Reign - Oneshot Sammlung

GeschichteDrama, Romanze / P12
Dauphin Francis Greer von Kinross Kenna Lola Mary Stewart Sebastian "Bash" de Poitiers
14.01.2017
14.01.2017
1
2.024
 
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14.01.2017 2.024
 
Die Rechte an der Serie Reign® und darin enthaltenen Charaktere gehören Warner Bros. Television und CBS Television Studios.
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hey ich würde mich wirklich über Reviews und Feedback freuen und besonders auch
wenn ihr vielleicht mal Ideen habt über die ich in neuen Oneshots schreiben kann.
(Ich hab übrigens versucht einigermaßen zeitgemäß zu schreiben wenn ihr versteht ich hoffe ich hab das noch ganz okay hinbekommen aber schreibt mir doch wenn ich da noch was verbessern kann)
Ich hoffe sehr es gefällt euch. Viel Spaß beim Lesen!♥

Ich habe meine Geschichte auch auf Wattpad veröffentlicht. https://www.wattpad.com/story/96430384-reign-oneshot-sammlung

Die Handlung spielt in Staffel 1 zwischen der 3. und 4. Folge (eher 4.). Es geht um Francis' und Marys Gefühle über ihre  (notwendige) Verlobung mit Tomas, dem Prinzen von Portugal, um Schottland vor den Engländer zu schützen. ______________________________________________________________________________________________________________________________________
INTRO ( https://www.youtube.com/watch?v=JsaLUVbRtCE )


Francis POV:

Es war Morgen. Morgen am französischen Hof.
Doch ich fühlte mich nicht ausgeruht und gestärkt von der Nacht, bereit für die täglichen Pflichten des Dauphin, des zukünftigen Königs von Frankreich. Ich hatte die ganze Nacht wach gelegen, nachgedacht, den gestrigen Tag immer wieder vor meinem inneren Auge durchgespielt. Wie ich ihr gesagt habe unsere Kompanien seien nach Schottland aufgebrochen, wie glücklich sie aussah, wie sie lächelte, auf diese wunderschöne, fast kindliche Art, so dass man selber lachen muss...

aber auch, wie mein Bruder schwer verwundet zurückkehrte, mit der Nachricht unsere Truppen seien überfallen worden, tot.
Ich dachte an Bash, er war losgeritten um die Nachricht an unsere Truppen zu überbringen, direkt in eine Falle. Die Engländer sind gewarnt worden, von jemandem hier am französischen Hof. Jemand der wahrscheinlich immer noch hier ist, ein Spion, jemand der für all dies verantwortlich ist, jemand dessen Kopf ich rollen sehen will. Ich dachte daran dass ich mich Mary, bereits nach so kurzer Zeit, die sie wieder zurück am Hof war, so nah gefühlt habe und dass diese Gefühle, sogar jetzt, immer noch stärker und intensiver werden. Dass ich so seit ihrem ersten Tag zurück am Hof empfunden habe, obwohl ich keinerlei körperliches zugelassen habe, ich wollte mir nicht erlauben sie zu lieben... da sich Frankreichs und Schottlands Allianz ständig verändern konnte. Und jetzt war es so weit gekommen das In unseren Kindertagen hier waren wir glücklicher, sie mein bester Freund, gewesen und es gab nichts Besseres für mich, als mit ihr fangen zu spielen oder auf Bäume zu klettern. Eine Zeit lang, hatte ich es wirklich schön gefunden an sie zu denken, auch wenn ich mir die Gefühle für sie nicht erlauben wollte, jetzt war es einfach nur noch schmerzhaft. Ich erinnerte mich an den gestrigen Abend, wie ich in Marys Augen geblickt habe und die Sorge und die Verzweiflung darin sehen konnte... und wie ich ihr gesagt habe sie solle Tomas heiraten.

Ich konnte mir nicht helfen aber in diesem Moment konnte ich nicht anders, alles was geschehen war, unsere Truppen, mein Bruder der sterben könnte... und jetzt Mary. Ich küsste sie.

