Gelandet in der Welt der Pokémon

von -Mizuki
GeschichteAbenteuer, Fantasy / P16
27.01.2017
02.12.2019
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Die Entführung

„Tut mir ja leid, aber wenn Sie nicht auf Ihren Weg achten.“, meinte Tsuyu noch so freundlich wie es ging.
„Du stehst im Weg!“, murrte er ungeduldig und stieß das Mädchen einfach von sich weg, sodass sie schon beinahe auf ihren Hintern flog.
„Stoppt diesen Verbrecher!“, schrie jemand aus der Menschenmenge.
Gesagt getan. Der Mann rannte, jedoch reichte die Zunge des Mädchens aus, um ihn noch damit zu fesseln.
„Igitt, was ist denn das?!“, schrie der Rothaarige entsetzt.
„Man soll dich stoppen.“, redete Tsuyu ein wenig unverständlich, da sie ihn noch immer fest im Griff mit ihrer Zunge hatte.
„Du bist ein Frosch?!“, fragte Serena fassungslos.
„Bin ich nicht.“, widersprach sie ihr. „Ich habe aber die Fähigkeiten eines Frosches. Aber sag mir mal lieber was das für ein Typ ist.“
„Ich bin natürlich ein Rüpel aus Team Flare. Lass mich sofort los!“, warnte der Rüpel.
„Kenn ich nicht.“
„Du kennst Team Flare nicht?! Wo kommst du denn überhaupt her? Kein Mensch kann Sachen, was die Pokémon können! Du könntest sehr nützlich…“ Der Mann wurde immer leiser, während er sprach und dachte nach. Irgendwie kam er mit seiner Hand noch an seinen Gürtel, wo eine Pokéball befestigt war und rief damit ein Irokex hervor. „Los, befrei mich, indem du Kopfstoß auf dieses Gör einsetzt!“
Irokex nickte und rannte auf Tsuyu zu. Mit dieser Attacke gelang dem Pokémon ein Volltreffer, weshalb das Mädchen gezwungen war, den Typen loszulassen. Daraufhin stellte sich Froxy zwischen dem Mädchen und Irokex. Auch Serena rief eines ihrer Pokémon, ihre Wahl fiel dabei auf Suna, dem Aquana.
„Aquawelle!“, befahl die Braunblondhaarige ihrem Pokémon.
Aquana griff Irokex mit dieser Attacke an, woraufhin Irokex verwirrt zu scheinen schien. Diese Zeit wollte Tsuyu nutzen, um den Feind wieder zu schnappen, jedoch sackte sie zu Boden, als sie von hinten von einem weiterem Pokémon attackiert wurde. Noch eine Feindin. Diesmal war es anscheinend ein weiblicher Rüpel. Sie war immerhin genauso seltsam gekleidet wie der andere.
„Alles okay?!“, fragte Serena besorgt.
„Denke… schon.“ Kaum sagte sie dies, sackte die Dunkelhaarige zu Boden.
„Tsuyu!“, rief Serena. Offensichtlich wurde ihre neugewonnene Freundin mit einem Gifthieb von Toxiquak erwischt worden, weshalb sie wohl vergiftet wurde und die Ohnmacht entstand.
„Aquana, Hydrop-!“ Serena und Aquana sackten zusammen, als sie von einer Funkensprungattacke erwischt wurden. Auch Serena ergriff die Ohnmacht, während Aquana versuchte gegen die drei Pokémongegner anzukommen, jedoch hatte Suna allein keine Chance gegen die drei, weshalb es nach einem harten Kampf ebenfalls k.o. auf dem Boden lag.

