Futari no himitsu

von Karo-0800
GeschichteRomanze, Freundschaft / P16
OC (Own Character) Sleepy Ash / Kuro
05.01.2017
28.04.2019
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Ich habe das Kapitel etwas überarbeitet sei es sprachlich oder inhaltlich.
Viel Spaß!!
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Im Haus war es bis auf ein regelmäßiges Atmen, vollends ruhig. Doch diese Ruhe musste – wie das Universum es doch so gern wollte – gestört werden. Das Smartphone fing plötzlich an zu vibrieren, doch beließ es nicht dabei und fing sofort an zu klingeln. Sie stöhnte laut auf und die Decke raschelte über ihr, jedoch machte sie keine Anstalten sich zum Nachttisch zu strecken. Nach einer Ewigkeit hörte das bimmeln auf, genau als Alice auf erleichtert aufseufzen wollte fing der ganze Horror von vorne an.
Nach den ersten Sekunden warf sie sich selber zu Boden, da sie das nerv tötende Geräusch einfach nicht mehr ertragen konnte. Somit hörte es aber nicht auf und die junge Frau musste auf die andere Seite des Bettes kriechen, da sie selbst nicht auf die Beine kam. Nach einer gefühlten Stunde konnte sie ihr Smartphone erreichen und hatte eine schlimme Vorahnung wer es sein könnte.

„Bist du endlich wach Schlafmütze?“, fragte eine weiblich Stimme belustigt, am anderen Ende der Leitung, nach. „Ja… wolltest du etwas?“ Entnervt versuchte sie auf ihr Bett zu klettern. „Ja allerdings, ich wollte dich fragen ob du gleich mit zur Stadt kommst?“ Sie wollte ihrer Freundin sagen, dass sie keine Zeit hätte, doch das wäre gelogen weshalb sie entkräftet zustimmte. „Kommen alle?“ „Ja, sei so gegen 10.40 Uhr vor unserer Boutique in der Innenstadt, Okey Alice?“, sagte die Brünette und Alice konnte sich schon vorstellen wie sie vor ihrem Regal stand und noch die passende Handtasche suchte. „Ja, wie du meinst“, murmelte sie nickend. „Gut, sehen uns dann!“, freudig legte sie auf ohne auf eine Erwiderung zu warten.
Alice legte ihr Handy neben sich und ließ sich mit dem Rücken zurück ins Bett fallen. Langsam schloss sie ihre Augenlider drehte sich auf die Seite. Mit dem Gedanken, noch etwas schlafen zu können bis zum Treffen und nickte schließlich ein.

