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Verrückt nach dir

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Maxim Drüner Nico Seyfrid
20.01.2017
30.01.2018
10
17.179
3
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Dieses Kapitel
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20.01.2017 2.933
 
Heute war der erste Tag des neuen Semesters. Gähnend schlurfte Nico durch die Gänge der überfüllten Uni. Seinen Rucksack hatte er lässig über eine Schulter gehängt. Einen Kaffeebecher transportierte er in der linken Hand um mit der rechten die Tür zum Vorlesungsraum zu öffnen. Auch wenn er nicht oft und regelmäßig hier war kannte er die Räume zu Genüge. Nico wusste ja selbst, dass es langsam Zeit wurde seinen Abschluss anzustreben nach 10 Semestern Studium ohne nennenswerter Erfolge. Dinge durchziehen und am Ball bleiben war nicht seine Stärke.  Als er sich im hinteren Drittel am Rand auf einen der Stühle plumpsen ließ legten sich schon zwei dünne Arme von hinten um seinen Hals. "Niiiicoooo!", quiekte eine helle Frauenstimme,"Schön, dass du da bist. Ich hab dich vermisst." Die junge Frau die zu der Stimme gehörte war Ela. Seit zwei Jahren Nicos Fels in der Brandung an dieser Uni. Dank ihr wusste er wo er hin muss und was wann anstand. Er hatte letztes Jahr sogar ein paar Klausuren geschrieben und dank ihrer Hilfe auch bestanden. Innerlich verdrehte er die Augen. Es war genau eine Woche her, dass sie sich gesehen hatten. Aber Nico mochte diese kindliche, naive aber unheimlich liebenswerte Seite an ihr. "Hey..", sagte er sanft und lächelte sie an, als er mit seiner Hand über einen ihrer Arme strich und sich soweit zu ihr umdrehte, dass er sie ansehen konnte. "Kommst du heute Abend mit zur Semesterstartparty?", fragte sie grinsend und strich mit einer Hand über seine Kopf. Nico seufzte genervt. "Ela du weißt wie gern ich mit dir Zeit verbringe. Aber diese Partys sind der Horror. Da findest du doch nur betrunkene Erstsemester und.." Nico kam nicht dazu auszusprechen weil Ela ihn unterbracht: "...vielleicht endlich mal einen netten Typen für dich!" Nico verdrehte die Augen und drehte sich nach vorne."Um mein Liebesleben musst du dir keine Sorgen machen. Das schaff ich schon alleine!" Auch wenn Nico es nicht aussprechen wollte, Ela hatte Recht. Seit seiner Horrorbeziehung zu seinem letzten Freund vor zwei Jahren war da nicht viel gewesen. Das allgemeine Gemurmel in dem Vorlesungssaal erstarb als der Professor den Raum betrat. Wie jedes Jahr stellte er sich neu vor und Nico seufzte tonlos und schaute auf seinen Block hinunter. "Was ein Idiot..", dachte er sich und lehnte sich in seinem Stuhl so gut es ging zurück um die Formalia der ersten Stunde über sich ergehen zu lassen. Ein paar Mal ließ er seinen Kugelschreiber klicken um die diesjährigen Klausurtermine zu notieren. Sein Kaffee war mittlerweile geleert und seine Motivation genauso am Boden. Zum Glück stand der Vorlesungsschluss kurz bevor. Ela hatte bereits ihre Tasche gepackt und sprang auf. Nico schmiss seinen Block und den Stift achtlos in seine Tasche. Warf sich den Rucksack wieder locker über eine Schulter und verließ mit ihr den Raum. "Ich muss sofort los Nico. Bin noch verabredet. Zieh dir heute Abend was schönes an. Ich nehme um 21 Uhr die Bahn." Mit ihren letzten Worten hauchte sie ihm einen Kuss auf die Wange: "Sei nicht immer so mürrisch." "Bin ich doch ga...", wollte Nico noch erwidern doch dann war sie schon verschwunden. Und schon stand er alleine im Flur vor dem Vorlesungssaal um ihn herum lachende und quatschende Studenten, die ihren Freunden von den tollen Erlebnissen erzählten die sie in den Semesterferien erlebt hatten. Nico studierte schon viel zu lange dafür um noch zu glauben das die Uni ein Abenteuer war. Durch die Semester quälte er sich und in den Ferien gammelte er, bis auf gelegentliche Jobs in verschiedenen Clubs an der Tontechnik, nur so herum. Sein größter Traum wäre vielleicht mal wirklich was mit Musik zu machen, aber bisher traute er sich nicht jemanden von seinen eigenen Beats oder Texten zu erzählen. Vielleicht war die Party heute Abend doch eine gute Idee. Einfach mal den Kopf frei bekommen und trinken. Das war sein Plan.
