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GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P12
James "Rhodey" Rhodes Jarvis OC (Own Character) Tony Stark / Iron Man Virginia "Pepper" Potts
11.01.2017
10.02.2017
4
6.696
1
Alle Kapitel
3 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
11.01.2017 1.716
 
Hi Leute!!
Cool das ihr zu meiner Fanfiction gefunden habt :) Das ist meine erste Fanfiction und ich würde mich echt freuen, wenn ihr mir sagt, wie ihr sie findet. Also, Reviews sind gerne gesehen, egal ob Lob oder Kritik. Die Figuren aus meiner Geschichte gehören natürlich Marvel und ich verdiene kein Geld damit, ein paar Leute sind aber auch meiner Fantasie entsprungen. Die Story spielt unabhängig von den Filmen, aber das werdet ihr dann beim lesen merken.
Jetzt erstmal viel Spaß! ;)
LG Lea

Pepper grinste und zupfte den Anzug von Tony zurecht, der vor ihr in seinem großen Wohnzimmer stand. „Komm jetzt, wir müssen los,“ meinte sie. „Och nö, nicht schon wieder zu so einem Meeting,“ maulte Tony und blickte sie an. „Die sind immer soo langweilig.“ „Das Meeting ist wichtig Tony. Du weißt es geht um dich und unsere Firma. Und außerdem ist es auch...“ Tony hörte nur noch mit einem Ohr zu. Er hatte das Gefühl in Peppers Ozean-blauen Augen zu versinken und in seinem Bauch kribelte es beim Klang ihrer Stimme. „Tony? Tony, hörst du mir überhaupt zu?“ Tony wollte gerade antworten und Pepper versichern dass sie seine volle Aufmerksamkeit hatte, als sich ihre weiche Stimme in eine tiefere Männerstimme verwandelte. „Tony? Wach auf.“ Der Besagte blinzelte und blickte in die Augen von Rhodey, der mit ihm in seinem Privatjet war. Im Gegensatz zu Peppers Augen waren seine eine Enttäuschung und Tony hatte Mühe diese nicht zu zeigen. Er rappelte sich auf und saß nun gerader in seinem Sitz. „Musstest du mich unbedingt wecken?“ murrte er und rief eine Bedienung heran, bei der er sich einen Scotch bestellte. „Sorry, ich dachte ich sollte dich wecken wenn wir bald da sind?!“ erwiderte sein Freund und setzte sich gegenüber von ihm in den beigen Ledersessel. Tony winkte ab: „Ja ja, wie lange fliegen wir denn noch?“ „Sir, wir befinden uns in 5 Minuten im Landeanflug.“ antwortete Jarvis, seine selbst erfundene KI statt Rhodey. Die Bedienung kam mit dem bestellten Scotch und redete höflich: „Ich muss sie bitten sich nun anzuschnallen.“ Der Multimillionär schnallte sich an und nahm einen kräftigen Schluck von seinem Drink.
Er blickte aus dem Fenster und verlor sich wieder in seinem Traum. Tony wusste schon lange, dass er mehr für seine PA Pepper empfand, als es in einem guten Verhältnis zwischen Chef und Arbeiterin angebracht wäre. Doch er konnte es ihr nicht sagen. Er war sich ja selbst nicht sicher was er von ihr wollte. Ja, früher hatte er Frauen nur ins Bett kriegen wollen, ein bisschen Spaß haben nur um sie dann nie wieder eines Blickes zu würdigen. Playboy eben. Doch bei Pepper dachte er bei weitem nicht an so was, er wollte viel mehr von ihr. Sie in schlechten Momenten im Arm halten und schöne Momente mit ihr teilen, mit ihr lachen und mit ihr ganz einfach mal einen freien Tag genießen. Aber Peppers Gefühle hielten sich ja offensichtlich in Grenzen, dachte Tony verbittert – wenn nicht, dann hielt sie ihre Gefühle sehr gut geheim. Also sagte und zeigte er nichts und blieb der Chef, der mit Pepper reden konnte, wie er wollte. „Sir, wir landen in ca. 2 Minuten. Soll ich Miss Potts verständigen dass sie sie abholen soll oder wollen sie sich erst hübsch machen?“ Tony glaubte einen ironischen Unterton bei Jarvis zu entdecken, was ja eher ungewöhnlich war für einen Computer. Er schüttelte den Kopf. „Ich fahre selber. Bestellen mir ein Auto zum Flughafen.“ „Ja, Sir.“ Rhodey grinste Tony an und schlussfolgerte dann: „Also erst hübsch machen, was? Da wird sich Pepper aber freuen.“ Tony warf Rhodey einen bösen Blick zu und trank den Scotch aus.