Eine viertel Stunde später stand sie dann auf,  streckte sich ausgiebig, verließ ihr Zimmer und ging zum Bad. Dieses war direkt vor ihrer Zimmertür. Die Kleidungsstücke und auch die Unterwäsche legte sie, nachdem sie es ausgezogen hatte, sofort in die Waschmaschine.
Sie ließ das Wasser in der Dusche etwas einlaufen, damit es warm wird. Nachdem sie auch ein Handtuch bereitgestellt hatte, setzte sie einen Fuß in die Dusche und trat dann ganz ein.  Das Wasser Prasselte ihr auf die Haut und sie fing an mit dem Duschgel ihren Körper, mit leicht massierenden Bewegungen, zu bedecken. Als sie damit fertig war wusch sie es sich ab und fing dann mit den Haaren an. Das Shampoo ließ sie sich auf den Kopf gießen, dann fing sie vorsichtig und ordentlich an ihre Kopfhaut damit zu reinigen. Nachdem auch das erledigt war wusch sie sich das ganze Zeug aus den Haaren und machte das Wasser aus, worauf sie dann die Scheibe der Dusche zur Seite schob und sich ihr Handtuch nahm, das sie sich dann um den Körper band und dann aus der Dusche stieg. Sie öffnete die zweite Schublade von Oben und kramte einen Kamm und einen Föhn raus. Fertig mit allen ging sie aus der Dusche und betrat ihr Zimmer dabei sah sie kurz auf die Uhr. Die Zeiger der Uhr zeigten genau Neun Uhr fünfzig, schnell lief sie zum Schrank um ihre Sachen raus zu suchen. Sie entschied sich für ein rot und schwarz Kariertes Hemd, darauf ein hell graue Kapuzen Jacke und eine schwarz locker liegende Jeans. Die Jacke trug sie offen im Gegensatz zum Hemd, das sie zu hatte. Sie sah nochmals auf die Uhr und erschrick bei dem Anblick. Sie nahm sich den kleinen schwarzen Rucksack vom Schreibtisch, legte noch schnell ihr Smartphone und die Kopfhörer rein. Ohne die Tür zu schließen, verschwand sie im Flur und rannte dann die Treppe schnell runter zur Haustür wo sie sich dann die Dr. Martens Stiefel nahm, sie anzog und noch den Hausschlüssel einpackte mit ihrer Geldbörse, bevor sie über die Tür schwelle trat und diese hinter sich verschloss. Sie zog den Schlüssel aus dem Schlüsselloch und drehte sich in die Richtung des Zauns währenddessen sah sie auf ihr Handy, um die Zeit zu checken. Bei dem Anblick huschte ihr ein allzu bekannter Hintergedanke durch den Kopf, denn wenn sie nicht schnell machen würde, könnte sie sich eine Standpauke von Akira anhören. Nachdem sie die Zaun Tür zu gezogen hatte rannte sie den Bürgersteig entlang.
Als sie endlich außer Atem vor der Boutique ankam sah sie wieder auf die Uhr. 10:39 sie müssten alle gleich da sein. Als sie wieder auf ihr Display schauen wollte wurde sie hysterisch von hinten umarmt. „Hey, Alice!“, kreischte das braunhaarige Mädchen hinter ihr und lächelte sie breit an. „Hey, Akira.“, erwiderte sie kleinlaut und versuchte nach hinten zu ihrem Gesicht zuschauen, was sehr schwer war, da Akira sie immer noch erdrückte. „Hey,- Ehhmmm… Akira, könntest du wenn es dir nichts ausmacht, mich eventuell los lassen?“ „Hmh? Ohhh, klar doch!“ Akira ließ sie sofort los. „Wo sind die anderen?“, fragte Akira die schwarz Haarige und drehte sich suchend um. „Weiß nicht.", murmelte sie und zuckte unwissend mit den Schultern. „Aber die kommen bestimmt auch gleich.“ Akira nickte und sah danach wieder um sich. Dann zerrte Alice leicht an dem Arm ihrer Freundin, diesen sah sie fragend an und sie zeigte mit dem Finger in die Ferne wo sie schon die anderen zwei kommen sah. „Konichiwa, Shino ... Kiomi!" Begegneten die Mädchen ihnen synchron, dann lachten sie alle miteinander und Umarmten sich. „Was machen wir gleich?“, fragte Akira und sah alle Mädchen an. „Lass uns einfach da rein gehen was uns ins Auge sticht.“, schlug Shino vor. „Das wird ein wundervoller Tag!", schwärmte Kiomi währenddessen wie immer vor sich hin. „Aber wir müssen unbedingt zu aller erst, etwas essen gehen!“, bestimmte Alice, woraufhin alle in lautes Gelächter Ausbrachen. „Was ist denn?", fragte sie irritiert mit einem Hauch von Belustigung. „Kommt gehen wir!“, brüllte Shino jedoch vor Aufregung. Alle vier Mädchen Hakten sich mit ihren Armen ineinander und gingen in die Boutique.

