Willkommen auf dem Einstein

von tinaxsxs
GeschichteAllgemein / P12
25.01.2017
11.03.2017
4
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Beth´s Sicht

Nervös ging ich auf und ab. Wo war er? Mein Bruder hatte versprochen mir das Internat zu zeigen und nun? Nun stand ich allein vor dem riesigen Gebäude und wusste nicht wohin. Achja, bevor ich es vergesse, ich bin Beatrice Nagy. Meine Freunde nennen mich Beth da ich meinen Namen nicht sonderlich mag. Heute trage ich eine zerfetzte 3/4 Jeans und ein Türkises schulterfreies T-shirt. Zudem trage ich immer meine schwarzen Stiefel die mir bis unter die Knie gingen. Ich habe auch einen großen Bruder namens Támas. Genau auf ihn warte ich jetzt!

Támas Sicht

Gemeinsam mit den anderen ging ich Elias nach. Er wollte uns eine neue Lokation zeigen. Da spürte ich plötzlich etwas in meiner rechten Hosentasche, mein Handy. Auf dem Display blinkte ein Name immer wieder auf: Beth
(T= Támas B= Beth)

T: Hey
B: Hey! Wo bist du? Du hast gemeint du zeigst mir das Internat und jetzt stehe ich hier schon seit 10 Minuten und warte.
T: Ja, ich hab eh auf dich gewartet aber du warst noch nicht da, also bin ich mit ein paar Freunden weg gegangen.
B: Danke! Wir haben uns jetzt 5 Jahre nicht mehr gesehen und an dem Tag an dem wir uns wieder sehen haust du ab!
T: Beth, jetzt sei doch nicht sauer, dir ist doch klar das ich dich sehr vermisst habe.
B: Natürlich weiß ich das! Ab---.....du--......verst---...
T: Hallo? Beth?

Piep, Piep, Piep...

Na super! War ja klar es hier keinen Empfang gab. Ich war gerade in irgendeinem alten Thermalbad und meine Schwester irrt auf Einstein herum. ,,Hey Támas! Wer ist den diese Beth?" fragte Feli, die sich gerade neben mir platziert hatte. Ich musste lächeln und antwortete ,, Meine Schwester, sie besucht ab diesem Schuljahr auch das Einstein und eigentlich hatte ich ihr gesagt das ich sie herum führe. Wir haben uns jetzt 5 Jahre nicht gesehen da sie in einem Heim gewohnt hat und unser Opa damals nur einen von uns bei sich aufnehmen konnte. Jetzt meinte aber Sandors Vater: Wenn er zwei Kindern den Aufenthalt auf Einstein finanzieren kann, schafft er das auch bei drein."  Mit großen Augen sah mich die blonde an. ,, Ich freu mich schon sie kennen zu lernen." meinte sie dann. Da hörte man auf einmal Elias schrien und wütend gegen einen Pfosten treten. In diesem Moment stürzte alle ein.

Beth´s Sicht

Nur noch ein Rauschen. Hm, vielleicht hatte er keinen Empfang? Wo könnte er sein wenn er keinen Empfang hat?...Im Wald! Ich sah mich kurz um und entdeckte ein Mädchen mit kurzen blonden Haaren. Sie lackierte sich wohl gerade die Fingernägel. ,,Hey! Könntest du mir vielleicht sagen ob es hier irgendeinen Weg in einen Wald oder was ähnliches gibt?" Das Mädchen sah nicht von ihrem Handy auf, sie deutete einfach nur zu einem kleinen Weg in der anderen Richtung.  ,,Danke." meinte ich nur noch und ging los. Es war recht angenehm warm und auch ein schöner Weg. Es war auch still, sehr still! Plötzlich stolperte ich über etwas!

Elias Sicht

Dieses komische Teil rettete uns gerade wirklich! Ich hatte Schuldgefühle, wegen mir waren wir hier und wegen mir war der Ausgang versperrt. Gebannt starrten wir alle auf den kleinen Bildschirm, der an der Steuerung von diesem blöden Roboter angebracht war. Plötzlich bemerkte man eine Erschütterung und nach ein paar Sekunden war alles falsch herum. ,, Hä? Was ist den jetzt los?" fragte Phillip Pippi. Diese zuckte nur mit den Schultern. Na danke, jetzt waren wir wirklich verloren, das blöde Ding fuhr nicht mehr. ,, Halt! Was passiert da?" fragte nun Feli. Auf dem Bildschirm bewegte sich etwas, nein, der Bildschirm bewegte sich. Im nächsten Moment war wieder alle richtig herum, der einzige Unterschied war das vor der Kamera nun ein Mädchen saß. Ein hübsches Mädchen, um genau zu sein. ,, Was bist du denn?" hörte man sie fragen. ,,Wir hören sie?" fragte Feli nun ungläubig. ,,Ja schon, aber ich bin noch nicht so weit das sie uns hören kann." meinte Pippi nun niedergeschlagen. Da kam mir die Idee. ,,Dann zeigen wir ihr eben was wir wollen." meinte ich. ,, Stups sie am Fuß und fahr los, mit Glück folgt sie dir!"  ,, Wird sie, sie ist nämlich ganz schön klug, wenn du es richtig anstellst kapiert sie was du willst." Mischte sich nun Támas ein. ,, Du kennst sie?" fragte Mary. Der angesprochene nickte und meinte dann,, Sie ist meine Schwester."

Beth´s Sicht

Das war ja ein süßer Roboter, so wie der aussah war er aber selbst gebaut. Nicht das er schlecht aussah, doch man merkte es halt. Da bewegte sich das Teil plötzlich und fuhr immer wieder gegen meinen Fuß. Irgendwann fuhr er dann weiter, wollte er das ich ihm folge? Was hatte ich schon zu verlieren? Schnell folgte ich dem Gerät, es fuhr über Äste und Steine, wirklich gut gebaut. Wir kamen an einer Art Ruine an, es sah wirklich mega aus! Aber der Eingang war zugeschüttet, was sollte ich eigentlich hier? Warte, war auf dem Dach des Gebäudes ein Loch? Einen Blick kann man ja riskieren,also kletterte ich nach oben. ,, Na super! Du hast sie verloren!" hörte ich jemanden rufen. Ich legte mich auf den Bauch und sah zu ihnen herab. ,, Jetzt schrei sie doch nicht an, immerhin stecken wir wegen dir hier fest." meinte ein anderer Junge. ,, Sie wird schon nicht weggelaufen sein! Wie gesagt, sie ist ziemlich klug, vielleicht sucht sie nach einem Ausgang!" meinte ein Junge den ich als meinen Bruder identifizierte. ,, Na, habt ihr es schön da unten?" fragte ich und alle Köpfe schnellten zu mir. ,, Beatr" ,, Wag es nicht meinen Namen auszusprechen!" unterbrach ich Támas. ,, Beth! Kannst du uns hier raus holen?" verbesserte sich mein Bruder. ,, Dazu bräuchte ich ein Seil oder so." ,, Da an der Decke hängt ein Seil, kannst du das irgendwie abschneiden und uns raufziehen?" fragte ein Junge. Ich hängte meinen Kopf tiefer in das Loch und sah ungefähr drei Meter weiter entfernt ein aufgewickeltes Seil hängen. ,, Nein! Das machst du nicht, wenn du dir weh tust kann ich mir das nicht verzeihen!" schrie mir mein Bruder zu. ,, Ich schaffe das schon!" ,, Du hast noch nicht mal eine Schere!" schrie er wieder, was mich zum grinsen brachte. Ich setzte mich wieder aufrecht hin und streckte mein rechtes Bein aus. Meine Hand fuhr in meinen Stiefel und holte ein Taschenmesser heraus. Ich lehnte mich wieder in das Loch und versuchte das Seil mit der Hand zu erreichen, doch ich schaffte es nicht. Ich lehnte mich immer weiter nach vorne bis ich nach vorne kippte. ,, Ah!" schrie ich kurz auf. ,, Beth!" hörte ich meinen Bruder schreien. Nun hing ich in dem Loch, meine Beine baumelten in der Luft und mein Taschenmesser hatte ich im Mund. ,, Beth geh sofort wieder rauf!" ,,Nein! Denkst du ich lass euch da jetzt allein, vergiss es!" ,, Deine Schwester ist ganz schön mutig." meinte ein Junge mit Dreadlocks. ,, Und hässlich is se auch ned." meinte ein anderer. ,, Elias! Das ist meine Schwester!" regte sich Támas sogleich auf. Okay, ich schaffe das, langsam schwang ich nach vorne und wieder zurück, bis ich mit meinen Füßen das Seil greifen konnte. Gut, nun hielt ich mich nur mehr mit einer Hand, da ich in der anderen mein Taschenmesser hatte. Ich schnitt das Seil durch und warf es mit meinem Messer nach oben. Geschafft, jetzt muss nur noch ich wieder hoch kommen....
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