Als die beiden das Flugzeug endlich verließen machte Tony keine Umschweife und fuhr mit dem bereitgestellten Wagen nach Malibu in seine Villa.
Pepper? Bist du da?“ fragte Tony sobald er seine Garage, die gleichzeitig seine Werkstatt war, verlassen hatte. Er stieg die Treppen bis ins große Wohnzimmer hoch. Pepper saß auf dem Sofa und tippte auf ihrem Tablat herum, als sie Tony bemerkte. „Tony? Was machst du denn schon hier?“ Peppers Frage klang schärfer als beabsichtigt und Tony zuckte ein wenig zusammen, bevor er trocken erwiderte: „Oh, tut mir leid. Ich kann auch wieder gehen wenn ich dich störe.“ Er setzte ein breites Grinsen auf. „Nein, nein ich war bloß überrascht dich schon zu sehen. Du bist pünktlich!“ antwortete Pepper und überlegte dann laut: „Ich wollte gleich zu einem Meeting, aber kurz Zeit hab ich auch noch. Und da du ja einmal da bist kannst du auch gleich mitkommen. Ich lege deine Sachen bereit.“ Nun war es an ihr zu lächeln, und obwohl Tony sie so unglaublich süß fand, ließ er ein Seufzen vermerken. „Worum geht es denn dieses mal?“ fragte er mit mäßigem Interesse. Pepper überhörte seinen Ton gekonnt und entschied dann: „Das erkläre ich dir im Auto. Und jetzt beeile dich!“ „Ja ja, du kennst mich doch... immer auf die Sekunde genau,“ scherzte Tony und verschwand im Bad. Pepper blickte ihm länger nach als beabsichtigt und ertappte sich dabei, wie sie sich wünschte ihm zu folgen. Schon lange hegte sie Gefühle für Tony, der natürlich ausgerechnet ihr Boss sein musste. Pepper wollte sich ihm nähern, aber Tony war nun mal so gut wie nie da. Entweder war er auf einer Mission als Iron Man, oder er verkroch sich in seiner Werkstatt und ließ sich stundenlang nicht blicken. Das Meeting, so glaubte sie, war eine gute Chance ihm näher zu kommen. Natürlich plagten Pepper auch Zweifel. Tony war immerhin der größte Playboy den die Welt je gesehen hat und ihr gesunder Menschenverstand brüllte ihr förmlich ins Gesicht, dass es sich nicht lohnte in ihn verknallt zu sein. Das ist auch der Grund, wieso sie ihre Gefühle nicht zeigte und sie wusste das sie Gefühle bisher immer gut verstecken konnte. Doch das mit Tony wurde für sie immer schwieriger zu verheimlichen, was auch daran lag, dass Tony ihr immer Schmetterlinge in den Bauch zauberte, wenn er sie ansah. Pepper seufzte. Bei Tony war dass anders, es war genaugenommen verdammt schwer und Pepper wollte es ihm ja auch sagen, doch der richtige Zeitpunkt war noch nicht gekommen. Während Pepper immer noch im Wohnzimmer stand, hatte sie die Zeit vollkommen aus den Augen verloren. Sie schreckte auf als die Tür zum Bad plötzlich geöffnet wurde und ein nur mit einer Boxershorts bekleideter Tony heraus trat. Er legte seinen Kopf leicht schräg und fragte dann: „Wolltest du mir nicht meine Sachen bereitlegen? Wir kommen sonst noch zu spät.“ Pepper schoss das Blut in die Wangen und sie blickte zu Boden, bevor sie sich wieder fasste und erwiderte: „Als ob du dir Sorgen um Pünktlichkeit machst, Tony. Ich hole dir deinen Anzug.“ Pepper musste sich zusammenreißen um nicht auf den trainierten Bauch und die muskulöse Brust zu starren, auf der Tonys lebensrettender Arc-Reaktor leuchtete. Sie drehte sich um und verschwand.