Nachdem auch der Tag langsam zu Grunde ging verabschiedeten sie sich voneinander und gingen ihre Wege. Alice hatte zwei kleine Tüten die sie sich um das Handgelenk legte. Sie zog ihre Kapuze über und steckte die Kopfhörer in die Ohren, dabei ließ sie die Musik abspielen und dann fing sie an ihrem Smartphone zu spielen. Auf dem Weg nach Hause ging sie neben einer Gasse durch und sah eine kleine Katze dort liegen, Alice drehte sich nochmal um und ging paar Schritte zurück zur Gasse, wo sie die Katze gesehen hatte. Alice steckte das Handy mit den Kopfhörern in die Tasche. Sie kniete sich zu dem kleinen Ding runter und streichelte ihr über den Kopf. „Hey kleines, wie es aussieht interessiert sich keiner für dich, hmh?“ Stellte Alice nach ihrem Bauchgefühl fest. „Hast du keine Familie?" Alice sah die kleine Katze bemitleidenswert an, dann nahm sie es langsam hoch, ohne es zu verängstigen oder gar zu verletzen und sah sie sich gründlich an. „Fehlen tut dir nichts aber du hast bestimmt Hunger, oder etwa nicht?“ Die Katze miaute nur und wurde dabei von ihrem eigenen Magen knurren unterbrochen. Alice lachte, weshalb er peinlich berührt zur Seite schaute. Das knurren war für Alice Antwort genug, sie umarmte die Katze leicht und ging wieder ihren gewohnten Weg nach Hause aber diesmal nicht alleine. „Niemand würde sich über dich beschweren, ich Wohne alleine heißt also, dass du keine Angst haben musst.“ Alice war Glücklich darüber endlich wieder nach langer Zeit einen Mitbewohner zu haben.Vor der Tür des Zaunes angekommen öffnete sie diese und trat in den Vorgarten, hinter sich schloss sie wieder die Tür  und ging zum Hauseingang. Dort kramte sie nach dem Haus Schlüssel und fand ihn endlich, drinnen angelangt schloss sie die Tür hinter sich. Sie setzte die Katze in den Flur, damit sie sich selbst die Schuhe ausziehen konnte. Danach legte sie die Schlüssel auf das Regal nahm dann die Katze vom Boden und ging in Richtung Wohnzimmer, dort setzte sie die Katze auf das Sofa. Sie legte die Tüten an eine Wand zusammen mit ihrer Tasche und ging danach in die Küche dort suchte sie etwas Essbares für dke kleine. Alice durchsuchte jede Schublade sowie Schränke und Fächer, die sie in der Küche hatte aber sie wusste nicht, was sie einer Katze geben sollte. „Was ist mit Mikado?“ Das war das einzige das dem Mädchen eingefallen war, darauf mauzte er aber nur. „Einmal mauzen Nein, zweimal mauzen Ja!“ Versuchte sie der Katze zu erklären die immer noch auf dem gleichen Platz saß wo sie ihn gelassen hatte. Er machte große Augen und mauzte zweimal hinter einander, sie lächelte und ging von der Küche zu ihm rüber und setzte sich neben ihn auf das Sofa. Sie reichte ihm einen Mikado und er streckte seine beiden kleinen Pfoten nach dem stiel aus, Alice sah zu wie er immer einen kleinen biss von dem Mikado in seinen Pfoten nahm und es immer weniger deswegen wurde. „Bist ja ein ganz flinker was?“, fragte sie ihn belustigend, er sah dabei ziemlich witzig und süß zugleich aus, was Alice zum Kichern brachte. Aber dann hörte sie auf zu lachen, legte die Packung neben sich auf das Sofa und stand auf. Sofort rannte sie schnell nach oben, um etwas zu besorgen.
Währenddessen machte er sich über die allein gelassenen und ihm schutzlos ausgelieferten Mikados her. Als Alice endlich wieder da war hob die Katze seinen Kopf in ihre Richtung. „Ich habe ein kleines Geschenk für dich!“ Und setzte sich wieder dorthin wo sie zuvor saß. Alice hatte eine kleine goldene Glocke in der einen und ein Rotes langes Band in der anderen Hand, unbeeindruckt verputzte er einen Mikado nach dem anderen. Alice hingegen fädelte das Band in den Haken der Glocke und legte daraufhin die Fressmaschine auf ihren Schoß um ihm das Band besser anlegen zu können. „Du siehst so süß aus!“, kreischte sie und hob die Katze hoch. „Aber wie nennen wir dich jetzt?“ Sie überlegte einen Moment bis ihr einer einfiel.

„Absofort heißt du Kuro!" Sie war Glücklich jetzt müsste sie nicht mehr alleine sein, da sie ja nun Kuro hatte. Aber war es denn eine gute Idee diese Katze Aufzulesen?
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