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The Man Comes Around

GeschichteAbenteuer, Drama / P18
Magneto / Eric "Magnus" Lehnsherr OC (Own Character) Professor X / (Professor) Charles Francis Xavier White Queen / Emma Grace Frost Wolverine X23 / Laura Kinney
03.02.2017
15.09.2017
36
46.179
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Dieses Kapitel
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12.05.2017 1.356
 
Abby betrat das Büro von Emma Frost sie musst zugeben das sie etwas aufgeregt war. Schon bei ihrer Ankunft hatte sie bei Emma Arroganz und Kälte gespürt wie sie ähnlich bei Harris Crews war wenn er gute Laune hatte. Aber Laura hatte ihr erklärt das Miss Frost hinter ihrer rauen Schale eigentlich ganz nette war.
Emma saß an ihrem Schreibtisch und sah zu Abby die schüchtern in der Tür stand.
Sie trug ihrer Zivilkleindung, einen weisen Hosenanzug und die langen blonden Haare trug sie offen.
„Abigail komm doch rein.“ schnurrte sie sanft und lächelte leicht.
Den arroganten Tonfall von ihrem ersten Treffen hatte sie abgelegt.
Emma deutete auf zwei große Ledersessel vor dem Kamin.
„Setzt dich doch.“ Bot Miss Frost ihr an.
Abby nickte und setzte sich auf einen der Sessel, Emma setzte sich neben sie.
Zwischen den Sesseln stand ein kleiner Tisch mit einem Teller Keksen, einer Teekanne und zwei Tassen darauf.
„Du kannst dich ruhig bedienen.“ sagte Emma freundlich während sie sich selbst Tee in eine Tasse goss.
„Du fragst dich sicher warum du hier bist.“ Sagte die blonde Frau und goss Tee in die andere Tasse.
Abby schwieg.
„Nun ich möchte dich besser kennen lernen.“ erklärte sie „Wir werden erst mal etwas Zeit mit einander verbringen bis Charles alle Formalitäten geregelt hat, und ich werde dich für eine Zeit lang unterrichten.“
Abby griff vorsichtig nach einem der Kekse und biss davon ab.
„Möchtest du mit mir über etwas Sprechen?“ fragte sie.
Abby zucke mit den Schultern sie wusste nicht wie sie drauf antworten sollte.
„Na wenn du nicht reden willst fang ich an.“ sagte Miss Frost „Du magst Laura sehr, nicht wahr?“
Abby nickte leicht.
Emma sah das Mädchen an „Logan sagte mir schon das du nur mit ihm und Laura redest, ich würde deine Gedanken abhören wenn das für dich OK ist.“ Schlug sie vor.
Abby sah zu ihr und nickte.
„Ich höre alles was du denkst.“ Erklärte Miss Frost ihr.
Nun antwortete das Mädchen auf ihre Frage ‘Ich hab Laura sehr gerne.‘
„Warum magst du sie?“ fragte sie weiter.
‘Weil sie der erste Mensch war der nette zu mir war.‘ dachte Abby
„Und was habt ihr bis jetzt miteinander gemacht ?“ fragte Emma weiter.
Ein leichtes grinsen kam auf Abbys Gesicht hervor ‘Motorradfahren‘
Emma lachte leicht, Abby hob fragend die Augenbraue.
„Entschuldigung, aber es ist nur so, dass diese Vorliebe bei euch im Blut zu liegen scheint.“
Miss Frost´s Blick wurde etwas verträumt und sie sah ins Kaminfeuer.
„Weist du, früher ist Logan oft mit seiner Harley weg gefahren wenn er für sich sein wollte. sich tagtäglich mit einen Haufen Teenager herum zu schlagen konnte einem schon die Nerven rauben. Hier, in dieser Schule, früher war hier alles voll mit Jugendlichen, Laura war eine von ihnen.“
Abby konnte sich schwer vorstellen das dieses Haus früher voller Leute gewesen war.
Emmas Gedanken kamen wieder in die Gegenwart zurück.  
„Du magst Logan auch oder?“ fragte Emma.
Abby nickte.
„Und verrate mir, ganz ehrlich wenn du vor der Wahl stehen würdest zwischen Adoptiveltern oder Logan und Laura wenn würdest wählen?“
Abby dacht einen Augenblick nach dann sagte sie: „Wenn ich die Wahl hätte… Hab ich denn eine Wahl?“
„Charles findet das Beste für dich wäre in eine Adoptivfamilie zu kommen, aber ich denke du wärst besser hier aufgehoben, immerhin bist du eine Mutantin.“
‘Ich bin nur ein Klon, und nicht einmal ein besonders guter ich habe nur zwei Krallen.‘ dachte das Mädchen.
„Das mit deinen Krallen ist nichts zu bedauern, du hast deine eigenen, und deine eigene Persönlichkeit, also bist du eine eigenständige Person. Egal auf welchem weg du entstanden bist, du bist dennoch kein genaues Abbild von Logan. Schon ganz einfach daran zu erkennen das du ein Mädchen bist.“
Abby zog die Beine an und legte die Arme an ihre Knie.

