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Nebel des Äthers

von Kayusara
Kurzbeschreibung
GeschichteFantasy, Übernatürlich / P18 / MaleSlash
17.01.2017
30.03.2017
3
7.296
 
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17.01.2017 1.793
 
Rijerve Katalund, er ist wild, ungezähmt, dynamisch, eigenständig, ein bisschen naiv für einen Schurken, und dennoch sitzt sein Herz am Richtigen Fleck.
Er ist recht groß für einen Miqo'te und hat weißes wildes Haar, welches ihm einseitig leicht ins Gesicht fällt, dies stört ihn nicht, daher beließ er es schon immer dabei. Seine Augen sind türkis wie der strahlende klare Himmel Limsa-Lominsa's. Und seine Reise beginnt er als Schurke auf dem Weg zu einem vielleicht mal über alle Meere und Ländereien bekannten Ninja.
Wer weiß dies schon?! Du?!

Es war jetzt gut 14 Jahre her, seit Rijerve von seinem Clan und somit auch seinen Eltern fort ging. Eine arrangierte Ehe war für Ihn damals wie heute nicht in Frage gekommen, so hatte er sich seine liebsten Sieben Sachen genommen und war gegangen.
Sein erstes Ziel sollte, aufgrund seiner seelischen Veranlagung für den Kampf und dessen Ehre, die Gilde der Schurken werden. Dort ist er auch gelandet und wurde zuerst wegen seines Alters verschmäht, niemand glaubte ein zehnjähriger habe das Zeug dazu ein wirklicher Kämpfer zu werden. Doch mit harter Arbeit und trotz reichlicher Rückschläge durch Lehrmeister und Schüler, setzte sich Rijerve durch und war mit dreizehn Jahren einer der jüngsten, wenn nicht sogar der jüngste Schurke der Gilde. Mit vierzehn musste er jedoch die Bekanntschaft mit einem wirklich üblen Ixal-Banditen machen, welcher sich an seinen Ersparnissen zu schaffen machte, als er eine Pause machen musste weitab von allen anderen im Südlichen Thanalan. Er war gerade von einem Kampf mit einer Gruppe junger Menschlicher Banditen zurück zu seinem Lager gekommen und wollte lediglich ein wenig "Luft" holen, als ihm der Ixal-Bandit Karaschk in die Quere kam und in dem Glauben, der junge Miqo'tewürde tief und fest schlafen, seine Reisetasche auseinander nahm um an seine Gil-Ersparnisse zu gelangen.Ikuto wurde vom Klimpern seiner Ul'dah Anhänger geweckt und blieb aber ersteinmal reglos liegen um seinem Gegenüber keine unnötige Angst zu machen oder ihn dazu zu verleiten ihn vielleicht doch noch im Voraus anzugreifen.
So kam es das er Karaschk dabei beobachtete wie er die ersten Beutel mit seinem angespartem Gil-Vorrat aus der Tasche zog und erfreut vor sich hingluksend zu seinen Füßen ablegte. Rijerve war nicht so dumm zu glauben sein Gegenüber sei nicht stark oder tollpatschig, nein er war sich dessen bewusst das besagter Ixal ein ruchloser und vollkommen verdorbener Bandit war, welcher wenn nötig auch über Leichen ging um an seine Waren des Begehrs zu gelangen. So kam es das Ikuto ihn beobachtete und sobald sich sein Feind, nicht weniger war er für ihn da er ihn beraubte, umdrehte um seine Beute zu begutachten, sprang Rijerve auf und griff ihn mit seinen Klingen an, die er, wenn sie auch recht abgenutzt waren, gekonnt schwang und seinem Gegner einen tiefen Schnitt in den kompletten rechten Arm verpasste. Diese Wunde machte den Ixal rechtsseitig kampfunfähig, so blieb ihm an sich nichts anderes übrig als die Flucht zu ergreifen, doch er hatte andere Pläne und griff mit seinem Einhänder geradeheraus an.Ikuto hatte deutlich den Größen und Gewichtsnachteil, da er nun mal erst vierzehn Jahre alt war. Doch so leicht ließ er sich dennoch nicht unterkriegen, nein er startete einen Gegenangriff und verpasste ihm einige Hiebe. Trotz allem war er ihm jedoch unterlegen und noch immer Geschwächt von seinem vorherigen Auftrag.Blieb ihm also nichts anderes übrig als Flucht, dachte er sich, nur plötzlich schien der Ixal seinen Gedanken zu teilen und holte für einen weiteren Schlag aus, welchem Rijerve nicht ganz ausweichen konnte, denn der Schlag mit dem Schwert traf ihn sehr unglücklich im Gesicht. Es schmerzte ihn teuflisch und er war sich sicher jetzt schnell handeln zu müssen, wenn er überleben wollte. Gesagt getan, er packte die Sachen, die der Ixal auf dem Boden verstreut hatte und rannte los.Er hörte noch das Brüllen des Ixal, doch irgendwie klang es als habe er wirklich starke Schmerzen. Rijerve konnte sich nicht entsinnen ihn derart tödlich verletzt zu haben, da war er sich sehr sicher. Allerdings war es ihm lieber der Dreckskerl von einem Ixal möge dort Verbluten wo er stehe, aber bei seinem Glück würde er diesem Abschaum von einem Lebewesen schnell genug wieder über den Weg laufen und dann konnte er sich alles was ihm gehörte zurückholen und diesen Bastard bezahlen lassen.In einem Augenblick des Lichtes viel ihm auch noch ein sich möglichst schnell einen Verband anlegen zu müssen, wenn er auf dem Weg zum Camp und dessen Portalkristall nicht verbluten wollte, denn dann würde niemand wissen wo er war.  Entsprechend blieb er nur wenige Momente stehen und tat das nötigste um die Wunde mit einem zerissenen Stück Stoff zu verbinden. Es machte ihm nichts aus sich eine Niederlag einzugestehen, denn in diesem Fall hatte er nicht nur die schlechteren Karten, nein er war zu dem auch noch geschwächt. Er sah das Camp langsam Näher kommen und legte noch an Geschwindigkeit zu, wenn es denn noch möglich war, was er so schnell wie ein Chocobo.
In ebendiesem Moment fiel auf, dass er sich eines hätte holen sollen, aber er hatte ja auf ein paar neue Waffen sparen wollen. Nun gut, dachte er, jetzt bringt es auch nichts weiter darüber zu schimpfen oder unnötig kraft für die gedanken aufzugeben. Im Camp angekommen lief er schnurstracks auf den Kristall zu, er hielt seine rechte Hand hoch und bemerkte wie verschwommen sie doch war für ihn. Seltsam, das Wort geisterte durch seine Gedankengewölbe und verhallte ohne weiter geachtet zu werden, denn in dem Moment, indem er am Kristall in der Großstadt mit ihren riesigen Mauern auftauchte wurde ihm Schwarz vor Augen und er brach auf dem kühlen Steinboden zusammen.