Nach einer Weile kam Serena wieder zu sich und bemerkte ihr Aquana neben sich liegen. Jedoch fehlte von Tsuyu jede Spur.
„Scheiße!“ Die Braunhaarige nahm ihr Pokémon hoch und eilte mit diesem zum nächsten Pokécenter. Dort ließ sie Suna heilen. „Schwester Joy, haben Sie mitbekommen, dass Team Flare hier in der Gegend war?“
„Nein, leider nicht, tut mir leid.“, erwiderte Joy.
„Mist.“, fluchte Serena.
„Wieso, was ist passiert?“, wollte sie wissen.
„Sie haben wohl meine Freundin entführt. Erst wollte sie den Typen aufhalten, jedoch kamen dann noch zwei andere dazu und haben uns fertig gemacht… und als ich wieder aufwachte war sie verschwunden. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass sie mich einfach liegen lassen würde, wissen Sie?“
„Ich verstehe. Aber ich muss dich da leider enttäuschen, ich hab da leider nichts mitbekommen. Aber wenn ich was höre, würde ich mich natürlich sofort melden. Vielleicht sollten wir die Polizei darüber informieren.“
„Nein! Nicht dass sie am Ende noch bei denen verhört wird oder so, mit ihr ist es nämlich ziemlich kompliziert, weil… naja sie ist eben kein normales Mädchen.“
„Verstehe… aber bist du dir sicher, dass du das alleine machen willst? Du weißt wie gefährlich Team Flare ist.“, warnte die Schwester.
„Ich weiß…, aber ich werde mir schon was einfallen lassen.“, seufzte Serena. „Danke jedenfalls.“
Schwester Joy nickte, woraufhin Serena mit Suna das Gebäude verließ. Nachdenklich ließ sich Serena auf einer Bank nieder, die in der Nähe des Pokécenters befand.
„Alleine wäre das wohl echt zu gefährlich…“, seufzte sie.
„Quana?“ Suna sah ihre Partnerin an und setzte sich neben ihr.

„Frox!“ Froxy sprang auf den Schoß der jungen Trainerin und sah sie eine Weile lang an. Es wartete darauf, bis sie endlich mal reagierte.
„Pedro! Wo kommst du her? Und was ist mit Tsuyu passiert?“, wollte sie sofort wissen, als sie endlich wahrnahm, dass er auf ihren Schoß saß.
„Fro…“ Pedro zuckte nur die Schultern, da er auch nicht wusste, wo seine neugewonnene Partnerin steckte.
„Und wo kommst du her?“
Das Pokémon deutete in die Richtung. Das Froxy war den Schurken ein Stück verfolgt, jedoch hatte man ihn nach einer Weile bemerkt, weshalb er ebenso für eine Weile ausgeknockt wurde.
Serena seufzte verzweifelt. „Wisst ihr, die Polizei möchte ich auch nicht um Hilfe bitten…, wer weiß, was passieren würde, wenn rauskäme, dass sie besondere Fähigkeiten hat? Ich meine, offensichtlich sind die Typen von Team Flare auch scharf drauf, sonst hätten sie sie sicher nicht mitgenommen.“
„Fro…“, murmelte Pedro traurig, da er jetzt schon seine Partnerin vermisste.
„Wir müssen sie zurückholen! Wer weiß, was sie mit ihr vorhaben und außerdem wollen wir ihr doch helfen, wieder zurück nach Hause zu finden!“
„Frox!“, rief das Froxy motiviert und rannte schon mal voraus, in der Richtung, wo er sie eben noch verfolgt hatte.
Serena stand von der Bank auf und folgte dem Pokémon. Ihr Aquana rief sie wieder zurück in den Pokéball und steckte diesen wieder zurück in ihre Tasche.

Der Weg führte dabei raus aus der kleineren Stadt. Nun befanden sich die beiden auf Route 4. Dort liefen sie an einen schönen Springbrunnen vorbei. Dekoriert mit netten Statuen von Seeper und Perlus. Das ließ die junge Trainerin aufseufzen, da sie sofort an ihre Freundin denken musste. Immerhin stand sie dem Wasser ziemlich nahe und mittlerweile verstand sie auch, wieso dies der Fall war.
Ihr war bewusst, dass diese Route nach Illumina City führte. Wie sollte sie Tsuyu da jemals finden? Die Stadt war riesig, sodass man sich dort schon beinahe verlaufen konnte. Noch dazu war es nicht einmal sicher, dass sie ihre Freundin wirklich in der Stadt finden würde, da diese Schurken auch einfach nur durchgelaufen sein könnten. Aber vielleicht konnte sie sich wenigstens bei einigen Leuten durchfragen, ob sie irgendwas Auffälliges gesehen hatten. Dies war ihre einzige Chance und sie hoffte, dass sie Tsuyu wiederfinden konnte und dass ihr nichts zugestoßen war. Denn dies könnte sie sich sonst niemals verzeihen, wenn ihr was passieren sollte. Noch dazu musste sie sich einen Plan einfallen lassen, wie sie gegen die Schurken ankäme, wenn sie das Versteck finden sollte.
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