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The Man Comes Around

GeschichteAbenteuer, Drama / P18
Magneto / Eric "Magnus" Lehnsherr OC (Own Character) Professor X / (Professor) Charles Francis Xavier White Queen / Emma Grace Frost Wolverine X23 / Laura Kinney
03.02.2017
15.09.2017
36
46.179
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26.05.2017 2.427
 
Abby saß hinter dem Schreibtisch von Miss Frost, diese saß auf der anderen Seite des Schreibtisches.
„Ich würde gerne mit dir über etwas reden, was sehr wichtig ist, ganz besonders für dich…“
Abby sah sie fragend an.
„Leute zu verlieren, hast du jemanden verloren der dir etwas bedeutete hat?“
Abbys Blick senke sich.
Da wären Nora, die einzige in der Basis die sie nicht gequält hat, im Gegenteil, sie hat mit ihr immer Schach gespielt, ihr heimlich Musik vorgespielt und als sie zum ersten mal vor ihr stand war sie die erste Person die sie umarmt hat.
Die sie bei dem Namen Abigail nannte, die ‚sie‘ zu ihr sagte und nicht ‚es‘.
Sie hatte wie Miss Frost blonde Haare.
„Erzähl mir von Nora.“ Sagte Miss Frost sanft „Und nur weil wir hier zwei Thelepaten haben heißt das nicht dass du aufhören sollst zu reden.“
„Ich will nicht von ihr erzählen, denn ich weiß nicht was mit ihr passiert ist. Das letzte mal das ich sie gesehen habe war nach dem sie versuchte mich zu befreien. Harris hat mich wieder eingesperrt und am nächsten Tag kam sie in meine Zelle, nahm mich ein letztes Mal in den Arm, sie hat geweint und sagte mir das alles gut werden würde und das sie mich liebt. Das war das letzte mal dass ich sie sah…“
Miss Frost nickte.
„Sie erinnern mich etwas an sie…“ sagte Abby.
Miss Frosts Mundwinkel hoben sich leicht „Ach ja?“
Abby nickte.
Sie schwiegen, dann aber sagte das Mädchen „Und ich glaube sie ist tot.“
Sie sah zu Miss Frost diese nickte, „Weißt du das?“
Der Blick des Mädchens wanderte zu Boden.
„Ich hab sie nicht sterben sehen, auch hat es nie jemand gesagt, aber einen Tag nach dem ich wieder eingesperrt wurde kam Harris in meine Zelle, er hat mich verprügelt und dann sagte er es sei alles meine Schuld… aber was meine Schuld war hat er nie gesagt.“

Emma wusste nicht was sie sagen sollte, sie schwieg und hörte Abigail weiter zu.
„Ich hab sie nie wieder gesehen, und es war alles so als hätte sie nie existiert, meinen sie… können sie es heraus finden? Irgendwie?“
„Ich werde alles tun um sie zu finden, das ist ein Versprechen.“ Sagte Emma.
Mit der Hilfe von Cerebro würde es ein leichtes werden sie zu finden wenn sie lebte, und wenn sie Tod war, würde sie das Grab ausfindig machen.

Das Mädchen nickte.
„Sie hat diesen ganzen Mist nicht gewollt, sie war nicht schlecht, sie hätte verdient glücklich zu sein, und ein normales Leben zu führen, Kinder zu haben… richtige Kinder.“
Emma sah das die grünen Augen von Abigail rot und wässrig wurden, diese wischte sich sofort über die Augen.
„Sie wollte nicht das ich so werde, das hat sie mir oft gesagt. Und ich bin mir sicher wenn sie nochmal von vorne anfangen könnte, Millionen Meilen weg… könnte sie sich bewahren, vor mir. Denn als ich in der Zelle aufgewacht bin war alles voller Blut, und es roch nach ihr…“
„Denkst du haben sie dich gezwungen sie zu töten?“ fragte Emma vorsichtig.
„Wenn ich das Codewort höre wird alles schwarz, und wenn das Licht zurückkommt, ist alles voller Blut.“ Sagte sie.

