Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

10 Minuten voller Gedanken über die Vergänglichkeit

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
15.01.2017
15.01.2017
1
293
 
Alle Kapitel
noch keine Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
 
15.01.2017 293
 
Vergänglichkeit


Nichts ist für immer, eines Tages wird alles was wir kennen fort sein. Wir selbst sind nur ein winzig kleiner Teil einer gigantischen Sache. Wir können nichts kontrollieren, weder das Leben noch den Tod, weil wir diese Dinge nicht verstehen. Niemand versteht, weshalb wir Leben und wie aus unserem Körper ein richtiger Mensch wird – heute könnten wir einen kompletten Menschen zusammenbauen, aber leben könnte er trotzdem nicht. Wie bekommen wir unsere Seele? Darauf scheint es einfach keine Antwort zu geben. Hilflos kommen wir auf die Welt, leben ein knappes Jahrhundert lang und müssen dann wieder gehen. Wohin? Das wissen wir nicht. Vielleicht zu Gott in den Himmel, vielleicht ins Nichts. Vielleicht gibt es danach einfach nichts mehr, einfach gar nichts. Vielleicht sind wir danach nichts mehr und niemand wird unseren Namen mehr kennen. Vielleicht werden wir auch wiedergeboren, bekommen eine neue Familie und vergessen unsere vorherige. Der Tod ist etwas, was die meisten Menschen fürchten, dieses Nichts, das schüchtert einen ein. Man mag sich gar nicht vorstellen, dass das Leben innerhalb von einer Sekunde zu Ende gehen kann. Man denkt, das trifft mich eh nicht, aber stimmt das? Jeden kann es treffen, nicht nur die anderen. Theoretisch ist es möglich, dass ich diesen Text niemals hochlade, weil ich gleich die Treppen herunterstürze und unglücklich lande. Das Leben ist vergänglich, alles ist vergänglich. Sogar die Erde, das Universum – alles. Leben ist ein Privileg für uns kleinen Figuren, die möglicherweise gar keinen Zweck haben. Das Universum ist etwas Riesiges, das wir, als kleine Figuren, vielleicht niemals verstehen werden. Doch wollen wir wirklich alles wissen? Wollen wir wissen, weshalb manche von uns derart früh aus dem Leben scheiden? Was, wenn danach wirklich nichts ist? Wollen wir das wirklich wissen? Das Leben ist unberechenbar.
Review schreiben
 
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast