Days of Doom

von Sarina
GeschichteAllgemein / P16 Slash
Clark Kent Cloe Sullivan Lex Luthor Lionel Luthor Lois Lane Martha Kent
29.01.2017
17.10.2020
64
173.418
5
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Dieses Kapitel
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17.10.2020 2.784
 
Das nächste Kapitel hatte ich für morgen angekündigt. Über ein früheres posten dürfte niemand Einspruch erheben. ;) Die Akteure brennen gerade zu darauf die Geschichte fortzuführen und ich kann wieder einmal berichten, wie sehr "Days of Doom" inzwischen angewachsen ist.
*kurzer Nachtrag: eigentlich wollte ich das Kapitel nur schnell auf Fehler überfliegen und posten. Tatsächlich habe ich den Text jetzt stellenweise umformuliert und ausgebaut*
Neue Figuren sind im weiteren Verlauf hinzugekommen. Andere bereits bekannte Personen haben mehr Spielraum gefordert und zugestanden bekommen. Aus diesem Grund ist die Story ziemlich lang geworden. Klingt beinahe so, als wenn ich schon fertig wäre. Das bin ich nicht und darüber ganz froh. Denn "DoD" ist mir sehr ans Herz gewachsen.
Genug der Worte, jetzt folgt endlich das Kapitel! Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!


Heart to Heart


Lucas Selbstbeherrschung wurde auf eine harte Probe gestellt, während er sein Motorrad durch die Straßen von Metropolis lenkte. Der Verkehr war für ihn von noch nie ein Problem gewesen, da er es meisterhaft verstand, sich mit seiner wendigen Maschine von einer Lücke zur nächsten vorzuarbeiten. Er war ein guter und geschickter Fahrer, der alles im Blick hatte und die sich schnell ändernden Situationen im Verkehrsfluss richtig einzuschätzen wusste.
Dagegen fiel es ihm im Augenblick ausgesprochen schwer, sich voll und ganz auf das Fahren zu konzentrieren. Denn jetzt befand er sich nicht alleine auf dem Motorrad, sondern wusste Chloe hinter sich. Ihre schlanke Gestalt schmiegte sich eng an seinen Rücken und ihre Arme hatte sie fest um seinen Oberkörper geschlungen. Lucas wäre es auch ohne den Körperkontakt schwer gefallen, sich nicht ablenken zu lassen. Durch die Nähe von Chloe und den Umstand, dass ihr Körper den seinen an mehreren Stellen berührte, wurde ihm seine Aufgabe noch zusätzlich erschwert.
Dabei wäre es ihm nicht eine Sekunde lang in den Sinn gekommen, sich zu beschweren. Im Gegenteil! Er genoss es gemeinsam mit Chloe auf der Maschine zu sitzen und hätte sich gewünscht, eine längere Fahrt mit ihr unternehmen zu können. Zu seinem Bedauern war es bis zu dem Gebäude, in welchem sich das Penthouse seines Bruders befand, nicht mehr weit. Kurz kam ihm der Gedanken in den Sinn, ob er einen kleinen Umweg einbauen sollte. Ihm war alles recht, um noch länger von Chloe umschlungen zu werden und wenn er dafür auf diesen kleinen Trick zurückgreifen musste, war das in seinen Augen vollkommen legitim.
Obwohl es ihm schwer fiel widerstand er dennoch der Versuchung sich noch ein wenig mehr Zeit mit der Dame seines Herzens zu erstehlen. Jede Sekunde, die er in ihrer Nähe verbringen durfte, war für ihn unglaublich kostbar und es widerstrebte ihm, dass die vertraute Zeit zu zweit in Kürze für sie enden würde.
Allerdings war ihm sehr wohl bewusst, dass im Moment einfach andere Dinge mehr Priorität besaßen und er sich einfach noch ein wenig gedulden musste. Das fiel ihm alles andere als leicht und das nicht nur, weil er schon immer ein impulsiver Typ gewesen war. Sondern auch deshalb, weil sein Körper sehr stark auf Chloe reagierte. Wie bereits am Morgen drückte eine schmerzhafte Erektion an den Stoff seiner Hose, was für ihn eine zusätzliche Ablenkung darstellte. Er konnte nur hoffen, dass bis sie das Penthouse erreicht hatten, er sich und seine Gefühle wieder einigermaßen in den Griff bekommen hatte.
