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Die One-shot-Kiste

von Vanilla30
Kurzbeschreibung
OneshotAllgemein / P16 / Gen
OC (Own Character)
12.01.2017
11.02.2022
41
158.839
3
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22.07.2017 2.527
 
OS..

Ein Mädchen und ihre Geheimnisse

Heute war es wieder so weit. Ich durfte mich endlich wieder Verwandeln. Die letzten Wochen durfte ich nicht weil ich eine Verletzung hatte, mit der nicht zu spaßen war. In der Schule saß ich wie auf heißen Kohlen, heute musste ich nur noch mal kurz zu unserem Arzt und heute Nacht darf ich wieder raus. Dann beendete der Lehrer die letzte Stunde, ich hatte vor 5 Minuten schon meine Sachen eingepackt, jetzt schnappte ich mir meine Tasche und verschwand als erste aus der Tür. Ich rannte vom Schulhof runter und bog um die Ecke, ich rannte den ganzen weg zu unserem Arzt und als ich in seiner Praxis ankam erwartete er mich auch schon.

„Hallo Denise. Wie geht es dir?“
„Sehr gut. Ich freu mich heute Abend endlich wieder los zu kommen.“
„Ja das glaube ich dir. Dann werde ich noch mal alles untersuchen, aber ich denke das es dir keine Probleme mehr bereiten wird. Oder hast du noch Schmerzen?“
„Nein überhaupt nicht mehr aber das sage ich dir auch seit mehr als einer Woche.“
„Ja ich weiß´, aber man weiß nie und hättest du dich verwandelt wäre es nur wieder aufgesprungen und das weißt du auch.“
„Ja klar. Deswegen saß ich auch jeden Tag zu Hause. Ganz brav.“

Er war auch einer. Ein Gestaltwandler, wir waren zwar nicht verwandt aber unsere Großeltern kannten sich schon. Er war nur ein paar Jahre älter als ich, ich mochte ihn gaz gerne denn wir waren früher immer zusammen wenn wir Zeit hatten. Er ist mein bester Freund. Als er mich untersucht hatte und nichts mehr gefunden hatte, durfte ich nach Hause. Ich wohnte nicht als zu weit entfernt. Wir hatten eine große alte Villa restauriert, meine Eltern, ich und meine beiden Brüder wohnen da drin, meine Großeltern wohnten gleich neben an in einem kleinem Häuschen, sie waren vor ein paar Wochen ausgezogen, brauchten so langsam ihre Ruhe haben sie meinen Eltern gesagt. Ich schloss die Tür auf und fing meine beiden Brüder auf die mir entgegen kamen.

„Hallo Denise“
„Spielst du mit uns?“

Es waren Zwillinge und sie waren ziemlich verspielt. So langsam zeigte sich nämlich das wir anders waren, das sie genauso waren wie wir und nicht irgenetwas anderes. Zum Glück kam es bei uns noch nicht vor das jemand ein normaler Mensch war.

„Tut mir leid, Mio und Lio, ich kann nicht mit euch spielen. Ich muss Hausaufgaben machen und mich auf heute Abend vorbereiten.“
„Dürfen wir es.“
„Heute sehen, Denise?“
„Das müsst ihr mit Mama und Papa besprechen, das wisst ihr. Von mir aus dürftet ihr und das wisst ihr auch aber Mama und Papa sind da ja gegen. Sie haben Angst das ihr davon denn Angst bekommt, es ist nicht gerade schmerzfrei für uns junge Gestaltwandler.“
„Mama!“
„Papa!“

