Futari no himitsu

von Karo-0800
GeschichteRomanze, Freundschaft / P16
OC (Own Character) Sleepy Ash / Kuro
05.01.2017
28.04.2019
19
33.210
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22.04.2019 1.616
 
Angsterfüllt sieht sie über ihre Schulter und ihre Augen weiten sich urplötzlich. Ein Schrei entkam ihrer Kehle aber nicht lange hatte er anhalten können, denn schon lag die Hand vom Fremden Eindringling auf ihrem Mund. Er hielt sie, mit dem anderem Arm, fest. Alice versuchte sich unter seinem Griff zu winden aber ohne Erfolg.

„Reg dich ab, ich tu dir schon nichts … vertrau mir …“ Sie konnte nicht genau ausmachen woran es lag, ob an der weichen Stimme oder weil er so nah an ihrem Ohr war, aber sie hielt inne.

„So ist’s gut“, murmelte er nur und sein Griff lockerte sich langsam. „Ich werde jetzt meine Hand wegnehmen, und bitte schrei nicht … das ist alles ehh schon nervig genug …“ Er ließ Alice los und sie brachte sofort einen  Sicherheitsabstand zwischen sich selbst und ihm. „Wer bist du?“ Er stöhnte entnervt. „Ich hab echt keine Kraft mehr dir das zu erklären.“ Er legte sich in Zeitlupen Slow Motion, mit Armen und Beinen weit ausgestreckt, auf den Bauch. Verstört sah sich Alice das Szenario an und legte die Stirn in Falten.

„Ist alles Okey bei dir?“ Sie näherte sich dem am Boden liegenden Mann.

„Hab ich dir denn sehr weh getan?“ „Nghaa!“ Sie schreckte auf und stolperte aufs Sofa. Ihre Augenbrauen zuckten wild und sie ließ ihn nicht aus den Augen.

Keiner der beiden Anwesenden sagte etwas, tiefe Stille entstand im Raum. Sie blickte noch immer hysterisch in seine Richtung, während er nur vor sich hin döste. Man konnte sogar das Ticken der Armbanduhr, dass auf dem Sideboard ruhte, hören. Obwohl es am Ende des Raumes steht, nah an der Küchentür. Alice zappelte regelrecht und ihr Körper kribbelte unkontrolliert, was ihr noch mehr Gänsehaut bereitet hatte. „Ich halt‘s nicht mehr aus!“, schrie sie plötzlich was ihn zum Auf blicken brachte. Sie sah ihn mit einem Missbilligten Gesichtsausdruck an. „Jetzt erzähl, wer bist du, was machst du hier und wo ist mein Kater abgeblieben?“ Alice verschränkte die Arme vor der Brust. „Ich warte.“ Er sah sie gelangweilt an. „Hach, es gibt kein entkommen … ich will das du mich nicht verurteilst“, sagte er monoton. Alice Mine änderte sich zu einer Fragwürdigen. „Warum sollte ich dich verurteilen?“ „So’was wie: Bist ja voll der Spanner, tarnst dich als süßer kleiner Kater und entpuppst dich als ekliger Perverser …“ Ihr fiel die Kinnlade runter. „Wovon laberst du da eigentlich? Komm zum Punkt, was denn für’n Kater Versteckspiel und warum Perverser Spanner?“ Er stöhnte tief und rollte sich dann auf den Rücken. „Ach vergiss es einfach, lass mich hier bis die Sonne wieder unter geht verschnaufen, dann verspreche ich dir auch, dass ich mich vom Acker mache …“ Er gähnte Herzhaft und streckte sich wieder aus.

Echt komisch dieser Typ …

„Ja, warum eigentlich nicht. Es ist doch nett wenn ich eine mir Fremde Person, die unter anderem mir nichts dir nichts in meinem Wohnzimmer gelandet ist, erlaube hier zu bleiben, da er sich ja sowieso am Abend wieder verzieht.“ Er griff nach der Chips Tüte und machte sie laut raschelnd auf. „… mgh, genau so ist es …“, schmatzte er laut. Alice schlug sich seufzend mit der flachen Hand auf die Stirn. „Damit du mich nicht weiter nervst, dein lieber Kater bin ich“, murmelte er mit vollem Mund. Alice nahm die Hand von der Stirn.

Was?



„Du willst mir jetzt also sagen, dass du ein Urvampir bist, der sich unteranderem in eine liebe kleine Katze verwandeln kann, der einen Vertrag mit einem Menschen eingeht und somit seinem Herrn, also seinem so genannten Eve, gehorchen muss so bald er dir sein eigenes Blut zu trinken gibt. Habe ich das bis hier hin verstanden?“ Er nickte nur Geistesabwesend. „Ja so könnte man es kurz zusammenfassen.“ „Und was hat das alles bitte mit mir zu tun?“ Der blauhaarige beobachtete sie aus dem Augenwinkel.

„Du hast den blöden Fehler gemacht mich aufzulesen …“, flüsterte er entnervt. „WIE BITTE?“ Er schreckte plötzlich auf und drehte sich zu ihr. „Ich hab dich nicht verstanden, könntest du es bitte wiederholen … aber diesmal bitte etwas lauter.“ Ergänzte sie diesmal mit gesitteter Lautstärke und mit den Wimpern klimpernd. Angst breitete sich in seinem Körper aus. Man hat mich vor den Frauen gewarnt, dass sie Furchteinflößend wären doch ich wollte ja wieder lieber vor mich hin dösen

„Wenn ich in Menschengestalt bin, wäre es schön wenn du mich nicht beim Namen nennst.“ Sie lachte belustigt. „Aber ich kenne deinen Namen doch gar nicht.“ „Warte sag jetzt bloß nichts Falsches!“ „Du hast mir dich nicht vorgestellt, daher kann ich dich nur Kuro nen-“ Plötzlich legten sich Blaue Ringe um Alice‘ Rechtes Handgelenk und Kuros Hals, diese verbanden sich dann und verschwanden so schnell wie sie gekommen waren. Schockiert über das was gerade eben passiert ist, fasste sie nach der Stelle ihres Gelenkes, wo das leuchtende Ding verschwunden ist. „Du bist ja so blöd, dass ich sterben will.“, seufzte er und ließ seinen Kopf fallen. „Was hast du Idiot getan?“, schrie sie außer sich. „Ich hab dich gewarnt …“ Alice packte ihn am Kragen und rüttelte ihn hin und her.

„Was war das!“ „Aber das zu erklären ist nervig …“, motzte er schon wieder. „Mach schon ich hab nicht den ganzen Tag Zeit!“ „Keine Lust …“ „Du bist einfach nur Faul!“



Sie suchte in der Küche nach Tee, während Kuro ihr von dem Wohnzimmer aus die Einzelheiten des Vertrages Erläuterte.

„Also sind wir jetzt verbunden?“ Sie stellte die Teekanne auf den Herd. „Nein ein provisorischer Vertrag.“ „Ein provisorischer Vertrag?“ Sie blickte über die Öffnung in der Wand zwischen den beiden Räumen. „Wenn du mich innerhalb von 24 Stunden nicht von deinem Blut trinken lässt, wird er Automatisch aufgelöste.“ Erleichtert seufzte Alice auf. „24 Stunden also.“

Ich muss ihn nur 24 Stunden aushalten und dann bin ich ihn wieder los, was soll ich aber so lange mit ihm machen? Ich muss noch Arbeiten und das jetzt glei-

Die Kanne pfiff laut auf und riss Alice aus den Gedanken. „Ich muss gleich los du kannst bis die Nacht einbricht hier bleiben.“ Sie goss das heiße Wasser in die Tasse mit dem Teebeutel ein. Langsam ging sie zu Kuro und legte den Tee behutsam, mit dem Untersetzer, auf den Tisch. „Pass auf ist heiß.“ Er krabbelte an die Tischkante und fixierte mit seinem Blick den heißen Inhalt.