Lucas zog eine Grimasse, die nicht unbemerkt blieb, da er genau diesen Augenblick gewählt hatte, um seine Maschine auf der Zufahrt, welche in die Tiefgarage führte, ausrollen zu lassen. Der an der Schranke postierte Sicherheitsbeamte konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Ihm erschloss sich zwar der Grund für das seltsame Mienenspiel seines Vorgesetzten nicht. Da er diesen aber trotz der Grimassenschneiderei einwandfrei erkannt hatte, winkte er ihn kommentarlos durch.

Lucas war froh, dass Chloe nichts von dem kleinen Schauspiel mitbekommen hatte und nicht ahnte, unter welchem Druck gewissen Teile seines Körpers standen.
Nachdem der Zugang freigegeben worden war und nicht länger von der Schranke versperrt wurde, lenkte er die Maschine hinunter in die Tiefgarage.
Die meisten der markierten Stellplätze waren unbelegt und erst als sie sich dem für sie reservierten Bereich näherten, entdeckte er mehrere Fahrzeuge. Dort waren eine schwarze Limousine, sowie zwei schnittige Sportwägen nebeneinander geparkt. Er erkannte sie sofort wieder und konnte sie dem Fuhrpark seines Bruders zuordnen.
Lucas kannte zwar nicht alle Autos die Lex gehörten. Er war aber mit denen vertraut, die am häufigsten von diesem genutzt wurden. Anderenfalls half auch immer ein schneller Blick auf die eigens angefertigten Nummernschilder der Karosserien, wenn Zweifel bestanden.
Lucas ging vom Gas und ließ dann sein Motorrad in eine freie Bucht direkt neben dem silbernen Sportwagen ausrollen.
„Lex und Clark scheinen das Penthouse seit meinem Aufbruch nicht verlassen zu haben!“, schlussfolgerte er aus der Tatsache, dass keines der Fahrzeuge fehlte.
Lucas war sich mit seiner Aussage ziemlich sicher. Lex stand ihm in nichts nach, wenn es um den Adrenalienkick ging, den eine schnelle Fahrt auslösen konnte.
Einzig bei der Auswahl ihres fahrbaren Untersatzes unterschieden sich die beiden Brüder. Im Gegensatz zu Lex gab Lucas seinem Motorrad den Vorzug vor einem schnittigen Sportwagen. Wobei er auch nichts gegen diese Art von Fahrzeug einzuwenden hatte, wenn es keine Alternative gab.
Prüfend glitt sein Blick an der windschnittigen Karosserie des silbernen Autos entlang, bis ihm wieder einfiel, wie seine letzte Fahrt in so einem Vehikel geendet hatte.
Lucas wusste wie viel Glück er gehabt hatte. Er war mit relativ wenigen Blessuren davongekommen, was einem kleinen Wunder gleich kam. Denn der von ihm genutzt Wagen war nach der rasanten Spritztour, die er sich mit diesem gegönnt hatte, nur noch ein einziger Totalschaden gewesen.
Lucas war bewusst, dass ihm mehr als ein Schutzengel zur Seite gestanden hatte. Lex hatte diese Tatsache jedes Mal deutlich betont, wenn sie auf den Vorfall zu sprechen gekommen waren. Insgesamt hatte er sich mit Vorhaltungen extrem zurückgehalten, was seiner Erleichterung über den glimpflichen Ausgang geschuldet war.
Das wiederum hatte Lucas seltsam berührt. Er war es nicht gewohnt, dass sich jemand Sorgen um ihn machte. Nachdem er jahrelang für sich und seine Belange alleine eingestanden hatte war es ein komisches Gefühl zu wissen, dass man einer anderen Person nahe genug stand, um dieser etwas zu bedeuten.
Dieser Blick auf seine noch frische Beziehung zu Lex hatte ihm gezeigt, an welchem Punkt sie standen. Dem Bruder fiel es oft schwer seine Emotionen gegenüber anderen zu zeigen. Lucas hatte inzwischen gelernt aus den kleinsten Gesten oder Worten Rückschlüsse zu ziehen. Inzwischen war er positiv optimistisch, was seinen Bruder und ihn betraf. Seine Familie konnte man sich nicht aussuchen. Mit Lex als Bruder hatte er es allerdings ausgesprochen gut getroffen. Ein amüsiertes Lächeln umspielte seine Lippen. Ungefähr die Hälfte der Gene einte sie, sowie sie der gleiche Nachname. So gesehen gefiel ihm das Bild seiner neu gefunden Verwandtschaft. Der einzig störende Faktor war nach wie vor Lionel, der einen riesigen Schatten darauf warf.

