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The Man Comes Around

GeschichteAbenteuer, Drama / P18
Magneto / Eric "Magnus" Lehnsherr OC (Own Character) Professor X / (Professor) Charles Francis Xavier White Queen / Emma Grace Frost Wolverine X23 / Laura Kinney
03.02.2017
15.09.2017
36
46.179
3
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Dieses Kapitel
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04.03.2017 1.339
 
Nora verschickte gerade den Umschlag an Professor Charles Xavier.
Kurz darauf bereitete sie einen Koffer vor, darin waren einige Anziehsachen von ihr und drei Kleidchen gedacht für ein kleines Mädchen.
In einem Aktenkoffer befand sich eine gefälschte Geburtsurkunde, darauf dokumentiert war der Name: Abigail Fox. Als Mutter war Nora angegeben, und als Vater der einzige den sie dafür in Betracht zog; James Logan Howlett.
Abigail stammte von einer alten DNS Probe von Howlett ab, er würde nie darauf kommen, deswegen war es Nora gleich, denn das einzige was herhalten musste war sein Name.

Außerdem befanden sich dort zwei neue Pässe, einen ausgestellt auf Nora Fox und der andere auf Abigail Leslie Fox.
Doch eines stand der Freiheit noch im Wege.
Auf einem alten Tonrecorder befand sich eine gemachte Aufnahme von Harris, das Codeword funktionierte nur mit seiner Stimme.
Deswegen hatte sie den Code „Atropa Belladonna Harris Crews.“ Gemacht.

Abigail wurde vor drei Jahren vor einen Bildschirm gesetzt.
Das Mädchen wurde auf einen Stuhl geschnallt und ihre Augen wurden aufgespannt, ebenfalls ihr Kopf wurde mit einem Schraubstock geradeaus gehalten.
Dann wurden ihr die Passfotos aller in registrierten Personen in Amerika gezeigt, dazu wurden immer die Namen eingeblendet.
Seither konnte sie gesteuert in eine Menschenmenge gebracht werden um eine Person umzubringen.
Das Codeword wurde erst dann ungültig wenn die Person tot war.
Das Wort “Atropa Belladonna“ leitete sich von der Giftpflanze, dem Giftigen Nachtschatten ab, eine Beere welche aussieht wie harmlose Blaubeeren oder weitere, jedoch hochgradig giftig ist.

Mit diesem Wort war es den Wissenschaftlern von Hydra gelungen eine lebendige Waffe zu steuern.
Gespeicherte Information auf einem Androiden konnten, selbst wenn er zerstört werden würde, wieder von der Festplatte hergestellt werden.
Verlorene Informationen, gespeichert in einem Gehirn, konnten nach dem Tod jedoch nie wiederhergestellt werden.
Des weiteren war X-2.7 genau das geworden wonach Harris trachtete.
Es gab schon mal einen Wolverine Klon, dieser war jedoch nicht geeignet in große Menschenmengen gelassen zu werden.
Doch mit Abigail schafften sie es den Schaden einzudämmen auf eine einzelne Person.
Die Eingabe funktionierte auch via Koordinaten.

Doch es war ihr gleich, nun endete dies.

Nora entwendete den Schlüssel ihres Mannes, und mehrere Tausende Dollar in Bar.
Nora befand sich im Vorraum und öffnete die Tür.
Das Mädchen stand auf und sah sich um.
Nora ging zur Tür welche vom Vorraum zu der Zelle führte.
Als Nora vor dem Mädchen stand starrte diese sie nur an.
„Ich bin´s Kleine…“ sagte Nora und kniete sich runter.
Abigail war, für ihr Alter, mit 1,40 recht klein.
„Komm zu mir, ich werde dir nicht weh tun, nie wieder wird dir jemand weh tun, und ich werde alles in meiner Macht stehende tun damit dich nie wieder jemand in seine dreckigen Finger bekommt.“
Das Mädchen ging mit kleinen Schritten auf Nora zu.
Als sie vor ihr stand sagte Nora „Erschrick nicht.“ Und umarmte sie langsam „Wir werden hier raus gehen, und du wirst frei sein…“
Dann griff Nora zu ihrer Hosentasche und zog eine Set Schraubenzieher heraus.
Am Oberarm des Mädchens befand sich ein Sender, welcher zur Hälfte in ihr Fleisch gewachsen war.
„Das tut gar nicht weh…“ versicherte Nora ihr, obwohl sie wusste das Abigail nichts spürte.
Dann löste sie die Schrauben die den Sender an ihrem Arm hielten, der Sender fiel zu Boden.
Nora nahm ihn und warf den Sender zurück in die Zelle.
Dann schloss sie die Zellen Tür wieder ab und nahm Abigail an der Hand.

Nora ging mit der kleinen Mutantin zum nächsten Ausgang, stundenlang hatte sie den schnellsten Weg raus geplant.
Als sie auf einige Wachmänner trafen spielte Nora das Tonband ab mit dem Befehl „Atropa Belladonna 12, 12 ¾.“
Abigail fuhr sofort ihre Klauen aus und sprang einen der Wachmänner an.
Sie stürzte ihn und riss ihm mit ihren Reißzähnen das Genick raus.
Der zweite Wachmann holte sein Gewehr und zielte auf das Mädchen.
Ohne nachzudenken stieß Nora ihn zur Seite. Doch der Wachmann rammte sie nach hinten und drückte ihr das Gewehr in den Hals.
Doch dann bohrten sich die Hände von Abigail in seine Augen und riss ihm das Gesicht ab.
Sie fuhr ihre Klauen aus, sie stachen in seinen Kopf, er Mann starb sofort.
Nora atmete auf und hob das Mädchen auf ihren Arm.
„Es tut mir so leid, es tut mir so unendlich leid, ich werde dich nie wieder dazu zwingen jemanden umzubringen.“ Sagte Nora.
Das Mädchen sah ihr in die Augen und sagte seit einem Jahr zum ersten mal wieder etwas.
„Um dich zu beschützen darfst du mich verwenden.“
Nora schloss kurz die Augen, sonst hätte sie wohl begonnen zu weinen.
Das Mädchen legte die Arme um ihren Hals und schmiegte sich an sie.
Nora strich ihr über die abrasierten Haare während sie zum nächsten Notausgang ging.
Doch als durch die Tür hindurch ging fand sie dort Harris vor.

Abigail löste sich von ihr und sah Harris an, doch dann drehte sie sich wieder zu Nora und klammerte sich an ihr fest.
„Ein letztes mal…“ sagte Nora und spielte das Tonband ab, darauf der Befehl „Atropa Belladonna Harris Crews.“
Abigail stieß sich von Nora ab und machte einen Salto, als sie landete waren ihre Zähne und ihre Klingen ausgefahren.
Mit raschem Sprung erfasste das Mädchen Harris Hals doch sein mit Metall und Robotik verstärktes Skelet verwehrte es Abby ihm das Genick raus zu reißen.
Er versetzte dem Mädchen einen Schlag und warf sie zu Boden, daraufhin trat er ihr auf den Handrücken.
„Sag Wiedersehen, denn Abigail wird in wenigen Sekunden verschwunden sein.“ Harris zückte eine Pistole und zielte auf Abigails Kopf, als er abdrückte wand sich diese zur Seite.
Als er erneut auf sie zielte versuchte Nora ihm die Waffe zu entreißen.
Harris hielt sie auf und bohrte die Finger seiner rechten Hand in ihren Hals.
„Ich liebe dich…deswegen kann ich dich nicht töten.“ Sagte er und ließ sie zu Boden fallen.
Nora rang nach Luft.
Dann drehte er sich um doch Abigail war nichtmehr dort.
Sie bohrte die Klingen in seinen Rücken, ein lautes krachen ertönte als sie die Metalabdeckung durchbrach.
Sie fuhr die Klingen bis zu seinem Nacken hoch. Dann versetzte sie ihm einen Tritt welcher ihm das Genick auskugelte.
Abigail ging abermals auf ihn los und ritzte ihm das Gesicht auf.
Als sie ihre Klingen in seinen Kopf schlagen wollte kam sie jedoch nicht durch.
Sogleich rammte Harris ihr eine Spritze in den Hals.
Abigail wurde schwarz vor Augen und sie verlor das Bewusstsein, sie stürzte zu Boden.
Harris zückte die Pistole und zielte auf ihren Kopf. Harris kugelte sich mit einem Ruck das Genick wieder ein, er zielte wieder auf X-2.7 doch bevor er abdrückte schrie Nora „NEIN!“
Harris sah zu ihr „Tu das nicht! Ich flehe dich an, tu das nicht.“ Schluchzte sie.
„Ich habe mich wohl geirrt, 2.7 hat Gefühle, diese kann ich jedoch nicht akzeptieren, sie ist eine Waffe nicht mehr.“
„Lass ihr ihre Erinnerungen, töte mich, aber lass ihr ihre Erinnerung. Ich kann nicht so weiter leben, und schon garnicht wegen dem Wissen das 2.7 tot ist, außerdem wir Madam Hydra dir sicher den Körper nehmen den sie dir gab.“

Vor zwanzig Jahren hatte Nora Harris geheiratet, damals war er noch Berufssoldat und ein ganz anderer Mensch, erst als ihn eine Granate zerriss änderte sich alles…
Die Granate nahm ihm beide Arme und beide Beine. Er war ein Wrack, nur noch ein Hohlkörper ohne Geist, doch Nora blieb bei ihm.
Eines Tages machten Wissenschaftler von Hydra ihm das Angebot ihn wieder herzustellen so wurde er zu: T-450, dem fünfundvierzigsten Modell einer Reihe Cyborgs.

Harris beugte sich zu Nora runter.
Die Blonde wand den Kopf zu Seite und sie kniff die Augen zusammen, tränen rannen aus ihren geschlossenen Augen.
Dann sah sie ihn wieder an „Warum tust du das? Harris…ist noch etwas in dir von dem Mann den ich liebe?“
Er antwortete nicht.
„Wenn da noch etwas von dir ist…“ Sie packte sein Handgelenk der Hand mit der Pistole und führte ihn zu ihrer Stirn „…nimm mich und nicht sie.“
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