Es war ein sanfter Kuss, aber dennoch leidenschaftlich, impulsiv, voller aufgestauter Gefühle, und ohne irgendwelche Hintergedanken. Ich hatte schon vor ihr Mädchen geküsst und nicht nur geküsst, aber Mary zu küssen, war etwas Besonderes. SIE ist etwas Besonderes. Sie ist stur und ungeduldig ja, aber vor allem ist sie stark, klug und wunderschön. Eine wahre Königin. Aber der Kuss war auch eine Art Abschied. Auch wenn es wahrscheinlich ein Fehler war, indem wir uns unsere Gefühle eingestanden haben, dass es nur noch schwerer machte, bereue ich es nicht. Es hatte sich richtig angefühlt. Nun gab es eh keinen Sinn mehr es zu leugnen, es war nun auch nicht mehr von Bedeutung was sie oder ich fühlen, schon bald wird sie nach Portugal abreisen und ich werde sie wahrscheinlich nie wieder sehen. Doch sie muss jetzt an Schottland denken, das ist unsere Pflicht, wir tun das was das Beste für unser Land ist. Wir heiraten um Allianzen zu schaffen, nicht aus Liebe. Wir sind immer als erstes unserem Land verpflichtet, so werden wir von klein auf erzogen, in dieses Leben werden wir hinein geboren. In Marys ersten Tagen am Hof, habe ich ihr einmal gesagt, wir die in allem so privilegiert sind, abgesehen davon, von Sachen des Herzens. Und ich glaube mehr denn je daran. Aber wie gesagt, sie muss nun einmal das richtige für ihr Land tun, ungeachtet meiner oder ihrer Gefühle und da ich dies weiß, muss ich sie gehen lassen. Auch wenn ich das nicht akzeptieren will. Ich hatte recht, zu versuchen nichts für sie zu fühlen, genau deshalb, da es immer sein konnte das wir jemand anderen heiraten mussten, um uns diesen Schmerz zu ersparen. Ein gebrochenes Herz. Ich sollte versuchen jetzt nicht mehr so über sie nach zu denken. Das steht mir nicht mehr zu, sondern Tomas. Tomas... ein dummer Name nebenbei.
Es klopft an der Tür. Es ist Zeit für das Bogenschießturnier. Ich trete gegen Tomas an. Welche Ironie. Aber vielleicht tut es ja jetzt auch gut auf etwas zu schießen.


--- beim Bogenschießturnier ---


Ich ging an der kleinen Tribüne vorbei, dabei konnte ich ein paar Gesprächsteile hören. Sie unterhielten sich über den Spion. Tuschelten über den schwer verwundeten Bastard des Königs, Bash, der gesamte Hof hatte es über Nacht erfahren. Einmal vernahm ich auch Marys und meinen Namen zusammen.

„Sie sollen sich näher gekommen sein. Bedienstete wollen sie gesehen haben."

„Nun sie sind verlobt aber ja durchaus dass da wohl mehr als eine Zweckverlobung ist würde sogar ein Blinder bemerken, wahrlich Schottland hat mit ihr eine wirkliche Schönheit zur Königin"

Ja eine wahre Schönheit...

„Der Dauphin ist zu beneiden, aber er muss aufpassen sobald sich das herumspricht, sonst kommt ihm noch einer hübscher persischer Prinz.... oder ein gut gebauter Spanier zuvor" *kichern*

Ja, HAHA.

„Pssst! Nun Prinz Francis ist ebenfalls geradezu hinreißend, sieh doch nur seinen Halbbruder an, sein Ruf eilt ihm voraus, ich sage dir das muss in der Familie liegen" *haha*

„Ach ja der arme Sebastian, so gutaussehen, und jetzt dem Tode nahe"

Ja dem Tode nahe.
Vielleicht hatten uns wirklich Bedienstete gesehen, doch wie gesagt, das ist jetzt unwichtig geworden. Mein Vater saß oben in der Mitte, und musterte Lady Kenna, ihre Blicke hatte ich schon länger bemerkt. Nur deshalb habe ich meinen Vater überzeugen können, die benötigten Truppen nach Schottland zu schicken... Ich verdrehte die Augen, ich weiß das geht mich nichts an, er ist immerhin der König und mein Vater und ich wollte auch nicht über die Liebschaften meines Vaters nachdenken, daher schenkte ich dem, was auch immer es ist, keine Beachtung mehr. Mary und drei ihrer Hofdamen, saßen auf Stühlen vor den ersten Rängen, Lady Kenna, Lady Aylee und Greer von Kinross. Als Mary mich kommen sah, fing ich ihren Blick auf, ging dann aber bloß schnell weiter um meinen Bogen und Pfeile zu holen, da Tomas ebenfalls den Platz betrat. Waren meine Blicke tatsächlich so unübersehbar für jeden? Ich sollte mich auf das Turnier konzentrieren. Ich weiß nach dem Turnier werden mein Vater und Marys Onkel weiter über die Auflösung unseres Ehevertrags und die Veränderung Frankeichs Allianz mit Schottland verhandeln. Sie stehen kurz vor einer Einigung. Sobald sie davon entbunden ist, wird Mary abreisen. Aber auch wenn ich sie nie wieder sehen werde, ich muss wissen wie ihre Zukunft in Portugal aussieht. Ich muss sicher sein, dass sie nicht noch länger hingehalten wird. Muss sicher sein, dass Tomas wirklich das Beste für sie und für Schottland ist. Ich will bloß Gewissheit darüber haben ob sie glücklich wird, denn wenn ich sie schon nicht hier, bei mir, haben kann, dann muss ich wenigstens sicher sein das Tomas sie gut behandeln wird. Ich kann nur hoffen das er dies tut, dass sie bekommt was ihr zusteht, einer Königin, Mary, würdig. Auch wenn es mir das Herz bricht will ich das sie glücklich wird, mit Tomas.