...
Am Abend stand Nico in seinem Flur und hatte doch tatsächlich auf Ela gehört. Er trug eine dunkle Jeans, die er sich erst letzten Monat geholt hatte. Nach der Trennung hatte er sich ziemlich viele Kilos angefressen. Aber die waren mittlerweile wieder runter und Ela hatte ihn überredet doch mal etwas engeres zu Tragen. Als Oberteil ein schwarz und rot kariertes Baumwollhemd. So fühlte er sich wohl. Steckte noch schnell Geld, Kippen und seine Schlüssel ein und verließ dann die Wohnung in der er ein WG-Zimmer hatte. Fluchend schaute er auf seine Uhr und joggte los, damit er zur Bahn noch pünktlich kam. Etwas aus der Puste sprang er noch in die Bahn bevor diese mit lautem Klingeln losfuhr. Mit etwas zusammengekniffenen Augen blickte er sich in der Bahn um. Seine Augen waren nicht sonderlich gut, aber er hasste es mit Brille feiern zu gehen. Nach ein paar Augenblicken erkannte er Ela aber etwas weiter vorne in der Bahn und ging zu ihr. Mit einem lässigen "Hi.", ließ er sich neben sie plumpsen und legte einen seiner Füße auf dem Platz gegenüber ab. Ela musterte ihn von oben bis unten und nickte dann anerkennend. "Du siehst super aus.", sagte die strahlend und reichte ihm ein Bier aus ihrer Tasche."Auf den Abend!" Auffordernd hielt sie ihm ihre Bierflasche hin. Das ließ Nico sich nicht zweimal sagen und öffnete die Flasche mit seinem Feuerzeug."Cheers!", erwiderte er und stieß mit ihr an. Genüsslich nahm er einen tiefen Schluck aus der Flasche und legte die danach zwischen seinen Oberschenkeln ab. Die Bahnfahrt ging nur wenige Minuten bis sie schon wieder aussteigen mussten. "Universität." , klang es aus dem Lautsprecher. Nico und Ela traten auf den Bahnsteig und leerten ihre Flaschen. Beide stellten wie ihr Leergut vor den Mülleimer, damit die Pfandsammler nicht reingreifen mussten. Nico steckte sich noch eine Zigarette an, dann liefen sie los. Die Party war schon zu hören. Überall um sie herum liefen mehr oder weniger betrunkene Partygäste herum. Als sie vor dem Eingang zum Keller aus dem die laute Musik klang standen lächelte Ela. Nico erwiderte ihr Lächeln schwach. Die Party wirkte jetzt schon genauso wie er es sich vorgestellt hatte. Irgendwo hinter ihnen konnten sie ein leises Kotzgeräusch hören und direkt neben dem Eingang fiel gerade ein junges Paar über einander her. "Dann lass uns mal reingehen.", sagte Nico und hielt Ela die Tür auf damit sie eintreten konnte. Im ersten Augenblick war die Orientierung schwierig. Im Raum war es so laut, dass man sich nur mit lauten Rufen und Handzeichen verständigen konnte. Ela rief laut in seien Richtung: "Bar!" Um ihre Worte zu untermauern nickte sie in Richtung provisorischen Tresen. Als sie sich durch die Menge gekämpft hatten bestellte Ela schnell zwei Bier und zwei Pfefferminzschnaps. Die zwei Schnaps schütteten sie sich sofort in den Mund. Mit den Bieren drehten sie sich wieder zur feiernden Menge um und schauten sich erstmal um. Ela tippte Nico am Arm an und zeigte auf eine Gruppe Mädels. Nico erkannte sie als Mitstudentinnen und lächelte Ela an. "Geh ruhig.",rief er ihr laut ins Ohr. Nicos Begleitung schaute ihn noch einmal eindringlich an um sich davon zu überzeugen, dass er es ernst meinte. "Los..", sagte er und drückte sie in die