Nicht zurück (OS)

KurzgeschichteDrama, Angst / P12
Emma Wolfshagen Leo Roland
04.01.2017
04.01.2017
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Hallo ihr Lieben,
ich hab die zweite Staffel zu Ende geschaut und alles alles alles fühlt sich so falsch an. Nicht, weil die Serie nicht grandios ist. Aber es ist so falsch, dass manche jungen Menschen schon so viel ertragen und Entscheidungen treffen müssen, die eigentlich zu groß für sie sind. Diese ganze Serie macht auf der einen Seite Mut, aber sie ist auch schrecklich schmerzhaft.
Und es tut mir Leid, aber diese Geschichte macht es nicht besser. Sie stürzt sich eigentlich nur noch mehr auf diesen Schmerz. Ich glaub, ich hab bisher sehr selten beim Schreiben geweint. Hier ist es passiert.
Passt aufeinander auf, seid dankbar, liebt das Leben, seid stark, auch wenn es schwer ist!
Liebe, Jule

PS: Ich hab die Geschichte auch einmal vorgelesen, zu finden hier.

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„Du kommst nicht mit zurück, hab ich recht?“ Emmas Stimme war leise und trotzdem ließ sie Leo zusammenzucken. Er hatte nicht gemerkt, dass er nicht der Einzige war, der noch wach lag und dem Mond dabei zusah, wie er seine Bahn zog. In seinem bleichen Licht konnte man kaum erkennen, wo der Sand aufhörte und das Meer begann. Es war ein beinahe magischer Anblick und Leo war fasziniert davon, welch beruhigende Wirkung das Mondlicht hatte. Plötzlich schien ihm alles so klar, was am Tag noch von Zweifeln begleitet gewesen war.
Er setzte sich auf, wandte den Kopf und sah Emma an. Das Licht des halben Mondes ließ ihr Gesicht blasser wirken als sonst, aber auch wunderschön. Schön und unendlich traurig. Sie sah ihn fragend an, wartete bangend auf seine Antwort, die so einfach und doch so schwer war.
„Benito hat gesagt, dass es nicht schlimm ist, wenn man geht“, flüsterte Leo zurück. „Solange man sein Leben gelebt hat.“ Für einen Moment blickte Emma ihn nur an, dann kam sie auf allen Vieren zu seinem Platz etwas abseits der Anderen gekrabbelt, setzte sich so dicht neben ihn, dass kein Blatt Papier mehr zwischen ihre Schultern gepasst hätte und lehnte den Kopf gegen seinen.
„Aber hast du das Gefühl, dein Leben schon gelebt zu haben?“, fragte sie. „Denkst du nicht, dass… naja, dass das Leben noch mehr sein muss als… als...“ Sie brach ab.
„Als das Krankenhaus?“, beendete Leo ihren Satz. Sie schwieg, griff nur nach seiner Hand und begann, gedankenverloren über seine Finger zu streichen. Es war nicht fair, wenn sie ihn so berührte – so voller Zärtlichkeit – es brachte seine Entscheidung ins Wanken und das wollte er nicht. Er war es leid, zu kämpfen. Und daraus gab es nur eine mögliche Konsequenz.  Er hatte sich entschieden.
„Du hast Recht“, murmelte er. „Mein Leben ist mehr als das Krankenhaus. Und gerade deshalb geh ich nicht zurück. Ich will noch was erleben, bevor ich sterbe. Alles andere wäre irgendwie…“ Er zuckte mit den Schultern. „Die Chancen, dass ich das überstehe, sind so gering, da will ich die letzte Zeit, die ich hab, lieber genießen. Und sie nicht mit Chemo und der ganzen Scheiße verbringen.“ Emmas Finger schlossen sich jetzt fest um seine.
„Du redest, als wärst du ein alter Mann, aber das bist du nicht, Leo“, sagte sie und er hörte die Tränen in ihrer Stimme. „Wenn man alt ist, dann kann man aufgeben, aber wir sind doch noch so jung und… und...“ Sie schluchzte. „Und ich will einfach nicht einsehen, dass du dich schon an den Gedanken gewöhnst, zu sterben. Bitte. Bitte sei vernünftig. Komm mit zurück ins Krankenhaus. Komm mit mir. Ich schaff das nicht ohne dich. Bitte.“ Sie weinte. Sie weinte so bitterlich, dass Leo sie in den Arm nehmen wollte, aber sie stieß ihn weg, löste ihre Hand aus seiner und verschränkte die Arme vor der Brust.
„Sag mir, wie?“, forderte sie und Leo wandte den Blick ab, weil er es nicht mehr ertragen konnte, sie so zu sehen. Er wollte ihr diesen Schmerz so gerne ersparen, aber er konnte es nicht und es machte ihn wahnsinnig.

