Schicksal

von Straw28
GeschichteAllgemein / P16
23.01.2017
28.10.2017
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A/N: Viel Spass beim Lesen.

Prolog:

Noch immer sah sie fast jede Nacht zu den Sternen heraus und etwas erhoffte sich, dass er einen Weg zurück zu ihr finden würde. Aber natürlich passierte es  nicht und nach all den vielen Jahrhunderten war es eigentlich klar, dass er sein Versprechen nicht halten würde.

Wie fast jede Nacht hörte sie sein leises Flüstern, seine letzten Worte.

“Ich finde einen Weg,wie  wir zusammen sein können. “

Es schauderte sie noch heute bei diesen Worten.

Darin lag trotz der langen Zeit noch immer soviel Zuversicht, doch in ihr selbst war damals schon leichter Zweifel und Erkenntnis gewesen,dass es womöglich nie geschehen würde.

Sie hätte ihm so gerne geglaubt, doch je mehr Zeit verging, desto sicher wurden ihre Befürchtungen, dass er es nicht geschafft hatte.

Für ein Wesen, für das schier nichts unmöglich war, war es nicht vorstellbar, dass es eben doch Dinge gab, die nicht zu ändern waren. Darunter fiel nun einmal auch, dass ein Wesen fast wie eine Gottheit, nicht mit einer Sterblichen zusammen sein sollte.

Deswegen hatte sie vor vielen, vielen Jahrzehnten beschlossen nicht länger auf ihn zu warten und hatte damit begonnen sich ein anders Leben aufzubauen. Ein schönes Leben, eins das sie nicht mehr missen wollte.

Dennoch trotzdem kehrte sie jede Nacht zu den Sternen zurück und sah zu ihnen hoch. Der alte Teil ihres Ichs, dass ihn trotz der langen Zeit nicht vergessen hatte, erhoffte sich noch immer eine Rückkehr. Wahrscheinlich würde er es auch bis ans andere ihres Daseins versuchen.

Der andere Teil… der zu ihrem neuem Leben gehörte allerdings hatte Angst vor seiner Rückkehr und was er dann tun könnte.

Würde er es verstehen können?
Das sie nicht gewartet hatte?
Und wenn nicht was würde es für sie bedeuten und ihre Lieben?

Sie suchte den Himmel ab, als sie meinte etwas zu entdecken.

Freude setze ein…. Vielleicht war er es….

Doch dann…. Wich die Freude.. Der Erkenntnis und dem Entsetzen.

Sie wusste augenblicklich, dass ihr nur übrig blieb ins Haus zu rennen und ihre Kinder zu retten.

Aber nicht einmal dafür bleib ihr die Zeit.

Sie waren schnell…
Effizient und Gnadenlos.

Bevor sie irgendetwas etwas begreifen konnte, war ihre Welt nicht mehr und sie einige der wenigen Überlebenden ihres Planeten. Keiner ihre Lieben hatte sie retten können und der Wunsch mit ihnen Tod zu sein wuchs ins Unermessliche.

Noch ahnte sie nicht, dass ein Teil ihrer Artgenossen etwas schlimmeres erwartete als den Tod.

Doch noch zwei Dinge begriff Guinan später… er hatte sie beschützt, so wie er es ihr versprochen hatte.

Sie sogar in den Nexus versetzt, damit ihre Verzweiflung und ihre Trauer dort bleibt, an diesem ewigen Ort,des ewigen Glücklichseins. Auch wenn sich später herausstellte, dass alles beides ein Teil von ihr werden würde und sein müsste.

Und das er tatsächlich zurück gekommen war, nur zu spät….

Denn die Borg waren nicht durch Zufall aufgetaucht, da war sie sich fast sicher. Da steckte jemand hinter, der sie bis auf Tiefernste hasste.

Da fiel ihr nur einer einer und leise murmelte Guinan,bevor sie in den Nexus eintauchte.

”Ich hasse dich, Q”