„Vielleicht ist Lois ja auch noch da!“, kam es von Chloe.
Ihre Cousine war eine von den Personen gewesen, die sich bei ihr bezüglich ihrer Feuertaufe als Pressesprecherin per Textnachricht gemeldet hatten.
Lois hatte ihr außerdem bei den Vorbereitungen die Rede betreffend unterstützend zur Seite gestanden, weswegen sich Chloe auf ein Aufeinandertreffen freute. Die Arbeit beim Daily Planet nahm Lois oft sehr in Beschlag und sie sahen sich seltener, als ihnen beiden lieb war. Lois Engagement und ihr Ehrgeiz führten dazu, dass sie selbst in ihrer knapp bemessenen Freizeit mit Recherchearbeit für einen neuen Artikel, beschäftigt war.  
Chloe konnte gut konnte nachempfinden, welche Leidenschaft in einem geweckt wurde, wenn man die Hintergründe für eine Story gründlich ermittelte. Ihr war es bei ihrer Arbeit für die Torch ähnlich gegangen.
Eine leichte Wehmut kam in ihr auf, die sie jedoch schnell wieder abschüttelte. Ihr Weg war ein anderer als der von Lois, wenngleich auch in ihr das gleiche Feuer und das gleiche Herzblut für das Aufdecken von Skandalen steckten.
Ein leichtes Lächeln umspielte ihre Lippen. Nach wie vor steckte etwas von der alten Chloe in ihr. Sie hatte sich zwar verändert und würde nie wieder die unbeschwerte Schülerin sein, die sie gewesen war. Aber wenn sie das wollte, konnte sie aus ihrem reichen Erfahrungsschatz schöpfen und sich in der derzeitigen Situation, in der sie sich befand, neu erfinden.
Ihr war etwas Schreckliches widerfahren. Doch das hieß nicht, dass sie ihr weiteres Leben davon bestimmen lassen würde.  Chloe war entschlossener als je zuvor, ihren eigenen Weg zu gehen.
Wie dieser aussehen würde, wusste sie noch nicht ganz genau. Darüber würde sie gründlich nachdenken. Allerdings stand für sie bereits jetzt fest, dass Lucas ein wesentlicher Bestandteil ihres neuen Lebens sein würde.
Das Lächeln auf ihrem Gesicht vertiefte sich, wodurch ihre Miene einen weichen Ausdruck annahm. Chloe schmiegte sich unwillkürlich noch ein wenig stärker an Lucas, was ein heißeres Aufstöhnen von ihm zur Folge hatte. Verzückt lauschte sie dem kleinen Laut,  in welchem unverkennbar Erregung mitgeklungen hatte.
Sein Körper strahlte eine angenehme Wärme aus, die auf sie überging und langsam aber sicher dafür sorgte, dass ihr Blut in Wallung geriet. Ein leiser, sehnsuchtsvoller Laut entkam ihr und sorgte dafür, dass sie wieder zur Besinnung kam.
Errötend nahm sie die Umgebung um sich herum wieder in vollem Bewusstsein wahr und ihr wurde bewusst, wie unpassend ihre Gefühle momentan waren. Dennoch konnte sie einen gewissen Widerwillen in sich verspüren, als sie endlich ihre Arme von seinem Körper löste und ihn damit freigab.
Ihn nicht mehr zu berühren, fühlte sich falsch an. Jede Zelle ihres Körpers schien innerlich zu protestieren und sehnte erneut seine Nähe herbei. Das Gefühlschaos welches von einer Sekunde auf die nächste in ihr losbrach, überwältigte Chloe beinahe. Mit weichen Knien stieg sie von der Maschine.
Chloe konzentrierte sich bewusst auf ihre Atmung, um sich abzulenken und wieder Klarheit in ihre Gedanken zu bringen. Das klappte solange bis ihr Blick auf Lucas fiel. Sein gutaussehendes Gesicht wurde von einem schrägen Lächeln dominiert und der verlangende Blick seiner Augen sog sich an dem ihren fest.

„Lass uns hoffen, dass wir nur die prüfenden Blicke von Clark und Lex bestehen müssen!“, meinte Lucas.
