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The Man Comes Around

GeschichteAbenteuer, Drama / P18
Magneto / Eric "Magnus" Lehnsherr OC (Own Character) Professor X / (Professor) Charles Francis Xavier White Queen / Emma Grace Frost Wolverine X23 / Laura Kinney
03.02.2017
15.09.2017
36
46.179
3
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Dieses Kapitel
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21.04.2017 1.403
 
„Laura?“ weckte Logan seine Ziehtochter „Hey Kleines, bist du wieder bei uns?“
Die angesprochene versuchte sich zu erheben, dabei verkrampfte sie ihre Arme um ihren Rumpf. Höllische Schmerzen durchfuhren sie.
„Huh? Wolverine? Was ist passiert?“ fragte sie.
„Hat sich herausgestellt
das der Arsch eine Bazooka bei sich hatte.“
Laura sah ihn leicht verwirrt an „Wirklich?“
Sie sah an sich herunter zu der Quelle der Schmerzen dann sagte sie „Das erklärt was auf meiner rechten Seite passiert ist.“
Ihre Hände waren voll mit ihrem eigenen Blut.
„Gib dir eine Chance zu heilen.“ Sagte Logan.
„Ja… anscheinend hatte er eine Bazooka.“ Dann wand sie den Blick von der schäußlichen Wunde zu Logan „Tut mir leid.“
„Was tut dir leid?“ fragte Logan und sah seinen Schützling an.
„Ich hatte die Chance ihn zu erwischen, ich hätte ihn töten können.“ Sie senkte den Blick und die langen schwarzen Haare fielen in das Gesicht der Teenagerin.
„Warum hast du´s nicht getan?“ fragte Logan.
„Ich…“
Logan erhob sich und sah über das Maisfeld, eigentlich ein schöner Ort, doch Laura hatte zu große Schmerzen um über so etwas nachzudenken.
„Du und ich, wir wurden in Käfigen gehalten, wir wurden zu Waffen gemacht.“ Sagte Logan.
„Ja.“ Erwiderte Laura.
„Waffen sind dazu da um zu töten.“ Erzählte Logan weiter.
Laura entfuhr ein kurzes knurren „Ich sagte tut mir leid.“
Logan grinste leicht und sah aus dem Augenwinkel zu ihr „Willst du mich ausreden lassen?“

„Töten ist einfach, Ich hab tausende Menschen getötet, du auch. Wenn man dich dazu zwingt ist töten so einfach wie atmen.“ Sagte Logan „Aber du weißt was schwer ist, dagegen anzukämpfen wofür sie dich Programmiert haben, gegen den ganzen Hass zu kämpfen den sie dir eingepflanzt haben.“
Logan setzte sich wieder zu ihr und hob leicht ihr Kinn an „Alles was sie dir angetan haben, alles was sie genommen haben, und du bist immer noch nicht so schlecht wie ich. Ich habe Leute verschwinden lassen die immer noch hier sein sollten, die es verdient hätten hier zu sein. Ich kann sie nicht zurück holen… aber du hattest die Chance jemanden zu töten, hast es aber nicht getan…“
Plötzlich schnüffelte Laura umher.
„Du hast noch seine Spur?“ fragte Logan.
Laura nickte „Ja.“
„Gut, wenn du wieder stehen kannst--“ „Ich kann stehen.“ Sagte Laura trotzig und rappelte sich auf, dabei hielt sie immer noch die Arme um ihre Mitte, sie zitterte am ganzen Körper.
„Setz dich. Gib dir etwas Zeit.“ Sagte Logan.
„Mir geht’s gut!.“ Erwiderte Laura energisch.
„Wirklich?“ Logan hob die Brauen „Denn eigentlich sollten diese Organe in deinem Körper sein.“
„Ich kann stehen.“ Trotzte sie ihm.

„Nun gut, ich werde nicht mit dir streiten. Du bist vielleicht nicht so schlecht wie ich aber mindestens genau so stur.“ Sagte Logan schließlich.
Laura bleckte leicht die Zähne.
„Sorry das du nicht von jemandem sensiblerem geklont wurdest, mit mehr Verstand. Ach was sag ich da, tut mir leid für jedes Fünkchen von mir mit dem du geboren wurdest.“
„Mir nicht!“ knurrte das Mädchen.
Kurz hielt Logan dem Blickduell mit ihr stand bis er sich einfach seine Maske wieder überzog und sagte „So, jetzt werden wir den Kerl erstmal jagen, wir lassen ihn leben, aber wir werden ihn ein bisschen ärgern. Nur um ihm eine Lektion zu erteilen.
Laura hinkte neben ihm her während sie immer noch die Arme um sich geschlungen hatte.
„Ich finde es gut von dir das du ihn nicht getötet hast Kleines.“
Daraufhin sah Laura wieder auf „Du bist der beste in dem was du tust, aber nur weil du kannst heißt nicht du musst.“

***

Logan setzte das Mädchen auf die Rückbank wo Laura lag.
Abby drehte sie leicht zur Seite und sah auf ihren Rücken, die Nadel steckte noch drinnen.
Sie zog sie langsam aus Lauras Fleisch.
Abby sah sich die Spritze an, es war eine aus Adamantium mit einer Kleinen Glasplatte im Röhrchen.
Es befand sich noch etwas von dem matten hellblauen Gift in der Röhre.
Abby steckte sich die Spritze in die Jackentasche, egal was noch kommen würde, dadurch hatte sie einen klaren Vorteil, gegen jeden.
Dann sah sie wieder zu Laura.
Dieser entfuhr ein Knurren.
Langsam kehrte jedoch das Gefühl in ihren Gliedern zurück.
„Es muss abgebaut werden.“ Sagte Abby und nahm Lauras Hand.