Das nächste an das er sich erinnern konnte war eine junge Druidin, welche in Ul'dah für ihre guten Tränke und Ratschläge bekannt war. Er hatte schon einige Male mit ihr gehandelt, sie war etwa sechs Jahre älter als er und war für ihn fast schon so etwas wie eine Schwester.Sie lächelte ruhig auf ihn hinab und strich ihm fürsorglich über das Haar. "Hallo Rijerve", wandte sie sich an ihn und merkte dass er schon wieder recht gut bei Sinnen war für einen halb toten Miqo'te.
Sie richtete sich auf und winkte ihre Haus-Coeurl heran, welche sich an seine seite schmiegte und ihn wärmte."Ich denke du weißt ja wer ich bin, ich habe dich in einem Halb-Toten zustand am Portalkristall gefunden... Und ich muss dir leider mitteilen, dass du dein rechtes Augenlicht verloren hast, durch einen Kampf wie mir scheint, aber lass dich davon bitte nicht abhalten die Dinge tun zu wollen, welche du unbedingt erreichen möchtest! Ich muss dich leider auch schon wieder verlassen. Die Druiden wurden zusammengerufen, wegen eines... naja... eines Problems. Leb Wohl Rijerve.", ein letztes Wehmütiges Lächeln dieser jungen Druidin und fort waren sie und ihre Haus-Coeurl. Rijerve blieb noch einen Moment liegen und starrte mit seinem verbliebenen Auge an die Decke. Ihm schien es als sei seine Sicht auf diesem Auge ein wenig besser als zuvor, aber dennoch wurmte es ihn ungemein ein solches Handicap aufweisen zu müssen. "Warum jetzt?! Warum ich?!", fragte er laut in den Raum und schlug mit seiner rechten Faust auf die Matratze seines Lagers.
Kurz darauf setzte er sich auf und sah sich um, tatsache und wie auch immer sie es bewerkstelligt hatte, die kleine zarte Druidin hatte ihn auf sein Zimmert in den Obergeschossen im Gemeinschaftshaus der Schurken gebracht.Es war ihm ein Rätsel, doch er war ihr auch dankbar. Ohne sie hätte er das alles nicht überlebt. Neben seinem Bett auf dem Nachttisch fand er einen Brief mit einem Samtbeutel. Er nahm beides zur Hand und öffnete erst den Brief um ihn zu lesen:

