Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Blut & Liebe

von Xhexania
Kurzbeschreibung
GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
Agron OC (Own Character) Spartacus
25.01.2017
12.10.2021
19
23.975
4
Alle Kapitel
18 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
15.07.2017 952
 
Vorsichtig schaut sie sich um. Es ist mitten in der nacht und die meisten schlafen schon, doch sie ist wie ein Schatten und huscht durch die Gänge der Kerker, immer versuchend aus den Blickwinkeln zu gelangen und nun steht sie vor dem Bad. Wie unangenehm ihr das ist und doch ist es der einzige Weg, um ihre Ruhe zu haben und allein zu sein. Zaghaft betritt sie den Raum und geht zu dem Becken, früher zu hause war ihr sowas egal, da ist sie auch mit ihren Geschwistern oder Freunden in den Seen schwimmen gewesen, bei eisiger Kälte sogar, doch hier ist sie allein. Sie streift ihr Kleid ab und steigt in das lau warme Wasser, dass es überhaupt noch etwas Wärme hat ist ein Wunder und sie beginnt sich den Dreck von der Haut zu schrubben und das erfrischende Gefühl zu genießen.  Sie summt leise vor sich her taucht kurz ganz unter. Es ist so still und nur sie kann sich selbst hören.

"Was für eine schöne Stimme!" erschrocken zuckt sie zusammen und reißt die Augen auf, als sie die Stimme hört und dreht sich ruckartig um, während sie mit ihren Armen ihre Brust verdeckt. Dann starrt sie den Gladiator an, den sie schon länger heimlich beobachtet und nun vor ihr am Rand des Beckens hockt, dabei legt er den Kopf schief und meint:"Ich hab gesehen wie du hierher gehuscht bist und da wusste ich das wohl keiner mehr hier sein sollte... wir hatten wohl beide den gleichen Einfall oder?" sie nickt nur etwas, da ihr einfach kein Wort über die Lippen kommen will. Wie ist er aus seiner Zelle gekommen? Naya dachte sie hat die einzige, die nicht verschlossen werden kann.
"Es ist unhöflich..." beginnt sie doch sverschluckt den rest ihres Satzes, als er seine Kleider abstreift und in das Wasser eintaucht.
"Nun ich hätte auch deinen Körper sagen können, aber das erschien mir als unangebrachter Beginn." meint er mit einem frechen Lächeln und sie entspannt leicht ihren angespannten Körper, da sie sich sagt es würde keine Gefahr drohen. Sie ist irgendwie froh das er es ist und nicht einer der anderen.

Langsam kommt er auf sie zu und sie dreht sich schnell weg und spürt ihn dann ganz nah hinter sich und wie er sanft, fast unbemerkbar über ihren Rücken mit den Fingerspitzen fährt. "Ich wollte dich nicht erschrecken.. Ich gehe auch wieder wenn du das möchtest." dann merkt sie wie er wieder Abstand nehmen will, doch greift nach hinten und erwischt sein Hand:"W-würdest du hierbleiben? Würdest du auf mich aufpassen?" er kommt wieder ein Stück auf sie zu und stimmt ihrer Bitte zu.
"Du hast mir Mut gegeben und mich gestärkt." flüstert sie und kann es immer noch nicht übers Herz bringen ihn anzublicken, sich umzudrehen traut sie sich nicht, zu beschämt ist sie einfach. Ein leises Kichern ist von seiner Seite zu hören und er legt die Hände um ihre Hüften:"Dein schönes Antlitz hat mir Hoffnungen gegeben, jeden Tag und jetzt darf ich dir ganz nah sein." haucht er gegen ihren Nacken. "Das Lied was du gesummt hast kenne ich... es stammt aus meiner heimat. Ein Kinderlied oder?" fragt er und betrachtet sie. "Ich habe das immer meinen jüngeren Geschwistern vorgesungen, damit sie schlafen konnten in strümischen Nächten." antwortet sie zaghaft und er setzt seinen Kopf auf ihrer Schulter ab:"Mein Bruder ist auch hier." meint er und sie nickt:"Ich weiß, euch beide kann man schlecht übersehen oder überhören.." er brummt:"Er ist der Dummkopf von uns beiden.." leise lacht sie auf und ein Lächeln bildet sich auf seinen Lippen:"Ich wusste das du lachen würdest."
"Du hast mir deinen namen noch nicht gesagt." merkt er an und fährt über ihre Hüften, was sie mit einem leichten Schauer entgegen nimmt und antwortet:"Mein name ist Naya... deinen weiß ich leider auch noch nicht?" meint sie dann.
"Agron." sie lächelt, ein irgendwie passender Name.  Noch eine Zeit lang unterhalten sie sich über ihre heimat und die Kämpfe die er schlagen musste, über das was sie ihnen angetan haben.

Als sie plötzlich aus dem Becken steigt ist er verwundert und sie schaut über die Schulter auf ihn nieder:"Ich bin nun gewaschen und erschöpft. Begleitest du mich wohl zu meiner Zelle?" ein Grinsen bildet sich auf seinem Gesicht und sie erkennt eine ganz andere Seite an ihm, sonst sieht sie ihn meist mit einer verbissenen Miene wenn er kämpft oder sich mit seinem herablassenden Blick vor jemanden aufbaut. Er greift seine Kleidung und nimmt ihr Kleid:"Willst du das wieder haben?" fragt er frech und sie zieht eine Augenbraue hoch:"Willst du das ich nackt durch die Gänge laufe?" er legt den Kopf schief:"Es wäre ein unglaublicher Anblick, aber den gönne ich ungern den anderen." Und drückt ihr ihr Kleid wieder in die Hand, damit sie es überstreifen kann und ergreift dann seine Hand:"Komm." haucht sie und zieht ihn hinter sich her, immer darauf bedacht das keine Wachen sie sehen können und öffnet dann die Tür zu ihrer Zelle oder besser Zimmer. Es ist etwas angenehmer als die Zellen in denen die Kämpfer schlafen und das findet auch Agron. Vorsichtig schließt sie die Tür und zieht ihn mit sich zu dem Bett:"Schlaf heut bei mir."
"Ich hab da noch eine andere Idee." flüstert er und beugt sich über sie, während seine Lippen ihre berühren und sie ein Lächeln innerlich bekommt.
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast