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Hotsuma x Shusei Oneshots

GeschichteLiebesgeschichte / P12 Slash
Hotsuma Renjou Shusei Usui
09.01.2017
21.01.2017
3
2.628
4
Alle Kapitel
4 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
21.01.2017 722
 
Hey!
Und hier ist mein letzte OS ich hoffe er gefällt euch <3

LG die Wortmalerin (Ich schreibe KnB und YOI FFs derzeit, falls ihr Interesse habt schaut vorbei, würde mich freuen :)
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Endlich. Heute ist es so weit, Shusei würde wieder kommen. Mir fiel im Augenblick nicht ein was ich mehr hasste als Schulausflüge. Die Woche verging viel zu langsam, in der Schule wurden nur noch Nebensächliche Dinge ausgeführt, da die Sommerferien kurz bevor standen und die Zeugnisse schon geschrieben wurde.
Mir blieb nichts anderes übrig, als mich mit meiner Konsole zu beschäftigen, jedoch fand ich keinen großen Gefallen daran. Und mit Kurono konnte ich ja auch nicht die ganze Zeit streiten, auch wenn es eine gute Möglichkeit war mich abzureagieren. Die anderen wirkten zunehmend genervter von mir, da ich ungewöhnlich oft bei ihnen war, was auf beiden Seiten eine seltsame Situation war.

Auch schlafen konnte ich nicht mehr gut, ich schlief erst nach Stunden langem herumwälzen im Bett ein und auch meine Träume schenkten mir keine Ruhe. Missmutig knallte ich die Tür hinter mir zu und begab mich zum Esszimmer. Die anderen saßen an ihrem Frühstück.
"Morgen." brummte ich und setzte mich an meinen Platz. "Guten Morgen Hotsuma. Gut geschlafen?" begrüßte mich Yuki mit einem fröhlich, meine Laune ignorierend. Ich versuchte ihm ein halbherziges Lächeln zu schenken. "Ja hab ich." Das Brötchen vor mir schien mich auslachen zu wollen, über meine dreiste Lüge.

"Hey, sei nicht so schlecht gelaunt, er kommt doch heute wieder." kam es gegenüber von Touko "Ich weiß." murrte ich und biss von meinem Brot ab.
Mich auf das piepende Gerät in meinen Händen konzentrierend versuchte ich nicht zu oft auf die Uhr zu schauen. In etwa 10 Minuten würden sie vermutlich ankommen, Takashiro wollte Shusei von der Schule abholen und hierher bringen, da er noch etwas zu erledigen hatte. "Es ist schon ziemlich süß, wie Nervös du bist." kicherte Touko dir mir gegenüber auf dem Sofa saß. Neben ihr saßen Tsumuko und Yuri.

"Süß?!" stirnrunzelnd sah ich sie an. Sie nickte. "Ja, süß ist die passende Bezeichnung dafür. Jedenfalls wenn du den Mund hältst." Nun musste auch Tsumuko lachen. "Ich glaub ich warte einfach in meinem Zimmer..." Entschlossen stand ich auf, als ich plötzlich gegen einen Widerstand prallte. Einen menschlichen, gut aussehenden Widerstand, nebenbei bemerkt.

"Mach dir keine Umstände." lächelte mich Shusei an. Überrascht von seinem Auftauchen starrte ich ihn einige Momente einfach nur an. "Shusei." stieß mein überforderter Verstand aus. "Ja, so nennt man mich. Dir auch einen guten Tag Hotsuma." ich hatte ihn gar nicht reinkommen gehört. Das lag vermutlich an dem Schlafmangel. Während ich weiter in der Gegend stand wurde Shusei von allen anderen begrüßt. Als ich mich wieder im Griff hatte musterte ich ihn von der Seite aus. Auch er schien nicht besonders viel Schlaf bekommen zu haben, aber ansonsten wirkte er ganz normal.

"Ich bring dann mal meine Sachen aufs Zimmer, würdest du mir helfen sie einzusortieren Hotsuma? Du kennst dich am besten aus." Er stand neben mir und sah mich abwartend an. "Sicher doch." grinste ich und folgte ihm zu unserem Abteil. Touko warf uns einen Ihr-glaubt-doch-nicht-im-ernst-das-ich-euch-das-abkaufe-Blick zu, sagte aber nichts weiter.

Erst als sich die Tür hinter uns schloss erlaubte ich dem Verlangen in mir nachzugeben und drückte Shusei, gegen die Wand. Nur noch Zentimeter trennten unsere Gesichter und der Ausdruck in seinen Augen ließ mich erbeben. Unfähig mich nur noch eine Sekunde von ihm fern zu halten presste  ich meine Lippen gierig auf seine. Ausgehungert nach seinem berauschenden Geschmack und Nähe drückte ich meine Körper an seinen. Er erwiderte meinen Kuss, indem er seine Hände auf meinen Rücken legte und sie im Stoff meines T-shirts verkrallte. Wie zwei ertrinkende klammerten wir uns aneinander, verstanden die Sehnsucht des anderen und begriffen, dass wir diese Woche für uns beide nicht schön war. Nach einigen Minuten blickte er mir in die Augen. Mein Atem kam keuchend und auch seiner war unregelmäßig. Worte waren überflüssig, sie schienen in diesem Augenblick unbedeutend. Man kann es einfach nicht in Worte fassen was wir fühlten. Keine Sprache der Welt hätte das passende Vokabular.
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