Sie sputete in Richtung Flur, als sie plötzlich aufgehalten wurde, sie sah sich um und erkannte das leuchten an ihrem Gelenk wieder. „So lange bis der Vertrag aufgelöst wird, können wir uns nur eine Gewisse Distanz voneinander entfernen.“ Er nippte an seinem Tee. „Aber ich muss doch zur Arbeit!“ „Unmöglich, unmöglich. Sag ab. Wir können uns nur eine Gewisse Distanz voneinander entfernen.“ „Dann kommst du eben mit!“ Sie schleifte ihn hinter sich her. „ Dem bin ich nicht gewachsen.“ Oben angekommen ließ sie seine Kapuze los. „Du wartest hier vor der Tür ich ziehe mich schnell um.“ Alice wollte die Tür schließen als Kuro sein Fuß dazwischen tat „Glaubst du auch wirklich, dass die Distanz reicht?“ Sie blickte ihn fragwürdig an. „Natürlich! Was willst du machen wenn nicht? Mich begleiten?“ Er kratzte sich verlegen am Hinterkopf. „Naja ... als du dich gestern Abend umgezogen hattest ... habe ich genau da meine Augen geöffnet, als du deine Unterwäsche an hattest ...“ Alice schoss die Röte ins Gesicht. „Damit will ich sagen, dass es nicht schlimm wäre dich wieder dabei zu beobachten ...“ Von ein auf die andere Sekunde wechselte sie von beschämt zu zornig. Alice hob ihre Hand und schlug auf Kuros Kopf. Er lag in schmerzen auf dem Boden mit einer riesigen Beule auf dem Kopf. „Einfach so niedliche Haustiere zu misshandeln! Das Gesicht deiner Eltern möcht ich seh‘n!“ Alice sah ihn nur wütend an und verschwand ohne ein Wort im Zimmer, dabei schloss sie noch die Tür hinter sich. Kuro stand Stöhnend unter Schmerzen vom Boden auf und lehnte sich lässige an die Tür. „Übrigens was ist mit deinen Eltern?“, fragte er sie durch die Tür hindurch, Alice konnte gut verstehen was er sagte wollte es ihm aber nicht sagen. „Sie weilen nicht mehr unter uns.“ Alice konnte noch ein hmm wahrnehmen „Was ist mit ihnen Passiert?“ „Ich antworte ungern auf diese Frage ...“ Kuro beließ es dabei und wartete.

Sie schnappte sich schnell ein Bedrucktest lockeres Shirt und dazu einer ebenso lockeren hellen Jeans. Schnell angezogen nahm sie sich ihre Khaki farbene Handtasche. Diese über die Schulter werfend, ging sie zur Tür und machte diese auf, womit sie aber nicht gerechnet hatte war Kuro, der rückwärts in ihr Zimmer fiel. Erst lag er Stumm auf dem hartem Laminat Boden, bis ein Stöhnen seinen Mund verließ und schmerz seinen Körper durchfuhr. „Kuro! Geht es dir gut?“ Alice kniete sich zu ihm runter. „Mir geht es...gut.“ Sie sah ihn bemitleidenswert an. „Wirklich?“, fragte sie ich Sicherheitshalber. „Ja, musstest du nicht wohin?“, fragte er wiederrum entnervt, um das Thema zu wechseln. Er richtete sich langsam auf. „Ach ja! Los Kuro beeil dich!“ Und schon nahm sie ihn an die Hand und rannte nach unten. „Warte hier.“ Sie ging schnell ins Wohnzimmer und nahm sich ihr Handy, dazu die Kopfhörer und ihren Geldbeutel. Dann ging sie zurück zu Kuro und zog sich ihre Lederjacke über. „Kuro, mach die Tür auf und geh schon mal raus.“ Er schloss die Tür, mit den Schlüsseln die er vom Regal genommen hatte, auf und trat über die Türschwelle, in Katzen Gestalt, nach Draußen. Alice zog sich ihre Stiefel an und trat auch nach Draußen. Hinter sich schloss sie die Tür und nahm Kuro schnell in den Arm, der ihr dann auch sofort auf die Schulter kletterte. Alice schloss noch die Tür des Zaunes hinter sich und wendete sich in Richtung Bus Haltestelle. Genau als sie los gehen wollte, wurde sie jedoch aufgehalten „Alice!“
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