Shadow Monster

von Rin Avem
GeschichteMystery, Fantasy / P16
Kirby Meta-Knight Nightmare OC (Own Character)
05.01.2017
16.02.2019
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Mal wieder rannte das Monster Yami durch die Hallen der Firma, auf der suche nach etwas zu tun. Langeweile plagte sie wieder. Sie rannte in die Zentrale, direkt zu Salesman. Der gerade wieder King Dedede ein Monster verkaufte. Immer wieder tippte sie dem Verkäufer auf die Schulter.
„Sie müssen nur ihre Schulden bezahlen, dann senden wir ihnen auch neue Monster. Könnten sie einen Moment warten“, er schaltete das Mikro kurz aus und drehte sich zu Yami. „Hast du wieder Langeweile?“
„Ja spielen wir etwas“, antwortete das Mädchen.
„Ja spielen wir verstecken du versteckst dich zuerst“, Yami nickte heftig und rannte wieder aus der Zentrale. „Na endlich ist sie weg.“  
Er schaltete das Mikro wieder an und verkaufte Dedede ein Monster. Am Abend kam dann Yami wieder zu ihm und war sauer. Doch ihn interessierte das Mädchen nicht, so sortierte er weiter seine Akten.
„Ich hab über zehn Stunden auf dich gewartet, warum hast du mich nicht gesucht“, meckerte sie. „Sag doch einfach wenn du keine Lust hast!“
„Hm Ok“, er sah nicht von seinen Akten auf. „Kannst du dann jetzt gehen. Ich hab zu tun!“
Sauer und frustriert ging Yami zurück zu der kleinen verstaubten Ecke von der Firma wo ihr Bett stand. Mit dem Gesicht im Kissen lag sie auf dem Bett. Nie wollte jemand was mit ihr machen. `Wieso bin ich nur hier´, dachte sie. `Erschaffen als Monster. Wie konnte nur Meta-knight von hier entkommen?´

Am nächsten Tag lief sie wieder in die Zentrale zu Salesman, in der Hoffnung das er heute Zeit hätte. Dort angekommen sah sie wie Salesman wieder Dedede ein Monster verkaufte. Sie schlich sich leise an und sah auf den Monitor. Der blaue Pinguin saß wie immer in seinem Thron und neben ihm stand die Schnecke Escargon.
„Ich glaube Gratis Monster haben wir nicht“, erklärte Salesman.
„Hey Sali“, Yami nannte ihn immer so. „Lust was zu spielen?“
Salesman sah genervt zu Yami. Bei ihrem Anblick kam ihm eine Idee, Er drehte sich wieder zu Dedede.
„Ich habe doch ein Monster für sie, es ist sogar Gratis“, erklärte er. „Es kann sofort gesendet werden.“
„Schick es mir her“, meinte Dedede.
Salesman drehte sich zu Yami. Die ihn mit einem freundlichen lächeln ansah und großen Augen. Wie ein richtiges Monster sah sie nicht aus, dafür wirkte sie zu nett.
„Steig mal auf das Podest dort in der Mitte“, Yami nickte und stieg auf das Podest.
„Und was jetzt?“, fragte sie.
„Jetzt werde ich dich endlich los“, er drückte auf einen Knopf und Yami verschwand. „Na endlich ist sie weg.“

