Lifeguard

von Narisu
GeschichteAllgemein / P18
21.01.2017
08.02.2019
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Mitten in der Nacht bebte die Erde in Blizzach, die nördlichste Stadt in Sinnoh. Das Beben riss die Einwohner der Stadt aus ihrem Schlaf, sodass alle aus ihren Haus stürmten. Man konnte von der Stadt aus sehen, dass ein großer Teil der Route 226 von einer Lawine verschüttet wurde. Offenbar rutschte der Neuschnee auf der eisigen Schneefläche des Kraterberges ab. Sofort ging ein Notruf in einer Zentrale ein, welcher auf der Route 211 in der Nähe von Elyses stand.
„Lifeguard Sinnoh hier, wie kann ich Ihnen helfen?“, fragte der Chef, der den Hörer des Telefons abnahm.
„Hier das Pokemoncenter Blizzach, bei uns ist eben auf der Route 226 eine Lawine ausgebrochen. Wir bitten Sie, einen oder mehrere Rettungstruppen loszuschicken und überprüfen zu lassen, warum die Lawine ausbrach. Ebenfalls sollte überprüft werden, ob Passanten verschüttet oder in Höhlen eingesperrt wurden“, sprach die Schwester Joy.
Der Chef legte den Hörer auf und lies sofort nach einer seiner Besten Mitglieder rufen. Es dauerte auch einige Minuten, bis dieser kam. Ein junges Mädchen, zu der Zeit 17 Jahre alt, rund 168cm groß und 60kg schwer, betrat das Büro. Sie hatte schneeweiße Haare mit einer dunkelblauen Strähne, dunkelblauen Augen und in einer dicken, dunkelblauen Schneehose und einem weißen Top gekleidet. Das junge Mädchen stammte aus der Kalosregion und zog mit ihrer Familie nach Sinnoh, da ihre Eltern dort einige Nachforschungen machten. Sie selbst bekam dort im Erholungsgebiet ihr erstes Pokémon. Nach ihrer großen Reise kam sie zur Lifeguard, nachdem sie sich und ihre Teams erfolgreich präsentieren konnte.
„Was kann ich tun?“, fragte das junge Mädchen, die eben von einer anderen Mission von der Spitze des Kraterberges kam.
„Kannst du schon los?“, stellte der Chef die Gegenfrage.
„Ja, kann ich“, meinte die Weißhaarige und bekam kurz darauf alles erklärt. Sofort ging das junge Mädchen in ihr Zimmer und zog sich dort nochmals ihre Winterstiefel an und warf sich ihre dickere Jacke über. Daraufhin verließ sie das Gebäude und lief zu ihrem Pokémonteam herüber. Dieses war ein Gespann aus 6 Pokémon, die an einem Schlitten mit Rollen befestigt waren. Das Team bestand aus folgender Reihenfolge: einem Shiny-Glaziola als Teamleader, welches im Schnee spüren kann, wo es hintreten muss; einem Nachtara, das im Dunkeln den Weg erleuchtet; einem Vulnona, welches mit Glaziola den Weg im Schneesturm noch erkennt; einem Luxtra, der mit seinem Fähigkeit erkennen kann, ob jemand im Schnee vergraben liegt; Wolwerock, welches größere Schneekugeln und Steinbrocken sprengt und Pyroleo, welches zur Wärmung der Verschütteten mithilft. Zur Sicherheit hat das junge Mädchen auf ihrem Schlitten immer eine längere Leine und zwei Geschirre dabei, sowie sie zwei weitere Pokémon immer dabei hat. Diese sind ein Arkani und ein Amigento, welches sie mitsamt einem Wuffels von ihrer Oma aus Alola geschenkt bekam. Diese beiden Pokémon waren ihre Kraftpakete, die bei höheren Last den Schlitten zogen.