„Ich weiß es doch auch nicht“, brach es aus ihm heraus und er spürte erst jetzt die Tränen, die auch ihm heiß über die Wangen liefen. „Ich weiß es nicht, verdammte scheiße. Ich weiß nur, dass die Chancen für Alex bei 50 Prozent lagen und er gestorben ist. Die Chancen, dass ich überlebe, sind unter 10 Prozent. Fucking 10 Prozent! Weißt du, was das bedeutet?“ Er beugte sich vor und malte zwei Striche in den Sand. „Das war Alex‘ Situation. Einer überlebt, einer stirbt. Und bei mir?“ Er malte weitere Striche. „Tot, tot, tot, tot, tot, tot, tot, tot, tot!“, sagte er und malte einen letzten, zehnten Strich neben die anderen. „Und der hier lebt. Vielleicht. Wie wahrscheinlich ist es, dass ich der hier bin? Wie?!“ Er bohrte seinen Finger in den letzten Strich und sah wieder zu Emma auf. Ihre Lippen bebten, ihre Wangen waren nass von all den Tränen.
„Aber ich will, dass du genau der bist“, flüsterte sie. „Wenn nicht du, Leo, wer dann? Wer hat denn diesen scheiß Krebs schon so oft geschlagen? Du, verdammt. Du hast immer gekämpft. Du hast die Chemos durchgestanden. Du kannst wieder laufen. Du hast den Club der roten Bänder gegründet und uns alle zusammen gebracht. Du hast es so weit geschafft, willst du das jetzt alles aufgeben? Bitte tu‘s nicht, bitte.“ Sie griff mit beiden Händen nach seiner Hand und presste sie mit zitternden Fingern an ihre Brust. Er spürte ihren schnellen Herzschlag, der sich so lebendig und so verzweifelt anfühlte, dass es ihn um den Verstand brachte. Er wollte, dass sein Herz weiterschlug. Dass ihre Herzen gemeinsam schlugen. Aber er war am Ende seiner Kräfte. War es schon vor der letzten Chemo gewesen und hätte aufgegeben, wenn seine Freunde nicht gewesen wären. Dieses Mal würde selbst das nicht mehr funktionieren.

