Nicht mehr!

GeschichteRomanze / P18 Slash
Ian Gallagher Mickey Milkovich
23.01.2017
23.01.2017
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Hallo!

Eigentlich bin ich eher in einem anderen fandom unterwegs - wie man an meinem Namen unschwer erkennen kann. Doch seit Kurzem hat es mir Shameless - und insbesondere Ian (mit Mickey!) sehr angetan. Ich musste einfach was dazu schreiben und würde das gerne mit euch teilen.
Vielleicht kommt auch noch mal was Längeres. Mal gucken, wie euch dieser erste Versuch gefällt.

Viel Spaß damit!

Eure Mrs Malfoy

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Mickey hätte schreien können.

Konnten diese Scheiß-Pisser ihn nicht einfach mal in Ruhe pennen lassen? Das hatte er sich jawohl verdient. Schlecht gelaunt hob er den Kopf und wollte den Störenfried – vermutlich einem seiner bescheuerten Geschwister – einen ordentlichen Einlauf verpassen, doch als er sah, wer da vor ihm stand, schluckte er vor Überraschung die Beschimpfung hinunter.

„Gallagher?“

Wirklich, vor seinem Bett stand, zitternd und mit einem beschissenen Mutternschlüssel in der Hand, Ian Gallagher. Wie war der Kleine hier reingekommen? An Mickeys Vater vorbei? Der Kerl mit den furchtbaren roten Haaren schluckte nervös und forderte die Waffe zurück. Die von dem Weichei aus dem Laden, die er ihm letztens abgezogen hatte.

Mickey konnte es nicht ändern. Irgendwie fand er die Situation extrem komisch. Und er musste zugeben, dass ihm Gallaghers Mut irgendwie imponierte. Nicht, dass er das verdammt nochmal wirklich jemals gesagt hätte, Scheiße, nein.

Er setzte sich auf, behielt den Jungen dabei im Blick, nicht dass der Mickey wirklich noch eine Beule mit dem Metallteil verpasste, und Mickey ihm dann seine niedliche Visage zertrümmern müsste. Er nickte. „Sicher …“ deutete an, sich zum Nachttisch zu beugen und riss dann in einer kraftvollen Bewegung den Jungen von den Füßen, schmiss ihn auf sein Bett und entriss ihm erstmal diese lächerliche Waffe. Doch der Kleine gab keine Ruhe, sondern wehrte sich, sodass sie eine Weile rangelten, bis Mickey es endlich schaffte, den Jüngeren, der überraschend viel Kraft hatte, auf den Rücken zu drücken und festzuhalten. Schwer atmend saß er auf Gallaghers Brust, die Knie auf seinen Oberarmen, die Metallstange erhoben und überlegte, ob er dem kleinen Ficker lieber den Kopf mit diesen nervigen roten Haaren einschlagen oder die blöde sommersprossige Fresse polieren sollte, während der versuchte, sein Gesicht zu verstecken … doch dann, vermutlich weil er dachte, Mickey habe einen Grund zu zögern, wandte er Mickey das Gesicht zu und sah ihm in die Augen.

Mickey schluckte, der Kleine hatte Angst, das konnte Mickey eindeutig sehen – wäre auch sehr seltsam, wenn es nicht so wäre – aber da war irgendwie noch was anderes … Verdammte Scheiße, Mickey konnte es nicht wirklich in Worte fassen, aber auf einmal hatte er keine Lust mehr, dem Gallagher –Bengel in die Fresse zu hauen, sondern vielmehr … ihm seinen Schwanz zwischen diese weich aussehenden Lippen zu schieben und ihn spüren zu lassen, mit was für einem Mann er sich angelegt hatte. Sein Schwanz wurde hart und der kleine Gallagher hatte so einen Ausdruck im Gesicht, als würde er genau wissen, was Mickey gerade dachte. Und dann verzog sich sein Mund zu einem ganz leichten Grinsen … Scheiße … Mickey rutschte von ihm herunter, begann, sich die Sachen vom Leib zu zerren, Gallagher machte es ebenso, und Sekunden später lagen sie wieder auf dem Bett, nur war es zu seiner eigenen Überraschung er selbst, der den gar nicht mal so kleinen Schwanz von Gallagher im Mund hatte und ihn lutschte. So ganz genau wusste er nicht, wie es dazu kam, doch Gallagher schubste ihn grob weg, griff an Mickeys Arsch und machte sich dort zu schaffen, drang mit einem Finger in ihn ein, dass Mickey gar nicht wusste, wie ihm geschah, doch er war zu geil, um darüber nachzudenken. Das Ziehen an seinem Hintern zeigte nur, dass sie vielleicht Gleitgel benutzen sollten. Er warf Gallagher die Flasche hin, die er neben seinem Bett stehen hatte, weil er das Zeug auch gerne zum Wichsen benutzte, und der kleine Scheißer grinste dreckig, was verdammt heiß aussah, öffnete die Tube und schmierte seine Finger, mit denen er Mickey gleich darauf wieder fickte, und seinen Schwanz ein, und bevor Mickey wusste, was passierte, hockte er auf den Knien vor Gallagher und dieser drang relativ langsam in ihn ein und fickte ihn dann in einem Tempo, dass Mickey nicht mehr wusste, wo oben und unten war.

