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Angekommen, im Moloch unserer Zeit.

GedichtPoesie, Angst / P16 / Gen
06.01.2017
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*Verweist auf die Kurzbeschreibung zurück und wünscht viel Spaß, beim Lesen.*

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Angekommen, Im Moloch unserer Zeit.





Ich sehe mich um. Viele Gesichter, doch keine Augen. Ich sehe weder Gefühl für sich selbst, noch für andere. Menschen, die völlig Ziel - und Planlos umher irren, ohne jegliches Zeitgefühl. Glauben sie wirklich es bleibt ewig Zeit, um etwas daran zuändern? Um sich SELBST zuändern?




Leere Augen, die ihren kindlichen Glanz schon Jahrzehnte verloren hatten. Sie hatten beim Erwachsen werden, vergessen wie es geht. Wie es geht, zu träumen. Von einer besseren Welt, von Frieden, von Liebe und von Hoffnung für alle. Sie stolpern wie Maschinen, durch die Gassen und vergessen zu leben. Sie existieren, ohne zu leben.




Schau, wie sie gefangen sind. Gefangen und festgehalten von schweren, stählernden Ketten, die ihnen die Luft zum Atmen nehmen. Sie behaupten frei zu sein, doch dienen sie einem Theater zu Gute und hängen in den Seilen, wie Marionetten. Sie wollen fliegen, wie der Vogel, Reißen, wie der Wolf, so schön dein, wie die einzigartigkeit eines Schmetterlings, doch schaffen sie es ja nichtmal aus ihren  Ko con zu entfliehen.






Ewig weilen sie in ihrem mit Mühe aufgebautem goldenen Käfig. Ewig weilt das triste Grau, welches ihre zerissenen Seelen beherrst. Niemals werden sie das wahre Leben spüren und niemals werden sie wissen wie ist, tatsächlich und vollkommen frei zu sein. Niemals werden sie bedinnungslose Liebe erfahren. Das ist sie . Unsere 'perfekte' Gesellschzaft. Unsere Moloch, dieser Zeit.
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