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Marshmallow Heaven

von Rosalie18
Kurzbeschreibung
SammlungFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Div
30.01.2017
17.03.2021
58
88.324
12
Alle Kapitel
60 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
04.02.2017 1.553
 
A/N: Ich werde in der Überschrift das Raiting und ob es sich um Slash handelt, angeben, damit  Leser, die keinen Slash lesen wollen das direkt erkennen können. Desweiteren bleibt die Sammlung auf Non-Slash stehen, da ich eher Non-Slash schreiben werde.


Willkommen zu meinem zweiten Ersatzbeitrag zum Wichteln Misteln überall  ursprünglich von Gwenny Lovegood übernommen von Slummmy.

Der OneShot ist ungebetat!

Liebe Fantasyfeder,
nachdem Slummmy mir heute Nachmittag deine Vorgaben gesendet hatte, kam mir direkt eine Idee und ich habe mich direkt ans Schreiben gemacht. Es hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht den OS mit deinen Vorgaben zu schreiben. Über Remus & Sirius habe ich vorher noch nie geschrieben. Ich hoffe, der OS gefällt dir und ich konnte dir eine Freude damit machen.

Dir und allen anderen viel Spaß beim Lesen!




Misteln, die unerwarteten Helfer

Dicke Schneeflocken fielen tanzend vom Himmel und hatten binnen kürzester Zeit die Ländereien von Hogwarts in eine verschneite Winterwelt verwandelt. Diese Winterlandschaft ludet gerade dazu ein, raus in die Natur zugehen, zum einen Spaziergang zu machen, Schlitten zu fahren oder eine Schneeballschlacht anzuzetteln. Nervosität und Vorfreude waren förmlich überall greifbar. Kaum ein Schüler konnte noch ruhig auf seinem Stuhl ruhig sitzen. Jeder wollte nur, dass der Unterricht so schnell, wie möglich zu Ende war und er endlich raus konnte. Der erste Schnee des Jahres war immer etwas besonders und musste ausgiebig gefeiert werden.

Remus fing die Blicke von James und Sirius auf. Seine Mundwinkel gingen nach oben. Er nickte ihnen kaum merklich zu. Er freute sich, wie seine besten Freunde darauf, wenn die Stunde endlich zu Ende war und sie nach draußen konnten.

Die Zeit verlief quälend langsam und die verrinnenden Sekunden kamen ihnen wie Stunden vor. Doch dann endlich ertönte der erlösende Gong. Schnell packten Remus und seine Freude ihre Habseligkeiten zusammen und verließen das Klassenzimmer. Schnellen Schrittes gelangten Remus, Sirius, James und Lily in den Gryffindor-Turm. Doch die Vier hielten sich nicht lange dort auf. Sie tauschten lediglich ihre Schulunformen gegen passende Kleidung, um sich in den Schnee zu stürzten und eine wilde Schneeballschlacht zu starten. Sie brauchten gerade einmal zehn Minuten und dann waren sie auch schon wieder auf dem Weg nach draußen.

Auf den großzügigen Wiesen rund um das Schloss herrschte bereits reges Treiben. Die Freunde verzogen sich Richtung See und schon konnte der Spaß beginnen. Der erste Schneeball kam von Sirius und traf sein Ziel – James. „Yes, Treffer versenkt“, freute sich Tatze ausgiebig und zeigte seine strahlend weißen Zähne. Doch seine Freude hielt nur einen kurzen Moment, dann wurde er selbst getroffen. Lily hatte ihm einen Schnellball mitten ins Gesicht geworfen.

„Na warte. Das schreit nach Rache“, kam es gespielt böse von Sirius. Was dann folgte war eine wilde Schneeballschlacht, die schon eher einem Krieg ähnelte. Das Lachen der Freunde hallte durch die Luft. Dieses Treiben bereitete den Freunden einen Heidenspaß.

