The Past

von Karo-0800
GeschichteFamilie, Schmerz/Trost / P12
OC (Own Character) Sleepy Ash / Kuro
19.01.2017
19.04.2019
9
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Ruckartig packte die andere Hand nach ihrem Mund und sie konnte nicht mehr um Hilfe schreien.


Wenn du auch nur ein Geräusch von dir gibst, bringe ich dich hier und jetzt um!“, zischte eine tiefe und raue Stimme neben ihrem mit Ohr mit Flüsterndem Unterton.


Gleichmäßiges Atmen war im Raum zu hören, dass von den beiden schlafenden im Bett kam. Doch dann nieste das kleine Mädchen herzhaft auf und schlug nach dem Schwung die Augenlider. Sie drehte sich auf den Rücken und juckte ihre verschlafenen Augen. Gähnend richtete sie sich auf dem Bett auf und kratzte sich am Hinterkopf. Ein kurzes räuspern war zu entnehmen, Elizabeth sah verwirrt auf und folgte der Geräuschquelle. Bei dem Anblick, dass sich ihr bot konnte sie sich kein erschrockenes zucken verkneifen. Jedoch als der Eindringling dann auch noch aufstand, brachte es das Fass zum überlaufen.

Sie schrie, ohne Rücksicht auf den Kater der Seelenruhig neben ihr schlief, das ganze Haus zusammen. Benebelt vom Halbschlaf und dem plötzlichen Schrei, der ihn unmittelbar aus dem Schlaf riss, blickte er angestrengt um sich. Angsterfüllt sprang sie vom Bett und wollte schon Richtung Tür rennen als sie plötzlich einen Griff um ihren rechten Arm spürte. Elizabeth blickte in das Gesicht des Mannes und fing noch mehr an zu schreien. Die Sinne des Katers waren wieder vollends Aktiv. So machte er sich bereit zum Angriff und sprang in das Gesicht des Mannes. Der Mann brüllte und fuchtelte wild mit den Armen, wobei er Elizabeth los ließ.

Im nächsten Moment standen beide Eltern teile im Zimmer, gefolgt von ein paar Angestellten des Hauses und sahen das Geschehen verdutzt an. „Was ist denn hier los?“, brüllte der Vater des Hauses aufgebracht. „Er wollte mich entführen!“, schrie das Mädchen und rannte währenddessen zu ihrer Mutter, die das Kind dann in ihren Arm nahm. Der Mann versuchte vergebens die Katze aus seinem Gesicht zu entfernen. „Jack!“ Erschrocken zog das Mädchen die Luft ein. „Lassen sie sofort meine Katze in ruhe!“ Der Mann schaffte es endlich und schmiss die Katze in seiner Hand in die Richtung des Mädchens, diese fing den Kater sofort auf. „Jack, geht es dir gut? Hat dir der böse Mann weh getan!“ Sie sah wütend zu dem Mann rüber der dabei war sein Haar ordentlich zu rücken. „Behandelt man so seinen Retter!“, schnaubte der Mann mit den blonden Haaren verächtlich. „Herr Adison, das tut mir aufrichtig leid.“ Der Vater des Kindes ging zu dem Opfer und gab ihm seine Hand, dieser reichte seine wiederum auch ihm gegenüber. „Halb so wild. Ich hätte bedenken müssen, dass sie angst bekommt, wenn sie wieder wach ist. Das Mädchen streichelte ihrer Katze sanft übers weiche Fell. „Das hast du gut gemacht.“, flüsterte sie der Katze zu. „Immerhin stehen sie in meiner Schuld.“, meinte der Vater von Elizabeth und lächelte den gegenüber freundlich und dankend zugleich an. „Das war doch keine große sache.“ Elizabeth musterte den Mann misstrauisch mit ihren großen lilanen Augen, genau wie die Katze. Der Retter von dem jungen Mädchen bemerkte die stechenden Blicke von zwei bestimmten Augenpaaren, weshalb er genau dorthin sah. Elizabeths und Jacks Blick trafen genau auf den von dem Unbekannten vor ihnen. „Wer sind sie überhaupt?“, zischte das Mädchen ihn an, was ihr böse Blicke von ihrem Vater und ihrer Mutter einfing. „Wer ich bin? Ich bin...“