Ich musste kichern, die beiden lösten sich von mir und liefen zu unseren Eltern, ich schlich mich durch den Flur, auf die Treppe und dann in mein Zimmer. Ich setzte mich sofort an meinen Schreibtisch und machte meine Hausaufgaben, wenn ich sie nämlich nicht fertig hatte vor heute Abend dürfte ich nicht los und ich wollte unbedingt raus heute Abend. Als ich meine Hausaufgaben fertig hatte sah ich auf die Uhr. Es war nur eine ¾ Stunde vergangen. Ich räumte meine Sachen in die Tasche zurück und legte mich dann auf mein Bett. Dann stellte ich meinen Wecker auf 18. Uhr und legte mich dann ein wenig schlafen. Das könnte ich gut gebrauchen, morgen war zwar keine Schule aber ich wollte nicht den ganzen Morgigen Tag verschlafen. Als mein Wecker dann um 18 Uhr klingelte wurde ich wach und schaltete ihn aus. Ich zog mich um, eine einfache Jogginghose und ein altes Shirt und dann machte ich mich auf dem Weg nach unten, ass eine Kleinigkeit und dann war es auch schon so weit. Meine Brüder durften wieder nicht zusehen. Ich verabschiedete mich für heute bei  meinen Eltern und meinen kleinen Brüdern und machte mich dann auf dem Weg nach draußen. Ich sah mich um, lief dann in den Wald und versteckte mich in der kleinen Hütte nahe am Waldrand. Dort zog ich meine Sachen aus und versteckte sie unter den Dielen, dann verwandelte ich mich in den Wolf. Ich war nicht klein, aber auch nicht riesig. Mein Stockmaß beträgt gut 1.50, ich machte die Tür mit meinen Pfoten auf und rannte dann hinaus. Ich sprang ein paar mal hoch in meiner Gestalt und bellte, es war schön wieder meine Vier Pfoten benutzen zu können. Ich hörte wie andere Wölfe mir antworteten, ich nahm ihre Fährte auf und bemerkte das es Wilde Wölfe waren und keine wie ich, wie wir. Ich rannte ein paar Meilen in ihre Richtung, dann hörte ich ein paar Geräusche, ich sah mich um und entdeckte einen Mann mit Gewehr. Hier in der Nähe waren keine Höhlen. Ich suchte einen Busch, fand einen und schlüpfte da hinein. Was machte dann ein Mensch tief im Wald. Er lief an mein Versteck vorbei und ich hielt meinen Atem an.

„Hier war doch gerade etwas.“

Dann ein paar Sekunden später, hörte ich ein paar Männer rufen, der Mann in meiner Nähe drehte sich um und ging wieder davon. Ich ließ meinen Atem entweichen und kam aus meinem Versteck sah mich um und lief dann weiter. Nach einer Weile hörte ich wieder die Wölfe heulen und lief weiter in ihre Richtung. Als ich näher kam, erschracken sie sich und wollten fliehen, doch dann sahen sie mich richtig und blieben. Der Alpha-Wolf kam auf mich zu, schnüffelte an mir, bleckte kurz die Zähne zog sich dann aber wieder zurück.

~Keine Angst ich bleib nicht lange.~

Ich entdeckte ein paar Jungwölfe, sie spielten zusammen, ich sah mich nach dem Alpha um und ging dann zu denn kleinen. Sie erinnnerten mich an meine Brüder. Nach dem ich ein wenig mit den Jungwölfen gespielt hatte, verabschiedete ich mich von dem Rudel und vor dem Alpha in dem ich mich kurz ganz flach auf dem Boden legte. Es war schon etwas dunkler geworden, nun konnte ich in die Stadt und zu seinem Haus. Immer wenn ich verandelt war ging ich zu seinem Haus, als Mensch konnte ich nie mit ihm reden, aber er kannte mein Geheimniss ja nicht, das war ein Vorteil für mich. Er war der perfekte Typ, viele aus meiner Klasse fanden ihn unfreundlich und immer mies drauf. Doch er war so nicht, er konnte auch richtig lieb sein und schmusebedürftig. Ob ich es schon selber so erlebt hatte? Nein aber wenn man jede Woche sein Haus besucht dann konnte man schon viel heraus finden. Ich nahm seine Fährte auf, ich musste es nicht doch ich liebte seinen Geruch. Er war ganz besonders. Wenige Minuten später war ich dann auf seiner Straße, ich hörte seinen Hund bellen und schlich mich näher.

„Demon, aus da ist doch gar nichts.“ sagte er und setzte sich auf seine Stufen. Ich legte mich auf dem Rasen wo ich stand und beobachtete ihn.

Wieso saß er denn heute draußen? Demon kam in meine Richtung, schnüffelte und fing an zu knurren. Ich ließ meine Zähne fletschen, er schnüffelte wieder und kam weiter in meine Richtung. Dann stand er mir gegen über. Er schnüffelte wieder, ließ sich dann neben mich nieder.

„Demon, wo bist du komm her.“

Castiel stand auf und kam in unsere Richtung.

„Komm her, Demon?“

Demon stand auf und trottete auf seinen Herrchen zu, Demon sah wieder zu mir und kam wieder auf mich zu.

