Fantastic Mistake?

GeschichteDrama, Romanze / P18
Michael "Michi" Beck Michael Bernd "Smudo" Schmidt OC (Own Character)
16.01.2017
28.03.2017
11
8427
1
Alle Kapitel
5 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 Datenschutzinfo
 
 
"Komm mit, die beiden warten im Backstage Raum", Thore führte mich durch einen langen Flur bis wir endlich vor der weißen Tür mit der Aufschrift Michi & Smudo standen. Mein Herz schlug so schnell wie noch nie zuvor. Gleich würde ich Smudo und Michi sehen, ja besonders wegen Michi war ich aufgeregt. Noch während ich in meine Schwärmerei vertieft war, öffnete Thore die Tür und schob mich herein. "Hey, da ist ja unsere glückliche Gewinnerin", begrüßt Smudo mich direkt. Michi schien mich erst einmal zu mustern. Wir umarmten uns flüchtig, bevor ich mich auf die weiße Couch neben Michi setzte. Warum tat ich mir das eigentlich selbst an? Das ist einfach mega peinlich, wenn ich jetzt hier Michi die ganze Zeit anschmachte. "Erzähl mal, wer bist du und wo kommst du her?",  fragte Michi plötzlich. "Ja also ich bin Mila und ich komm aus Leipzig und geh dort auf ein Kunst-Internat." "Dein Bild, mit dem du am Gewinnspiel teilgenommen hast, war unglaublich. Wir wussten sofort, dass du gewinnen musst, als wir das Bild gesehen haben!", meinte Smudo. "Danke, ich hab das dabei, könntet ihr es eventuell noch unterschreiben?" Ich wurde rot und verlegen, Michi's liebevoller Blick machte das nicht gerade besser. "Na klar machen wir sofort", und schon waren die beiden Unterschriften auf dem Bild und es wurden direkt noch ein paar Fotos gemacht. Natürlich stand ich, wie sollte es auch anders sein, zwischen den beiden und somit auch neben Michi. Er hatte seinen Arm um mich gelegt und ich konnte seinen herben Männergeruch riechen. Seit meinem 10.Lebenjahr waren die Fantastischen Vier meine absolute Lieblingsband gewesen und Michi war  schon immer mein Liebling. Dort wo sein Arm war kribbelte meine Haut und ich konnte die Hitze, welche in mir aufstieg, kaum noch verbergen.


Michi
Smu's Handy klingelte. Er lernte es wohl nie, dass man Handys auch ausschalten konnte oder sie zumindest lautlos stellen konnte. Erst jetzt fiel mir auf, dass ich Mila immer noch im Arm hielt. Gott, sie bringt mich komplett aus der Fassung und ich habe keine Ahnung wieso. Schnell zog ich meinen Arm weg, während Smudo telefonierte. Sein Blick verfinsterte sich immer weiter und sämtliche Farbe wich aus seinem Gesicht. "Scheiße, tut mir Leid, ich muss ins Krankenhaus, Esther hatte einen Unfall!" Und schon war Smu verschwunden. Jetzt standen Mila und ich total verwirrt und geschockt mitten im Raum. "Ehm also wenn du mit ihm willst, dann versteh ich das!", hörte ich eine leise Stimme neben mir. Oh wie süß sie zu mir hoch sah, da sie viel kleiner als ich war. "Nein, Smu schafft das alleine, er ist jetzt eh schon weg" Er kann mich doch jetzt nicht mit der sexy Kleinen alleine lassen... Halt Stopp, Beck... Sexy? Das hab ich gerade nicht wirklich gedacht? Man die ist höchstens 18! Du hattest in letzter Zeit einfach zu wenig Sex, deshalb findest du jetzt alles weibliche irgendwie anziehend. Das wird es sein, nach der Trennung von Ulrike vor einem halben Jahr lief nicht mehr viel. Vielleicht sollte ich heute Abend mal wieder feiern gehen. Ja das ist eine gute Idee! "Sicher das alles ok ist?" Sie legte ihre Hand auf meinen Arm. Sie war warm und weich, sie hatte schöne Fingernägel, stellte ich fest. "Ja klar, war nur in Gedanken tut mir Leid. Willst du was trinken?" "Kaffe wäre super!" Ich stellte und beiden eine Tasse hin. Wir unterhielten uns über Gott und die Welt und waren schon längst über der eigentlichen Meet & Greet Zeit. Es war sogar schon draußen leicht dämmerig. "Schläfst du im Hotel?" "Ja im Maritim Hotel" "Ich fahr dich, ist sowieso auf dem Weg" Stopp, wie dumm bist du eigentlich? Wieso, hast du das gemacht? Vielleicht weil du noch bei ihr bleiben willst, weil du noch nicht alleine sein willst, weil du sie magst, weil du irgendwie zum ersten mal seit der Trennung wieder richtig gelacht hast und weil sie dich ablenkt? "Nein ich kann mir auch ein Taxi nehmen" "Nein ist schon gut, Berlin ist groß und gefährlich, du solltest hier nicht alleine rum laufen", ich grinse schief um meine Unsicherheit zu überspielen.
Eine viertel Stunde später kamen wir am Hotel an. Sie stieg aus und ich mit ihr, ich weiß nicht wieso aber ich lief mit ihr rein. "Danke Michi! Ich hab mir so lange gewünscht euch kennen zu lernen, besonders dich!" Sie umarmte mich und ich zog sie an mich. Ich will nicht gehen, sie soll nicht gehen...
Review schreiben