Tony grinste. Beinahe hätte er Pepper gesagt wie süß sie aussah, als sie rot wurde, aber er hielt sich vorsichtshalber zurück. Er wollte nicht dass sie noch röter wird (obwohl...?! ;)). Als er ein paar Minuten später im Anzug in seinem AudiR8 saß und die Musik bis auf Anschlag gedreht hatte, fand er es gar nicht schlecht, mitgekommen zu sein. Außerdem hatte er darauf bestanden, selber zu fahren, und so musste sich Happy mit der Rückbank zufrieden geben. Pepper saß auf dem Beifahrersitz und zupfte ihren schwarzen Stiftrock zurecht. Tony fand dass er ihr perfekt stand, ebenso die weise Bluse, allerdings hätte er es lieber gehabt, wenn sie ihre rotblonden Haare offen tragen würde und sie nicht zu einem strengen Dutt zusammengebunden hätte. Doch bei der Frisur war nicht mit Pepper zu diskutieren. Die rotblonde Frau riss Tony aus den Gedanken, indem sie die Musik auf ein Minimum regelte und anschließend fragte: Du weißt nicht worum es bei dem Meeting geht, oder?“ „Nee, ich dachte du weißt es und dass reicht doch. Ich würde es mir ja sowieso nicht merken...“ „Ich werde es dir trotzdem erklären. Ob du mit zuhörst oder nicht ist mir auch egal, Hauptsache ich muss diese Musik nicht länger ertragen.“ entschied Pepper und begann mit ihrem Bericht.
Als die beiden in dem großen Konferenzraum saßen schwirrte Tony der Kopf von dem, was Pepper ihm erzählt hatte. Es sollen sich Waffen in einem Dorf in dem Iran befinden, die illegal gelagert wurden. Tony konnte sich nicht erinnern dorthin Waffen verkauft zu haben, aber es gab angeblich eine Bombendrohung und nun befürchtet man, dass es sich um eine sehr gefährliche, von ihm entwickelte Bombe handelt. Das Meeting hatte gerade erst angefangen, da klingelte plötzlich Tonys Handy und alle verstummten und blickten ihn an. Einige verwundert, da Handys bei einer Konferenz ja immer ausgeschaltet sind, andere erschrocken und eine Person sehr wütend – es war Pepper. Der Multimillionär stand auf und sagte kühl: „Da muss ich ran.“ Er verließ den Raum und spürte, wie Peppers Blick ihm folgte. Tony seufzte. Um Pepper würde er sich später kümmern, also nahm er das Gespräch an. „Ja?“ „Tony? Wir haben ein Problem!“ meldete sich Rhodey am anderen Ende der Leitung. Tony rollte mit den Augen. „Was gibt es denn? Und mach es kurz, ich hab ein Meeting!“ „Seit wann interessierst du dich denn bitte für ein Meeting?“ fragte Rhodey erstaunt, aber Tony unterbrach ihn unwirsch: „Rhodey – kurz!“ „Ja ja, dann also kurz: Im Iran hat es einen Anschlag gegeben! Einige Tote, hoher Schaden durch eine große und starke Druckwelle und noch keine Verdächtigen.“ „Lass mich raten, ich soll etwas darüber hinaus finden?“ „Naja, ich rufe dich nochmal an wenn ich mehr weiß. Wir sind gerade an einer sehr komischen Entdeckung dran und ich glaube da brauchen wir dann deine Hilfe.“ „Ja ruf mich einfach an. Ich muss jetzt zu dem Meeting zurück, sonst reißt mir Pepper den Kopf ab. Außerdem steht, glaub ich gerade etwas ziemlich wichtiges zu Debatte,“ Tony legte auf und stellte sein Handy, wie von Anfang an verlangt auf lautlos, bevor er wieder den Raum betrat. Zum ersten mal hörte er zu, aber es fielen keine Informationen mehr, die sich ihm als nützlich erschienen.

Soo, dass erste Kapitel ist geschrieben. Ich werde versuchen regelmäßig hochzuladen, versprechen kann ich allerdings nichts. Ein Dankeschön nochmal an meine Freundin Bea, die mir bei der Entwicklung der Geschichte echt geholfen hat :)
Bis dahin,
LG Lea
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