„Was ist denn da Demon?“

Jetzt kam Castiel auch auf mich zu. Ich ging rückwärts. Demon bellte mich an, kam wieder auf mich zu und legte sich hin. Castiel trat noch näher an mich heran, dann wich er zurück, als er sah was ich war.

„Komm her Demon, es ist ein Wolf!“

Doch Demon bleib bei mir, ich stand auf, ging weiter rückwärts. Er würde mich nie beachten und meine Wolfgestalt verabscheut er oder besser gesagt er hat Angst vor ihr. Demon trottete hinter mir. Ich drehte mich um, lief ein paar Schritte und drehte mich dann noch mal zu Castiel um. Er sah mich an, ich spürte wie Tränen in meine Augen traten. Dann knurrte ich Demon einmal an und lief dann davon. Als ich ein paar Straßen weiter war, blieb ich stehen und fing an zu heulen. Im Wohnhaus gegen über ging ein Licht an. Die Tür öffnete sich, ein Mann trat heraus und hielt ein Gewehr in der Hand. Ich schreckte hoch, lief dann so schnell ich konnte von dem Haus weg. Augenblicke später hörte ich einen Knall. Ich zuckte zusammen, legte noch mal einen Zahn zu. Dann als ich ein paar Meilen weg von der Stadt war, wurde ich langsamer bis ich dann ganz stehen blieb. Tränen liefen mir über meine Wangen und ich rollte meinen Körper zusammen. Irgendwann waren meine Tränen dann versiegt, ich schlief langsam ein aber wurde immer wieder wach. Mein Traum war schlimm. Castiel fand mein Geheimniss heraus und dann hatter er auch vor meiner Menschlichen Gestalt Angst. Ich ging nicht mehr zur Schule und als ich mich das nächste mal verwandelte lief ich davon. Am Tag zuvor hatte ich meinen Eltern und meinen Großeltern einen Brief geschrieben und dann war ich am nächsten Tag nicht mehr wieder gekommen. Ich träumte oft von Castiel doch dieser Traum war alles andere als schön oder romantisch. Irgendwann am nächsten Morgen wachte ich auf. Ich wusste nicht wo ich war, doch das war mir egal. Castiel hatte panik in seinen Augen gehabt, ich konnte ihm noch nicht mal davon erzählen. Ich stand auf und schüttelte mich, dann folgte ich meiner Spur zurück nach Hause, doch ich ging nicht nach Hause. Ich folgte meinem menschlichen Geruch und zu meinem Doktor, dort kratzte ich an die Tür. Es dauerte ein wenig, doch dann öffnete sich die Tür.

„Denise.“

Ich hob meinen Kopf, blickte ihn traurig an und er ließ mich dann hinein.

„Komm ich gebe dir ein paar Sachen von mir und dann kannst  du dich zurück verwandeln. Es dauerte keine 2 Minuten dann kam er auch zurück. Er ließ mich ins Badezimmer wo ich mich dann verwandelte und mir seine Sachen anzog. Dann sah ich in den Spiegel. Ich sah fertig aus, sogar meine menschliche Gestalt konnte die trauer nicht verbergen. Ich band meine Haare nach hinten und begab mich dann zu Niklas.

„Was ist passiert. Hast du irgendwo Schmerzen?“
„Nein, keine Körperlichen zumindest.“
„Du warst gestern wieder bei ihm?“
„Ja. Er hat mich gesehen und es spiegelte sich Angst in seinem Blick. Niklas, ich hab geweint. Meine Wolfsgestalt hat geweint, er hat mich angesehen, als wäre ich ein Monster. Und dann mein Traum. Er hat heraus gefunden das ich ein Gestaltwandler bin, hatte Angst dann vor meiner menschlichen Gestalt und ich bin nach dem ich mich wieder verwandeln durfte abgehauen. Ich will nicht das er Angst vor mir hat.“

Niklas nahm mich in seine Arme und strich mir über meinen Rücken.

„Schsch. Es wird schon wieder gut. Er wird es nicht heraus finden. Mach dir keine Gedanken.“

Ich weinte auch bei ihm eine ganze Weile, später brachte er mich nach Hause, in seinem Auto schlief ich ein. Ich bekam nur noch mit wie er mich in mein Bett legte und mich zu deckte. Als ich am nächsten Tag wieder aufstand war es total ruhig ihm Haus. Ich stand auf zog, die Klamotten von Niklas aus und meinen Bademantel an. Dann ging ich nach unten.