Noch war ihm nicht ganz klar, wie er seine steinharte Erektion vor den beiden verbergen sollte. Chloe war die unübersehbare Ausbeulung in seiner Hose jedenfalls nicht entgangen. Ihre Augen wanderten unablässig von seinem Gesicht zu seinem Schritt und wieder zurück.
Lucas bemerkte zu spät, welche Entschlossenheit sich einen Wimpernschlag später auf ihrem Gesicht abzeichnete. Mit einem Schritt hatte sie die Distanz zwischen ihnen überbrückt und ihre Körper waren einander wieder so nah, wie auf der ganzen Fahrt.
Dann schlagen sich ihre Hände erneut um seinen Oberkörper und zogen ihn dichter an sich heran. Seine Erregung befand sich nun direkt zwischen ihren heißen Oberschenkeln, nur die störenden Stoffschichten bildeten eine schützende Barriere. Sich in dieser Position zu befinden, war Ekstase und Qual zugleich! Alles in ihm drängte danach, seinem Bedürfnis nachzugeben. Gleichzeitig hielt er mit eiserner Entschlusskraft an seinem Versprechen fest. Nur weil sein Verlangen ihn beinahe umbrachte, er würde die Sache mit Chloe nicht vermasseln.
Sein Körper wollte eindeutig etwas ganz anderes und sandte eindeutige Signale. Davon wollte er sich jedoch keinen Strich durch die Rechnung machen lassen. Schließlich war er kein unreifer Teenager mehr, der in Sekundenschnelle die Kontrolle über sich verlor und nur noch hormongesteuert handelte.
Fest gruben sich seine Zähne in seine Unterlippe. Der scharfe Schmerz lenkte ihn kurzzeitig ab, allerdings nur so lange, bis er die Finger Chloes am Bund seiner Hose spürte. Ehe er sie daran hindern konnte, hatte sie bereits den Knopf ertastet und blitzschnell geöffnet.
Ehe er protestieren konnte, hatte sie auch schon den Reißverschluss nach unten gezogen. Mit einer Schnelligkeit die er nicht erwartet hatte, schob sie seine Jeans nach unten. Ein erleichtertes Seufzen entkam ihm, nachdem sein Geschlecht nicht länger eingeengt wurde.
Alles in ihm sträubte sich dagegen, jetzt sein Veto einzulegen. Sein Körper offenbarte deutlich, wie begehrenswert er Chloe fand und schließlich war sie es gewesen, von der die Initiative ausgegangen war.
Gleichzeitig kam Angst in ihm hoch und er fürchtete, dass ein zu schnelles und forsches Vorgehen die Vertrauensbasis, die sie sich mühsam aufgebaut hatten, unwiderruflich zerstören könnte!
Die Anziehungskraft zwischen ihnen war im Augenblick dermaßen stark, dass  sich daraus die logische Konsequenz ergab, der Lust nachzugeben und den Gefühlen freien Lauf zu lassen. Andererseits wollte er mit Chloe alles richtig machen und nichts überstürzen. Sie durfte keinen Schaden daran nehmen, nur weil er sich nicht unter Kontrolle gehabt hatte.
Ein Zittern durchlief seinen Körper. Dieser Moment war unglaublich und er hasste sich selbst dafür, dass er ihn nicht weiter auskosten konnte. Er sah die Verantwortung jedoch bei sich, weshalb er nach dem Stoff seiner Hose tastete. Noch ehe er dazu kam die Jeans in die Höhe zu ziehen, berührten Chloes Finger die seinen.

„Lass mich diese eine Sache durchziehen!“, bat Chloe mit leiser Stimme.
Unsicherheit lag in ihrem Blick, welche einen Wimpernschlag später durch Entschlossenheit abgelöst wurde.
Verwirrung zeichnete sich auf dem Gesicht von Lucas ab. Nichts lag ihm ferner als ihrem Wunsch nicht nachzukommen. Chloe gegenüber hatte er es nicht explizit ihn Worte gefasst. Aber er würde für sie alles tun und ihr jeden ihrer Wünsche erfüllen. Sie bedeutete ihm so unglaublich viel, wie noch nie eine andere Person zuvor.
Ein warmes Gefühl erfüllte ihn und sorgte dafür, dass sein Herz wie wild in seiner Brust schlug.
„Für unser erstes Mal bin ich heute nicht bereit.“, präzisierte Chloe.