Mary POV:

Ich sah Francis an mir vorbei gehen. Als unsere Blicke sich begegneten, sah er traurig und nachdenklich aus. Ich hatte ihn seit dem gestrigen Abend nicht mehr gesehen. Nicht seit dem er mich geküsst hatte... und mir gesagt hatte ich solle Tomas heiraten. Es war mein erster Kuss gewesen und es war ein unbeschreibliches Gefühl. Er war sanft aber leidenschaftlich. Ich hatte das Gefühl er wollte mir etwas sagen, etwas das zu schmerzhaft war, um es auszusprechen und ich verstand. Es sollte ein Abschied sein, denn von jetzt an durften wir nicht mehr so fühlen. Meine Freundinnen hatten mir zwar schon teilweise von ihren Erfahrungen erzählt, aber auch sie hatten nicht allzu viele (abgesehen von Lola vielleicht aber sie redete nicht viel darüber, sie trauerte noch immer um Collin), trotz allem bin ich, während sie diese Erfahrungen machten, im Kloster aufgewachsen, die letzten 7 Jahre meines Lebens. Die Jahre in denen ich zu einer jungen Frau herangewachsen bin. Als ich an den französischen Hof kam, habe ich erwartet, dass es schwer werden würde, in ganz Europa existieren wilde Gerüchte über ihn, die mich sogar bis ins Kloster erreicht hatten, und natürlich hatte mich auch meine Mutter gewarnt (schriftlich) ich müsse stark sein und mich am Hof behaupten. Aber ich hätte nicht erwartet was in meiner kurzen Zeit zurück hier, bereits alles geschehen ist. Hier bekam ich erstmals wirklich zu spüren was es bedeutete eine Königin zu sein. Nicht die bevorzugte Behandlung oder Benimmregeln oder sonstiges, ich meine die Verantwortung für ein Land zu tragen, auch wenn ich nicht in Schottland sein kann und meine Mutter mich als Regentin vertritt, muss ich doch Entscheidungen für das Schicksal meines Landes treffen. Eine Entscheidung wie einen Mann zu heiraten den ich kaum kenne, den ich nicht liebe, der aber die nötigen Mittel für mein Land hat. Darum geht es, das Beste für mein Land zu tun, für Schottland. Ungeachtet meiner Gefühle, die seit gestern... verwirrter denn je sind. Ich erinnerte mich wie Francis mir in meinen ersten Tagen am Hof, gesagt hatte, wir die in allem so privilegiert sind, nur darin nicht. Ich schaue Francis an. Er und Tomas stellen sich gerade für ihre ersten Schüsse bereit vor das Ziel. Tomas, er wirkt wirklich sehr nett und charmant, zuvorkommend und er ist auch attraktiv und Aylee sagt die Gefühle kommen mit der Zeit, aber ich fühle nichts bei ihm und ich kann es mir auch nicht vorstellen. Wenn ich ihn ansehe kann ich nur an Truppen denken, Truppen die mein Land braucht, die ich brauche, um gegen England stark zu sein. Es ist so völlig anders bei Francis. Ich kann es nicht erklären aber wenn ich mit ihm rede, wenn ich ihn ansehe denke ich nicht nur an Politik. Ich denke an schöne Dinge, ich muss lächeln wenn ich ihn sehe. Nur jetzt nicht, jetzt macht es mich traurig ihn zu anzusehen, und zu wissen wie wenig Zeit mir noch bleibt. Ich kam her für eine Hochzeit, eine Allianz, mit Frankreich, mit Francis. Ich kam voller Hoffnung auf eine sichere Zukunft für Schottland, nun habe diese, in dem ich Tomas zum Mann nehme. Ich werde nicht länger hingehalten, Schottland wird schon bald gestärkt gegenüber England sein. Bis jetzt musste ich darum kämpfen, auch nur angehört zu werden, von denen die angeblich unsere engsten Verbündeten sind, nur Francis, er hört mir zu, er steht auf meiner Seite, wenn er nur schon König wäre. Das muss ich aufgeben. Hoffnung empfinde ich nicht, dabei wird mein Land bald alles haben was es braucht und ich, ich werde es gut haben in Portugal.

Aber ich bemerke auch, wie ich rot werde, bei Francis, wie mein Blick manchmal von selbst zu ihm wandert, wie mir warm wird und dass ich öfter lache wenn ich mit ihm zusammen bin, dass ich... glücklicher bin. Das war schon so, als wir noch Kinder waren, wir hatten sehr viel Spaß zusammen. So will ich nicht gehen, ich will mich noch einmal so fühlen können... Die Verhandlungen sind fast beendet in wenigen Tagen werde ich abreisen. Ich werde abreisen in dem Wissen Francis wahrscheinlich niemals wieder sehen. Aber auch in dem Wissen das Beste für Schottland getan zu haben.
Meine Pflicht gegenüber meinem Land.

My duty to my country.
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Danke fürs Lesen.♥
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