Richtung der Mädels, "ich geh rauchen." Mit den Worten lief Nico zum Hinterausgang und drückte sich an einer Gruppe Erasmus-Studenten vorbei die spanisch sprachen. Als er draußen angekommen war fühlte er sich schon viel wohler. Die Geräusche von drinnen waren deutlich gedämpfter und die Nachtluft roch auch besser als der verschwitze Kellerraum. Nico lehnte sich an das Geländer draußen und fummelte in seiner Tasche nach seinen Zigaretten. Leider ließ sein Feuerzeug ihn genau in dem Augenblick im Stich. Genervt haute er es gegen das Geländer, aber besser wurde die Situation auch nicht davon. Mit gemurmelten Verwünschungen warf er sein Feuerzeug in den Busch. Plötzlich klickte es neben ihm und eine Flamme erschien vor ihm. "Hier." Nico schaute überrascht zu dem jungen Mann der ihm das Feuer hinhielt. Ein großer Mann mit raspelkurzen Haaren stand vor ihm. Er trug einen locker sitzenden schwarzen Refugees Welcome Pulli und lehnte lässig an dem Geländer. Nico brauchte einen Augenblick um zu reagieren. Hielt dann aber das Ende seiner Zigarette in die Flamme und zog dran. "Danke..", murmelte er und blickt wieder gerade aus. "Ist irgendwie nicht mein Ding die Party.", sagte der andere und lächelte breit. Auf Nico wirkte er mit seinem Hollywood Lächeln und den schönen Augen wie ein überall beliebter Typ der genau zu dieser Art von Party passte. "Was machst du dann hier?", fragte Nico und zog an seiner Zigarette. Manchmal verfluchte er sich selbst, dass er nicht einmal netter sein konnte. Schnell versuchte er die Situation zu retten und drehte sich zu dem Fremden um. "Ist ja auch egal. Ich bin Nico und du?" "Maxim..", antwortete der Größere und lächelte wieder so breit. Nico war fasziniert von Maxims schönen blauen Augen. Er schaute seinem Gegenüber tief in eben diese und  vergaß dabei ganz an seiner Zigarette zu ziehen. "Ach ja.. ich bin hier weil ...eine Freundin mich mitgeschleppt hat." , sagte Maxim. Nico hörte ihm nur halb zu, was er auch augenblicklich bereute. Sofort schossen ihm diese Gedanken durch den Kopf. "Mist! Hatte er eine oder meine Freundin gesagt. Ach was mach ich mir vor. So ein Typ wie er hat auf jeden Fall ne Freundin!" Nico drehte sich wieder etwas weg und zog an seiner Zigarette. Obwohl noch was dran war schmiss er sie auf den Boden, drückte sie mit der Sohle aus und sagte: "Naja.. dann mal noch viel Spaß und danke für das Feuer."Mit den Worten lächelte ihm Nico ein letztes Mal schief an und ließ den gut aussehenden Mann draußen stehen. Beim Reingehen schimpfte er innerlich mit sich. Dass er sich Hoffnungen gemacht hatte nur weil der Typ so nett gewesen war ihm Feuer zu geben kam ihm jetzt lächerlich vor. Maxim breites Lächeln schoss ihm durch den Kopf und Nico schüttelte schnell den Kopf um seine Gedanken zu verscheuchen. Als er sich durch die tanzende Masse drückte fielen ihm zwei Arme um den Hals. "Niicoooo..", rief Ela mit geröteten Wangen. Er bemerkte, dass sie wohl noch etwas mehr getrunken hatte. "Komm tanz mit uns!" Widerwillig ließ er sich mit zu der Gruppe von Leuten ziehen die mit seiner besten Freundin tanzten. Die Musik war zum Glück ganz ok. Einer aus der Gruppe reichte ihm ein Longdrinkglas mit klarem Inhalt von einem Tablett auf dem Tisch neben ihnen. Nico prostete Ihnen zu und trank es. Der Gintonic tat gut und ließ ihn etwas lockerer werden. Ausgelassen tanzten sie zu der Musik und Nico erwischte sich dabei, dass es ihm Spaß machte. Er trank mehrere Shots mit der Gruppe und vergaß Maxim ganz. Angetrunken und aus der Puste entschuldigte er sich lächelnd bei Ela und hauchte ihr einen Kuss auf die Wange. "Ich bin kurz an der Bar. Soll ich was mitbringen?" "Bier!", sagte sie grinsend. Lachend und kopfschüttelnd ging er Richtung Tresen und setzte sich auf einen Hocker davor. Er atmete tief ein und aus und wollte grade sein Geld rausholen als ein Bier vor ihm abgestellt wurde. "Willst du?", fragte eine Stimme hinter ihm. Nico drehte sich um und erkannte Maxim von draußen wieder. "Klar gerne.", antwortete er und nahm das Bier. Maxim nickte zu der Gruppe rüber. "Das Mädchen da. Ist das deine Freundin?" Nico schaute in die gewiesene Richtung und sah Ela ausgelassen tanzen. Lächelnd schüttelte er den Kopf und schaute Maxim an. "Das ist meine beste Freundin." Maxims Augen hellten sich für einen Augenblick auf und er antwortete: "Ah ok. Ist deine Freundin zuhause geblieben?" Verwirrt sah Nico ihn an. "Ich hab keine..". Diesmal konnte Nico den Blick in Maxims Augen nicht deuten. Er nahm einen großen Schluck aus der Flasche und schaute einfach in die Menge. "Kommst du mit eine Rauchen?", fragte der Größere. Nico nickte, dass er Ela was zu Trinken mitbringen wollte hatte er schon ganz vergessen. Er stand auf und folgte dem jungen Mann nach draußen. Nico fischte seine Zigaretten aus der Hosentasche und hielt Maxim die Schachtel hin. "Hier. Nimm ruhig." Maxim nahm sich eine raus zündete sie an und hielt Nico dann das Feuer hin. "Du bist vorhin so schnell abgehauen." Es klang nicht wie ein Vorwurf und eine Frage war es auch nicht. Es war viel mehr eine Feststellung und Nico schaute ihn aufmerksam an. "Ich bin nicht gut in Kommunikation.", sagte Nico plötzlich, weil er das Gefühl bekam sich rechtfertigen zu müssen. Er wollte nicht das Maxim dachte er wäre das Problem gewesen. Bei Nicos Geständnis schaute der Größere überrascht und grinste dann. "Ach das bekommen wir schon hin.", Maxim lachte etwas bei seinen Worten. Nico war es jetzt doch etwas unangenehm und seine Wangen färbten sich rosa. Er wusste, dass es nicht die beste Idee war mit diesem gut aussehenden und sehr wahrscheinlich vergebenen Typen zu viel zu reden, aber stoppen wollte er es jetzt auch nicht mehr. Maxim merkte wohl, dass es Nico unangenehm war und wollte ihn ablenken. "Gehst du hier auf die Uni?" Nico nahm die Einladung dankbar an und nickte "Ja. Ich studiere Soziologie. Du auch?" Maxim drehte sich um und lehnte jetzt mit dem Rücken am Geländer. "Nene. Ich hab vor ein paar Wochen meinen Abschluss gemacht. Bin Physiotherapeut. Mama wollte, dass ich was vernünftiges mache.", sagte er mit einem Schmunzeln auf den Lippen. Nico lachte leise auf: "Ja das wünscht sich meine auch." Mit Maxim zu reden viel Nico unheimlich leicht. So wohl fühlt er sich sonst nur an Elas Seite. Nicht nur Nico war das Gespräch angenehm auch Maxim öffnete sich deutlich weiter als er es sonst tat. Er erzählte von seiner aus Frankreich stammenden Familie. Seiner Blinden und behinderten Schwester und der Liebe zu Musik. "Ach was hörst du denn gerne?", fragte Nico interessiert. Verlegen strich sich Maxim über den Kopf und lächelte. "Ich höre viel Punk und Rock. Aber am liebsten