Die Weißhaarige stellte sich auf den Schlitten und gab ihrem Team das Kommando zu gehen. Sofort begannen die sechs Pokémon den Schlitten zu ziehen. Ihr Weg führte sie durch einer Höhle des Kraterberges hindurch. Damit das Team nicht abrutschte, setzte das Glaziola immer wieder Blizzard ein, um Eisflächen mit einer dicken Schicht Schnee zu bedenken, damit die Kameraden sicher drüber kamen. Rund zwanzig Minuten später kam das Team auf der Route 126 an. Sofort bemerkte die Weißhaarige, dass einiges an Schnee im Tal lag. Als sie im Tal ankam, ließ sie ihre Pokémon von der Leine los, sodass sich die Sechs auf dem betroffenen Gebiet aufteilen konnte. Luxtra hatte recht schnell eine Höhle entdeckt, in der sich alle Trainer vor der Lawine versteckten. Allerdings hatte die große Schneemasse den Eingang versperrt, wodurch die Trainer in der Falle saßen. Zwar versuchte der ein oder andre Trainer mit einem Feuertypen den Schnee von innen zu schmelzen, allerdings rutschte sofort neuer nach. Schnell mussten die Trainer aufgeben. Die Weißhaarige überlegte von draußen, wie sie am einfachsten die Menschen befreien konnte und entschied sich, Amigento und Arkani zur Hilfe zu rufen. Daraufhin überließ sie ihrem Partner Glaziola das Kommando. Dieses kontrollierte mit seinen Pfoten den Schnee und nickte daraufhin ihrer Trainerin zu.
„Vulnona, Arkani und Pyroleo, ihr drei setzt Flammenwurf ein, um den Schnee zu schmelzen. Glaziola und Wolwerock, ihr Beide blockiert bitte mit Bizzard und Steinwurf den weiteren Weg der Schneemasse“, sagte sie zu ihrem Team. Derweil warteten Amigento und Nachtara geduldig auf ihren Einsatz. Als einigermaßen der Weg in die Höhle frei war, lief die Weißhaarige mit Nachtara und Amigento in die Höhle. Leicht verängstigt schauten die irritierten Trainer und Passanten das junge Mädchen an.
„Ganz ruhig, ich werde euch hier raushelfen“, meinte die junge Trainerin.
„Weiter hinten liegt eine junge Trainerin, die sich am Fuß verletzt hat“, erklärte ein etwas älterer Herr.
„Verstehe, ihr geht bitte mit meinen Amigento nach draußen. Ich werde mit Nachtara weiter reingehen, Amigento, du kommst dann nach“, sagte die Weißhaarige und lief mit Nachtara weiter hinein. Je tiefer die Beiden in die Höhle kamen, desto dunkler wurde diese. Als es dann so dunkel wurde, dass man nicht einmal mehr die Hand vor den eigenen Augen sehen konnte, konzentrierte sich das Unlichtpokémon und ließ seine Ringe aufleuchten. Dadurch erschuf es einen Lichtstrahl und lief vor seiner Trainerin, um ihr den Weg zu zeigen. Nach wenigen Minuten kamen die beiden bei einer Trainerin an, die auf dem Boden saß und sich mit einem Tuch ihr Bein abdrückte. Vorsichtig kniete sich die Weißhaarige zu ihr herunter und verband ihr das Bein.
„Kannst du laufen?“, fragte sie die Unbekannte vorsichtig.
„Leider nein“, jammerte die Verletzte.
„Mein Partner kommt gleich und wird dir helfen“, versuchte die Trainerin sie zu beruhigen.
„Na gut“, meinte das andere Mädchen.

Es dauerte auch nicht lange, bis Amigento bei den Mädels ankam und legte sich auf dem Boden, damit die Verletzte auf seinem Rücken Platz nehmen konnte. Während Nachtara wieder voraus lief, folgten die Trainerinnen dem Unlichtpokemon.
„Wie heißt du eigentlich?“, wollte die Verletzte von der Weißhaarigen wissen.
„Aurora, aber ist nicht wichtig“, antwortete die Weißhaarige.
„Schöner Name, meiner ist Elia“, meinte die Verletzte. „Und unwichtig ist ein Name nicht.“
„Meiner schon“, sagte Aurora und kam am Höhlenende an. Inzwischen hatten ihre Partner aufgehört, die Schneemassen aufzuhalten, da diese nicht mehr zu rutschen drohten.
„Vielen Dank“, meinte der ältere Herr, ehe er mit den anderen Trainern ging. Aurora sah ihnen hinterher, ehe sie sich an Elia wendete.
„Was machen wir mit dir?“, fragte Aurora die scheinbar Braunhaarige.
„Weiß nicht? Mich vielleicht ins Pokémoncenter bringen?“, meinte Elia.
„Na gut“, stimmte Aurora zu und rief ihre Pokémon zurück in ihre Bälle. Alle, bis auf ihr Glaziola und Amigento. Sie leinte Amigento an den Schlitten an und half der Braunhaarigen darauf. Daraufhin deckte sie die Verletzte zu und gab ihren Partnern den Befehl, loszugehen. Da der Weg nach Blizzach nun nicht ganz so schwer war, wie über den Berg, reichte Amigento für den restlichen Weg aus. Glaziola wies ihm immer wieder den Weg, damit dieses nicht auf einer Eisfläche abrutschte. Auf dem gesamten Weg war Aurora sehr nachdenklich. Diese Lawine musste doch einen Grund gehabt haben. Allerdings durfte sie dies nicht überprüfen, da ihr Chef in der Zeit jemand anderes auf den Kraterberg schickte. Auch im Pokémoncenter dachte die Weißhaarige nach. Dabei bemerkte sie nicht, wie Elia zu ihr humpelte.

„Aurora?“, fing sie vorsichtig an.
„Hm?“, Aurora reagierte darauf.
„Vielen Dank“, lächelte die Braunhaarige.
„Ist schon okay“, meinte die Weißhaarige und ging mit ihrem Team zurück in die Basis. Nach einigen Stunden kam sie dort an und lief direkt zu ihrem Chef, um ihn dort Bericht von der Mission zu erstatten. Dieser schrieb alles auf und meinte zu der jungen Trainerin, dass sie sich ausruhen solle, da dies ein anstrengender Tag für sie war. Zustimmend nickte Aurora und verließ das Gebäude, um in das Pokémonhaus zu gehen, wo ein großer Teil ihrer Pokémon, sowie die der anderen Mitglieder, lebten. Dort versorgte sie erstmal ihr Team mit Futter, überprüfte ihre Pfoten und pflegte alle, ehe sie mit ihrem Glaziola in ihr Zimmer ging. Während sie sich die Zähne putzte und sich umzog, musste die Weißhaarige gegen ihre Müdigkeit ankämpfen. Einfach im Stehen wollte sie nun auch nicht einschlafen, weshalb sie sich irgendwie noch in ihr Bett schleppte und wie Tod auf ihr Bett fiel und sofort einschlief. Ihr Glaziola bemerkte dies und zog die Decke über ihre Trainerin, ehe es sich zu ihr legte.

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Je nach dem, ob ihr das Prolog mögt oder nicht, wird es fortgesetzt, allerdings kann dies dann eine Weile dauern, da ich bald Prüfungen hab

Lg. Narisu
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