Blue Krystal

von Midnos
GeschichteAbenteuer, Romanze / P16
Falco Lombardi Fox McCloud Krystal OC (Own Character) Peppy Hare Slippy Toad
14.01.2017
09.03.2018
3
1860
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Die Sonne schien warm durch die Fensterscheibe ins Zimmer eines Hauses auf Corneria, aber dennoch konnte und wollte sich der blaue Fuchs im Bett nicht aufrichten oder sogar aufstehen. Selbst als seine Frau an die gemeinsame Tür klopfte, fehlte ihm der Wille, der letzte Ansporn auf die Beine zu kommen. Inzwischen verströmte die Küche im gesamten Haus einen familiären Geruch, welcher auch den Fuchs animierte, da seine Angetraute ihn so versuchte von seinem Schlafplatz zu trennen. Laut knurrend verkündete sein Magen die Kapitulation. Seufzend schälte sich der Fuchs aus seinen Laken und zwängte sich in ein weißes Hemd und schwarze Hosen bevor er seine Stiefel darüber festschnürte.

Leicht schwankend betrat er die Küche und griff kurz nachdem Türrahmen um sich zu stützen.
"Es tut mir leid, dass ich die letzten Tage nicht bei mir war.", richtete er seine Worte an, seine Frau, Krystal.
Langsam drehte sie sich zu ihm um und seufzte: "Jedes Jahr aufs neue, jedes Jahr machst du diesen Kampf erneut durch, aber wie damals können weder Fox noch ich oder ein anderer unserer Freunde dir beistehen, da kann man dir dieses Verhalten schon verzeihen."
Er hörte tiefstes Bedauern in ihrer Stimme und fühlte sich schuldig da er der Auslöser war.
"Aber, egal ob als Mensch oder als Fuchs, deine Freunde würden dir den Rücken freihalten, Andre. Sowie du es in eurer Zeit gemacht hast und noch immer tust."
Andre rang sich ein Lächeln ab und presste sich gegen seine Gemahlin.

"Du hast vollkommen Recht, meine Freunde und du würden mir helfen. Aber in diesem Traum ist es euch nicht möglich, nacheinander muss ich euch dabei zusehen wie ihr sterbt, unfähig einzuschreiten.", beherrscht richtete er sich an die Telepathin: "Du, Krystal wurdest von ihm angeschossen und in meiner Panik gestehe ich dir meine Gefühle, wie es auch bei uns war, aber unvermittelt schubst du mich beiseite, dein Körper erschlafft und neben dem Schmerz auf meiner Wange, verspüre ich nur eine Leere, die alles zu verschlingen mag, geboren als mein Herz seine Liebe verlor.", einzelne Tränen sammelten sich in seinen Augenwinkeln, Spuren auf seinen Wangen hinterlassend benetzten sie ihre Bluse.
"Du hast keinen Grund zu trauern, ich habe dich an diesem Tag nicht verlassen und werde es heute genausowenig. Also schenk mir doch eins deiner schönsten Lächeln, eins in das ich mich verlieben könnte.", die fuchsähnliche Frau küsste ihren Fuchs sanft und strich ihm ermutigend über die Wange. Seine Mundwinkel zuckten  nach oben.

Andre schaffte es ihrer Bitte nachzukommen.
"Schon siehst du besser aus!", schmunzelte Krystal über seinen Gesichtsausdruck: "Wir gehen, wenn du magst, heute Abend schön essen. Vielleicht hat Mateo Zeit, ihr habt doch gerne etwas zusammen unternommen."
Ihr Freund nickte und ohne zu überlegen fing er an beim Frühstück zu helfen. Die frischen Pfannkuchen auf einen Teller verlagernd brachte der Fuchs die Süßspeise, leise die Melodie eines Liedes summend, zum Esstisch.
Krystal und Andre begannen schweigend das Essen zu verzehren. Auf das Porzellan blickend fing Andre an: "Also unser vertrautes Dinner findet wo statt?"
"Im Restaurant indem wir zusammen unseren ersten Abend verbracht haben."
Der blaue Fuchs schmunzelte: "Das kann ja heiter werden."
...
Fox McCloud
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