Nach einigen Minuten konnte Laura sich wieder bewegen.
Zwar tat ihr sämtliches Gewebe noch weh, aber dennoch setzte sie aufrecht hin.
„Was ist das? Und wer war dieses Mädchen?“ fragte Laura.
Abby begann zu reden „Das war Achilles Gift, ein Gemisch aus Stoffen von anderen Planeten und Adamantium, solange die Nadel im Objekt bleibt macht es uns Bewegungsunfähig und wäre kein Heilfaktor würden wir sterben.“
„Und wer war das Mädchen?“ fragte Laura, dabei klang langsam der Schmerzverzerrte ton ab.
Überhaupt wich langsam der Wirkstoff und ihre Lunge löste sich aus dem Krampfartigen Zustand.
„Meine Schwester.“ Sagte Abby, Laura hätte es beinahe nicht gehört.
Das Mädchen kniff die Augen zusammen, langsam drangen ihr Tränen aus den Augen.
Laura legte ihr einen Arm um die Schulter.
Daraufhin rückte Abby näher an Laura und legte die Arme um ihre Mitte.
„Ich hab sie umgebracht, ich hab sie die Klippe runtergestoßen.“ Schluchzte Abby.
Es war nichtmehr ihr tierähnlicher lauter Schrei, voller Furcht und Zorn. Es war nur das gekränkte Schluchzen eines kleinen Mädchens.


Im Morgengrauen hielt der Conquest an einer Tankstelle.
Logan saß hinter dem Steuer und parkte den Wagen auf zwei Parkplätzen.
Er schnaufte und rollte den Kopf im Nacken. Kaum zwei Minuten später war er eingeschlafen.
Laura welche schon längst wach war, sah zu Logan und zu Abby, diese war auf ihrem Schoß eingeschlafen.
Laura wich zurück und wollte aussteigen dann wachte das Mädchen auf.
Sie setzt sich schnell auf.
Als Laura die vordere Tür öffnete sah sie auf Logan welcher tief und fest schlief.
Dann griff sie unter Logans Arme und sah zu Abby auf die Rückbank.
„Hilfst du mir mal?“ fragte sie.
Abby stieg aus und half Laura dabei Logan auf die Rückbank zu heben.
Er bekam nichts mit, schlief tief und fest.

Nachdem Laura auf dem Fahrersitz saß und Abby sich hinten zu Logan setzte, fuhren sie weiter.
Abby fuhr eine Wunde auf Logans Stirn nach welche er sich in der vorherigen Nacht zugezogen hatte.
„Er braucht Medizin.“ Sagte Abby zu Laura.
„Es gibt keine Medizin die ihm hilft schneller zu heilen.“ Sagte Laura während sie den Blick auf dem Highway hielt.
„Doch.“ Sagte Abby und zog ein kleines Fläschchen der Jackentasche ihrer Lederjacke, der Inhalt war strahlendblau. „Ich hab sowas mitgenommen aus dem Labor, das hier hatte Vanessa dabei, ich hab´s ihr während dem Kampf entrissen, sie hatte drei Röhren.“
Laura sah in den Rückspiegel zu ihr „Was ist das?“
„Es hilft uns zu heilen, das haben sie mir mal gegeben, nachdem sie mich in einem Tank verätzt haben.“ Sagte Abby „Darf ich´s Logan geben?“
Laura sah zu ihr nach hinten und nickte.
Abby nahm die verpackte Spritze von der Seite des Medizinröhrchens ab und stach die Nadel durch die dichte Plastikversiegelung.
Sie füllte wenig in die Spritze, griff dann nach Logans Handgelenk und stach die Nadel in einer seiner, deutlich sichtbaren Adern auf seinem Handrücken.
Dann steckte sie die Nadel samt Medizinröhrchen wieder in ihre Jackentasche.

In einer Minute heilten alle von Logans Wunden und Narben, es heilte alles zu, schwoll ab und legte sich.
Davon bekam er nichts mit, er schlief einfach weiter.
Abby öffnete das Fenster und lehnte sich etwas heraus.
Sie fuhren gerade an einem Schild vorbei an dem ‘‘Welcome in Pennsylvania‘‘ stand, über die ersten zwei Wörter war jedoch Graffiti gesprüht, so stand dort ‘‘Fuck you Pennsylvania‘‘.

Laura fuhr einfach weiter den Highway entlang, wenn sie richtig rechnete so würden sie noch ungefähr sechs Stunden unterwegs sein bis sie in New York im Institut ankamen.
Komischerweise kam ihr der Weg nach Texas zu Abby und dann von Texas nach Kanada viel kürzer vor.
Wohl weil sie bei den ersten Fahrten nicht so oft aufgehalten wurden.
Wobei diese Unterbrechungen ihr gut taten, vor allem der Besuch bei Megan.
Laura hatte sie seit Kimura tot ist öfters gesehen. Zuvor musste sie sich immer davor fürchten dass Kimura Megan oder Debbie etwas antat oder sie gar tötete, deswegen waren ihre Cousine und ihre Tante lange Zeit verdeckt gewesen.
Aber mal wieder so lange Zeit mit Logan zu verbringen war etwas Schönes, vor allem da sie ihn die Zeit zuvor kaum gesehen hatte.
Logan, derjenige der sie zu einer Person gemacht hat, ihr Dad.
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