Sirius schlich sich von hinten an Remus heran und warf ihm eine gehörige Portion Schnee aus nächster Nähe direkt ins Gesicht. Moony schrie entsetzt, auf Grund der unerwarteten Kälte in seinem Gesicht, auf. Seine Hand streifte die von Sirius für den Hauch eines Momentes, als er sich den Schnee aus dem Gesicht wischte. Doch diese flüchtige Berührung reichte aus, das seine Haut, wo sich berührt hatten,h zu kribbeln begann. Ihre Blicke trafen sich für den Hauch eines Momentes.

Doch dann trat ein diebisches Funkeln in Remus Augen und deutete Sirius an, einen gehörigen Abstand zwischen sich und seinen Freund zu bringen. Doch er war nicht schnell genug und wurde im nächsten Moment unsanft von seinen Füßen geholt. Mit dem Gesicht voran landete er im Schnee. Die Kälte kroch durch seine Kleider, doch das störte ihn nicht. Ebenso wenig, wie die Nässe die sich durch den Stoff fraß. Die unerwartete Berührung von Moony ließ ihn das vollkommen vergessen. Sein Herz klopfte schneller und in seinem Bauch meldete sich das verräterische Kribbeln, dass er in der letzten Zeit des Öfteren in der Nähe des Jüngeren verspürt hatte. Erst hatte er sich keine Gedanken darum gemacht, doch als diese Empfindungen immer stärker und häufiger vorkamen, musste er sich eingestehen, dass er Gefühle für Remus entwickelt hatte, die über Freundschaft hinausgingen. Diese Erkenntnis hatte ihn zu tiefst geschockt und auch Angst gemacht. Nie hätte er es für möglich gehalten, dass ausgerechnet er – Sirius Black – sich einmal in einen Mann verlieben würde. Doch mittlerweile hatte er sich daran gewöhnt, wenn es auch sein gutgehütetes Geheimnis war. Er vertraute seinen Freunden, dennoch wollte er damit nicht hausieren gehen. Noch nicht. Außerdem hatte sich noch keine Gelegenheit ergeben, darüber mit seinen Freunden zu reden. Angst, dass sie ihn abstoßend finden würden, hatte er nicht, dafür kannte er sie viel zu gut. So intolerant waren sie keineswegs.

Wieder einmal ging sein Blick zu Remus, der vor James auf der Flucht war. Auf seinem Gesicht, das leicht gerötet war, lag ein zufriedener Ausdruck. Er war so in den Anblick vertieft, dass er gar nicht mitbekam, wie Lily sich ihm näherte.

„Nicht sabbern“, lachte die Hexe und legte ihm eine Hand auf die Schulter. Verdattert drehte er sich zu ihr um und starrte sie mit offenem Mund an. Lily blickte ihn wissend an. „Das du auf Moony stehst, ist nicht zu übersehen. Zumindest nicht für mich“, klärte sie ihn auf und zwinkerte ihm zu.

Das hätte er sich ja denken können, dass sie es bemerken würde. Noch nie hatte er ihr etwas vormachen können. Noch bevor er ihr eine Frage stellen konnte, die ihm auf der Seele brannte, kam sie ihm schon zuvor. „Keine Sorge. Die beiden haben nichts bemerkt“, beruhigte Lily ihn. „Versuch ihn aber nicht mit mehr so offensichtlich anzustarren, ansonsten bemerken es die Zwei doch noch.“

„Ich werde es versuchen.“ Sie nickte.

„Eigentlich sollte ich ja sauer auf dich sein, dass du mich nicht ins Vertrauen gezogen hast“, sagte sie gespielt böse. Doch ihr breites Grinsen entlarvte ihre Worte als Lüge. Lily war alles andere als böse auf Sirius. Sie konnte ihn verstehen, dass es erst einmal sein Geheimnis geblieben war, dass aber bei ihr sicher war.


**



Sie hatten sich den ganzen Nachmittag über im Schnee ausgepowert. Das Knurren ihrer Mägen war nicht zu überhören. Mittels Magie hatten sie sich getrocknet, so mussten sie keine unnötige Zeit verschwenden und konnten direkt in die große Halle zum Abendessen gehen. Die Freunde liefen lachend und witzelnd durch die Gänge von Hogwarts und waren nicht zu überhören.