„Ich bin gezüchtet, wie ein Kaninchen.“ Knurrte Abby in sich rein.
Emma war innerlich froh das sie endlich mit ihr sprach, denn sie erkannte das nun geschöpfte Vertrauen des Mädchens selbst ohne dass sie ihre Gedanken las.
„Was man mit dir gemacht hat ist furchtbar.“ Sagte Emma.
„Ohne dem ganzen würd´s mich aber nicht geben.“ Sagte das Mädchen leicht bissig.
„Aber wie du entstanden bist gibt dir nicht den Weg vor wie du dein Leben weiter leben musst.“ Sagte Miss Frost „Als ich etwas älter war als du, dachte ich ähnlich… ich komme aus einer ziemlich anspruchsvollen Familie und mein Vater sagte immer ich sei als eine Frost geboren also müsste ich auch als solch eine leben. Aber ich habe es durchgeschafft und bin mehr geworden als bloß eine Frost.“
Das Mädchen sah zu ihr „Sie sind auch eine Person… ich bin nur… ein Zuchtkaninchen.“

Emma wusste das sie nicht in einem Gespräch alle Probleme von Abby lösen konnte.
Sie brauchte mehr Zeit, vielleicht sogar Jahre um ihr Trauma zu bewältigen.
„Du spielst gerne Schach oder?“ versuchte Emma das Thema zu wechseln.
Daraufhin nickte Abby.
„Wer hat es dir beigebracht? War es Harris Crews?“ fragte Miss Frost vorsichtig.
Nachdem sie das Gesicht verzog, schüttelte sie den Kopf „Es war Nora.“
Emma lehnte sich etwas vor um Abby ins Gesicht sehen zu können, sie hatte den Blick in den Kamin gerichtet.
„Willst du mir von ihr erzählen?“
Abby sah auf und sah zu ihr, nach kurzem warten schüttelte sie den Kopf „Du kannst doch all meine Gedanken lesen, wenn ich´s erzähl fang ich an zu heulen.“

Emma wusste das es für heute genug für das Mädchen war.
„Wenn du willst verbringen wir mehr Zeit zusammen, einfach so, ich werde dich unterrichten aber ich denke einfache Gespräche würden dir gut tun, meinst du nicht auch?“ fragte Emma sanft.
Abby sah auf, sie fuhr sich zum ersten mal die Stirnfransen aus dem Gesicht sodass Miss Frost ihr in die Augen sehen konnte.
Zugegeben hatten ihre Augen etwas für sich, ihre Pupille war schlitzartig wie die einer Raubkatze, bedrohlich, doch zur selben Zeit war ihr Gesicht so unschuldig und sie hatte einen Gesichtsausdruck eines verschreckten Kätzchens.
Sie nickte und lächelte kurz „Solang ich ihnen keine Umstände mache…“
„Ach nein.“ Sagte Emma „Ich habe es schon vermisst einen Schüler zu haben. Ich kann viel von dir erwarten oder Abigail?“
Abby nickte und lächelte schüchtern „Ich werde sie nicht enttäuschen.“

„Ich glaube du solltest deinen Tee austrinken, Logan kommt dich gleich abholen um zu sehen ob ich dir nicht irgendwas schlimmes getan habe.“ Sagte sie sanft, dabei lag jedoch ein Lächeln auf ihren Lippen.
Abby nahm die Tasse und trank einen Schluck, sie kannte den Geschmack nicht, aber es war süß.
„Das ist Früchtetee.“ Sagte Miss Frost.
Abby trank schnell den Rest des Tees aus, natürlich wusste Emma was sie dachte.
„Wenn du willst können wir den jeden Tag nach dem Unterricht trinken.“
In diesem Moment kam Logan die Tür rein.
„Gut das du gekommen bist Logan, ich wollte noch mit dir über etwas reden.“ Sagte Emma und sah zu Logan.
Dieser sah zu Abby „Hast du was angestellt?“
„Nein sie war ganz brav, mit dir möchte ich reden, Abby, würdest du mich und Logan kurz entschuldigen?“ sie wand sich an das Mädchen, diese nickte und stand auf vom Sessel.
Als sie an Logan vorbeiging sagte er „Geh… spielen.“
„Du konntest schon immer gut mit jungen Mädchen.“ Sagte Emma „Setzt dich doch, möchtest du eine Tasse Tee?“
„Ich bin nicht Abby, nur weil du sie so rumkriegst heißt das nicht das es bei mir auch so ist.“ Knurrte Logan.
„Du kannst vor mir nicht leugnen das du sie lieb gewonnen hast.“ Sagte Emma.
Logan verdrehte die Augen brachte aber raus „Sie ist ein gutes Mädchen.“
„Und trotzdem willst du sie loswerden?“ fragte Frost „Du hast auf so viele aufgepasst aber nicht auf sie? Du und Laura sind die einzigen denen sie vertraut, und ich muss ihre Gedanken nicht lesen um zu wissen das sie alles tun würde um euch zu beschützen, sie ist wie du.“
Logan verzog das Gesicht „Ich weiß das sie in einem normalen Umfeld nicht klar kommen würde.“
Emma hob die Brauen daraufhin sprach er weiter „Aber ich kann mich nicht um sie kümmern.“
Emma schüttelte den Kopf „Du bist der Einzige der es kann.“
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