Dann brach alles in sich zusammen.
Abby zog die Beine an ihren Körper und verschränkte die Arme vor ihrem Gesicht.
Emma stand auf, ging um den Tisch herum und legte eine Hand auf Abbys Schulter, die andere auf ihren Arm.
Sie zuckte kurz zusammen.
„Du darfst gegen deine Gefühle nicht länger ankämpfen.“
Das Mädchen sah auf „Das tu ich nicht mehr, ich werde sie alle töten, jeden einzelnen der bei Hydra ist, ich werde sie alle töten, jeden einzelnen.“
Emma sah ihr in die Augen und sagte langsam und ruhig „Du bist noch jung und du kannst lernen besser zu werden. Was man mit dir gemacht hat ist furchtbar und nicht zu verzeihen aber wenn du diejenigen tötest die dich dazu gemacht haben bist du nicht besser, dann wärst du genauso wie Harris Crews.“
Abby schüttelte den Kopf ‘Sagen sie seinen Namen nicht‘ dachte sie.
„Du kannst ihn nicht ewig verdrängen.“ Sagte Emma und hob das Kinn des Mädchens an.
‘Er hat ein Monster aus mir gemacht‘ dachte sie ‘Ich bin nur sein Kaninchen. Sein Kaninchen welches auf Kommando Amok läuft. Sie sagten ich darf nicht mehr gegen meine Gefühle Kämpfen, tja Miss Frost ich weiß gar nicht mehr ob ich das noch will.‘

***
Nach dem Miss Frost sie gehen ließ verschwand sie raus in den Garten, nicht dorthin wo Laura oder Logan sich befanden.
Sie ging zum Wald, währenddessen sah sie sich um, Wolken zogen auf.
Es würde bald zu regnen beginnen.
Sie ging tief in den Wald, langsam fuhr sie ihre Krallen aus und schlug diese gegen die Rinde, sobald sie sich löste fuhr Abby auch ihre Fußkralle aus und riss es ganz ab.
Sie arbeitete sich vor, schlug das Holz mit ihren Krallen an und schleuderte es dann mit ihren Fußkrallen weg.
Sie baute ihre Wut ab, die Wut auf sich selbst das sie so unmöglich zu Miss Frost war.
Das Mädchen schämte sich dafür dass sie immer wieder wie ein wildes Tier wurde wenn sie den Namen Harris Crews hörte.
Und vor allem bei Miss Frost welche wollte ihr ja nur helfen und sie war so nett zu Abby.
Regen begann runter zu prasseln doch außer dem Geräusch nahm Abby es nicht war, sie spürte weder das aufprallen der Wassertropfen noch die Kälte der Wassertropfen.
Sie schrie laut auf und schlug ihren Fuß gegen den Rest des Baumstamm, er brach ab.
Sie trat so stark wie möglich gegen den Baumstamm und er knickte nach hinten. Er fiel mit einem lauten Krachen.

Doch etwas regte sich unter dem Laub des zertrümmerten Baumes.
Abby trat an den Baum heran, sie zog ihre Krallen ein.
Dann hüpfte ein Eichhörnchen aus dem Baum heraus, die Augen des Mädchens weiteten sich, sie erstarrte kurz.
Sie kniete sich hin, streckte die Hand nach dem Eichhörnchen aus und sagte leise „Tut mir leid, das wollte ich nicht.“
Abby dachte jetzt eigentlich dass das Eichhörnchen nun Angst vor ihr hatte, aber nein, es hüpfte zu ihr auf ihren Schoß und dann auf ihre Schultern.
Sie stand auf, doch das Eichhörnchen blieb auf ihrer Schulter sitzen.

***
„Warum haben sie nur direkt dich geklont und nicht Laura, Abigail ist so stur wie nur du es sein kannst!“ sagte Emma zu Logan.
Er hob entwaffnet die Hände „Was soll ich sagen? Tut mir leid für jedes Fünkchen von mir mit dem sie geboren wurde?“
Emma sah zu ihm „Du bist mit Laura der einzige auf den sie hört.“ Sagte sie „Und obwohl du´s nicht wahrhaben willst, du bist auch der Einzige der sie erziehen kann!“
„Ich bin nicht ihr Vater!“ sagte Logan aufgebracht „Und überhaupt, ich kenne sie erst seit ein paar Wochen.“
„Vielleicht bist du nicht ihr Vater aber trotz allem entspringt sie dir und du musst Verantwortung für Ihre Existenz übernehmen!“
Plötzlich klopfte es leicht an der Tür.
Sowohl Logan als auch Emma sahen zur Tür, sie ging auf und Abby stand in der Tür.
Sie hatte ein Eichhörnchen im Arm, dann sagte sie leise „Ich hab seinen Baum kaputt gemacht, es hat sich glaube ich verletzt.“