Ohne seinen verdammten Schwanz auch nur einmal anzufassen, spritzte er seine ganze Ladung auf das Bettzeug unter sich und hörte sich selbst keuchen wie eine verdammte Pussy, als er spürte, wie Gallagher in ihm kam.

Scheiße Mann.



Mickey drehte sich in seinem Bett um und stöhnte leise. Verdammt. Seit er heute mit Ian gevögelt hatte – oder besser: Sich hatte vögeln lassen, konnte er an nichts anderes mehr denken.

Was war das gewesen?

Er hatte schon viele gefickt. Sehr viele.

Aber DIESER Fick eben, war mit Abstand der Beste seines verdammten Lebens gewesen.

Als er daran dachte, wie Ian ihn angesehen hatte … wie er gerochen hatte und wie er erst seine Finger und dann seinen verdammten Gallagher-Schwanz in ihn gesteckt hatte, bekam er schon wieder eine Latte.

Eine Sache, die ihn ziemlich verstörte war, dass er sich einfach ohne zu zögern von der rothaarigen kleinen Kröte hatte ficken lassen. Er hatte sich noch NIE ficken lassen. Natürlich nicht. Die Weiber mit denen er sonst fickte, waren eben … naja, Weiber.

Das war Ian definitiv nicht. Scheiße, es war dermaßen geil gewesen, den Schwanz in sich zu haben. Und auch, wie der Kleine im Bett plötzlich so dominant gewesen war. Ganz selbstverständlich, als ficke er sonst auch alles, was nicht bei Drei auf dem Baum war.

Verdammt … fickte er auch andere? Irgendwie bekam Mickey bei dem Gedanken ein ziemlich mieses Gefühl und schmiss die leere Bierdose neben seinem Bett gegen die gegenüberliegende Wand, dass es schepperte – gut, dass sein Vater nicht da war, der hätte ihm wahrscheinlich den Arsch aufgerissen, wenn er ihn nachts so weckte.

Aber es war egal. Es war ein guter Fick gewesen. Nicht mehr.



Zwei Tage später sagte Mickey sich dasselbe. Ian konnte nur ein Fick sein. Er war gut, deshalb hatte Mickey sich noch zweimal von ihm vögeln lassen. Er war schließlich kein Kostverächter. Einmal hatte er Ian in dem beschissenen Laden besucht und sie hatten es im Lager getrieben, einmal war Ian bei ihm zuhause gewesen und hatte mit Mandy irgendeinen Scheiß für die Schule gemacht als sei er ein verdammter Nerd. Ian war ihm in sein Zimmer gefolgt und hatte ihm, während er ihn fickte den Mund zugehalten, damit Mandy im Wohnzimmer nichts mitbekam.

Es war geil gewesen. Aber Ian war nur ein verdammter Fick für ihn. Nicht mehr.



Als Ian vor einer halben Stunde bei ihm vor der Tür gestanden hatte, total verzweifelt, als sei eine Horde Cops oder irgendwelche Schwuchteln hinter ihm her, die ihn klarmachen wollten, hatte er ihm eigentlich sagen wollen, dass er sich ficken und dann zum Teufel scheren solle. Doch dieser Blick, dieses Baby-Face … Scheiße noch eins, Mickey war eben einfach zu gut für diese Welt. Er hatte gesagt, er werde zu Ian in den Laden kommen. Vielleicht würde es den Kleinen, was auch immer sein beschissenes Problem war, auf andere Gedanken bringen, wenn er Mickey noch ein letztes Mal im Lagerraum vögeln würde Danach würde wirklich Schluss sein.

Ian war schließlich nur ein Fick.



Heute hatte Ian ihn in diesem verfickten Knast besucht und hatte vor dieser verdammten Scheibe gesessen. Mickey war froh gewesen, ihn zu sehen, schließlich war es sonst ziemlich langweilig, den ganzen Tag diese Scheiß-Wände anzustarren.

Er hatte die ganze Zeit, als er Ian hinter der Scheibe gesehen hatte, wie er lächelte, wie er lachte, wie er ihm vorsäuselte, dass er ihn vermisse, eine Latte gehabt und hatte versucht, ihn nicht zu genau anzusehen. Jetzt verfluchte er es. Er hatte schon drei mal gewichst, verdammte Scheiße, sein Arm tat schon weh, und immer noch dachte er an diesen verfluchten Gallagher. An seinen Schwanz, seinen Mund … seine Augen.

Verdammt, wurde man wirklich zu einer gottverdammten Pussy, wenn man sich ficken ließ?

Er musste das schleunigst lassen.

Ian war nur ein Fick. Nicht mehr.

Mickey schloss die Augen. Er sollte schlafen. Vor seinem geistigen Auge erschien Ians Gesicht. Dieses Grinsen, diese Sommersprossen, diese verdammten roten Haare … Ein Lächeln stahl sich auf Mickeys Gesicht, als er einschlief.
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