Rijerve,
Ich bin mir sicher du weißt nicht mehr wer ich bin oder von wo wir uns kennen und es ist an sich auch egal, aber sei dir bitte dessen bewusst, dass ich dich immer mit meinem Leben beschützt habe. Nun musste ich gehen und dich auf eigenen Beinen stehen lassen.
Setze dich für deine Ideale ein bleib der stolze und eigenwillige junge Miqo'te der du schon immer warst. Du wirst den richtigen Weg als Schurke gehen und dich zu einem großen und hoch angesehenen Mitglied der gilde hocharbeiteb, dass weiß ich einfach.Solltest du jemals Schwierigkeiten oder dergleichen haben, dann erinnere dich an deine Anfänge in der Gilde! Du hast niemals aufgegeben und gekämpft wie kein zweiter! Du schaffst es wenn du es nur wirklich willst.Gut, da ich dies nun gesagt habe und weiß, das wir uns leider nie wiedersehen werden, bitte ich dich darum, die Kette, welche ich in dem Samtbeutel anbei dazugelegt habe, in Ehren zu halten.

Sanara Nageru
Deine dich Liebende Schwester.

Rijerve fuhr sich mit der Hand über sein Haar und schluckte. Von seiner Schwester hatte er seit Ewigkeiten nichts mehr gehört, seine Eltern hatten ihm damals gesagt, sie sei mit einem jungen Mann davongelaufen und sei dabei ums Leben gekommen.Etwas das für ihn keinen wirklichen Sinn machte, doch nun hatte er es hier im Brief, ein Abschied für immer wie es schien. Mit seinem einen Auge starrte er den Samtbeutel an und war sich nicht sicher, ob er ihn öffnen sollte oder nicht. Er beschloss es abzuwarten und legte ihn beiseite.Bereits drei Wochen nach diesen Vorfällen war  Rijerve wieder voll dabei der Gilde zu helfen und fuhr damit über Jahr fort. Doch mit der Zeit, war er es leid von so vielen Leuten umgeben zu sein, welche einfach nicht seinen Willen am Kampf sondern nur ihre Gier nach Gil teilten.  
Also beschloss er Jahre später sich als Söldner zu verkaufen für seine eigenen Aufträge und seine eigenen Regeln, alleine und ungestört. Nach etwa sechs Jahren hatte Rijerve sich bereits einen berüchtigten Namen erarbeitet und war gefragter denn je. Die anderen Rassen und Städte machten es ihm möglich von Auftrag zu Auftrag zu leben und sich ein ganz eigenes Leben mit Genuss und Energie aufzubauen.Den Samtbeutel trug er jederzeit an einem Gürtel bei sich, unberührt und unbesehen. Es interessierte ihn nicht was darin war, die Bedeutung dahinter reichte ihm.Mit zweiundzwanzig lernte Rijerve zwei seiner besten Freunde kennen, das Paar Rashida Lahurend und Ragnar Thorbrand. Die zwei waren nicht nur beste Freunde, sie waren auch das beste Schwarzmagierduo, dass ihm jemals untergekommen war.


Hallo du,
Dies ist meine kleine Abwechslung zu Ardona, da ich ab und zu mal frischen Wind in mein Matschhirn bringen möchte.
Ich freue mich, wenn du es bis hierhin geschafft haben solltest und hoffe du bist bei Rijerve's kleinem oder auch großen Abenteuer mit dabei.
Ich freue mich auf dich und bis zum nächsten Mal.
Kayu
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