Im Thronsaal von King Dedede begann die Plattform zu leuchten. Alles drumherum wurde dunkel. Auf der Plattform erschien ein Mädchen. Sie hatte zwei grüne Zöpfe mit lila schleifen, ihre rot schwarzen Dämonen Flügel wirkten bedrohlich, um den Hals trug sie einen Reifen aus Gold, ihr Kleid war grün lila und ein große silberne Schleife war auf ihrem Rücken. Verwirrt sah das Mädchen King Dedede und Escargon an.
„Wer bist du“, fragte Escargon sie.
„Ich bin Yami“, antwortete sie fröhlich. „Und wo bin ich hier?“
„Willkommen in Dreamland Yami, ich bin der König hier, King Dedede“, der Pinguin sprang von seinem Thron auf und schüttelte ihr Hand heftig. „Es freut mich sehr das du hier bist, hättest du Lust auf eine Runde Golf?“
Begeistert nickte Yami noch nie hatte jemand sie gefragt ob sie was mit ihm spielen möchte. Der Pinguin war ihr sympathisch. Sie gingen gemeinsam in den Schlosshof und begannen zu spielen.
Immer wieder gewann Dedede weil Yami entweder den Ball oder den Schläger über die Mauer schoss. Irgendwann warf sie den Schläger zu Boden und setzte sich hin. Dedede schaute direkt nach ihr. Mit verschränkten Armen saß sie da im Gras.
„Was hast du? Macht es dir keinen Spaß?“, fragte der Pinguin sie.
„Das Spiel ist blöd“, erklärte sie.
„Na komm ich zeig dir wie man schlägt so das er nicht über die Mauer fliegt“, er reichte ihr die Hand. „Also als erstes nimmt man den Schläger nicht so in die Hand.“
Er stellte sich hinter sie und zeigte ihr wie man den Schläger hielt und wie man schlug. Froh darüber endlich mal nichts über die Mauern zu werfen. Dedede gewann zwar immer noch, aber diesmal war es Yami ziemlich egal. Als dann der Tag sich dem Ende zu neigte und es dämmerte kamen auch Tiff, Tuff und Kirby wieder zurück zum Schloss. Verwundert sahen die drei das Mädchen wie es lachte und kicherte wenn es ein Ball zu weit schoss oder aus versehen Dedede mit dem Schläger ein überzog, aber nicht das sie schlecht darin war verwunderte sie, sondern das jemand freiwillig mit Dedede spielte.
„Sis siehst du gerade auch was ich sehe“, fragte Tuff.
„Glaube schon wenn du auch ein Mädchen mit grünen Haaren, Dämonen Flügeln siehst, das mit King Dedede spielt, dabei nicht gefesselt ist“, Yami entdeckte die drei und winkte ihnen fröhlich. „Halluziniere ich jetzt etwa oder lächelt sie!“
„Nein ich sehe sie auch“, erklärte Tuff.
Yami warf ihren Schläger zu Boden und flog zu den dreien. Begeistert sah sie Kirby an. Sie nahm den kleinen pinken Ball in den Arm und flog hoch.
„Bruder“, rief sie und Kirby rief laut POYO. „Ich hab dich auch vermisst.“
Jetzt sahen King Dedede und die Geschwister sie fragend an. Doch Yami knuddelte Kirby einfach weiter und Kirby rief aufgeregt Poyo.
„Yami wie bist du hier her gekommen“, Meta-knight stand auf einmal neben King Dedede. „Du bist doch eher einer der Monster die nicht verkauft werden.“
„Meta-knight wie lange haben wir uns nicht mehr gesehen“, Yami flog zu Boden, setzte Kirby ab und nahm Meta-knight in den Arm. „Versteckst dich also immer noch hinter deiner Maske.“
„Ja ja Yami lass mich runter“, sie ließ Meta-knight zu Boden. „Ich dachte Nightmare wollte nicht das jemand von dir erfährt?“  
„Es war auch Sali der mich hierher gesendet hat“, Yami kicherte verspielt. „Aber ich finde das super, jetzt bin ich endlich bei meinen Brüdern.“
„Wie jetzt Brüdern“, fragte King Dedede. „Du hast Geschwister? Du bist doch ein Monster erschaffen von Nightmare!“
„Ja und jedes andere Monster von ihm ist mein Bruder oder Schwester, so sehe ich das zumindest!“
„Du siehst irgendwie nicht aus wie ein Monster“, erklärte Tiff. „Ok Kirby sieht jetzt auch nicht wirklich bedrohlich aus, so in Pink. Willst du ihm etwa was tun?"“
Tiff zeigte zu Kirby der gerade einen Schmetterling verfolgte und dabei vergnügt quietschte. Er fiel über einen kleinen Stein und purzelte über die Wiese. Der Schmetterling flog ihm mitten ins Gesicht und er begann fröhlich Poyo zu rufen. Bedrohlich wirkte das kaum.
„Ist er nicht süß. Ich will auf keinen Fall Kirby was tun, das könnte ich mir nie verzeihen“, erklärte sie. „Außerdem will ich eigentlich nur mal ein wenig spielen, mehr nicht. In der Firma hatten alle immer zu tun. Habt ihr Lust verstecken zu spielen?“
„Tut mir leid, aber es ist schon spät...“, erklärte Tiff. „Wie ist eigentlich dein Name?“
„Ich bin Yami!“
„Yami möchtest du vielleicht mit uns zu Abendessen“, schlug Tiff ihr vor. „Kirby isst auch mit!“
„Das wird nicht gehen, denn sie wird heute Abend mit mir essen“, mischte sich Dedede ein. „Das hattest du doch vorhin gesagt!“
„Das stimmt, vielleicht ein anderes mal...äh...öhm.... wie sind eigentlich eure Namen?“
„Ich heiße Tiff und das ist mein Bruder Tuff“, erklärte Tiff. „Wir würden uns freuen wenn wir mal was spielen könnten.“
„Gerne“, damit endete das Gespräch denn Dedede nahm Yami an der Hand und zog sie ins Schloss.

Am Abend als alle schon schliefen und es still war auf dem Schloss. Selbst Yami schlief schon in einem Zimmer was ihr King Dedede zu Verfügung gestellt hatte. Nur Meta-knight saß auf einem der Türme des Schlosses und war hellwach. Er wartete. In seinen Umhang gehüllt sah er zur Stadt Zeetown, wie es still und leise vor sich hin schlummerte. Ein kühle Brise wehte und sein Umhang flatterte kurz auf.  
„War mir klar das du hier wartest“, ertönte eine Stimme hinter Meta-knight. „Du wusstest ich würde kommen, du weisst das sie hier ist!“
Meta-knight drehte sich zu der Stimme. Vor ihm stand Nightmare in seinen lila Mantel gehüllt.
„Mir war klar das du kommen würdest um sie zu holen doch das werde ich nicht zulassen“, Meta-knight öffnete seinen Umhang und zückte Galaxia.
„Ich bin nicht hier zum kämpfen. Früher oder später wirst du sie von selbst zurück bringen, denn auch wenn sie harmlos wirkt, sie könnte mit einem Schlag alles hier vernichten“, Nightmare lachte. „Es gab einen Grund weswegen sie nie verkauft wurde und bald schon wirst du sie kennenlernen. Schau mal zur Stadt.“
Meta-knight schaute wieder in Richtung Zeetown. In der Mitte vor dem großen Baum stand eine schwarze Gestalt. Sie wirkte wie aus Nebel. Ihre Gestalt ähnelte Yami.
„Was ist das“, Meta-knight drehte sich wieder zu Nightmare, aber dieser war schon verschwunden.
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