HipHop. Französischen und Deutschen."  Nico gefiel die Antwort und er lächelte. "Dann musst du unbedingt mal vorbei kommen. Einmal im Monat legt ein Freund von mir in nem Club in der Nähe auf und ich helfe ihm mit dem Tonequipment und manchmal auch ein bisschen auf der Bühne. Die Party dürfte was für dich sein." Maxim bemerkte lächelnd wie begeistert Nico von der ganzen Sache sprach und nickte. "Gerne. Gib mir doch einfach deine Nummer. Dann können wir in Kontakt bleiben." Nico schaute in verdutzt an und brauchte ein paar Augenblicke bis er realisieren konnte was Maxim gefragt hat. Versuchte das Ganze aber schnell zu überspielen: "Ja klar..". Nico wartete noch einen Augenblick bis der Größere sein Handy rausgeholt hatte und diktierte dann seine Nummer. Nico bemerkte grinsend, das Maxim ein altes Tastenhandy hatte. Aber irgendwie fand er das sympathisch. Gerade wegen solchen Dingen fühlte er sich in seiner Gegenwart einfach wohl. "Willst du noch ein Bier?", fragte Maxim lächelnd. "Klar gerne." "Dann bin ich gleich wieder da. Wartest du hier?" Nico streckte Zeige- und Mittelfinger in die Luft. "Indianerehrenwort!" Maxim lachte nur und verschwand dann durch die Tür. Die Zeit war wie im Flug vergangen.Es war bereits drei Uhr. Nachdem Maxim gegangen war stand Nico alleine draußen und konnte das blöde Lächeln nicht aus dem Gesicht bekommen. Maxim faszinierte ihn mehr als ihm lieb war. Normalerweise waren Ihm Beziehungen heilig, er wollte auf keinen Fall der Grund sein, dass irgendwo Stress entstand. Aber der Gedanke beruhigte ihn, dass es Maxim gewesen war der seine Nummer haben wollte. Lächelnd schaute er auf die Tür und wartete auf den Größeren, doch die nächste Person die sich unbeholfen aus der Tür drückte war Ela. Die torkelte stark und keine Sekunde später musste sie sich schon im Gebüsch mit einem lauten Geräusch übergeben. Nico hechtete zu ihr um ihre Haare zu halten, sanft strich er ihr dabei über den Rücken. "Nico..",schniefte sie. "Bring mich bitte nach Hause." "Natürlich Kleine." Verzweifelt schaute er sich nach Maxim um, konnte ihn aber nirgendwo sehen. "Mist..", dachte er frustriert. Die Situation war zum verfluchen,aber Ela war jetzt wichtiger. Vorsichtig legte er sich ihren Arm um die Schulter und brachte sie am Haus vorbei in Richtung Taxistand. Das letzte was er jetzt wollte war sie durch die Menge raus zu schleppen um sie vor allen zu blamieren. Fast noch lieber hätte er sich aber noch von Maxim verabschiedet. Auch wenn Nico bewusst war, dass er gerade dabei war sich in einen vergeben Hetero zu verknallen. "Warum war er auch so nett zu mir gewesen?",schoss es ihm durch den Kopf. Der einzige Gedanke der ihm Trost spendete war, dass Maxim seine Nummer hatte. Vielleicht meldete er sich ja wegen der Party...
...Zur gleichen Zeit tauchte ein breit lächelnder Maxim mit zwei Bier in der Hand an dem Ort wo sie vor wenigen Minuten noch gemeinsam standen auf, schaute sich verwirrt um und strich sich dann seufzten übers Gesicht als er bemerkte, dass Nico weg war.
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