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The Man Comes Around

GeschichteAbenteuer, Drama / P18
Magneto / Eric "Magnus" Lehnsherr OC (Own Character) Professor X / (Professor) Charles Francis Xavier White Queen / Emma Grace Frost Wolverine X23 / Laura Kinney
03.02.2017
15.09.2017
36
46.179
3
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
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21.07.2017 1.061
 
Abby saß an einem Einzeltisch in der hintersten Ecke eines Diners.
Sie hatte einen Burger vor sich und aß schnell, beinahe wie ein wildes Tier, das Essen war nicht sonderlich gut, das Fleisch war voller Knorpel und das Brot pappig. Sie sollte sich eigentlich nicht beschweren, dachte sie, der Proteinbrei den sie im Hydra-Labor bekommen hatte war nicht viel besser.
Als sie fertig war spülte sie das Ganze mit einer Pepsi runter. Sie stand auf und wollte gehen doch dann rief ihr die Kellnerin, eine ältere Frau, nach „Denk garnicht erst daran zu gehen ohne zu bezahlen.“
Abby trat einen weiteren Schritt nach vorne, sie hörte die Entsicherung einer Schrotflinte. Sie drehte sich leicht um und sah aus dem Augenwinkel die Frau und sie zielte mit der Schrotflinte auf sie.
Sie würde die Frau nicht töten, wenn es sein müsste würde sie die Kugel wegstecken.
„Glaub nicht ich würde dich nicht erschießen weil du bloß ein Kind bist.“
„Stop!“ sagte ein Mann, er hatte eine Zigarette im Mund und war um die vierzig, „Ich bezahl für sie, ein Burger und ne Cola? Hier sind zehn Doller sollte genügen oder?“ er hielt zwanzig Doller hoch.
Die Kellnerin kam hinter dem Tresen hervor und nahm das Geld, die Schrotflinte hielt sie immer noch in den Händen.
„Jetzt hau ab!“ sagte sie.
Abby ging durch die Tür, es regnete ihr ins Gesicht, alles war nur sehr spärlich beleuchtet von ein paar Straßenlaternen welche die Dunkelheit durchbrachen.
„Warte!“ rief ihr jemand nach, es war der Mann welcher die Rechnung für sie übernahm. Sie blieb stehen drehte sich aber nicht um „Du hast kein Geld oder?“
Abby antwortete nicht, er sprach weiter „willst du dir ein bisschen etwas verdienen? Du bist sehr süß, hübsch und vor allem jung, damit kann man viel erreichen hier in Las Vegas.“
Er streifte ihr eine der lockigen schwarzen Haare zurück und schob ihre Kapuze nach hinten.
„Sie sind ein Zuhälter?“ fragte sie ruhig während ihr Blick immer noch gerade aus gerichtet war.
„Ich heiße Roy, aber meine Süßen nennen mich Baby Daddy.“ Dabei grinste er schmierig.
„Sie sind ein Zuhälter.“ Sagte sie.
„Ja.“ Bestätigte er und grinste noch mehr.
„Menschen wie sie haben meiner Schwester sehr weh getan.“
Eher der Mann die Lage erfassen konnte kehrte Abby sich um, die vergriff beide Hände an seinen Hals und fuhr ihre Fußkralle aus, sie trat in seinen Bauch und schwang sich zwischen seinen Beinen Durch, während ihre Krallen seinen Bauch aufschlitzten fing sie sich wieder am Boden, er drehte sich zu ihr, sie ließ ihren Fuß hochschnellen und riss ihm den ganzen Bauch auf. Dann legte sie ihm beide Hände auf die Wangen und fuhr ihre Handkrallen aus.
Als sie zurücktrat fiel die Leiche zu Boden.