„Ich kann nicht mehr. Verstehst du das nicht?“, antwortete er und fühlte sich wie ein Krieger, der aufgibt und zulässt, dass sein Feind ihn zu Boden ringt, weil er einfach keinen anderen Ausweg mehr weiß. „Ich will nicht mehr kämpfen, ich will nur, dass es aufhört. Einmal einfach nur Leo sein. Ohne die Gedanken an den Krebs. Ohne die scheiß Angst jeden Tag, wieder eine schlechte Diagnose zu bekommen. Ich will frei sein.“ Er wollte sich glauben. Er wollte sich so gerne selbst glauben, aber er war nicht sicher, ob es ihm gelang. „Ich will das alles einmal, ein einziges Mal, einfach hinter mir lassen“, schloss er.
„Auch mich?“, fragte Emma und sah ihn so niedergeschmettert an, wie er sie noch selten gesehen hatte. Und zum ersten Mal bestärkte es ihn in seiner Entscheidung. Weil er aufhören musste, ihr Leben kaputt zu machen. Wenn er bei ihr blieb, würde sie immer Angst um ihn haben müssen. Wenn er ging, würde sie traurig sein. Aber das ging vorbei. Irgendwann. Auch, wenn es lange dauerte. Es war besser so.
„Auch dich“, sagte er leise und senkte den Blick. „Es tut mir Leid.“ Sie ließ seine Hand nicht los, saß einfach nur da wie versteinert und er wusste, was als nächstes kommen würde. Er wusste es und er hatte Angst davor.
„Dann ist das mit uns zu Ende?“, fragte Emma mit tonloser Stimme. „Zum zweiten Mal?“ Leo hob hilflos die Schultern, dann nickte er.
„Es tut mir Leid“, sagte er noch einmal, weil er nicht wusste, was er sonst sagen sollte. Innerlich wappnete er sich dafür, dass sie nach diesen harten Worten aufstehen und gehen würde und er hätte ihr keinen Vorwurf daraus gemacht. Aber sie blieb an seiner Seite und sagte kein Wort, hielt nur immer noch seine Hand, als wäre es zu schwer, sie loszulassen. Als könnte sie sich nicht trennen. Weil der Abschied zu endgültig war, um ihn zu ertragen.
Es dauerte eine Weile, bis Leo es wagte, ihr den Arm um die Schulter zu legen. Sie stieß ihn nicht wieder weg. Ließ sich von ihm an seine Brust ziehen und hin und her wiegen. Schloss die Arme um ihn. Verzweifelt, als könnte sie ihn so länger im Leben halten. Eine halbe Ewigkeit saßen sie einfach nur so da, sagten nichts, hielten sich nur fest.

„Wohin willst du gehen?“, fragte Emma schließlich, als ihre Tränen schon längst versiegt waren und sie einfach nur noch stumm beieinander saßen. Leo zuckte die Schultern und vermied es, sie anzusehen. Weil es zu weh tat.
„Ich würde gerne reisen“, sagte er deshalb mit stur aufs Meer gerichtetem Blick. „Wohin ist mir eigentlich egal, aber bisher hab ich so wenig gesehen von der Welt und das ist die letzte Gelegenheit. Vielleicht trampe ich einfach los und schau, wo ich rauskomme. Wenn man nichts zu verlieren hat, ist doch irgendwie alles möglich, oder nicht?“ Er erwartete, dass Emma auffuhr und ihm sagte, dass er doch etwas zu verlieren hatte. Er hätte ihr nicht einmal widersprechen können. Seine Entscheidung hatte zur Folge, dass er die besten Freunde zurückließ, die er jemals gehabt hatte. Und die liebevollste Freundin. Und ein ganzes Leben, das noch nicht einmal annähernd ausgekostet war. Doch Emma schwieg. Lange Minuten sagte sie gar nichts.
„Du nimmst mich nicht mit, oder?“, flüsterte sie schließlich. „Auch, wenn ich dich darum bitte.“ Die Traurigkeit in ihren Worten ließ Leo schlucken. Nein, er hatte nicht geplant, sie mitzunehmen. Obwohl er sie liebte. Oder gerade deshalb.
„Wir werden eine große Abschiedsparty feiern“, plapperte er drauf los, obwohl er wusste, dass es aussichtslos war, so zu versuchen, ihren Schmerz zu lindern. „Und ich werd dir schreiben. Von überall, wo ich bin. Jeden Tag schreib ich dir eine Karte, versprochen!“
„Aber du nimmst mich nicht mit“, wiederholte sie, richtete sich auf und sah ihm fest in die Augen. „Warum?“ Leo spürte, wie ihm das Herz im Hals schlug. Sie verstand, dass er nicht zurück ins Krankenhaus konnte. Versuchte es zumindest. Doch ihre Liebe und ihre Angst gingen so weit, dass sie ihn begleiten wollte, um noch ein bisschen länger bei ihm zu sein. Auf seinem letzten Weg. Seinem leichtesten und schwersten. Er wusste, dass es nicht ging. So, wie sie es auch schon wusste.
„Du musst zurück ins Krankenhaus, damit du gesund werden kannst“, versuchte er, eine halblebige Erklärung. „Du hast eine gute Chance, ich will nicht, dass du sie verspielst...“
„Aber ich kann ohne dich nicht gesund werden“, platzte es aus Emma heraus, die Stimme rau vor Verzweiflung. „Ich brauche dich, Leo! Bitte...“ Sie brach ab, sah ihn einfach nur an, ihre Augen so voll von Sorge, dass Leo es kaum ertragen konnte. Er wollte ihr nicht weh tun. Aber er konnte auch nicht immer weiter kämpfen. Nicht mehr.