Logan legte grade einen Verband um die verstauchte Pfote des Eichhörnchens.
„So, da haben wir´s.“ sagte er „Er wird schon wieder.“
Abby nahm das Eichhörnchen vorsichtig unter den Armen und legte die Hände um seinen Rumpf, dann umarmte sie es vorsichtig.
„Danke dir.“ Nuschelte sie in das flauschige Fell des Eichhörnchens.
Emma stand am anderen Ende des Tisches, sie musste leicht grinsen.
Ihr war bewusst das sowohl Laura als auch Logan sehr verbunden zu Waldtieren waren, Abigail anscheinend auch.
„Soll ich dir was sagen Abby?“ fragte Emma.
Das Mädchen sah zu ihr und streichelte dabei immer noch sorgsam über den Kopf des Eichhörnchens.
„Logan hat Eichhörnchen auch total gerne.“ Beendete die Blonde den Satz.
Abby sah zu Logan dieser schüttelte leicht den Kopf und knurrte „Haha, sehr witzig.“
Er wusste worauf Frost abzielte, seine ehemalige Beziehung mit Squirrel Girl.
Squirrel Girl war wohl eine der stärksten Helden die er je kannte, sie hatte die mächtigsten Superschurken des Universums besiegte, unter anderem Dr. Doom, Galactus, Thanos und Terrax.
Es war Logan immer noch ein Rätsel wie sie das geschafft hatte, Doreen war immer sehr fröhlich und aufgeweckt, keiner hätte erwartet das sie auch nur einer Fliege gefährlich werden würde.
So war es auch, sie hätte nicht einmal im Traum daran gedacht dass sie einem Tier etwas antat, wenn es sich aber um Schurken handelte hatte sie es faustdick hinter den Ohren.

Nachdem er sich wieder ins jetzt dachte sah er zu Abby „Komm, wir bringen das Eichhörnchen raus.“
Er ging vor, das Mädchen folgte ihm während sie das Eichhörnchen immer noch sorgsam und vorsichtig im Arm hielt.

Logan war sich darüber bewusst das Abby wohl alles gehört hat, immerhin hatte sie seine Sinne.
Er konnte sich vorstellen das sie dies verletzt hatte, doch sie sagte nichts.
Wenn eine andere Zeit wäre würde er sie ohne Diskussion aufnehmen, wie alle anderen Mädchen die er im Laufe seiner Jahre kennen gelernt hatte, wie Laura, Jubilee, Kitty, Rogue, Hisako, Nathasha…

Als Er mit dem Mädchen ins Freie trat ging er mit ihr ein Stück zum Wald.
Es regnete wie aus Eimern, jedoch konnten sie beide nicht krank werden, weswegen es ihnen gleichgültig sein konnte.
Vor allem Logan musste es wissen, er hat eine Zeit lang, kurz nachdem er seine Fähigkeiten entdeckte, seinen Winter mit einem Rudel Wölfe verbracht.
Einen normalen Mann hätte der Winter ums Leben gebracht, nicht so Logan, dank seines Heilfaktors.

Als sie am Rande des Waldes waren kniete Abby sich runter, sie lockerte die Haltung um das Eichhörnchen. Zuerst setzte es nur ein paar Pfoten auf ihren Oberarm, dann hüpfte es aus ihrem Schoß, dann hüpfte es in Richtung der Bäume.
Abby sah ihm ganz genau zu. Es hüpfte den Baum hinauf wo ein zweites Eichhörnchen wartete, dann verschwanden es in den Nassen grünen Blättern.

„Ihm wird’s gut gehen.“ Sagte Logan und legte der Zwölfjährigen die Hand auf die Schulter.
Sie stand auf und ging ohne ihn an zu sehe wieder zum Institut.
Zweifellos, sie hat sein Gespräch mit Frost gehört.

Als sie im Gebäude war folgte sie ihrer Nase und sie suchte Laura.
Logan hingegen ging zu dem Büro von Emma.

Abby ging in die Bibliothek wo sie Laura vermutete, doch dort fand sie Professor Charles Xavier und Erik Lehnsherr.
Beide sahen zu ihr als sie den Gang, beinahe lautlos, entlang ging.
„Abigail, komm doch zu uns.“ hörte sie die Stimme des Professors.
Das Mädchen ging langsam zu den Beiden.
Vor den Beiden befand sich ein Schachbrett, dies fiel ihr sofort ins Auge.
„Du magst Schach, willst du eine Partie mit uns Spielen.“ Xavier fuhr mit seinem Rollstuhl etwas weg vom Tisch, das Abby sich gegenüber von Lehnsherr aufstellen konnte.
Der alte Mann sah sie sich genau an.
Dann wand er den Blick zu den Schachfiguren und sie wanderten alle an die richtige Stelle.
Es waren hübsche Figuren, sie waren aus Zinn und schön lackiert.
Abby nahm zuerst einen Bauern und führte ihn aufs Feld.
Dabei blickte Lehnsherr genau auf das Brett, jedoch sah er die, in großen Lettern geschriebene, Tätowierung auf ihrem Handrücken mit den Zeichen ‘‘X-2.7‘‘.