Das Essen verlief weitestgehend schweigend. Es war allgemein viel stiller als sonst bei den Mahlzeiten. Eine ungewohnte Stille, die besonders die Lehrer genossen.

Nachdem sie fertig gegessen hatten, erhoben sie sich und verließen die große Halle.

„Lily und ich wollen noch einen Spaziergang machen“, teilte James Remus und Sirius mit, die ihnen viel Spaß wünschten und sich grinsend auf den Weg zum Gryffindor-Turm machten. Sie gönnten den beiden Turteltäubchen ein wenig Zeit zu zweit. Der Weg verlief schweigend, da jeder seinen Gedanken nachhingen. Immer wieder schenkte Sirius Moony verstohlene Seitenblicke.

Sie mussten nur einen Gang gehen bis sie das Portraitloch der Fetten Dame erreicht, doch plötzlich stoppte sie eine unsichtbare Wand. Ihnen war sofort klar, was der Grund für dieses unsichtbare Hindernis war. Ein Mistelzweig.  Sirius wusste nicht, was er davon halten sollte. Einerseits würde er einen Kuss von Remus bekommen, sein Herzschlag begann zu rasen und Vorfreude wurde durch seinen Körper gepumpt, gleichzeitig verspürte er eine ungeheure Angst. Er wusste ja nicht, was Remus dachte. Vorsichtig drehte er sich zu seinem Freund um, dieser schenkte ihm ein Lächeln, welches seinen Herzschlag noch einmal in ungesunde Höhen steigerte.

„Um hier wieder wegzukommen, gibt es nur einen Ausweg“, raunte er Sirius ins Ohr. In seinen Augen blitzte es verräterisch. Remus Atem streifte sein Gesicht und sein Körper wurde von einer Gänsehaut überzogen.

„Ja, gibt es“, flüsterte Sirius. Remus legte seine Hände in seinen Nacken und zog seinen Freund zu sich heran. Er wollte endlich seine Lippen auf seinen Spüren und so lehnte sich vor. Und endlich, berühren sich ihre Lippen. Vorsichtig bewegten sich ihre Lippen aufeinander.  Heftiges Kribbeln fuhr durch Sirius´ Bauch, und er hoffte, dass der Jüngere es ebenfalls spürte.

Tatze seufzte gegen seine Lippen, die unheimlich weich waren und zog ihn näher an mich heran.

Remus entfuhr ebenfalls ein tiefes Seufzen und dabei hielt ihn fest in seinen Armen. Er fühlte sich, wie im Himmel. Sirius spürte, wie er gegen seine Lippen lächelte.

Atemlos lösten sie sich voneinander und blickten sich tief in die Augen.

„Das war schön“, wisperte Sirius und strahlte ihn verliebt an.

„Das war es wirklich. Ich habe gehofft, dass du so fühlst, wie ich“, lächelte Remus und verwickelte in einen weiteren Kuss, bevor sie sich beeilten in ihren Gemeinschaftsraum zukommen. Nicht das sie noch überrascht wurden.


E N D E


***



Für:  Fantasyfeder
Pairing:  Remus x Sirius
Ersatzpairing:  Draco x Astoria
Prompt: Schneeballschlacht, lachen, unerwartet
Ersatzprompt: "Ich habe mir etwas überlegt."
Setting: Hogwarts
Ersatzsetting: Hogwarts / Malfoy Manor
Was möchtest du auf keinen Fall lesen? (Damit ich das besser zuteilen kann): Sad End
Max. erwünschtes Raiting:  egal :)
Sonstiges: (Was auch immer euer Wichtelpartner noch von euch wissen muss):  Hallo lieber Wichtel. Ich hoffe, du kannst etwas mit meinen Vorgaben anfangen. Den Prompt und den Ersatzprompt kannst du auch gerne tauschen, da bin ich sehr offen. :) Ansonsten wünsche ich dir ganz viel Spaß beim Schreiben und freue mich schon auf das Ergebnis. (:
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