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Blut & Liebe

von Xhexania
Kurzbeschreibung
GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
Agron OC (Own Character) Spartacus
25.01.2017
12.10.2021
19
23.975
4
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18 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
02.07.2018 1.093
 
Der Sand wirbelt auf und die brennende Sonne knallt auf die Kämpfer nieder, während sie umeinander kreisen und sich immer wieder einen kurzen Schlagabtausch liefern. Es ist kein Tanz und auch kein Kampf... nein es ist nur ein Spiel, weil beide Angst haben sich zu verletzen und gleichzeitig schwach zu zeigen. Agron spricht oft davon wie schwach Duro doch ist, auch wenn er ein guter Kämpfer ist, so wird er niemals so überlebensfähig sein wie Agron. Trotzdem weiß sie genau das er eine Chance gegen sie hat, weil sie ihn nicht verletzen will und das weiß er... wenn er klug ist nutzt er dies, doch auch er kann sie nicht verletzen, um den Willen seines Bruders.

Erneut prallen die Schwerter aufeinander und beiden beginnt der Schweiß von der Stirn zu laufen und sie verpasst ihm einen deftigen Tritt, der ihn zurück springen lässt.
Wenn sie jetzt Duro besiegt was dann? Wird man sie feiern oder totschlagen? Dann aber denkt sie an ihren Geliebten, dieser hat nur noch seinen Bruder als seine Familie und wenn sie ihn besiegt könnte man ihn töten lassen... man könnte ihm seine letzte Familie nehmen und das kann sie nicht zu lassen. Was aber wenn sie verliert?
Erneut blockt sie einen seiner Angriffe ab und geht erstmal auf Distanz, dann umklammert sie ihr Schwert fester und beißt die Zähne aufeinander. Was wenn sie für ihre Niederlage sterben muss? Einige Momente vergehen und sie versucht einen Weg zu gehen, der für beide Seiten gut ausgehen würde, doch diesen gibt es nicht und sie muss nun schnell wählen. Wenn sie sich nicht entscheidet werden beide bestraft und das geht noch weniger. Ihr Körper und Sinne sind gespannt und sie entschuldigt sich in Gedanken bei ihrem Mann, dann aber wird ihr Ausdruck gleichgültig und sie bekommt den nächsten Schlag mit dem Schwertgriff voll ab.

"UHH!" geht es durch die Reihen und sie taumelt zurück. Ihre Lippe ist vom Schlag aufgeplatzt und sie macht einen Satz nach vorn und stürmt auf ihn los, doch nun würde ein geschultes Auge erkennen das dieser Angriff unüberlegt und dumm ist. Sie stürmt direkt in ihre Niederlage hinein und steckt ein was geht, bevor ihre Schläge ins Leere gehen. Die junge Frau hat sich entschlossen ihn gewinnen zu lassen und für ihn den Kopf hinzuhalten, denn würde Agron an ihrer Stelle stehen und ihm gegenüber vielleicht einer ihrer Brüder... sie würde ihn hassen wenn er sterben würde durch die Hand ihres Geliebten.

Nun wird der Kampf immer schneller  und Duro leckt Blut, dann verpasst er ihr einen Schlag mit dem Holzschwert und danach noch einen Tritt. Er kämpft ziemlich schwach, dabei ist er immer so vorlaut und aufmüpfig, man würde meinen er will den Kampf wie eine Frau in seinem Bett. Trotzdem sieht sie etwas das wie ein Schatten aussieht, ein blutiger Schatten, wie in ihrer Vision und sie hat angst das es ihre Hand sein wird, doch dies ist unsinnig und doch verspürt sie das etwas Schlimmes geschehen wird.
Ihr wird etwas schwarz vor Augen und sie bricht auf die Knie, einige halten vor Schreck die Luft an und sie lässt das Schwert fallen. Duro erkennt die Lücke und hält die Schwertspitze vor ihr Gesicht:"Besiegt." flüstert er und sie grinst, während ihr etwas Blut von der Lippe tropft:"Träum weiter." er verzieht vor Schreck das Gesicht und geht dann einige Schritte zurück, die Männer brüllen auf und gratulieren ihm, während  Spartacus ihr auf die Beine hilft und zuflüstert:"Gute Entscheidung."

Sie lächelt etwas und schaut nur in die angsterfüllten Augen von Agron, der nicht vor Freude springt, nein er hingegen würde am liebsten schreien und auf seinen Bruder los gehen. "Alles wird... gut.." haucht sie und er spannt seinen Körper noch mehr an. Die Domina spricht Spartacus an:"Bring sie fort. Sie muss behandelt werden." Sie neigt den Kopf vor der Frau und schleppt sich dann mit der Hilfe des Kriegers voran. "Du vergibst ihm... du hast ihn gewinnen lassen." meint er, während er sie auf einer Liege absetzt und ihre Tücher reicht, damit sie ihr Blut abwischt. "Denkst du ich werde nun sterben, weil ich verloren hab?" fragt sie den besten Kämpfer der Arena und dieser schaut nur ausdruckslos auf sie herab:"Du hast dich gut geschlagen. Du bist eine Frau, also hat man nicht erwartet das du gewinnst." meint er nur und Mira stürmt in den Raum:"Naya! Geht es dir gut?" fragt sie besorgt und untersucht ihren Körper auf weitere Wunden.

Sie verbindet die Wunden und Kratzer, aber Naya lächelt nur und drückt sie dann etwas von sich weg:"es ist alles gut. Diese Wunden werden heilen und so schnell es geht werde ich wieder bereit sein." versichert sie ihr und versucht die Schmerzen zu unterdrücken, dann schaut sie auf und blickt in die Augen des Gladiators vor sich:"Ich weiß was du vor hast und ich weiß das du jede Hilfe brauchen wirst die du kriegen kannst."  Er schaut auf sie runter mit seinen hellen Augen und ein kurzes Lächeln schleicht sich auf seine Lippen, dann verschränkt er die Arme etwas und nickt zustimmend:"Dann willst du dich sehr daran beteiligen? hast du auch einen Plan? Willst du Rache?" fragt er etwas monoton und sie grinst ihn überzeugt an:"Ja! Ich will mit etwas wichtigem abschließen... wenn ich die nächsten Tage noch überlebe. Ich werde dir den Weg frei machen und an deiner Seite kämpfen." sie tauschen alle viel sagende Blicke aus und horchen dann auf als Schritte zu vernehmen sind. Schritte die von Rüstungsgeräuschen begleitet werden und nichts Gutes verheißen.

"Sklavin!! Du sollst sofort mitkommen!" ein Soldat steht nun im Raum und wirft ihnen misstrauische Blicke entgegen, die Brandnarbe auf seiner Wange ist von Spartacus und er würde ihm am liebsten den Kopf abreißen, doch er darf es nicht und er hätte auch nie eine Chance. Naya streicht sich die Haare zurück und wirft ihm einen bösartigen Blick zu, dann will sie etwas erwidern: "Darf ich vorher vielleicht...-", "Nein! Die Domina wünscht es so, also hast du nicht zu wiedersprechen!" knurrt der Soldat und sie atmet tief durch, dann erhebt sie sich und nickt Spartacus zu. "Wir werden leben!" flüstert sie und er reckt das Kinn, bevor sie dem anderen folgt und sich ihrem Schicksal stellt. Ob es nun vorbei ist? Sie konnte nicht mal Abschied nehmen von ihrem Mann...
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