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Blut & Liebe

von Xhexania
Kurzbeschreibung
GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
Agron OC (Own Character) Spartacus
25.01.2017
12.10.2021
19
23.975
4
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18 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
11.05.2018 1.149
 
"Wann hattest du das letzte mal einen richtigen Gegner?"

er tritt aus dem Schatten heraus und betrachtet die Kämpferin auf seinem Sand. Sie richtet sich auf, reckt das Kinn und umklammert ihr Schwert fester, während ihr Blick starr auf ihn gerichtet ist:"Was hast du vor? Willst du dich mir entgegenstellen?" Er lächelt etwas und greift nach einem weiteren Schwert, was er in seiner Hand wiegt und seine Füße sich in den Boden stemmen:"Bin ich kein geeigneter Gegner? Denkst du,  du wärst besser als ich?" fragt er und streckt die Schultern durch. Wenn man ihn anschaut weiß man nie was denkt oder wie sein nächster Angriff aussieht. Er ist so stark und furchtlos. "ich sehe niemanden als besser an und du? Du bist Spartacus, der unbezwingbare Thraker und da muss ich erst recht vorsichtig sein oder?" antwortet sie und grinst nur:"Ein Kampf gegen dich wäre ziemlich interessant."

Sie setzt einen Schritt zurück und geht in Kampfstellung, was er ihr nur nachmacht und tief durchatmet:"Du schreckst also nicht zurück... eigentlich kämpfe ich nicht mit-", "Dann wird das nun dein erstes mal!" ruft sie und stürmt nach vorn, dabei prallt ihr Schwert auf seines und er ist überrascht. Sie achtet gut darauf sich keine Blöße zu geben und ihre Hiebe sind gezielt, wenn auch nicht so kraftvoll wie seine. Trotzdem weicht sie seinen Angriffen so gut es geht aus, doch er ist besser. Seine Stärke überwiegt und sobald er sie gepackt hat wirft er sie über den Platz und treibt sie in die Enge. Sofort springt sie auf und geht auf Abstand, überlegt die nächsten Schritte und sieht wie er nun die Angriffe macht und sie zurückwirft. Der Staub wird aufgewirbelt und nimmt ihr die Sicht, was sie in die Defensive gehen lässt und somit der Kampf auch schon entschieden ist. "Uff..." stöhnend fällt sie auf den Boden und spürt ihre zitternden Glieder, die von Schrammen überseht sind. Keuchend schaut sie zu seinen Füßen und kapituliert:"Du hast gewonnen..." sagt sie und neigt den Kopf weiter runter. Er aber verzieht keine Miene und schüttelt den Kopf:"Du bist die erste die mich an den Rand des Abgrundes getrieben hat, deine Art zu kämpfen ist sehr gut und bedacht." Seine Worte sind wirklich stärkend, aber an ihn wird sie wahrscheinlich nicht ran reichen.

"Und du hast dein Herz Agron versprochen? Wie kann jemand so starkes sich an ihn verlieren?" fragt er amüsiert und zerbröselt den Sand zwischen seinen Fingern, was sie nur mit einem Lächeln abtut und ihn anschaut:"Er wird viel stärker... ein guter Kämpfer und ein loyaler Mann. Naja, und ein gut in anderen Dingen." Eine Stimme ruft ihren Herausforderer und beide schauen auf. Sein bester Freund Varro winkt ihn zu sich:"Komm, der Dominus ruft... vergnüg dich wann anders. Wir müssen einen unreifen Jungen beschäftigen." Dann steht er auf und hält ihr die Hand hin, um sie hochzuziehen und nickt dann:"Du kämpfst gut. mach weiter und du wirst auch mich eines Tages übertreffen, dann wirst du die Römer das spüren lassen, was sie dir angetan haben." Bewundernswert.  Mit seinen Worten könnte er ganze Armeen ermutigen und antreiben, um für ihn zu kämpfen. "Die Massen der Arena würden dich bestimmt lieben, sie würden sich darum reißen zu sehen wie du rölmischen Soldaten die Köpfe abreißt und ich ebenso." meint er und wendet sich ab.