„Mom, Dad?“

Es kam keine Antwort, in der Küche sah ich am Kühlschrank eine Nachricht an mich.

„Guten Morgen, Liebling. Wir sind mit den Zwilingen und Oma und Opa im Freizeitpark. Mach dir einen ruhigen Tag. Wir lieben dich. Mom, Dad, Grandparents und die Zwombies.“

Nach dem ich in aller Ruhe gefrühstückt hatte, zog ich mich aus und stieg unter die Dusche, wo ich mir dann auch genügend Zeit ließ. Danach zog ich mich an, schnappte mir mein Lieblingsbuch und zog die Tür hinter mir zu. Ich lief in den Park und dort setzte mich unter einen Baum. Ich schlug das Buch auf und fing an zu lesen. Ich hatte gerade 10 Seiten gelesen, als ich jemanden näher kommen sah, dieser jemand hatte einen Hund dabei der schon ein paar Meter vor lief. Oh nein, das durfte doch nicht wahr sein. Demon schüffelte, hob seinen Kopf und begenete meinen Blick. Er kam auf mich zu gelaufen, schnüffelte an meiner Hand die ich ihm hin hielt und dann ließ er sich von mir streicheln. Er ließ sich neben mir nieder und genoss meine Streicheleinheiten.

„Demon, komm lass das Mädchen in Ruhe.“

Ich blickte vorsichtig zu ihm hoch, ich konnte ihn nicht richtig anblicken sonst würde ich nur anfangen zu weinen.

„Hallo Castiel.“ sagte ich dann und hörte auf Demon zu streicheln.

Er sagte nichts, ich blätterte die Seite um und fing wieder an zu lesen. Demon blieb an meiner Seite liegen und hörte nicht darauf was Castiel sagte, bis dieser sich dann zu mir setzte, Demon hechelte und schleckte sein Herrchen an der Hand ab.

„Ist schon gut, Stinker.“

Demon blickte mich an, zwinkerte mir zu. Wir saßen in stiller Eintracht zusammen. Bis er dann anfing zu sprechen.

„Hattest du ein schönes Wochenende, Denise?“

Ich hielt einen Finger an die Stelle, sah ihn an und sagte.

„Zeimlich kurz.“
„Das kannst du laut sagen. Wir müssten eigentlich 5 Tage Wochenende haben und 2 Tage zur Schule gehen. Was hast du gemacht?“
„Nicht viel Freitag Abend war ich lange spazieren, gestern war ich bei meinem besten Freund und hab sonst den rest des Samstages verschlafen und bin heute morgen aufgewacht, während meine Eltern und meine Brüder in den Freizeitpark gefahren sind. Und seit gut 1 Stunde sitze ich hier und lese. Du?“
„Freitag Abend hab ich einen Wolf gesehen, besser gesagt Demon hat ihn entdeckt. Der Wolf war nicht bösartig oder so, er schien ziemlich traurig zu sein. Ich meine sogar Tränen in dessen Augen gesehen zu haben.“
„Ein Wolf? Hier in Sachsen?“
„Ja! Ich weiß auch nicht. Es war als ob ich den Wolf irgendwann schon mal gesehen hab aber hab ich nie. Ich hab noch nie einen aus der Nähe gesehen. Hast du denn keinen auf deinem Spaziergang gesehen?“
„Nein, ich hab einen gehört aber gesehen, nicht.“
„Ziemlich merkwürdig.“
„Ja. Ziemlich.“

Ich fand es gar nicht merkwürdig, ist ja auch klar. Ich war dieser Wolf.

„Weißt du was noch ziemlich schräg ist. Ich hab das Gefühl das der Wolf mich angesehen hat.“
„Echt. Wie kann das sein. Immer hin bist du ein Mensch.“
„Ja, aber es war so merkwürdig.“
„Wenn du ihn noch mal sehen solltest sag mir bescheid. Ich kenn mich ganz gut mit Wölfen aus.“
„Wie das?“
„Ich mag die Tiere einfach. Sie sind toll.“
„Okay. Dann gib mir mal deine Nummer.“

Er holte sein Handy aus der Hosentasche, gab es mir. Ich tippte meine Nummer ein und gab ihm sein Handy wieder. Er speicherte meine Nummer ein, dann schoss er ein Foto von mir.

„Warum machst du ein Foto von mir?“
„Damit ich dich sehen kann wenn ich dich anrufe?“
„Was?“
„Nichts schon gut.“


LG T-A-P.

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