wollte ich das!?“ fuhr sie ihn an.
Daken erhob sich und sah ihr in die Augen „Du musst verrückt sein wenn du denkst ich lass dich gehen im Wissen dass du die Hydra Hauptbasis in die Luftsprengst.“
„Dann hättest du mich gleich sterben lassen können!“ knurrte sie und ging an ihm vorbei „Wo ist mein Rucksack.“
Sie ging zu einer Kommode wo ihr Rucksack darauf lag, sie nahm ihn und hing ihn sich um die Schulter.
Sie ging zur Tür und als ihre Hand auf der Klinke lag rief Daken „WARTE!“
„Es ist ein Gebäude mit ungefähr fünfhundert Squad Soldaten, ich hab nichts zu tun.“ Er legte ihr die Hand auf die Schulter „Nur versprich mir das mein Auto diesmal heil bleibt.“

Als sie auf dem Parkplatz vor dem Wohnhaus waren, ahnte Abby schon welches Auto zu Daken gehörte.
Ein roter Ferrari stach ihr besonders ins Auge.
„Steig ein.“ Sagte Daken leicht rau.
Dennoch tat sie was er sagte. Sie setzte sich auf die Rückbank des Ferrari und umklammerte ihren Rucksack.
Als Daken vorn einstieg sagte er „Nur eines noch, wir reden während der Fahrt nicht, ich hasse Smalltalk.“
„Da haben wir etwas gemeinsam.“ Sagte das Mädchen und sah aus dem Fenster als Daken losfuhr „Bringst du mich zum Bahnhof?“
„Ich hab mich eingemischt, also werde ich es auch mit dir durchziehen, außerdem hab ich sowiso nichts anderes zu tun.“

….

Logan stand gerade am Zoll, in Vancouver, er wurde gerade durchleuchtet wo sein Adamantium Skelett ihm probleme machte.
Ein Polizist suchte ihn nochmal mit dem Metalldetektor ab, selbstverständlich schlug der Metalldetektor die ganze Zeit in der Nähe von Logan Alarm.
„Ich hab ne Stahlplatte im Kopf, und ein Paar gefixte Knochen.“ Log er.
„Nagut…“ sagte der Polizist desinteressiert und ließ ihn durch.
Bei all den Gestalten die sich hier sonst noch so herum trieben schien Logan wie ein absoluter Durchschnittsbürger.
Logan ging zum Koffer Laufband, nach kurzem fand er auch seinen Koffer.

Den Conquest von SHIELD hatte er bereits zurück gegeben, und da sein Wagen auf einer Straße in Northdakota als Schrotthaufen herumlag, war er gezwungen mit dem Zug zu reisen.
Logan verweilte kurz, er wartete darauf das doch noch der Käfig mit dem Kaninchen hergefahren wurde. Doch nichts.
Logan trat zurück vom Laufband. Er wusste wo das Karnickel war, er konnte es riechen.
Logan verließ den Bahnhof. Dann folgte er einfach der Duft Spur.

Er kam bis zu einer Seitengasse, nicht einmal zwei Straßen entfernt. Um ein Feuer herum standen drei Männer, sie waren um die zwanzig.
Einer von ihnen warf gerade eine Lederjacke ins Feuer. Logan wusste wessen Lederjacke es war, die von Abby.
„Okay, wer hat das Messer?“ fragte einer der Männer als Logan in die Gasse kam.
„Was willst du hier?!“ fragte ein anderer „Verpiss dich.“
„Rückt das Kaninchen wieder raus oder garantiere für nicht´s.“ sagte Logan ruhig und stellte seinen Koffer ab.
„Fick dich ins Knie du zugedröhntes Arschloch!“ sagte einer der drei und griff in den Käfig.
Er holte das Kaninchen raus, welches sich windete, dann zog er eine Pistole und drückte ab.
Er warf das tote Kaninchen zu Boden „Wird wohl für ´ne Suppe reichen.“
„Ich hab meiner Kleinen versprochen es zu füttern.“

SNIKT!

Logan schlug einem der Männer ins Gesicht, mit seinen Krallen tötete dies ihn gleich.
Den nächsten schlitze er die Kehle auf und den dritten schlug er mit dem Kopf gegen die Mauer.
Das Gemetzel war sehr kurz, kaum eine Minute.
„Tut mir leid Bub.“ Sagte Logan als er zum Kaninchen sah.

Das was seinen Berserker los ließ war weniger dass sie das Karnickel erschossen hatten, mehr dass sie ihm die zwei letzten Sachen genommen haben die Abby gehörten.
Ihre Lederjacke und ihren kleinen Kameraden.
Sechs Monate war es her dass sie verschwand, er blieb länger im Institut als alle anderen, fünf Monate, und hatte gehofft das sie wieder zu ihm kommen würde.
Doch sie hat nicht zu ihm gefunden...

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„Watashi wa anata no akachan to onajiyōni zeijakuda, suwatte ochitsui ima, anata ni warui nani mo shitaku arimasen.“
= „ich will dir nichts böses, jetzt setzt dich hin und beruhig dich, du bist gerade so verwundbar wie ein Baby.“

„Nani kono hīto o okonaimashita.“
= „was hat dieses Heat gemacht“

„Watashi wa shōjiki ni jibun jishin o shiranai, to watashi mo ima made ni muchū ni narimashita.“
= „ganz ehrlich ich weiß es selbst nicht, und ich war sogar schonmal süchtig.“
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