Abby nahm seine Brieftasche, eigentlich sollte sie auch seine Jacke nehmen, doch hing an ihr sein ekelhafter Geruch.
Plötzlich hörte sie ein aufschluchzen vor sich, sie richtete sich auf.
Vor ihr stand eine, vielleicht zwanzig Jährige, Prostituierte „Du hast ihn getötet.“
„Gib mir deine Kleider und deine Jacke.“ Sagte Abby.
Die junge Frau tat was sie sagte. Sie zog rasch ihre Jacke, ihren Pullover und ihren Rock aus.
„Danke.“ Sagte Abby.
Die andere sah sie daraufhin irritiert an, bis sie weglief.
Abby hätte ihr nichts getan, selbst wenn sie ihr die Kleider nicht gegeben hätte.
Abby zog sich alles über ihre Uniform, es war ein schwarzer Pullover und ein ebenso schwarzer Rock, einzig die Jacke war gelb. Da Abby um einiges kleiner war waren ihr die Kleider sehr locker.
Das Mädchen lief weiter in eine Seitengasse nachdem sie sich umgezogen hatte. Sie knüllte den Kampfanzug zusammen und steckte ihn in die Innentasche der Jacke.
Der Hellions Anzug war zu auffällig, man konnte sie leicht identifizieren auch mit ihrer vorherigen Kleidung.

Sie wusste wo es jetzt hingehen sollte, sie hatte die letzte Datasette in Las Vegas zerstört, jetzt müsste es weiter gehen in eine Metropole, nach Los Angeles.
Es war nur eine Frage der Zeit, sie musste sich ein Ticket kaufen, nun hatte sie das Geld dazu.
An den Bahnhöfen wurde äußerst streng kontrolliert, vor allem nach Kalifornien, Logan hatte ihr erzählt warum, die Hulkgang.
Auf ihrer Reise hatte sie auch schon Bekanntschaft mit der Hulkgang gemacht.
Abby lief zum Bahnhof, dort kaufte sie sich sofort ein Ticket für den nächsten Zug nach LA.

Zur gleichen Zeit befand sich Laura auf dem Highway. Ihre Gedanken kreisten wie oft in letzter Zeit um Abby.
Sie machte sich keine Sorgen um Abby, jedenfalls nicht richtig.
Immerhin hat sie Abby, in einem Alter in dem andere in der Schule rechnen im hunderter Berreich lernen, Menschen mit den Füßen Ausweiden sehen.
Das Mädchen war stark, und sie wusste sich zu verteidigen, ganz klar.
Doch wusste sie auch wie sie sich selbst bewahren sollte?
Laura erinnerte sich nur allzu gut daran wie es war als sie zum ersten mal alleine in der Stadt war. Und als sie in die Hände von Zebra Daddy geriet, einem Zuhälter.
Ihre Hände verkrampften sich um die Lenker ihres Motorrads, sie schüttelte leicht den Kopf um die Gedanken an all dies wieder zu verdrängen.
Sie war vierzehn gewesen, kaum viel älter als Abby.
Selbstverständlich hat sie ihn getötet, Laura musste tränen lachen bei dem Wort „Selbstverständlich“, das er für sie „Selbstverständlich“ war dass sie Massen weise Menschen tötete.
Sie hat eine Zeitlang aufgehört zu töten, zu Beginn ihrer Laufbahn als Wolverine, um nicht länger eine Waffe zu sein. Doch als das Virus ausbrach und sich dies viele zu nutzen machten war sie und viele andere wieder dazu gezwungen zu töten.
Ihre gute Freundin Domino sagte ihr einmal dass es in Ordnung ist, denn im Krieg ist alles erlaubt.
Wenn Kitty das gehört hätte, Kitty Pryde war immer idealistisch, bis zum Schluss, das war etwas wofür Laura sie ein wenig beneidete. Kitty war so voller Leben, und freude, als sie anführerin der X-Men wurde, dimmte sich dies jedoch ein bisschen, doch es konnte ihr nie eines nehmen, Hoffnung.
Selbst als Kitty an dem Virus erkrankte, war sie sich sicher das alles wieder gut werden würde.
In Laura kam Wut auf als sie daran dachte das Kitty nur drei einhalb Meter neben ihr ermordet wurde mit einer Adamantium Kugel. Adamantium war die Schwäche ihrer Phasing Kräfte, sie steckte schmerzen damit weg, jedoch als sie dann erkrankte, hatte es die Wirkung einer normalen Kugel die sie tötete.
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