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Kochen im Sinnbild der Leidenschaft

von Ayaka16
Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Kojiro Shinomiya OC (Own Character) Soma Yukihira
28.01.2017
24.05.2018
5
4.549
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24.05.2018 1.207
 
„Die Therme tat wirklich gut“, streckte sich Ryo Tanaka und lächelte Aimi freudig an. „Das stimmt. Sie entspannt alle Muskeln und man kann sich mit neuer Lebensenergie auf den nächsten Tag vorbereiten.“, kuschelte sie sich in den flauschigen Yukata, den sie vom Hotel bekommen hatte wie auch die anderen. „Das stimmt, wobei ich bemerken muss das die heißen Quellen in Kyoto ihren eigenen Scharm hat.“, lockte er seine junge Kochkollegin weiter, die immer noch nicht wirklich zugesagt hatte. „Aber das könne ich dir gleich noch bei mir auf den Zimmer mit eine Flasche Rotwein noch erzählen.“, so langsam wurde es Aimi doch sehr unangenehm, was auch den anderen auffiel bis auf Ryo.
„Tut mir leid, Tanaka. Aber sie hat mir schon versprochen gleich Gesellschaft zu leisten.“, erwiderte Kojiro mit einen Mal und zog die kleine Köchin an sich. „Oh das wusste ich gar nicht und morgen, Aimi?“ ließ er nicht locker. „Muss ich noch schauen, wie es morgen läuft?“, vertröste sie ihn und wurde just in den Moment von Kojiro mit gezogen zu den Fahrstühlen, wobei sie sich nicht wirklich von den anderen verabschieden konnte. Sie hörte nur noch das Genörgel von Hinako, die sich darüber aufregte, wieso Kojiro dies nie für sie tat.

„Wieso hast du mir geholfen?“, fragte Aimi schlussendlich als sich die Aufzugtür schloss und er sich in Bewegung setzte. „Vor allem was mein Kekse bei dir gemacht hat.“ „Ja der Keks und damit bin ich auch noch nicht bei dir durch aber anders herum kann ich es einfach nicht mit ansehen das dieser Ryo nicht aufhören kann bei absagen auf anderer einzureden.“ „Also schulde ich dir jetzt schon zwei Gefallen?“, ließ sie ihren Kopf gegen die Wand sinken. „Vielleicht aber nun lass uns einen Sake trinken gehen! Wenn man schon in Japan ist, sollte man auch deren Getränk trinken.“, ging er aus dem Aufzug und öffnete mit seiner Karte die Tür zu einen Luxuriösen Suite.  

Sie war genauso eingerichtet wie auch die anderen Suiten im westlichen Stil. „Ich habe heute morgen schon eine Flasche Sake beordert, da ich nicht genau wusste in welcher Hinsicht ich sie brauche.“, ließ sich Kojiro auf einen der rot gepolsterte Sessel fallen. „Du hast genauso viele fast rausgeschmissen wie ich, oder?“ „Was ich gehört habe, ja.“, schüttete er zwei Schalen mit Sake ein, der einen angenehmen Duft in der Suite verbreitete. „Ein Ginjo-shu“, nippte Aimi an den heißen Getränk. „Ich hätte jetzt eher mit einen Honjozo-shu gerechnet.“ „Der Honjozo-shu ist vielleicht viel leichter aber der Ginjo-shu ist in seinen Geschmack viel delikater und komplexer, was ich in meinen Besuchen in Japan sehr zu schätzen weiß.“, nahm er das Schälchen ebenfalls und trank einen Schluck vom Sake. „Wow ich hätte nicht gedacht das du so ein Sake Kenner bist?!“, nahm sie noch einen Schluck. „Wieso sollte ich es nicht sein? Ich bin doch hier geboren zudem sollte jeder Koch wissen welche Getränke man zu welchen Gericht servieren sollte.“, rückte er seine Brille zu recht. „Das stimmt aber ich hätte gedacht das du wegen deinen Interesse für die französische Küche eher auf Wein stehst.“, schüttete sie die beiden Schalen nach. „Trotzdem kann man seine Herkunft nicht verleugnen und nun erzähle mir bitte was du in die Kekse getan hast?“, nahm er die Schale von ihr entgegen und nahm wieder einen Schluck. „Aber nur wenn wir etwas bestellen. Ich habe seit heute morgen nichts mehr gegessen.“, fischte sie sich das kleine Buch vom Beistelltisch. „Was möchtest du gern essen?“blättert sie in den kleinen Buch herum bis sie schlussendlich bei den japanische Gerichten stehen blieb. „Ich nehme Miso-Ramen und noch zwei Flaschen noch von den Ginjo-shu Sake oder möchtest du lieber einen anderen trinken?“ „Nein der passt wunderbar“, schlug sie das Buch zu und bestellte von Roomservice, der kurz darauf kam.