Er fuhr sich mit der Hand über den kahlen Kopf, rang nach Worten und fand doch nicht die richtigen, um zu sagen, was er sagen musste. Wahrscheinlich gab es die richtigen Worte für eine solche Situation gar nicht. Er konnte nur verlieren. Genau wie gegen den Krebs.
„Ich… wenn ich nicht… verdammt“, er stolperte über die Silben, die so schwer herauszubringen waren. „Mann, Emma. Ich werd irgendwann unterwegs abkratzen. Und… und ich möchte nicht, dass du dabei sein musst. Du musst hier bleiben und dich daran gewöhnst, dein Leben ohne mich zu leben. Du weißt, dass du das sowieso irgendwann musst. Vielleicht ist es so am besten. Ich mache eine Reise und am Ende… am Ende komm ich eben einfach nicht zurück. Und wenn du mich schon lange nicht mehr gesehen hast, dann… ist es vielleicht einfacher.“ Er sah sie flehend an und es machte ihn kaputt, dass sie schon wieder Tränen in den Augen hatte. Sie sollte nicht weinen. Sie sollte nie wieder weinen müssen. Aber das war utopisch. So funktionierte die Welt nicht. Und ihre Welt sowieso nicht.
„Wie stellst du dir das vor?“, fragte sie und ihre Stimme klang etwas zu schrill in der verwunschenen Mondnacht. Viel zu schmerzlich für ein so junges Mädchen, wie sie es doch trotz all der Schicksalsschläge immer noch war. „Dann sitz ich zu Hause und les deine Karten und irgendwann, wenn keine mehr im Briefkasten ist, weiß ich, dass du endgültig nicht mehr zurückkommst? Ganz ohne Abschied? Einfach so? Wie soll das funktionieren, Leo? Lass mich mitkommen, bitte!“ Er sagte nichts. Wusste nicht, was. Es war eine tröstende und verlockende Vorstellung, sie bei sich zu haben, aber es ging nicht. Er wollte nicht, dass sie bei ihm war, wenn er starb. Wie sollte er ohne Schuldgefühle gehen, wenn sie ihn mit diesen traurigen Augen ansah?
Er wartete. Wartete und wartete eine halbe Ewigkeit ohne etwas zu sagen. Es war zu schmerzlich, ihr diesen Wunsch abzuschlagen, das „Nein“ in Worte zu fassen, obwohl es die einzig mögliche Option war. Seine Hoffnung war, dass sie verstand. So wie sie auch verstanden hatte, dass er nicht zurück konnte.

