Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Blut & Liebe

von Xhexania
Kurzbeschreibung
GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
Agron OC (Own Character) Spartacus
25.01.2017
12.10.2021
19
23.975
4
Alle Kapitel
18 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
26.05.2018 1.737
 
Im nächsten Moment steht ihm keine Sklavin mehr gegenüber... jetzt steht dort ein tollwütiges Tier. Sie umklammert das Messer fester, vor ihrem inneren Auge erblickt sie die Männer auf dem Schiff die es genauso versucht haben und danach nie wieder in ihre Nähe gekommen sind, dann springt sie ihn schreiend an und wirft sich gemeinsam mit ihm zu Boden. Er ist in Panik und kann gerade so ihren Messerstichen ausweichen, die Arme reißt er hoch und schreit auf als sie darauf einhackt. Der Mann kreischt weiter, Blut spritzt und läuft seine Arme runter und er versucht sie von sich weg zu kriegen, doch sie  gibt nicht nach, bis sie Hände um ihre Arme spürt und sie mit Gewalt von ihm runter gezerrt wird:"Was soll das?!" zischt Spartacus, während er einen irritierten Blick mit Agron austauscht. Dieser starrt seine Liebste an und drückt sie an sich, damit sie sich beruhigen kann:"Es ist gut. Ich bin da..." haucht er und streicht über ihr nun hals langes Haar, während sie keuchend da sitzt und sich an ihm fest krallt. Ihr gesamter Körper zittert und sie würde am liebsten weinen, doch sie reißt sich zusammen, versucht den Schock zu verarbeiten und schaut nur den anderen Gladiatoren zu, die versuchen dem Wachmann zu helfen. Dieser winselt wie ein kleines Kind und kugelt sich im Dreck:"was ist passiert?" fragt Spartacus, der vor Kurzem erst aus seinen Albträumen erwacht ist und noch nicht ganz wieder bei Kräften ist. Naya flüstert:"er wollte mir etwas antun... er wollte gegen meinen Willen... er.." sie findet kaum Worte um das zu beschreiben und Agron wird immer wütender:"Ich bring ihn um! Ich-" Der Held der Arena aber hält ihn zurück und meint:"bring sie fort  und auf andere Gedanken. Um den Rest kümmere ich mich." Crixus wirft ihm schon einen nervösen Blick zu und er geht wieder zu dem Mann:"Lasst uns das beenden."

Agron hebt seine Liebste hoch und trägt sie schnell durch die Gänge der Zellen, zu ihrem Gemach und setzt sie dort erstmal auf einen Stuhl. "Hat er dir was getan?" fragt er aufgebracht und kniet vor ihr. Vorsichtig wischt er das Blut von ihren Händen und aus ihrem Gesicht und sie schüttelt nur den Kopf:"ich hab ihn ja fast entmannt..haha.." ein leichtes Lächeln bildet sich auf ihren Lippen und er atmet erleichtert auf:"Das ist meine Frau." Überrascht zuckt sie zusammen und schaut ihn an:"Was? was hast du eben gesagt?" sie scheint völlig überrumpelt von seinen Worten, aber in dieser Situation kann sie sowieso keinen klaren Gedanken fassen und hält es für einen Scherz. "Meine Frau... Wie konnte er dich nur berühren? ich hoffe Spartacus lässt ihn leiden und und..." knurrt er und sie zischt auf, legt ihre Hände auf seine Wangen und zwingt ihn dazu ihr direkt in die Augen zu sehen:"Spartacus macht das... außerdem hast du nicht gesehen wie ich ihn besiegt habe? hast du nicht gesehen wie ich mich verteidigt habe?" Er grinst und umgreift ihre Oberschenkel mit seinen Händen:"Doch, dass habe ich. Du bist unglaublich stark und gnadenlos!  Wie eine Furie hast du auf ihn eingestochen, genau die gleiche Furie wie in der Nacht, wenn wir zu zweit sind." Naya schüttelot den Kopf und ist dankbar das sie wieder bei ihm ist. Sie weiß nicht was mit diesem Mann geschehen wird und ob ihr etwas zustößt, nach dem was sie getan hat, aber sie hat das Richtige getan. Eine Sklavin ist sie auf keinen Fall und sie atmet tief ein, dann küsst sie ihn lang und meint:"ich will von hier fliehen.... ich will in Freiheit leben und dich bei mir haben wann immer ich will." Ihre Worte sind leise Musik in seinen Ohren und berühren sein Herz, dann hebt er sie hoch und wirbelt sie im Kreis:"Ich werde das schaffen! Wir werden frei sein! Ich finde einen Weg!" verspricht er ihr und beide lachen auf. Dann aber wird ihnen bewusst das sie die blutige Kleidung und die Waffe los werden müssen.

"Wenn du jetzt schon entkleidet bist hätte ich eine gute Idee wie wir dafür sorgen das du die ganze Nacht beschäftigt warst!" meint er grinsend und betrachtet sie. Die junge Frau verdreht die Augen:"Euch kommt nichts anderes in den Sinn als Kämpfen, Essen und mit anderen das Bett zu teilen oder?" Er streckt sich und schlägt die Decke auf:"Komm lieber her und lass mich dir helfen das zu vergessen.." Sie liegen sich gegenseitig in den armen und reden, während er mit ihren Strähnen spielt und von seinem Kampf erzählt und wie er seinem kleinen Bruder das Leben gerettet hat, dass er sich Sorgen macht und ihm helfen will, aber nicht weiß wie. "Deine Haare gefallen mir jetzt noch mehr..." flüstert er dann irgendwann mitten im Gespräch und sie lacht leise auf:"Du Dummkopf! Das gehört jetzt nicht hier hin!" Er aber kichert:"ich darf dir so viele Komplimente machen wie ich will!" Seine Armen halten sie fest und beschützen sie, wenn er bei ihr ist hat sie keine angst. Trotzdem sagt ihr Inneres das etwas passieren wird, etwas das ihre Liebe auf die Probe stellen wird und das beunruhigt sie.