Er ist wirklich stark und könnte sich mit Leichtigkeit aus den Fängen dieses Ortes befreien, aber warum tut er das nicht? ist er gern der König der Arena? Als Gott verehrt zu werden ist vielleicht gar nicht so schlecht....

Langsam geht sie wieder nach drinnen und hört erneut die Musik und die lauten Stimmen der Gäste, anscheinend hat sich niemand dafür interessiert was draußen stattgefunden hat. Ihr Körper schmerzt, aber sie ist stolz auf ihren Kampf gegen einen gottgleichen Mann wie ihn.

"Agron!" ruft sie erfreut und wirft sich um seinen hals:"Du bist nicht oben?" fragt sie überrascht und er zuckt mit den Schultern:"Anscheinend bin ich noch unbedeutend für diese Ärsche." Sie grinst und zupft an seinen Haaren:"Dann haben wir ja Zeit für uns und unsere bedeutenden Dinge oder nicht?" Er packt sie und wirft die junge Frau über seine Schulter:"Anscheinend verstehen wir uns auch ohne Worte." ohne große Umwege verziehen sie sich in ihr kleines Zi9mmer und bringen den Raum zum Erzittern und ihr Schreie zerreißen die Nacht.

Mit den Fingern fährt er über ihre Haut und runzelt die Stirn:"Du hast so viele Schrammen, was ist passiert? Haben sie dir etwas angetan? Diese-" knurrend richtet er sich auf und sie legt ihm eine Hand auf die Brust:"Shhh... es ist alles gut. es war nur ein ziemlich anstrengender Tag für mich." Seufzend lehnt er sich zurück und nimmt eine ihrer Haarsträhnen zwischen seine Finger:"ich habe das Gefühl das du mir etwas verschweigst, aber es dir zu entlocken wird schwierig." Naya beugt sich über ihnen und haucht gegen seine Lippen:"Wenn ich es dir verrate würdest du nicht gerade erfreut sein und wieder nur ans Kämpfen denken." Er küsst sie und lächelt:"Für dich würde ich jeden Kampf bestreiten. Nur ich kann dich beschützen..." Nun richtet sie sich auf und zieht eine Augenbraue hoch:"Ach? Kann ich das etwa nicht selber?" Agron blinzelt verwundert und antwortet:"Das kannst du sicher, nur... eh... also.." Plötzlich lacht sie auf und wirft sich auf ihn:"Schon gut... ich merke schon das außer dem Kämpfen nichts anderes in deinem Kopf ist." Belustigt legt er den Kopf schief und wandert mit seinen Händen über ihren Körper:"Du bist wirklich böse." was sie nur schmunzeln lässt und tief atmet sie seinen Geruch ein. Wieder kommen ihr die Worte von Spartacus in den Sinn.

Warum sie ihn will? Warum ausgerechnet Agron? Weil er nach ihrer Heimat riecht, er erinnert sie an die Guten Zeiten bevor jeder getötet wurde den sie liebt und weil sie sich in seinen Armen beschützt und geborgen fühlt. Alles was er tut stärkt sie, auch wenn er oft übermütig und unüberlegt handelt.

"Und in einem Punkt liegst du falsch! Ich kann noch andere Dinge außer Kämpfen." lachend rollen sie über die Liege und sie streicht über seinen Rücken:"Womit habe ich dich nur verdient? Das Gefühl lässt mich nicht los, dass die Götter dich mir entreißen wollen." Er aber schüttelt nur den Kopf:"Die Arena wird mich nur stärker machen und das Blut meiner Feinde wird fließen, nicht das meine!"
Manchmal macht sie sich Sorgen, dass eher sie ihn beschützen muss.
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