Your life in my hands

von Zinae
KurzgeschichteFamilie, Freundschaft / P16 Slash
Dirk Strider Equius Zahhak Jake English Karkat Vantas Nepeta Leijon
01.02.2017
19.09.2017
4
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01.02.2017 707
 
Heya!
Wie die Beschreibung schon sagt: Ich werde von einer Armee an tollwütigen Plotbunnies verfolgt und werde sie jetzt einen nach dem anderen los!
Allerdings sind meine einzigen Waffen mein PC und meine nicht vorhandene Geduld...
Ja. Viel Spaß XD
Zinae




Headcanons Homestuck

Meowrails


Er hatte am Anfang nicht ganz verstanden, warum Horuss ihm die Handschuhe in die Hand gedrückt hatte, bis Rufioh es ihm im Vorbeigehen erklärte.
Er hatte seine paar Minuten (Stunden) gebraucht, bis er verstanden hatte, wie diese kleinen technischen Meisterleitungen funktionierten und jetzt konnte er es kaum abwarten, seinen Moirail endlich in die Arme zu schließen.
Das Problem war allerdings, Nepeta erst einmal zu finden.
Sie waren tot und wanderten durch Traumblasen, so schwer konnte es nicht sein...
Wenn es nicht Nepeta wäre. Sie konnte überall sein.
(Er hätte schwören können, dass er sie einmal wie eine Wahnsinnige kreischend einem Wollknäuel nachrennen sehen hatte.)
(Ein ander Mal hatte er sie auf dem höchsten Zweig von Terezis Baumhaus gefunden, zusammengerollt in ihrer Jacke, die gefährlich im Wind baumelte. Er hatte drei Stunden und jede Menge gut zureden gebraucht, damit sie wieder runterkam. Seine Haare sahen danach besonders aus und in seinem Schrank fehlte wieder ein neues Hemd.)
Manchmal vermisste er den Meteor, da war sie zumindest immer in Rufweite.
Hier war es ein Abenteuer, sie für fünf Minuten zu erwischen, bevor sie dem nächsten Schmetterling nachjagte.
Seufzend wischte er sich über die Wange und runzelte die Stirn, als er registrierte, wie nass seine Hand war. Das hellgrüne Handtuch baumelte lustig um seinen Hals und er grinste, als er daran dachte, dass er sich sehr viel Arbeit hätte sparen konnte.
Er brauchte eine Schnur und ein Glöckchen.
Woher auch immer sie herkam, er hatte sie nicht kommen sehen.
Ein winziger, grüner Blitz und das Glöckchen war weg. Und sie lag zusammengerollt darum, ein breites Lächeln im Gesicht und ihr herrliches Sonnenlachen eine fast schon perfekte Harmonie zum Glöckchen.
Plötzlich waren die Handschuhe an seinen Händen so viel enger, schwerer.
Was, wenn es doch nicht klappt? Wenn er ihr wehtut? Was, wenn dieses Kraft Entziehen nur bei Horuss klappt? Was, wenn sie ihn danach nicht mehr in ihrer Nähe haben will?
Es ist Nepeta.
Sie sind tot.
Er will sie dennoch nicht verletzen.
Seine Stimme brach fast, als er sie aus ihrer Spielwut rief und da waren schon die riesigen, weißen Augen in seiner Intimsphäre und wieder war da der Stich in seiner Brust, weil er das herrliche Grün ihrer Augen vermisste.
Ihr Kopf fiel fragend zu Seite, das Grinsen scharf und fröhlich und er konnte einfach nicht anders.
Er durfte sie jetzt umarmen.
Er würde sie nicht kaputt machen, sie nicht ruinieren.
Sie quietschte auf, als er die Arme um sie schloss und sie an sich zog, ihre Stimme hoch und erschrocken.
Jegus, war sie warm. Winzig, sanft, zerbrechlich.
„Equius?“
Nepeta flüsterte selten, aber der Moment war so offensichtlich wichtig, er bekam selbst kaum ein Wort raus, also drückte er sie nur atemlos an sich und bricht fast schon zusammen.
Winzige Hände klammern sich in sein Tanktop und der kleine Fleck an seiner Brust, gegen den ihr Gesicht gepresst ist, fühlt sich seltsam nass an. Es könnte Schweiß sein, aber dann hätte Nepeta sich längst von ihm losgerissen und ihm ein Handtuch in die Hand gedrückt. Es hing zwar eins um seinen Hals, aber das war Nepeta.
Seine kleine, sanfte, bunte Nepeta.
Die er endlich, nach all der Zeit, umarmen konnte.
Er drückte leicht zu und sie quietschte wieder auf und er konnte nicht umhin, halb unter Tränen zu lachen und sein Gesicht unter der Mütze in ihren Haaren zu vergraben.
Sie schluchzte und er wickelte sich schützend um sie herum, kraulte ihren Nacken und lächelte breiter, als er das leise, fast lautlose Schnurren spürte.
Eine ihrer Hände zupfte an seinen Haaren.
Er ließ nicht los.
Sie versteckte sich an seiner Brust und kroch halb in ihn rein, ein Bündel blauen Schweifs, grüner Jacke und dunkler Haare, warm, winzig, wertvoll.
Er würde Horuss nachher danken müssen....
Wenn er es irgendwie schaffte, Nepeta an sich zu kleben, weil er sie definitiv nicht loslassen wollte. Zumindest nicht für die nächsten Monate. Er hatte Jahre an Knuddeln nachzuholen.





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