Die nächsten Tage vergehen ruhig und von der Wache ist keine Spur mehr, auch Spartacus hat aus irgendeinem Grund den Dominus verärgert, doch sie hat sich nochmal bei ihm bedankt. Nun geht sie ihrer Arbeit wieder nach und versucht sich nichts anmerken zu lassen. Die Gladiatoren hingegen haben ein Auge auf sie geworfen und sind interessiert wie gut sie ist. Eine Frau, die sich wehren kann? Eine gefährliche Frau ist eine interessante Frau, was Agron nicht gerade erfreut und am liebsten jeden erschlagen würde der sie auch nur anschaut. Naya hat den Angriff verdrängt, da sie auch schon oft in dieser Situation war. Frauen haben noch weniger Rechte in dieser Welt und wer sich nicht wehrt wird gefressen. Es scheint als habe niemand sie verdächtigt oder geplaudert und sie sei für den Moment sicher, aber sie schuldet dem Held der Arena nun etwas und genau das wird seinen Preis haben. Jetzt aber hat sie erneut andere Sorgen...

"Schau dir die an! Die hatte ich noch nicht!" lacht einer dieser Kerle auf, die in ihr eine Person auf ihrer Liste sehen die sie noch nicht im Bett hatten und geht auf sie zu. "Du bist bestimmt auch so wild im Bett oder? Zeig mir das doch argh!-" Plötzlich wird er mit einer Wucht zurück geworfen und alle Gladiatoren weichen erschrocken zur Seite. Der Protz liegt da und kommt schnaufend hoch:"Du miese Hure!!" brüllt er und Naya tritt aus dem Schatten des Hauses, auf den Platz der Kämpfer. In ihren Augen ist die blanke Wut. Er rappelt sich auf und grinst hämisch:"Wieso könnt ihr eure dreckigen Finger nicht einmal bei euch lassen? Willst du gegen mich antreten? Ich werde dich töten wenn du jetzt nicht endlich hörst! Hast du nicht gesehen was mit dem letzten passiert ist?!" mit einem Satz packt sie ein Holzschwert und greift den großen Kerl vor sich an, der gerade so ihren präzisen Angriffen ausweichen kann. Genauso entwischt sie jedem seiner schweren Hiebe und mit einem Sprung ist sie auf ihm und sagt:"Fass mich nie wieder an!! Ihr seid alle gleich!" Er aber lacht nur auf und breitet die Arme aus, bevor er versucht sie von sich runter zu zerren:"Und wenn doch?" Naya grinst und hat einen irren Blick in den Augen, sie stellt sich vor sie habe einen der Soldaten, der ihr Dorf angegriffen hat unter sich:"Das wirst du nun sehen!"

sie knurrt und hat ihre Beine um seinen Kopf geschlungen, sie drückt diese zu und dreht ihre Hüfte um sein Genick zu brechen oder ihn zu erwürgen, sie wird angefeuert von den anderen, bis ein Zeichen des Dominus kommt und die laute Stimme seiner rechten Hand über den Platz jagt:"STOP!!" doch sie hört nicht und macht einfach weiter, als sei sie in einem Rausch. Als nächstes fliegt die Peitsche und saust auf ihren Rücken nieder, was sie zum aufkreischen bringt, doch beißt sie die Zähne zusammen und drückt den Schädel zusätzlich mit ihren Händen zusammen, während der Typ unter ihr schon mit Taumeln beginnt, doch werden sie mit einem Mal auf Befehl des Ausbilders von den anderen Gladiatoren getrennt. Agron reißt sie zusammen mit seinem Bruder regelrecht von dem Kerl los und er schlingt die Arme um sie, verpasst ihr einen Schlag in den Magen und zieht sie weg. Sie krümmt sich etwas unter dem Schlag und schüttelt den Kopf:"Was soll das?! Lass mich los! Ich reiß ihm den Kopf ab!"  sie ist außer sich, sie rast vor Wut und kann nur den Kerl sehen und wie sie ihm den Schädel spaltet.

"AGRON! Bring sie sofort hier weg! " Drago ist völlig aufgebracht und peitscht den Gladiator den sie eben töten wollte zur Strafe aus, dabei fällt ihr ein das ihr das gleiche droht und plötzlich realisiert sie was sie getan hat. "Sofort aufhören!" brüllt die starke Stimme des Dominus über den Platz und alle halten inne. Sie sammeln sich und schauen erwartungsvoll nach oben:"Verzeiht Dominus... das sollte ni-", "Was ist passiert? Warum hast du sie nicht weiter kämpfen lassen?" fragt er höhnisch und Drago neigt nur entschuldigend den Kopf:"Was wünscht ihr Herr?" Der Mann grinst und deutet auf Duro:"Nimm dein Schwert und tritt gegen die Sklavin an! Ich will sehen wie gut sie ist. Ihr könntet etwas von ihr lernen... haha.." Agron schaut entsetzt zu Drago und dann zu seinem Bruder, der wiederwillig in den Kreis tritt und dem Älteren  mit einem Blick anweist sie loszulassen. "Naya.... Duro...." haucht er, doch Spartacus hält ihn zurück:"lass sie. Es wird alles gut gehen." Etwas nervös nimmt sie ein Holzschwert entgegen und stellt sich dem Bruder ihres Mannes gegenüber, der nur aufmunternd lächelnd und sie im nächsten Moment vom lauten brüllen des Ausbilders zum Kämpfen aufgefordert wird. Sie gegen Duro.... was soll sie nur tun?
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast