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Futari no himitsu

von Karo-0800
Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Het
OC (Own Character) Sleepy Ash / Kuro
05.01.2017
16.07.2021
21
35.787
9
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9 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
14.03.2017 1.548
 
Der Typ schlenderte zu dem blonden Jungen rüber. Misono der neben ihm kniete hob seinen Kopf und blickte dem Mann mit den Papier Tüten in das eine Loch. Vom besorgten auf wütenden Ausdruck stand er ruckartig auf. „Wieso hast du ihn nicht beschützt?“ Der Mann ging nicht darauf ein, hob stattdessen den Jungen vom Boden auf und ging. „Deine Aufgabe als Servamp ist es deinen Eve mit deinem Leben zu beschützen!“ Der Vampir hielt inne und drehte sich in die Richtung des lila Haarigen. „Seit wann ist er dir so wichtig“, Zischte der Mann mit den Tüten. „Wir sind doch eine Familie, also bitte“, Meinte Lilly nur und sprang neben Misono.

Alice und Kuro beobachteten das Ganze von der Seite aus.

Wer ist dieser Junge...? Fragte sich Alice die ganze Zeit über.

Der Papier Typ drehte sich um und ging seiner Wege. „Warte!“ Der Servamp blieb wieder stehen. „Geht es ihm gut?“, fragte die schwarz Haarige den Mann. Der Vampir drehte sich nicht um, stattdessen verschwand er. „Hey!“ Alice stand verdutzt neben Kuro, der mal wieder seine Hände in den Hosentaschen Drinnen hatte. „Das kann doch nicht wahr sein!“ Regte sie sich mal wieder auf. „Was ist das denn?“ Unterbrach Lilly sie. Alice sah auf und Lilly zeigte auf den Boden. Sie verstand, worauf er hinauswollte. Langsam schlenderte sie an den Punkt, wo der Typ verschwunden war. Dort hob sie eine Karte auf und lies sie durch.

"Mikuni" das sagte Misono...

Sofort steckte sie die Karte in die Jacken Tasche und drehte sich zu Misono um. „Von wo kennst du ihn?“ Der Junge schnaubte kurz. „Ich kenne ihn nicht und du solltest es auch nicht“, keifte er sie an. „Aber-“ „Kein aber...dieser Person kann man nicht vertrauen!“ Der Junge drehte sich um und ging. „Komm schon Lilly!“ Der blonde nickte und folgte ihm. Alice war verwirrt und wollte ihm hinterherrennen, als sie aufgehalten wurde. „Wir sollten auch gehen.“ Die Trägheit sah sie erschöpft an. Ihre Gesichtszüge entspannten sich und auch sie nickte bestätigend.

Die leichten Sonnenstrahlen ließen sich allmählich zeigen und Alice lag behutsam in ihrem Bett. Sie machte sich Vorwürfe wegen gestern. Ihr tat Mikuni leid, immerhin war es ihre Schuld das sie nichts unternehmen konnte. Sakuya war auf irgendeine Weise ihr Freund, so dachte sie zumindest.

Leise klopfte es an der Tür. Die Trägheit, drückte den Griff der Tür langsam runter und öffnete diese somit. Hinter sich die Tür schließend, trat er langsam an ihr Bett. Die Decke lag ihr nur bis zur Hüfte. Der Vampir beugte sich deswegen zu ihr runter und zog die Decke über ihre Schulter.

Alice lag mit dem Körper zur Seite gedreht, so dass Kuro ihr Gesicht nicht sehen konnte. Sie merkte, dass auch er angespannt war. „Kuro...?“

Der angesprochene sah verwirrt auf. „Geht es dir wegen Gestern nicht gut?“ Mit offenen Augen sah sie der Wand entgegen. „Mir geht es gut, aber was ist mit dir?“ Sie richtete sich langsam auf und sah ihn eindringlich an. „Es tut mir leid...“ Kuro war sichtlich verwirrt über ihre Aussage. „Bereust du es etwa mich aufgelesen zu haben?“ Jetzt war sie die Diejenige die ihn verwirrt musterte. Dann sah sie nachdenklich runter auf die Decke. „Ob ich es...bereue...“, murmelte sie vor sich hin und Kuro sah sie mit seinem gelangweilten Blick an. „Ich bereue keinen einzigen Tag. An dem ich dich aufgelesen habe.“ Sie sah ihn wieder an und er konnte Entschlossenheit in ihrem Blick erkenne. Nicht so wie Gestern, wo sie unentschlossen dastand. „Also...!“ Sie warf die Decke weg und stand auf beiden Beinen aufrecht neben dem Bett. „Los, Frühstücken und dann-“ „Arbeiten...“, Beendete er genervt ihren Satz. Auf dem Weg zum Schrank lächelte sie über beide Ohren. Den Vampir verwirrte es deswegen ziemlich. „Wieso lächelst du so?“ Sie konnte sich das Lachen nicht verkneifen, weswegen sie ausbrach und sich den Magen hielt. „Ich geh' doch heute nicht arbeiten!“

Als sie sich ihre Sachen rausgesucht hatte, huschte sie ins Bad.

Fertig mit allem, ging sie zurück in ihr Zimmer, wo sie ihren verschlafenen Servamp auf fand. Im Bett liegend spreizte er Arme und Beine in alle, vorhandenen Himmels Richtungen aus. Sie schmunzelte über den blauen Haarigen.

Langsam trat sie an das Bett und beugte sich zu ihm runter. Sie strich ihm über die Wange und küsste ihn sanft auf die stelle. Der Vampir schlug gähnend seine Augen auf. Sie lachte und er richtete sich auf.

„Los beeil dich“, ermahnte sie ihn. „Was machst du heute?“, Fragte er sein Auge reibend. „Nichts.“ „Aber was sollen wir dann essen?“ Sie packte ihre Tasche. „Wir gehen Heute draußen essen.“ Fertig stand sie an der Tür und sah ihn entnervt an. „Also los, ich frag' noch Misono, ob sie auch kommen.“ Schnell hatte sie ihr Handy draußen und rief ihn an. „Ihr habt schon Nummern getauscht?“ „SHH“, Zischte sie. Die Trägheit stand auf und beide gingen nach unten. Weiter am Handy stand sie im Flur und Kuro saß mit seinem Game auf dem Boden.

„Okey...wir sehen uns dann...“ Sie legte das Handy weg und zog ihre Schuhe an.

Auf dem Weg hatten beide kein Wort gesprochen, wie sollten sie auch, überall waren Menschen mengen.

Vor dem Frühstückslokal stand Alice und starrte auf das Display des Smartphones, wo sie die Uhrzeit fest im Blick hatte. Ein leichter Seufzer verließ ihren Mund und sie steckte es weg.

Jemand legte die Hand auf ihre Schulter. „Oh, Misono!“ Ohne auch nur sich richtig nach hinten umgedreht zu haben, begrüßte sie die Person. Fragend musterte sie die Gestalt vor sich. „Wer bist du denn?“, Fragte sie die Person leicht verwirrt. Die Katze machte große Augen und fixierte die Person mit diesen. Der Junge nahm erschrocken die Hand von ihrer Schulter und kratzte sich verlegen am Hinterkopf. „I-Ich bin Yuma...“

Mit einem Fragwürdigen Ausdruck im Gesicht musterte sie ihre Gegenüber. „Schön dich kennen zu lernen...Yuma...aber dürfte ich vielleicht wissen, wieso du mich Berührt hast?“, Fragte sie mit einem Misstrauischen Unterton. Der Junge wurde schlagartig rot und sah zu Boden. „...I-Ich bringe euch doch immer die Waren... Ich bins der Lieferant“, Stammelte er so vor sich hin.

Beide legten ihren Kopf schief und sahen ihn weiterhin an. „Davon weiß ich nichts?“ Yuma war etwas verwirrt und schlug sich dann mit seiner rechten Handfläche gegen die Stirn. Alice verstand nur Bahnhof und dachte der Typ würde sie mit jemandem verwechseln oder so. „Das kannst du ja nicht wissen! Naja egal, wir sehen uns dann Morgen!“ Der Junge rannte einfach winkend, gegen die nächste Straßenlaterne und taumelte dabei etwas durch die Gegend, wo er dann am Ende Bekanntschaft mit dem Boden machte.

Alice war schockiert und belustigt zu gleich. „Geht es dir-“ „Ja mir geht es bestens!“ Unterbrach er die schwarz Haarige und stellte sich Aufrecht hin. Sie versuchte sich das Lachen so gut es ging zu verkneifen. „Auf wieder sehen.“, Sagte er kurz und knapp.

Als der Braun Haarige in der nächsten Abbiegung verschwand, schüttelte Alice nur seufzend ihren Kopf.

„Lass uns schon mal rein.“ Sie drehte sich zur Tür und ging dort hin. Ein Mann, der neben der Tür stand, öffnete den Beiden diese. „Schön dich mal wieder zu sehen, Alice.“ Das Mädchen lächelte ihn warm an. „Danke auch so, Matsuda-san. Ich warte noch auf einen Freund, er ähnelt einem kleinen Kind.“ Der Mann nickte und Alice ging rein.

Drinnen angekommen wurde sie von zwei Kellnern begrüßt.

Alice und Kuro suchten sich einen schönen Tisch etwas abseits von den anderen Gästen aus, um ungestört reden zu können. Sie setzten sich an den Tisch. „Ich warte noch auf jemanden, aber sie können schon mal alles vorbereiten.“ Die beiden Kellner nickten und verschwanden kurz darauf wieder.

„Du kannst dich auf dieses Kissen setzen“, Meinte sie zu der Katze, nachdem eines der Kellner mit einem Kissen und einem Tee angekommen war und wieder verschwand.Diese war aber verwirrt von dem Ganzen. „Sind hier Tiere erlaubt?“Sie nahm sich lächelnd ihren Tee. „Nein... eigentlich nicht, aber ich habe hier gute Connection wegen Akira und bin Stammkunde geworden.“ Sie zwinkerte ihm zu und nippte dann an ihrem Tee weiter. „Das erklärt einiges...“, zischte der Kater was ihr nicht entging. „Wenn du Einwände hast, dass ich für dich Geld bezahle und du dich dann satt isst, zisch mich weiter an!“ Sie sah ihn bedrohlich an und er verstummte sofort.

Wenige Minuten später fanden auch die Wollust und sein Eve in das Frühstückslokal. „Ohayo, Misono-kun!“ Begrüßte sie ihn scherzend. „Ohayo, Ashton...“, erwiderte er nur trocken. „Du bist aber gut drauf“, meinte sie entnervt mit Sarkastischem Unterton. Der Junge setzte sich genau vor ihr hin und der kleine Schmetterling blieb weiter auf seinem Kopf. „Ich konnte nicht gut schlafen!“ Brummte der Junge. Sie legte ihren Kopf schief. „Du konntest nicht gut...schlafen?“ Der lila Haarige fasste sich an die Stirn und rieb an dieser. „Ja!“ Ein kurzes schelmisches Lachen ertönte und alle Blicke waren auf den Schmetterling gerichtet. „Dabei warst du doch nur besorgt um deinen Bruder-“ „HALT DIE KLAPPE LILLY!“ Brüllte der Junge mit dem Abstehenden Haar aber diesmal, lauter und kräftiger als gewöhnlich. Im Frühstückslokal herrschte stille und alle Augenpaare waren auf den Tisch von den Eves gerichtet. „Oh, Mann...Misono könntest du dich vielleicht mal etwas abregen“, seufzte Alice nur und verdrehte die Augen.
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