„Und nun erzähl mir welche Zutaten du in den Keks drin sind?“, hackte Kojiro nach als der Service mit dem dreckig Geschirr wieder gingen, wobei sie aber noch zwei kleine Flaschen warmen Sake gebracht hatten. „Es waren ganz normalen Zutaten, welche nur etwas mehr Aphrodisiaka´s enthalten als andere Lebensmittel. Das ist nun mal meine Spezialität. Gerichte zu kreieren die Lust erzeugen und die Kekse sind einer meine neuen Gerichte. Aber wie es schien habe ich etwas übertrieben hiermit, obwohl der Scheich meinte sie wären zu mild. Aber um auf deinen Frage zurück zukommen. Sie enthalten eine kleine Note an Chili, Schokolade und Vanille. Und daneben ganz normal Zutaten wie Mehl, Zucker und Milch.“ „Das sind Zutaten für ganz normale Kekse.“, zog er ungläubig die Augenbraue hoch. „Sind sie doch ihre Wirkungsweise muss man hervorheben dabei. Zudem Beispiel den Chili. Scharfes Essen hatte eine ähnliche Auswirkung auf den Körper wie Sex. Der Körper wird warm, man fängt an zu schwitzen, der Puls schlag schnellt in die Höhe. Dazu kommt jetzt die Vanille, die aufgrund ihres Duftes sehr anregend ist und den der Pheromone ähnelt. Pheromone sind Hormone die besonders beim Liebesakt Lust steigernd wirken. Und zu guter Letzt die Schokolade die die bekannten Glückshormone ausschüttet mithilfe ihres Botenstoffes Phenylethylamin. Und durch diese auf einander abgestimmten Wirkungsweisen der Zutaten kommt es zu den Reaktionen im Körper, die du erleben durftest und das ist das ganz Geheimnis.“, grinste sie ihn, der sie einfach nur noch mehr ungläubig anschaute.
„Das nenne ich dann wohl eine Meisterleistung. Nur ich frage mich wie der Scheich meinen kann das diese Wirkung viel zu mild ist.“, schüttelte Kojiro den Kopf. „Ich hoffe du hast nicht noch jemand anderen die Keks angedreht!“, schüttete er nochmals die Schalen. „Nun ja, zwei Schüler meint das diese Art des Kochens zu kritisieren. Sodass ich ihnen deren Wirkungsweise zeigen wollte.“, starrte sie verlegen in die klare Flüssigkeit. „Den Gesichtsausdruck von den beiden hätte ich dann gerne gesehen“, fing Kojiro nun urplötzlich an zu lachen. „Was ich dir sagen kann, das sie ziemlich verschwitzt und so waren.“, lachte sie und stellt die Schale auf den Tisch ab. „Möchtest du noch etwas?“ „Nein danke. Ich denke ich habe genug für heute und mach mich nun auf ihn mein Zimmer.“, mühsam probiert sie aufzustehen, wobei sie sich krampfhaft am Sofa festhält auf den sie gesessen hatte die Zeit über. Anscheinend stieg ihr der Sake doch etwas zu sehr in den Kopf. „Warte ich helfe dir!“, stand der junge Chefkoch auf. Er war wohl ziemlich streng, jedoch hatte ihn auch so etwas wie Manieren bei gebracht. „Nein brauch ich wirklich nicht. Ich schaffe das schon“, winkte sie ab und  machte eine Drehung zur Tür, wo sie leider zu viel Schwung nahm.
Halte suchend krallte sie sich in seinen Yukata und kam nicht ohnehin in den Genuss seines gut definierten Körpers, welche sie schon im Bad beobachtet hatte. Sie konnte ungemein ehe schon sagen, das die meisten Köche hier sehr auf ihren Körper achteten und zu sahen das dieser gut trainiert war.

Sie konnte die Hitze spüren die von seinen Körper ausging, was ihren Herz einen kleinen nicht unerheblichen Aufschwung bekam. Dabei spürte sie überdeutlich wie seine Hände ihr den nötigen Halt am Rücken verschafften und sie noch etwas näher an seine Brust drückten.
„Aimi du bist selbst ein Sinnbild der Leidenschaft“, und damit beugte er sich zu ihr runter und legte sanft seine Lippen auf den ihren.
 
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