„Du bringst uns noch nach Hause, oder?“, fragte Emma schließlich, nach unendlich langer Zeit.
„Natürlich“, bestätigte Leo. „Ich fahr euch doch nicht hierher und hau dann einfach ab.“
„Aber dann… wenn wir wieder zurück sind, dann...“, sie brach ab, legte die Stirn auf ihre immer noch um Leos Hand geschlossenen Finger und schwieg, als hätte sie nicht mehr die Kraft, um weiterzusprechen.
„Dann war‘s das“, sagte Leo leise. Er schauderte vor der Tragweite dieser Worte und wusste im gleichen Moment, dass sie die einzig richtige Entscheidung bargen. Er würde nicht mehr weiterkämpfen. Er würde die letzte Zeit seines Lebens nicht damit verbringen, im Krankenhaus einen aussichtslose Schlacht zu schlagen. Er würde frei sein und das genießen, was andere Leute Leben nannten. Er würde glücklich sein. Zumindest ein bisschen.
„Ich kann dich nicht mehr umstimmen, oder?“, versuchte Emma es ein letztes Mal und er konnte nicht anders, als seine Stirn an ihre zu legen. Es war schön, ihr so nah zu sein. Schön und schrecklich zugleich.
„Nein“, flüsterte er. „Ich kann einfach nicht mehr.“
„Es tut so verdammt weh“, wisperte Emma. „Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass du nicht mehr da bist.“
„Ich kann‘s mir auch noch nicht vorstellen“, gab Leo zu. „Und ich hab eine scheiß Angst.“
„Aber du machst es trotzdem“, stellte Emma fest und ihre Stimme klang gefasster als zuvor. Und als sie ihn auf die Wange küsste und den Kopf an seine Schulter lehnte, wusste er, dass sie ihn in seiner Entscheidung unterstützte, auch, wenn sie ihr das Herz brach. Zu erkennen, wie stark sie wirklich war und wie sehr sie ihn liebte, schnürte Leo die Kehle zu.
„Ja“, flüsterte er deshalb nur und hielt ihre Hand ganz fest. Es waren die letzten Wort, die in dieser Nacht gesprochen wurde. Obwohl sie sich noch so viel zu sagen hatten. Obwohl die Zeit, die sie noch hatten, eigentlich viel zu kurz war, um sie einfach so verstreichen zu lassen. Aber sie saßen nur da, während der Mond am Horizont verschwand und das Meer langsam von der aufgehenden Sonne in warmes Licht getaucht wurde. Saßen da und hielten sich im Arm, weil da keine Worte mehr waren, die ausdrücken konnten, was sie fühlten. All den Schmerz. All das Leid, das ihnen aufgebürdet worden war, ohne, dass sie eine Wahl gehabt hätten.

Das glitzernde Wasser im Licht der aufgehenden Sonne war so schön, dass es kaum auszuhalten war in Anbetracht der Tatsache, dass Leo sich dazu entschieden hatte, zu sterben. Und Emma dazu, ihn trotz dieses Beschlusses nicht alleine zu lassen obwohl es den Abschied nur noch schmerzlicher machen würde. Es war so verdammt ungerecht, dass die Sonne schien, als wäre es ein Tag wie jeder andere. Dabei war er so viel bitterer. Sie waren doch nur Kinder. Viel zu jung, um solche Entscheidungen zu treffen. Viel zu jung, um dem Tod ins Auge blicken zu müssen. Viel zu jung, um  zu ertragen, was ihnen bevorstand. Und doch würden sie es schaffen. Weil sie bisher alles immer irgendwie geschafft hatten.

Und Leo schwor sich, dass er - genau wie Alex - einen Weg finden würde, zurück zu kommen. Dass er Emma beschützen würde, auch wenn dieses Leben bald zu Ende sein würde.
In Gedanken versprach er ihr das, so wie er Benito versprochen hatte, ihm seinen letzten Wunsch zu erfüllen. Auch das hatte er geschafft, obwohl viele es wohl für unmöglich gehalten hätten.
Emma würde nie alleine sein.
Dafür war er bereit, genauso hartnäckig zu kämpfen, wie er es zuvor gegen den Krebs getan hatte. Er hatte so vieles geschafft. Mit einer gehörigen Portion Kampfgeist, einem mutigen Herzen und einer Prise Sturheit. Er würde auch diese Herausforderung meistern.
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