Ihr war der fragende Ausdruck in seinen Augen nicht entgangen. Allerdings fiel es ihr schwer ihre eigenen Emotionen und Bedürfnisse in Worte zu fassen. Dabei war es ihr besonders ihm gegenüber wichtig, dass er sie verstand.
„Aber ich will dich trotzdem!“, fuhr sie mit einer gewissen Schüchternheit fort, die sie in seinen Augen noch begehrenswerter werden ließ. „Und du willst jetzt nicht wirklich, dass ich aufhöre!“, ergänzte sie.
Ein spitzbübisches Lächeln zeigte sich auf ihrem Gesicht. Die Reaktionen seines Körpers waren eindeutig und verrieten ihr genau, wie es um ihn stand.
Chloes Finger lösten sich von den seinen. Einen Herzschlag später legten sich ihre Hände auf seine Hüften, knapp über dem Bund seiner Boxershorts. Lucas sog hörbar die Luft ein. Sein Widerstand begann immer mehr zu bröckeln und war dann nicht mehr existent.
Mit zunehmender Faszination beobachtete er, wie eine sanfte Röte die Wangen von Chloe färbte und sie verlegen ihre Augen niederschlug. Trotz ihrer Worte zögerte sie kurz, um sich einen Moment lang zu sammeln.
„Ich liebe dich!“, raunte Lucas ihr zu.
Das Lächeln welches sich daraufhin auf ihrem Gesicht abzeichnete verschlug ihm förmlich die Sprache. Chloe schien von ihnen heraus zu strahlen und der warme Glanz in ihren Augen rührte sein Herz, welches ohnehin nur für sie schlug.
Jegliche Verletzlichkeit oder Unsicherheit war aus ihrer Miene verschwunden.
Sein Blick suchte den ihren und eine kleine Unendlichkeit sahen sie sich tief in die Augen. Lucas war fasziniert, welche Energie und Entschlossenheit er an ihr erkennen konnte. Kurz hatte er Angst gehabt, dass die Situation sie überfordern und etwas in ihr zerbrechen würde, wenn er sie weiter agieren ließ. Ihm war bewusst, dass sie ihr Trauma irgendwann überwinden musste. Genau aus diesem Grund hatte er die Handschellen organisiert.
Auf diese Weise war sicher gestellt, dass Chloe die aktivere Rolle zufiel und sie bei dem Liebesspiel in ihrem eigenen Tempo vorgehen konnte.
Lucas würden wortwörtlich die Hände gebunden sein, damit er nicht anders konnte, als sich zurückzuhalten. Er kannte sich gut genug um zu wissen, wie schwer ihm dies ansonsten fallen würde. Insbesondere, da es sich um Chloe handelte und er sie so stark begehrte, wie noch nie eine Frau zuvor.
„Ich liebe dich!“, lautete Chloes Antwort.
Nachdem sie die Worte ausgesprochen hatte, zögerte sie nicht länger. Was sie vorhatte war für sie absolut neu, was ihr anfangs ein wenig Herzklopfen verursacht hatte. Inzwischen war die Ängstlichkeit von Neugier abgelöst worden und sie fieberte geradezu darauf hin, diese unbekannte Erfahrung zu machen. Mit Lucas erschien ihr nichts mehr unmöglich. Sein Mut und Selbstvertrauen hatte bis zu einem gewissen Maß auf sie abgefärbt.
In Chloe kam ein Hauch Verruchtheit auf, als sie sich nun an seinen Boxershorts zu schaffen machte. Nachdem der störende Stoff endlich beseitigt war, konnte sie nun endlich beginnen. Beherzt brachte sie ihren Körper in die richtige Position und anschließend ihren Mund ganz nahe an der Objekt ihrer Begierde heran. Nur Sekunden später berührten ihre weichen Lippen die Spitze seiner Eichel.
Behutsam, aber äußerst neugierig, begann sie mit ihrer Zunge sein vorstehendes Geschlecht zu erkunden und ging dabei so geschickt vor, dass Lucas schier von seinen Empfindungen überwältigt wurde. Er gab sich ganz dem immer stärker werdenden Gefühl der Lust hin und vergaß dabei alles andere um sich herum. Was ihr an Erfahrung fehlte, machte Chloe mit Eifer wett und so dauerte es nicht lange, bis sie ihm einen unvergesslichen Höhepunkt bescherte.
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