Erik bewegte die Schachfiguren nur mit seinen Kräften, das beherrschte er im Schlaf.
„Wie es aussieht haben wir etwas gemein,“ Erik griff an seinen Ärmel und zog diesen Hoch, an der Innenseite seines Unterarms befanden sich die Zahlen ‘‘214782‘‘.

„Miss Frost wird dir wohl demnächst beibringen was es damit auf sich hat.“ Sagte er als er den verdutzten Gesichtsausdruck von Abby sah.
Das Mädchen sah kurz zu ihm und verzog leicht das Gesicht, dann wand sie sich wieder dem Schachbrett zu und machte konzentriert den nächsten Zug.
„Was man mit dir gemacht hat ist bedauerlich, ein weiterer Beweis für das Barbarische Wesen der Menschen. Jedoch ist es ebenso zu bedauern das wir uns einen Planeten mit diesen Parasiten teilen müssen und wir dennoch die aussterbende Rasse sind.“
Abby lauschte seinen Worten.
Dann sah sie zu Xavier, Worte waren nicht zu gebrauchen, immerhin wusste er was sie fragte.
„Es gibt noch genau Elf von uns,“ Antwortete Charles „Es sind, Erik, Logan und Miss Frost, dann Laura und Logans Söhne Jimmy und Daken, aber Daken hast du ja schon kennen gelernt, dann dich. Und natürlich Erik´s Kinder, die Zwillinge Pietro und Wanda, und Lorna.“
Abby hörte ihm aufmerksam zu, dennoch kamen weitere Fragen in ihr auf welche ihr der Professor sofort beantwortete.
„Nein, Miss Frost hat keine Nachkommen. Sie hatte mal so etwas wie Töchter, die Stepford Cukoons. Sie wurden geklont, aber wie Logan nahm sie die drei, anfangs waren es fünf, als ihre Töchter an.“
Das Mädchen legte den Kopf schräg, in ihrem Kopf war noch eine Frage: ‚Was ist passiert?‘

„Logan hat es dir noch gar nicht erzählt? Ein Virus, ein Virus der das X-Gen angreift. Er nimmt einem die Kräfte und verursacht später Krebs, Du bist Immun, genau wie Laura und Logan, Logan wird nur deswegen schwächer weil er älter ist und seine Kräfte nicht mehr so ausgeprägt sind wie eure.“
Abby sah ihn weiter Fragend an, je mehr antworten er ihr gab desto mehr Fragen kamen in ihr auf, doch der Professor beantwortete diese.
„Warum die ohne Heilfaktor von dem Virus nicht angegriffen werden ist unbekannt. Bei uns,“ dabei zeigte er auf sich und Magneto „Ist der Krebs inaktiv, und unschädlich. Ebenso bei Miss Frost und Erik´s Nachkommen.“
Abby wunderte es nicht, wenn Magento so stark war wie Laura ihr erzählt hatte, war es nur Logisch das der Virus seine Fähigkeiten nicht schädigte. Auch wenn der alte Mann wenig beeindruckend auf sie wirkte. Wie der kränklich wirkende Mann mit einer Decke über den Schultern im Rollstuhl saß und sie mit kritischem Blick ansah.
„Verzeiht ihr mich für einen Moment.“ Sagte Erik und der Rollstuhl begann sich von alleine in Richtung Tür zu bewegen.
Ehe Abby etwas weiteres denken konnte kam Miss Frost durch die Tür.
Sie kam auf Abby und Charles zu.
„Abigail, hast du kurz Zeit?“ fragte die Blonde.
Das Mädchen sah zu Charles, dieser nickte, dann nickte das Mädchen.
„Ich würde dir gerne die Räume in den unterirdischen Stockwerken zeigen, was meinst du?“
Die Mundwinkel des Mädchens hoben sich leicht und sie nickte und ging zu Miss Frost.
Bevor Abby mit Miss Frost die Tür verließ sah sie noch zu Charles, dieser lächelte leicht, sie winkte ihm zu, als er zurück winkte verließ sie den Raum.
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